Hirngeschichten 2: Gute Nacht, Tag!
Wirklich, ich fühle mich, als hätte ich die ganze Nacht druchgezecht! Hab ich nicht, nicht im Entferntesten! Trotzdem.. die schwadende, übelriechende, schleimige, gebrauchte, abgelutschte und danach stehengelassene Luft im Zug eben, entfachte in mir einen ähnlichen Würgereiz wie die letzte Zigarette zu fadem Bier in einer rhythmisch zur Musik schwankenden, durchgemachten, sich schläfrig dahinziehenden Nacht. "Bin ich so blass, wie ich mich fühle?!", frage ich mich. Aus Angst, ich könnte mich zu sehr erschrecken, schaue ich lieber nicht in die Schaufenster, während ich an ihnen vorbeihechte mit nur einem Ziel: Bett! Man ist nur einmal jung, oder so...
Gute Nacht, Tag!
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