und was machst du so?
ist es richtig meine Gefühle vor die der anderen zu stellen? Diese Frage kommt eben auf. Ich bin es nicht gewohnt, soviel an mich zu denken. Ich hab so viel für andere gelebt, hab mich ein bisschen in den Hintergrund gestellt. Das ändert sich. Ich lerne mich irgendwie neu kennen. Stehe vor, stecke mitten drin: in meinem Leben. Mein Gefühle, meine Ängste und Sorgen werden mir bewusst. Bewusster als jemals zuvor. Manchmal, so wie heute, merke ich, dass ich das alles vor die der anderen stelle. Ist das zuviel? Ich merke, dass ich weniger nachfrage. Ist das richtig? Vergesse ich die anderen? Nein. Ich denke eben auch an mich. Das ist komisch für mich. Aber manchmal merke ich, dass ich die Sorgen der anderen nicht mehr (genug) an mich rankommen lasse. Denke ich jetzt zu viel an mich? Ich steh im Zwiespalt, will ich doch was aus meinem Leben machen. Niemand steht mir im Weg, aber ich hab das Gefühl, dass alles so viel ist. Meine, dass ich nicht auch noch die Lasten der Anderen tragen will/kann?!
Aber weiß ich noch, was die anderen vorhaben? Was sie aus ihrem Leben machen? Muss ich das nicht wissen?
Ich weiß nicht, fühlt man sich eben mal so? Ist das normal?
Current mood:verwirrt
so ist das also...
Du wirst in der Nacht wach,
drehst dich um und legst deinen Arm
in die Leere.
Niemand liegt da neben dir, nicht mehr, im Moment nicht.
Du liegst in der Nacht wach und kuschelst dich in das, was du noch von ihr hast.
Du atmest tief ihren Duft ein, weinst ein wenig.
Stellst dir vor, sie wäre wieder bei dir,
stellst dir vor, wie sie sich unter deine Decke schleicht,
sich an dich kuschelt und flüstert:
ich halte dich!
Dann lächelst du mit Tränen in den Augen
und langsam schläfst du wieder ein
und du weißt, was der erste Gedanke nach dem Aufwachen sein wird.
Und es fühlt sich gut an
und es fühlt sich sehr gut an.
Current mood:schwer vermissend
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