kleine raupe nimmersatt

was du magst sind "herzmenschen" .. du selbst aber bist sehr weit davon entfernt einer zu sein. ich glaube ich persönlich kenne keinen grausameren menschen als dich. wer weiß aus welchen edlen vorsätzen du das jetzt schon wieder getan hast!? ich weiß nur: es tut verdammt weh! es tut so sehr weh und nichtmal das hast du verdient, dass ich jetzt hier sitze und am boden zerstört dieses buch anstarre. wie kann man nur so rücksichtslos und unmenschlich sein?

ich bin so ein blöder idiot, dass ich dir so viel gutes wünsche. das hab ich jetzt davon. dass du mein herzmensch-sein mit füßen trittst!

aber ich weiß: im gegensatz zu dir, kann ich einer sein!!!

 
Currently playing:summen im kopf
Current mood:kopfschüttlend

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  • von:Mia

(un)vorstellbar

Irgendwie muss ich es doch vermeiden können, mich immer wieder diesen absurden Vorstellungen hinzugeben! Es passiert einfach nicht, so sehr ich es mir auch wünsche. Und es sollte nicht sein, dass ich mir die Situation so genau vorstellen kann. Es darf nicht sein, dass ich traurig und wütend da sitze, weil es einfach niemals nicht nein geschieht!

Wie rutsche ich immer wieder da rein? Wie kann ich mich davon abhalten? Wie schaffe ich es, in der Realität zu bleiben?

 

 

ich wünschte es wäre anders, aber...

...ich vermisse.

 
Currently playing:Band of Skulls - I know what I am
Current mood:da liegt etwas Ironie in de Luft, oder?

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  • von:Mia

confused

Wenn man so ruhig und gleichzeitig aufgeregt ist wie ich im Moment, da kann das Herz schon mal komisch schlagen. „Das ist nichts Besonderes“ – abwarten. Immer immer abwarten. Warten und sehen, wie alles um mich herum anders ist. Anders als geplant, denke ich. Aber was ist eigentlich der Plan? Man möge mir den Zauberstab reichen, der alles so ins rechte Licht rückt. Der mir die Kraft gibt zu sehen und zu verstehen, was es heißt ich zu sein. Dann hätte ich eine Antwort parat.

Im Übrigen schneit es manchmal von unten nach oben. Oder?

 
Current mood: Skeptisch

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  • von:Mia

Sie bricht aus.
Schlingt ihre Arme um alles, was sie erreichen können.
Lässt nicht mehr los.
Sie nimmt sich, was sie will, weil sie glaubt, dass ich es brauche.
Wenn sie es tut, hält sie mir die Augen zu.
Aber ich kann sie und ihr triumphierendes Lachen hören.
Außerdem stinkt es dann nach Wahnsinn.
 

Das bin ich nicht, das will ich nicht sein.

 
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  • von:Mia

Ayo [stellungnahme]

Hallo, mein Name ist Ayo. Ich hänge dir schon seit Jahren an den Fersen. Manchmal mach ich dein Leben hell, öfter aber zeige ich dir die Dunkelheit. Ich bin gekommen, weil du nicht alleine bleiben konntest. Du hast jemanden gesucht, der immer abrufbar ist, bzw. dich einfach die meiste Zeit über begleitet. Vielleicht hast du dir nicht gerade eine Begleiterin wie mich gewünscht, aber ich bin jetzt da. Mal blass, mal fast gar nicht sichtbar, mal so sehr anwesend, dass ich dich eigentlich übernehme. Du weißt, dass das nicht gut ist. Aber allein wirst du mich einfach nicht los. Deine kläglichen Versuche mich abzuschütteln haben im Gegenteil meist eher dazu geführt, dass ich nach einer Weile noch präsenter wurde. Ich würde nicht sagen, dass ich mich an deiner Erbärmlichkeit erfreue, aber ich lebe von deiner Schwäche, deinem Schmerz. Dich in deiner Hilflosigkeit zu beobachten gibt mir Kraft.

Ich bin die, die dich zu Taten treibt, die du später bereust. Ich bin diejenige, die in deinen dunkelsten Zeiten neben dir auf dem Boden liegt und die Decke anstarrt. Ich bin auch die, die dir im Schneidersitz gegenüber sitzt und zuschaut, wie du die falschen Mittel wählst und ich bin die, die dir den schweren Weg zeigt.

Als wir uns begegnet sind wusstest du, dass ich so schnell nicht wieder gehen würde. Du wusstest, dass ich anders bin. Aber du kanntest das Ausmaß nicht. Du wusstest nicht, wie tief ich in dich eindringen könnte und würde. Du hättest mir, meinen Worten mehr Aufmerksamkeit schenken sollen. Als du anfingst, dich mir selbstständig immer mehr zu öffnen, musste ich nicht mehr viel sagen. Aber ich war die ganze Zeit bei dir, bin immer knapp hinter dir gegangen, hab dich gestoßen, manchmal ein Bein gestellt. Ich hab es geschafft, dich von mir abhängig zu machen. Es gab Zeiten, da wolltest du gar nicht ohne mich sein, wolltest mit mir an deiner Hand immer weiter sinken. Ich hab dich auf die Probe gestellt, mich dir vorenthalten. Was du aber nicht weißt: ich war trotzdem da und ich habe deine Leiden und deine Qualen in mich aufgenommen – und ich bin stärker geworden. Ich habe auch mein Ziel erreicht, dich dazu zu bringen, dich selbst zu hassen. Was ich nicht bedacht hatte, du fingst auch an mich zu hassen. Aber du hast schnell eingesehen, dass dich auch das nicht zufriedener macht und so akzeptiertest du mich letztendlich.

Du konntest und kannst deine Gedanken nicht vor mir verstecken. Ich bin die, die dir das schlechte Gewissen macht! Ich bin immer noch diejenige, die dich steuern kann. Du bist manchmal so klein, dass du fast selbst in deinen Tränen untergehst, aber Aufgeben – das kannst du nicht. Auch dafür werde ich weiterhin sorgen, denn sonst muss ich gehen. Aber du bist mein Werk und ich gebe dich nicht her!

 
Current mood:nachdenklich; chaos; ...

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  • 2 Kommentare(4)
  • von:Mia

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