Verstehen oder Nichtstehen, versuchen oder suchen.

Ich kann sie nicht verstehen.

Diese weinerlichen Wichtigtuer einer Sorte Mensch, die fürs Überleben zu schwach und fürs Sterben zu feige ist. Heulend und verzweifelt sitzen sie auf ihrem Plüschsofa in ihrer behüteten Wohnung und halten sich ihren Hintern, der ihnen wehtut, sie jammern, dass es zum Davonlaufen ist, und dabei sitzen sie doch schon im Warmen und im Trockenen! Dieses Selbstmitleid. Nicht, dass sie keine Probleme hätten, dies spreche ich ihnen gar nicht ab, doch beklagen sie sich derart ausgiebig und phantasievoll, dass man meine könnte, der Weltuntergang stehe direkt bevor und auf der Arche Noah gäbe es keine Plätze für ihre Art. Versuchen, aus dieser Misere herauszukommen, fällt ihnen nicht im Geringsten ein. Dass dadurch keine Besserung der Lage auftritt, ist nur allzu klar. Sie heulen und hadern und jaulen und jammern dass die Schwarte kracht. An andere wird dabei nicht gedacht. Nicht überlegt, ob von ihrem Verhalten andere eventuell genervt sind, ob sie nicht geradezu blasphemisch wirken im Angesicht von Menschen, mit wirklichen, mit existenziellen Problemen. Dies ist der höchste Grad des Egoismus und ich bin stolz, wenigstens dieser Versuchung nicht erliegen zu sein. Ich habe andere Laster, gebe ich gern zu. Arroganz ist ein gutes Beispiel. Mehr oder weniger offen lasse ich gewisse Leute stets wissen, wo ich herkomme und weshalb ich nicht mit ihnen verkehren möchte. Ich kann nichts dagegen tun, es ist, als sei es mir angeboren, als würde eine Art innerer Herrscher mir befehlen, meiner Achtung vor mir selbst ordentlich Luft zu machen. Als wenn ich ansonsten daran zu ersticken drohe.

Es macht mir aber keine so großen Sorgen, wie es meinen kleinen Weicheiern welche zu machen scheint. Sie ergötzen sich an der Schlechtigkeit der Welt und merken doch nicht, dass sie zu einem Teil davon geworden sind. Nicht mit dem Wort, mit der Tat werden Dinge verändert! Das Wort kann nur umschreiben, die Tat setzt es dann um. Mag sein, dass es ohne Plan keine Sinn macht, zu kämpfen, aber noch weniger macht es Sinn, einen Plan zu haben und nicht für ihn zu kämpfen!

Sie haben keine Freunde, sie haben niemanden, der sie versteht. Sie denken, sie seien zu nichts zu gebrauchen und halten sich für Idioten. Sie wollen Respekt und ernten nur Hohn. In ihren Augen. Merken die nichts? Oder wollen sie nichts merken, laben sie sich am Ende noch an ihrem vermeintlichen Unglück? Brauchen die das, um zu überleben?! Ich weiß es nicht und ich will es auch gar nicht wissen.

Passt auf, wie wärs, wenn ihr versucht, euer Leben in den Griff zu bekommen, bevor es vorbei ist? Es ist zwar Ansichtssache, aber denkt doch mal, die Welt sei gar nicht so schlecht, habe auch ihre guten Seiten, für die es sich zu leben lohnt. Ihr könntet das erste Mal durchatmen, ohne an die ach so gepeinigte Seele denken zu müssen, ihr würdet euren Augen nicht trauen! Vergesst all den Mist, auf den ihr so wütend wart, all die Sachen, die euch so traurig machten, all den Schmerz, der euch von innen auffraß, und ihr werdet umdenken. Es ist leichter, als es klingt, man muss es nur wollen. Ich weiß, wovon ich spreche, doch, glaubt mir, ich weiß es.

 

Was geht da vor sich?

16.8.08:

Keine Ahnung, was mit mir los ist. Irgendwie will es in den letzten Tagen nicht so recht funken, und das, obwohl ich mich oft genug ansporne. Keine Muße, alles Müll, um es kurz zu halten. Gute Gedanken sind da, doch verfliegen viel zu schnell. Habe ich es verlernt, das Ransetzen und einfach Machen, irgendwas kommt am Ende schon heraus? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich muss ich mich zunächst akklimatisieren und danach das Potential, dass die veränderte Situation mit sich bringt, ausschöpfen. Momentan tut mir nur der Finger weh, dummes Missgeschick, aber ich werde nicht aufgeben.

Ganz allmählich kommt es wieder, vermute ich, zumindest fühlt es sich so an. Sehr gut, weiter so, versuchen wir es einfach mal. Ich bin Marten Lorenzen, geboren am 9.7.1988 in Schleswig, im Martin-Luther-Krankenhaus, das neuerdings „Schlei-Klinik" heißt, beschissener Name, diese Wichser. Wohnhaft in Hamburg, erst seit ein paar Wochen, was der Hauptgrund dafür ist, warum ich nur noch selten an die Welt da draußen gedacht habe, was nun aber vorbei ist, weil ich angekommen bin. Heute spüre ich es ganz deutlich. Oh Mann, ist es ein tolles Gefühl, wenn die Kraft wieder in den Adern fließt, trotz Schmerzen im Rücken. Der Alltag fasst mich, packt mich, enormes Potential, wie ich schon sagte.

Olympia im Fernsehen. Ich wollte es so gerne Boykottieren, Ignorieren, ich bin grandios gescheitert, habe es exakt eine Woche ausgehalten, irgendwann kriegen sie dich, die Rede ist von den Medien, die Stimmen im Land, das Gerede. Du kannst ihm nicht entkommen, oder besser, hoffentlich kannst du ihm entkommen, ich konnte es nicht....China ist schon böse. Aber wem erzähl ich das.

Kurze Pause, irgendwas stimmt hier nicht. Zu früh? Zu spät? Es war der schnellstmögliche Zeitpunkt. Nein, er ist richtig, ich weiß es, ich weiß ja nicht viel, aber das weiß ich. Danke für den Support an dieser Stelle, auch wenn ich nicht sage, wer damit gemeint ist. Jetzt ist wieder Euphorie angesagt, es ist ein Kommen und Gehen, wie lange es wohl hält? Genießen wir es, nutzen wir es. Es geht doch wieder viel zu schnell vorbei, wie immer.

Wie es sonst geht? Ganz normal, wie ich halt bin, zu Freudensprüngen komme ich recht selten, schade eigentlich, vielleicht bräuchte ich sowas öfter. Auch die Dramatik bleibt aus, die Probleme, es ist nichts Packendes geschehen, dass sich lohne würde, zu berichten. Ihr müsst euch weiter langweilen.

Drüben gingen gerade die Lichter an, nicht zum letzten Mal, wie ich hoffe. Es wird Abend, es wird Morgen, vertreibt den Kummer, vertreibt die Sorgen. Sorry. Spontanlyrik. Dämliche Angewohnheit. Zurück zum Thema und damit zu den alles entscheidenden Fragen, die zu beantworten eure und meine nächste Aufgabe wird: Warum zur Hölle brennt da jeden Abend Licht, obwohl niemand mehr arbeitet? Was geht in diesem Haus vor? Wer sind diese Freaks?

Ich bin Marten Lorenzen, Guten Abend.

 
Current mood:Neu, neu, neu. Oder zumindest anders.

Abtropfen, entnehmen und zubereiten.

Gleich wird es klingeln, ich bin mir sicher. Gleich klingelt es, ich nehme ab und frage: „Hallo?". Dann wird man mir antworten, der Gegenüber wird sich mir vorstellen und wir werden ein Gespräch führen, wie noch ein Gespräch am Telefon geführt worden ist! Weggewischt sind die Rekorde der Vergangenheit, jetzt zählt nur noch mein Symbol.

Oftmals stelle ich mir Derartiges vor, wenn ich mir meine Medizin in den Arsch stopfe. Besser ist es noch nie geworden, es zögert nur den Moment der Offenbarung hinaus, den Moment, indem es nicht mehr reicht, indem mehr zu wollen die Trendwende ist. Heilung zum Beispiel!

Sitzend bewege ich mich auf der Stelle, stampfe den Beat einer Generation, Beatgeneration, ach währt ihr doch wieder da. Vielleich steht, sitzt, liegt sie direkt vor mir, zum Greifen nah, braucht nur noch ein Strecken, ein Recken, danach, um sie zu holen. Schön wärs. Während ich hier sitze sterben Menschen, klar, diesen Spruch hört man sehr oft und noch öfter ist er wahr, doch Bemerkung schenkt man ihm schon lange nicht mehr. Ich laß gestern in einer Abizeitung, in der eine Person, um sich der Aufmerksamkeit der Anderen gewiß zu sein, zunächst schriftlich das Wort „Penis" in den Raum wirft. Nicht sehr taktvoll, doch in diesem Etablissment sicherlich gewinnbringend, skandalös eventuell, doch wie man weiß bringen Skandale die meiste Aufmerksamkeit. Was also ist NICHT skandalös am Mord eines Menschen? Nur weil er alltäglich ist macht es ihn noch nicht weniger bedeutend, nein, sogar wesentlich bedeutender als alles andere, nicht vergleichbar mit sogenannten Boulevard-Skandalen. Und dennoch ist er aus dem Blickwinkel der Menschen verschwunden. Sie kümmern sich nicht darum, nur um sich selbst und finden das auch noch gut. Ist das erstrebenswert? Wohl kaum. Woran es allerdings liegen mag, dass Tote jede Publicity verloren haben, weiß niemand.

Viele sagen, das sie nichts ändern können. Das mag stimmen, allerdings ist dies kein Argument, nichts zu tun. Ich sage ja auch nicht zu mir, duschen macht mich nicht sauberer, weil ich eh wieder dreckig werde, sondern ich sage zu mir: „Duschen macht mich kurze Zeit sauber, wenn ich wieder schmutzig bin, dusche ich erneut. So sollte man es machen. Wenn wieder Menschen sterben, muss man wieder etwas tun, auch wenn es sich langfristig nicht ändert, dass Menschen sterben. Liege ich hier richtig oder was?! Auf Antwort wird gebeten, Gott, der du nicht existierst.

Gestern war ich joggen, mal was für meine Gesundheit tun. Da ich es auf dem Land getan habe, de facto mir wenig Menschen begegnen, blieb mir der leidvolle Anblick der joggenden Meute in der Stadt verwehrt, wie sie mit ihren Ipods, auf Profi-Jogger getrimmt, daherhecheln, schwitzend, sabbernd, wie geifernde Freier auf dem Straßenstrich, wenn sie vom Angebot überfordert sind. Ich hasse diese Abkehr von der urtümlichen Joggingmoral, dieses Eins sein mit der Natur, diese Grüppchenbildung, dieses Aufmachen einer eigenen Klasse des Joggings. Wie eine verschworene Gemeinschaft sahen sie aus, die stolzen Athleten. Heutzutage lieben sie ihren Individualismus so sehr, dass sie am liebsten mit sich selbst schlafen würden, doch da dies nicht so viel Spaß macht, gehen sie eben alleine joggen, abgegrenzt von der Außenwelt, der sie wiederum einen Scheiß bedeuten und so weiter und so fort.

Durch die Individualisierung des Menschen sind so viele ursprünglichen Gemeinschaftsinstinkte im Dreck verkommen, dass die Vorteile den Verlust schon lange nicht mehr aufwiegen können. Egoismus macht sie überall breit, wo der Einzelne die Gemeinschaft verlässt, man sieht es beim Steuerbetrug, man sieht es im Kegelverein, man sieht es bei der Arbeit. Hauptsache, frei und unabhängig zu sein, nach mir die Sinnflut. Jeder hat seine Welt, Verantworung wird weggeschoben und am Ende der Tabelle stehen die, die keine andere Wahl haben beziehnungsweise Menschen, die dem Zeitgeist hinterherhinken in ihrer „Wir sind alle Gleich"-Idylle. Wahrscheinlich gehöre ich auch dazu, wahrscheinlich bin ich von vorgestern, wahrscheinlich sollte ich nach dem Turbo-Abi einen Turbo-Job anfangen und somit eine Turbo-Karriere beginnen, die später zu einem Turbo-Leben mit einem Turbo-Tod führt. Was würde ich glücklich werden, ich kann mir diese Perspektive verdammt gut ausmalen, ja förmlich mahle ich sie mir aus, und zwar aus dem Schädel. Müßiggang ist des Menschen verderben, na das wollen wir doch mal sehen! Abgrund, ich komme, aber wenigstens sehe ich in diesem Untergang noch einen Sinn, die Karrierefutzis werden schon bald keinen mehr haben. Wenn sie tot sind.

Allerdings kann selbst ich mich Egokacke (nicht zu verwechseln mit der Esokacke, dazu ein anderes Mal) nicht gänzlich entziehen, natürlich nicht, ich bin ja auch nur ein Mensch. Mit leckerem Essen, mit Bücher lesen, mit Musik, die beim Joggen aus meinen Kopfhörern dringt, ich bin ein alberner Wicht, ziehe andere in den Dreck und hab es selber am stecken, oder auch einfach meiner Tagesplanung, die ich allem anderen unterstelle. Nach mir die Sinnflut, wie gesagt. Ein Mittelding ist alles, was nötig ist, sagte ich auch schon einmal an anderer Stelle.

So heißt es jetzt, sich hochschwingen aus der tiefsitzenden Verkrustung befreien, atmen, spüren, können, Energie. And love is all you need. Wer dies bedenkt, kann weiterkommen, da bin ich mir sicher, der wird alsbald den Hörer abnehmen, der Beat wird wieder pochen, ich werde in stampfen, atmen, fühlen und verbreiten, denn das ist meine Aufgabe, mein Ziel, dem alles andere unterzuordnen ist.

 

Verschwendete Minuten.

Aufgenommen zwischen 11 und 12 Uhr morgens am 11.06.2008:

„...Szenen, das EM-Qualifikationsspiel Türkei gegen die Schweiz endet in einer heftigen Massenkeilerei. Die Schande...Du machst mich total verrückt, weißt du das? Du bist wirklich einzigartig. Ja, ich weiß...Ich meine es ist mein Flugzeug...Vergehen, ich hab keine Ahnung was er wollte, jedenfalls hat sie sich wehren wolln und dann sind die beiden zu Boden gefallen...Das kann man von dem 6-jährigen Tim nicht unbedingt behaupten, Fahrrad fahren kann er, nur das Bremsen klappt noch nicht so...Da Isi sich stündlich...Ich weiß wie man Sitz macht, ich weiß wie man Stöckchen holt, aber ich weiß nicht, wie ich hier gelandet bin. Mit der Aktion „Liebevolles Zuhause"...Sommer: die bunte Zeit der Schmetterlinge...dagegen an der Ostküste, in New York, schwitzen die Menschen bei 37° im Schatten, ein Naturschauspiel gab es an der Küste Floridas zu bewundern, durch den kräftigen Sturm bildete sich ein meterhohe Wasserhose. Die Astronauten der US...Ich begrüße sie, liebe Zuschauer, zu einer weiteren Ausgabe unseres Sozialmagazins...Emre oder auch Endias können beide exzellente Freistöße schießen... Schauen sie sich das hier an, auch fantastisch, diese Farben zum Beispiel, wenns geht, meine Damen, besorgen sie die Steinkette und insgesamt 2 von den Anhängern, dass sie 4 Anhänger insgesamt haben, diese Kombination zum Beispiel ist die eine Möglichkeit...Frank als SMS an 5 mal die 3. Die Top 18 deiner Lieblingsspiele im Redabo. Für Monoploy heute sende k11, für Minesweeper, Free Cell und Solitär sende k12... Schwule Mädchen Sondereinheit, schwule Mädchen Kampfeinsatz, schwule Mädchen an jeder Ecke, schwule Mädchen in deiner Stadt. Schwuuule Mädchen! Wir sind schwuuule Mädchen!...Heute...Für Lovelovelove sende M10...Auf ins Reich des wilden Kaisers! Melodien...Freitag, 20 Uhr fünfzehn im ZDF... Das hätte auch nichts mehr genützt, denn da war alles schon passiert. Es war alles passiert?...Erstmals, die Familie, wirklich zueinander finden kann...Wenn sie nicht zu meinem Bankett kommen wollen, dann gut, aber halten sie mich nicht zum Narren, Doug. Äh Mister Pisken, wissen sie was, Hallo! Ich muss gar nicht so dringend auf diese Hochzeit, es ist ja nur ne Halb-Schwester. Also, wir zwei sehn uns dann beim Bankett. Alles klar. Gut!...Mach schon Homer, oder traust du dich etwa nicht?! Uähh... Aktuell haben, denn wie wir sicherlich...Streit um Poldi. Ein polnischer Politiker fordert die Aberkennung der polnischen Staatsbürgerschaft des Spielers. „Wer Tore gegen Polen schießt, darf kein Pole mehr sein." Spanien im Glück, gelungener Auftakt, gutgelaunte Fans und nach dem 4 zu 1 gegen Russland hoffen die Spanier nun endlich einen Titel zu gewinnen. Außerdem Bush bei Merkel, der US-Präsident fühlt sich offensichtlich wohl im ländlichen Brandenburg. Aber zunächst diese Frage: Sind die Polen so schlechte Verlierer? Nach der Niederlage gegen Deutschland fordert...Eiskalt abserviert, aber jetzt...Stimmts Eric? Ja Eric, Eric und ich lassen dich da sitzen... Gleich nach unserem...Verbrechen des Josef Fritzl an seiner Tochter weltweit Thema. Inzwischen ist das Älteste in Inzest und Kellergefangenschaft gezeugte Kind aus dem Koma aufgewacht...Irak, die Klimapolitik, bishin zu Lebensmittelfragen, aber wirklich bedeutsam politisch wird dieses Treffen nicht eingestuft... Für Corinna der wichtigste Beistand, denn sie weiß, dass sie als Reiterin mit vielen Sportarten Probleme haben wird. Turnen und Leichtathletik, davor hat sie Angst, Doch mit ihrem...Und da liegt der Nährboden für die Verbreitung von Chlamydien. Ein Teufelskreis. Doch was für AIDS gilt, gilt auch für Chlamydien. Kondome lindern deutlich das Ansteckungsrisiko, sie sind äußerst strapazier...20000 Messebesucher. Besonders gut war auch die Podiumsdiskussion zum Thema „Arme Alte, reiche Alte" doch auch hier beherrschte die Aussage Roman Herzogs die Diskussion...Wenn Rehagel gedurft hätte, hätte er wohl am Liebsten das eigene Tor zugemauert. Geholfen hats am Ende nichts, wer in der zweiten Halbzeit nicht eingeschlafen ist, konnte die Schweden doch noch 2 zu 0 gewinnen und jubeln sie, gejubelt haben auch die Spanier...können sie in der Zeit nicht mehr erreichen. Kate gibt alles und kümmert sich um den Rahmen und den Mittelrumpf, Quinn und Jason arbeiten an den Auslegern, während Ted an der Antriebsel herumdoktort...Where the Party...Null eins drei sieben neun acht acht eins vier vier vier, das ist die Telefonnummer aus Deutschland und aus Österreich und aus der Schweiz null neun null eins null sieben null neun acht..."

Und ich wollte einen ganzen Tag dokumentieren! Jetzt sind es nur 5 Minuten geworden, aber schlimm genug. Bei einem Tag wäre ich wohl verrückt geworden. Die Erkenntnis ist nicht neu, doch kann man nicht oft genug beweisen, wie bescheuert Fernsehen sein kann.

 

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Habe nicht ich erdacht und aufgeschrieben, sondern Albert Einstein. Sollte man nicht meinen, dass ein Mathematiker und Physiker so etwas denkt, aber Einstein war ja seinerzeit eine eher ausgefallene Erscheinung und so genial, dass man ihm auch dies abnimmt. Aber nun zum eigentlichen Thema, es geht um: Erdbeersahnesauce. Nein, nur ein Witz. Eigentlich habe ich gar kein Thema, aber warum nicht einmal seiner Phantasie freien Lauf lassen?

Ich wünschte, ich würde auf einem fliegenden Nashorn zur Schule gelangen können, ich könnte mich wunderbar an seinem Horn festhalten und ihm jeden Tag für 4 Euro Fressen kaufen, soviel kostet nämlich mein Weg zur Schule. Natürlich würde ich es damit auf Diät schicken, aber das hat es nötig, wer einmal ein Nashorn gesehen hat, der weiß das. ich denke, es würde Eis zum Essen geben. Um halb acht flöge ich einfach los, so könnte ich noch länger schlafen, nicht, wie jetzt, da ich um halb sieben aufstehen muss. Abstellen würde ich das Nashorn auf dem Sportplatz, da könnten dann die Kinder mit ihm spielen, habe ich Sportplatz gesagt, ich meinte natürlich die Wiese, die man fälschlicherweise als Schulsportplatz ausgewiesen hat, ich werde mich da, wenn ich erstmal ein ganz hohes Tier im Husumer Riesenschiff, äh, Rathaus, bin, ganz schnell drum kümmern, solange gehe ich meinen Träumen nach, denn wer will schon ein Leben lang Wiesen beackern, mal abgesehn von einigen Landwirten, von deren Sitten ich ja bereits letztens berichten durfte. Mein Nashorn bearbeitet also die Kinder, die mich eh nur nerven, nach der Schulzeit wische ich ihm das Blut vom Rücken, setze mich drauf und düse wieder los, leider muss es zwischendurch kacken, es kackt einer Großmutter, oder zumindest einer älteren Dame, direkt auf den Kopf, kennt ihr die Geschichte, bei der Sendung mit der Maus ist die mal gelaufen, wo irgendetwas einem Maulwurf auf den Kopf kackt und der will herausfinden, wer das war? Um einen ganz schönen Haufen erleichtert fliegen wir weiter, über die Idioten, über die Guten hinweg, aber wer sieht schon den Unterschied aus so einer Höhe, in der ich pflege zu fliegen? Aber ich will damit auf keinen Fall sagen, dass ich arrogant bin. Oder doch? Did they her me? Naja, nachdem ich den letzten Song, Over the Rainbow, gehört habe, landen wir, ich befinde mich in einer melancholischen Stimmung, genau die richtige, um einen ganzen Nachmittag damit zu verbringen, nichts anderes zu tun als mir Titel und Themen für künftige Einträge auszudenken, denn leider fehlt es mir nicht nur an Wissen, sondern auch an Phantasie. Oder nicht? I am the all-singing, all-dancing crap of this world.... I am the toxic waste by-product of God's creation. Dankeschön!

 
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