Aufkommende Nervosität
Oh Man, schreckliche Nacht.
Wenn du alle 5 Minuten aus dem Schlaf hochschreckst, den gerade erlebten Traum noch im Gedächtnis, dann ist das nicht gerade wunderschön. Wenn du allerdings alle 5 Minuten aus dem Schlaf hochschreckst, den immer gleichbleibenden Traum noch im Gedächtnis, dann ist das kaum zum Aushalten. Ein wahres Wunder, dass es insgesamt 8 Stunden Schlaf wurden. 8 Stunden voller Angstträume, in denen ich Matheformeln paukte, zur Prüfung ging, wieder lernte, erkannte, dass ich nicht genug könne, mit einer mir fremden Mathelehrerin sprach, in denen einfach alles um das eine Thema kreiste, die kommende mündliche Prüfung. Ausgeruht ist was anderes.
Ich hätte nie gedacht, dass ein solcher Event mir derart aufs Zahnfleisch fühlt, dass ich förmlich auf ihm zu gehen habe, dem Zahnfleisch. Dabei ist mir tagsüber kein Stress anzumerken, weder nach Außen, noch innerlich, eigentlich bin ich ganz entspannt. Wahrscheinlich will sich mein Körper seine Nervosität nicht anmerken lassen, und um trotzdem ein Ventil zu haben, verpackt er sie in Traumgestalt, was wiederum zur Folge hat, dass die Nervosität sich auf den ganzen Tag verbreitet.
Am Ende stehe ich, der ich mit Anspannung auf den nächstgelegenen Montag blicke, der sich immer und immer wieder das Erlernte ins Gedächtnis holt, der die nächsten 2 Tage verflucht, denn sie sind geprägt von dieser Anspannung, der bei jeder sich ergebenen Frage bezüglich des Stoffs in blanke Verzweiflung gerät.
Ganz ruhig Marten, entspann dich. Es sind nur 4 Punkte bis zum Ziel, 8 Punkte bis zum Sieg, 12 Punkte bis zum Titel. Und wenn alles versagt, gewinnen wenigstens die Deutschen gegen Österreich, du wirst es erleben, soviel Übel hat der liebe Gott nichteinmal für dich vorgesehen.
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