why would i carry such a weight on my shoulders?
es ist doch wirklich verrückt. so viel schon erlebt, in so vielen momenten einzigartig gefühlt, einzigartig gelacht und geweint. und doch verliert sich alles mit der zeit, schließlich geht es ja weiter mit dem leben. und plötzlich diese erinnerungen, die man nicht erwartet. ausgelöst von den kleinsten nadeln in deinem gewissen, deinem herzen. sie stechen dich und erzeugen einen süßlichen schmerz, getränkt von wehmut, nostalgie.
ich koste die momente noch zu wenig aus. ich will so viel machen und doch beschränke ich mich immer wieder. vor allem meine kreativität leidet darunter, unter meiner trägheit. ideen werden zu oft verworfen. und ich stecke meine energie in sinnloses zeug, das mich nicht weiterbringt.
einzigartig.
ein artig.
artig.
die leere wird nicht gefüllt. es ist mir alles nicht genug. how many summers will it take to find a person similar to him? es macht mich verrückt ich kann an nichts anderes mehr denken ich will ihn nicht verlieren! unfähig über dieses thema hier zu schreiben denn die gedanken reihen sich und ich wüsste gerade nicht wo anzufangen. ruhe um es zu ordnen werde ich wann anders suchen. ich habs ihm immer noch nicht gesagt, was erfür mich bedeutet, und so langsam habe ich das gefühl mein herz zum platzen zu bringen.
heute in klausurlernphase gezwungen, nichts gebracht, sinnloses aufschreiben und durchgelesen aber ohne große verinnerlichung. und nächste woche beide leistungskursklausuren. ja cheers.
meine blues harp hab ich auch schon seit ner gefühlten woche nicht angerührt. bohr wieder mal an ehrgeiz übertroffen.
ich ernähre mich in letzter zeit nur von musik - und zu viel ungesundem zeug.
ich hab die letzten beiden tage zu viel getrunken. ich war nicht betrunken, aber im nachhinein frage ich mich immer warum ich überhaupt trinke weil bei mir wirkt es nie und wirklich schmecken tut mir das meiste auch nicht. das macht mich unzufrieden. diese inkonsequenz.
ich war schon seit drei tagen nicht joggen. wenn man tanz in den mai und maiwanderung abzieht dann liegt meine bewegung bei null. und so fühle ich mich auch. bah.
mein seelenbuch auch schon länger nicht angerührt. weil ich nicht weiß was reinzuschreiben wäre. ich mein, es passiert etwas, aber nichts was mir es würdig wäre. lustige abende mit gleichaltrigen und doch irgendwie ist alles so weit weg von meinem herzen. es rauscht und ich rausche mit, aber am nächsten morgen bin ich davon völlig unberührt. es ist nichts dabei wo ich sagen könnte "wow gestern abend hat mein leben beeinflusst, das muss aufgeschrieben werden". nothing changes.
ich habe angst, eine freundin zu verlieren. oh ich habe so angst. es ist im moment so komische stimmung bei meinen exzellenten, zum ersten mal wie ich sie kenne habe ich angst, die engen bänder die uns umschlossen könnten reißen. help. i need each of them.
negative einflüsse wurden hier gerade konzentriert. und jetzt will ich einen punkt setzen und den abend genießen
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meine ängste in deinen worten.
vergleiche mit den anderen, sie sind nichts wert. der eigentliche sinn steckt in einem selbst. aber doch diese angst in mir, nutzlos zu sein für den rest ("rest"?), seinen weg zwar zu gehen aber zu merken, dass man fällt. man kann es nicht aufhalten, es hat von uns besitz ergriffen und nun sind wir wie marionetten in einem selbst erbauten puppenspiel.
es tut mir weh, dass ich keine chance sehe. nicht völlig hoffnungslos, aber viel zu verbissen. so egoistisch orientiert wollte ich einst mit dir in diesen überlegungen verschmelzen, aber du weißt von nichts. du weißt nicht, dass ich weiß, wie du über so viele sachen in wirklichkeit denkst. und wie sehr du mir aus der seele schreibst. die gleichen überlegungen, nur in einem älteren lebensabschnitt. nur ein paar schritte weiter. schritte in die richtige richtung? das ist die quälende frage, die sich durch so viele zeilen von dir durchschlängelt. diese frage stellte ich mir auch schon so häufig, heißt das sie wird nie verschwinden?
so gern würde ich dir sagen, wie viel du mir auf eine besondere weise bedeutest. wie viel du in mir ausgelöst hast. remember: nicht der grund, aber der auslöser. wenn ich von "dir" spreche, dann spreche ich häufig von mir. von den gefühlen, den überlegungen in mir, die auf dir gründen, aber nicht direkt von dir. ich habe angst, dass du das falsch verstehen könntest, wenn ich bereit wäre, dir mein herz zu offenbaren. du fühlst dich fehl am platz, andere im gleichen alter finden erfüllung und du hast das gefühl, nur noch weiter zu fallen. ich möchte dir so gern helfen, aber solch einen status habe ich bei dir nicht. ich denke, es ist schwierig, solch ein enormes vertrauen, welches bis in die hintersten ecken der seele reichen müsste, aufzubauen. das braucht zeit, und die haben wir ja schließlich nicht mehr so viel.
aber ich möchte dir kraft geben, ich möchte dir zeigen, dass du mehr bist, als du vielleicht denkst. für andere. aber auch für dich. du denkst so viel an andere, an die, die es schwerer haben in der welt. aber vergiss dich selbst nicht. du kannst nur andere vom ganzen herzen lieben und helfen, wenn du dich selbst genauso liebst und dir selbst so viel wert bist.
ich möchte, dass du weißt, wie mich das alles berührt. ich würde es nicht verkraften, wenn du bald ahnunglos zurückfahren würdest. mir würde ein wichtiger teil vom großen sinn genommen werden. entzogen. vergönnt.
aber es ist nicht leicht, man kann solch ein gespräch nicht planen. es muss mit der stimmung und dem moment übereinstimmen. ich habe angst, so ein moment wird die nächste zeit nicht kommen. und das macht mich unruhig. ich wüsste gar nciht, wo ich anfangen sollte. so viele gedanken, so viele. wo bin ich damals angefangen? ich weiß es nciht mehr. aber wenn ich zu vieles überspringe, würdest du mich dann verstehen? würdest du verstehen, wie du mein leben verändert hast?
und die allgemeinsituation. es schmerzt, aber doch lässt es mich lebendig fühlen. ich finde gefallen an dem stechen im herzen und sage mir, dass ich vielleicht nie mehr im leben so sinnlich empfinden werde. wer weiß, wie es damit aussieht, ob man wirklich diese "sinnlichkeit" behält, diese hingabe für die kleinen gefühle, die man mit gedanken ausschmückt und sie bis auf den letzten tropen auskostet. nur die erfüllung darf man nciht in ihnen suchen. weil es keinen rand gibt, man würde sich verlieren.
aber es tut auch irgendwo gut, auch wenn dieses gefühl von angst und unsicherheit geprägt ist, so ist doch das bloße vorhandensein dieses gefühl ein beweis, dass ich lebe. und zwar mit körper und seele.
ich möchte dieses gefühl nciht für immer haben. ich will, dass es sich verändert. aber für den moment, ja vielleicht für die entwicklung meines kleinen lebens, ist es vielleicht ganz hilfreich. es gibt die sicht auf neue ebenen frei. schwerelos könnte man auf ihnen ruhen, den blick nur in der gegenwart. aber das ist nicht mein vorhaben, ich will kämpfen, ja. aber werde ich fallen, oder vorwärts kommen?
und somit bin ich wieder bei deiner (?) meiner (?) ausgangsfrage.
unerkannt.
und ich sitze hier und könnte weinen, weinen die ganze zeit. es überkommt mich wieder so eine welle der totalen frustatrion und melancholie. totale motivationsprobleme. so heftig wie gerade war es schon lange nicht mehr, und dabei habe ich doch gar keine lust mehr immer so traurig zu sein. aber es ist verdammt schwer dagegen anzukämpfen.
und dabei läuft wirklich grad nicht alles schlecht bei mir. schulisch gesehen sogar ganz im gegenteil, ich befinde mich in vielen fächern bezüglich klausurennoten und facharbeit an aller vorderster spitze. nach langer zeit im 2er- mittelfeld war das irgendwie ziemlich überraschend, aber natürlich auch beglückend und ich denke man darf auch etwas stolz sein.
aber jeder weiß, das sowas allein niemals innere erfüllung verschafft. mein leben ist trist, mindestens genauso wie das wetter gerade draußen. zwischendurch reißt mal der himmel auf, danach regnet es aber wieder tagelang durch, wenn nicht zu mindest graue wolken den himmel zuhängen. ich denke, dass jeder mir zustimmen würde: mein leben ist, so wie es im moment ist, total uninteressant. ich habe nicht wirklich hobbys, ich habe nicht wirklich außerordentliche sachen anstehen. ich gehe zur schule, bin im unterricht, gehe nach hause, vielleicht gehe ich noch etwas joggen, mache was im haushalt, gehe einkaufen. aber das wars auch!!!!! am wochenende treffe ich mich mit meinen freunden, gehe feiern - und selbst das kann ich nicht genießen!! sowieso konnte ich schon länger keinen freitag- oder samstagabend mehr genießen, weil meine gedanken immer woanders sind. bei dem, was ich mit ganzem herzen will, und was mir so unendlich weit weg - nein: unererreichbar! - erscheint, und was mich ganz fehl am platz in meinem alltagsleben fühlen lässt. diese einstellung, diese innere leere ist schrecklich! auf dauer kann sie tötlich sein, denn du beginnst, dich mehr und mehr aus der gegenwart zu flüchten. du sagst dir "naja, in zukunft wird alles anders sein, besser" ich träume davon, wie ich hier weggehen und meine erfüllung meiner sehnsüchte erreiche. aber die gegenwart bleibt handlungslos, unausgenutzt .. und die zukunft ist die gegenwart der nächsten sekunde, sodass sich logisch gesehen nie etwas ändern wird.
ich würde meinem leben so gern mehr inhalt geben. aber ich weiß nicht wie. wirklich, ich weiß es nicht. ich hab abstrakte vorstellungen, sehnsüchte, aber sie sind nicht zu greifen. ich sehne mich nach jemanden, der mir heute über die tische förmlich nebenbei zugerufen hat "achja, alles gute zum 18. geburstag nachträglich" das kann sehr, sehr weh tun. keine umarmung, kein lächeln, eine bloße formalität. in dieser sekunde war ich sprachlos, tausend gedanken gingen mir durch den kopf.
und alles, ja alles was ich will, ist mit ihm zu reden. der sache luft zu machen. über alles, das leben, meine sorgen, meine einstellung im moment, ich weiß er könnte mir helfen denn er ist der einzige, der im moment den zugang zu dieser stelle in meinem herzen und in meinen verstand hat. ich habe ihn den schlüssel selbst um den hals gehängt, aber gerade hab ich das gefühl, dass er ihn weggeworfen hat. und jetzt staut sich an dieser stelle so viel an, so viel verzweiflung, missverständnis, perspektivlosigkeit. so viel schmerz. so viele sehnsüchte, die ich nicht zuzuweisen vermag. ich brauche einen teil seiner erfahrung, denn er hat das alles auch durchgemacht. ich brauche einen teil seiner hoffnung. ich brauche einen teil seiner zuversicht. ich brauche einen teil seiner Motivation, die mir wieder einen freien blick auf das geben könnte, was ich doch wirklich will im leben, was wichtig ist. ich brauche einen teil seiner zuneigung. seiner wärme.
aber er lässt mich erfrieren.
du erkennst mich nicht wieder. allein. mein gesicht sei noch gleich, doch du weißt nicht, ob das reicht, um nicht alleine zu sein.
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wie viel kälte von einem menschen in seinem herzen kann man ertragen bis man selbst erfriert?
ich lasse zu, dass es tut mir weh, aber das ist noch lange kein grund zu verzweifeln.
ich lasse zu, dass es mich traurig stimmt, aber das ist noch lange kein grund hoffnungslos zu sein.
ich lasse zu, dass es mich lähmt, aber das ist noch lange kein grund diesen zustand nicht zu bekämpfen.
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