Savoir vivre

 

 

Meine Lieben hier!

Ich umarme euch alle links und rechts! 

Meine Wände hängen voller Listen, die es noch abzuarbeiten gibt. Da kommt meine kleine Seite hier etwas zu kurz.

 

Über diejenigen, die sich für ein kleines Mädchen in Togo interessieren: Ich werde nun doch erst am 20.08. ausreisen. Ich werde in einem Dorf namens Kévé (50 km nördlich der Hauptstadt Lomé) leben, arbeiten und hoffentlich ein klein wenig Erfüllung finden.

Engagieren werde ich mich in einer Nichtregierungsorganisation, die Frauen- und Jugendgruppen unterstützt (kurz gesagt).

Ich werde mir bei wordpress ein neues Blog zulegen. Sobald es steht, seid ihr die ersten, die es erfahrt. Ich würde mich freuen, etwas dort von euch zu lesen.

Irgendwie ein Abschluss. Bloghof begleitet mich seit fast 5 Jahren, und vllt werde ich in diese gemütlichen Wände irgendwann wieder zurückkehren, wer weiß?

 

Oh! Dies sind DIE Tage der Veränderung. Ich möchte jetzt kein Countdown anlegen. Aber eins steht fest: Die Abschiede sind mir in den letzten Tagen zu hoch dosiert, und ich beginne, ganz high zu werden und nichts mehr wirklich zu realisieren. Und die Afrika-reifen Temperaturen tragen ihr bestes dazu bei, dass ich erst spät nachts erschöpft ins Bett falle und die Tränen nur noch ein paar Minuten Zeit haben, um zu fließen, bevor ich in einen Art Erschöpfungsschlaf falle.

 

Ich möchte sie doch alle nicht verlieren. Nicht die, die mir die Chemiestunden versüßten, und auch nicht die, die mir jetzt auf einmal "hab dich lieb" sagen, und erst recht nicht die, die mir alles bedeuteten bis jetzt.

 

Tränen der Nostalgie.

Tränen der Verzweiflung.

Und doch Tränen der Hoffnung, dass der Neuanfang richtig ist.

 

Aber ich werde die vermissen, die jetzt hier studieren gehen, und mich fragen, ob ich mich so sehr verändern werde, dass wir gar nicht mehr miteinander auskommen könnten.

 

Aber schon steht die nächste Aufgabe an, will die Parisreise noch geklärt sein, will das Formular noch ausgefüllt sein ... und morgen steht die ärztliche Eignungüberprüfung an (hoffentlich darf ich mir danach den offiziellen Stempel "Tropentauglich" auf die Stirn drücken)...

 

bis dahin,

man ließt voneinander. man lebt.

 

 

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Über mich
Wir alle hinterlassen sie.
Spuren.
Mit jedem Schritt, den wir gehen, schreiben wir unsere eigene Lebensgeschichte.
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