Die Abiturklausuren sind vorbei. Sie waren eine Art Unterschrift unter einem nun dem Ende geweihten Lebensabschnitt. Aber mir scheint es, als wäre ich wie in Trance gewesen, als ich den Stift auf das Papier aufgesetzt habe und langsam meine Linien gezogen habe. 

Wo bleibt die einschlagende Einsicht? Das unglaubliche Gefühl der Befreiung? Der Stolz, etwas geleistet zu haben? Kommt dieser, wenn man das Zeugnis in den Händen hält?

Mathe war ein federleichtes Geschenk. Chemie war einfach nur unfair und mehrere Schläge in den Magen. Französisch war maladroite.

 

Morgen fängt das Arbeitsleben an. Vollzeit-Bürojob, eine Art von Job, die ich nach diesem Sommer nie wieder in meinem Leben machen will. Aber ich bin ja noch jung ... (und brauch das Geld).

 

9 Tage bis zur Mündlichen Prüfung. Und das Wochenende war eine einzige Feier. eine schöne Feier. schon lange nicht mehr so sehr getanzt. schön. kein andres Wort. doch: Erfüllung.

doch ich vermisse mein Herzklopfen. Wieso lässt mich so vieles unaufgeregt?

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Über mich
Wir alle hinterlassen sie.
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Mit jedem Schritt, den wir gehen, schreiben wir unsere eigene Lebensgeschichte.
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