the only one who makes me feel this way?

 

Der Alkohol tut seine Wirkung. oh wie süß ist diese Wirkung. auf halbtrockenen roten Perlen herbeigeflossen, um sich mit dem purpurnen Rot in meinem Adern zu vermischen.

Es ist diese Schwelle zwischen dem Zu wenig und dem Zu viel. Ein kurzer Moment, dieses Gefühl, du spürst es in deinem Blut. Vieles erscheint klarer, einfacher, und der Rest verschwindet in dem grauen Schlieren der Unwichtigkeit. Ein kleiner Rausch des Lebens, und dabei lauert doch im Hintergrund die Gewissheit, dass es nur ein angenehmes Gift ist, was gerade in dir wirkt. Das bist nicht du, das ist nicht dein eigener Körper, der diese Wärme verursacht. Aber trotzdem fühlt man sich wohl, so fremdbestimmt.

irgendwie absurd. 

ich verstehe nicht, wie man sich absichtlich übermäßig besaufen will. Die Schönheit dieses Rausches fängt viel eher an, schon bevor einem schlecht, müde oder schwindelig wird. Eine Schönheit, die man nicht völlig alleine auskosten kann.

Aber unsere Generation ist darauf getrimmt, immer mehr zu wollen. Durch eine höhere Dosis mehr erreichen zu wollen. Das ist so unheimlich unsinnig, diese Einstellung.

 

 

 

[unbekannt]
am  26. April 2009  um  00:48

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Du bist nicht Du, das ist nicht Dein Körper? Ha, das sehe ich - momentan bierseelig berauscht ;) - irgendwie anders. Ich denke wir sind manchmal viel mehr wir selbst, wenn wir ein wenig berauscht sind... in vino veritas ;)... zumindest geht es mir so. Aber mag sein, daß ich auch nur überdurchschnittlich gehemmt bin ohne *g* - wie auch immer, hoffe es war ein schöner Rausch ohne bitteren Nachgeschmack?! ;)
am  26. April 2009  um  21:06

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hm da kann ich sowhat teilweise zustimmen.
ich fühle mich manchmal, al könnte ich viel mehr ICH sein, wenn ich nicht alles so übelst genau nehme, wie ich es im normalfall tue.
aber ich gebe dir selbstverständlich recht.
wenn man alkohol trinkt und sich als ziel den völligen abschuss setzt, dann endet man so, wie ich - in fremden autos und vor der kloschüssel. und das war noch harmlos, im gegensatz zu dem, was manche andere jugendliche so veranstalten.

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