Prager Künstlerdichtung.
Ein Nachtrag, der extrem überfällig war.
Ich hatte mich verlaufen in der goldenen Stadt Tschechiens und bin abseits der von Touristen plattgetretenen Pfade gewandert. Ich habe unglaublich friedliche Uferstellen der Moldau genießen können, bei Dunst in der Luft und die Sonne, die ihre ganze Kraft entfaltete und alles in ein leuchtendes warmes Orange hüllte.
Irgendwann suchte ich also meine Wege durch die Seitengassen. Vorbei an uralten Häusern und kleinen Innenhöfen, an Wäscheleinen und Kunstausstellungen. Und gefunden habe ich ... eine Mauer.
Und ich stand mindestens eine halbe stunde vor ihr und habe meinen Kopf in alle möglichen Richtungen verrenkt.
Und das, was mich in diesen Minuten am meisten in seinen Bann gezogen hat, das war das Gefühl der Hoffnung, welches diese Mauer auf mich niederließ. nein, nicht die mauer. die menschen, die vor mir diesen Weg gegangen waren, vielleicht Prager, vielleicht Touristen, vielleicht geleitet durch Liebe Prague is Nothing Without U oder durch das eigene Ideal. Das Gefühl, dass es da draußen noch so viele Menschen gibt. (remember: there are so many special people in the world ..)
und ein paar meter weiter, eine kleiner Flußabzweig.
Liebesversprechen an einem Brückengeländer.
vielleicht nur ein Symbol, aber immerhin eine Hoffnung.
Kommentare: 3
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Und ich schaue auch gerne mal bei dir vorbei, deshalb die Verlinkung!
liebe grüße :)