es hora de partir!
Ich habe gerade meine erste Bewerbung losgeschickt! 3 Seiten: Motivation, Lebensgeschichte, Zukunftspläne, bevorzugte Entsendungsländer mit ausführlicher Begründung.
Zwar bis jetzt nur für ein Infoseminar, aber nun beginnt damit mein kleiner persönlicher Kampf für mein Auslandsjahr. Richtig losgehen wird er im Herbst, oder ab Mitte September. Da öffnen die Mehrheit der Entsendeorganisationen ihre Pforten für die "neuen" Anwärter auf die heiß begehrten Weltwärtsplätze, Entsendung im August/September 2009!
Ich fühle mich gut, weil ich heute den ersten kleinen Schritt getan habe. Endlich habe ich eine erste kleine Entscheidung getroffen in Richtung Auslandsjahr.
Nicaragua, Costa Rica, Ecuador, Mexiko.
Wie viel ich mich in letzter Zeit durch ein Chaos von Landesinformationen, Auslands-Blogschreibern und - vor allem - Gewissensbissen geschlängelt habe. Und jetzt soll es endlich reichen, dieses Hin- und Her. ich könnte es mir niemals vergeben, wenn ich es nicht tue. also warum überlege ich noch? habe ich eine andere wahl, wenn ich mich nicht mein ganzes restliches leben hassen will?
Sehr ernüchternd war heute morgen die unerwartete Ansprache meiner Mutter. Sehr verletztend. ohja, sehr. noch nie hat sie mich gefragt, warum ich überhaupt weg will. tausende von kilomtern weit weg werde ich sein! weiß sie das? ja! und warum? sie fragt es nicht! es interessiert sie nicht! stattdessen faucht sie mich an, ich solle dann mein Zimmer räumen, für ein jahr solle es nicht leer stehen. meine möbel müssten weg. kein platz schließlich im haus. darum sollte ich mich kümmern! und darüber, was mit dem Kindergeld passiert. "nächsten sommer ziehst du also mit deinem auslandsjahr offiziell hier aus" das tat weh, das schlug mir ins gesicht. "ich sehe es nicht ein, dieses jahr für dich auch nur ein bisschen mitzufinanzieren". meine schlussfolgerung: Einen weltwärtsplatz bekommen oder es gleich abschminken! alleine kann ich es auf keinen fall finanziell hinbekommen.
es ist fremd hier, alles so fremd. und darum fällt mir nichts anderes ein, als in die Fremde zu ziehen.
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