alles was ich tue, ist teil meines weges
ich folge den rythmus meiner individualität
ich begegne den verwunderten blicken der umgebung
komischer stil, komische musik, komische einstellung
ich frage, ich diskutiere, ich halte stand
so langsam fühlt man deutlich: ich will etwas anderes als ihr.
ich habe meine eigenen vorstellungen
und erst recht meine eigenen wünsche
sie definieren meine ziele
gespräche in der klasse zeigen eine außenseiterposition für mich.
aber es reicht mir nicht, meinen teller zu füllen und zu hoffen,
für die erfüllung morgen wirds auch reichen
ich rede nicht gerne von mir in der klasse, aber wenn jemand ernsthaft fragt, so ist es stets ein interessanten gesprächsthema.
ich möchte einmal getrennt sein von alten verpflichtungen, bindungen
ins ungewisse tauchen
mit der klaren gewissheit: ich komme wieder!
aber denkt nicht, ich werde mich dann in die reihe eurer abgestumpften selbstzerstörung einordnen
aber ich werde zurückkehren ins heimische terrain.
deutschland? ich weiß es nicht. so wie ich mich selbst nicht gefunden habe, so habe ich auch noch nichts gefunden, wo ich mich zuhause fühle. meingott, alles ist noch so verdammt ungewiss.
jung und gefangen in der freiheit.
the first way to kill yourself.
ich will mich selbst finden. werde ich mich auf meinem weg verlieren?
"wie, alleine?" ist man denn alleine?
im hintergrund vernehme ich ein rauschen, hysterisches schreien, schreie nach mir, aber es ist mir egal. ja verdammt, ich verstehe den sinn nicht! warum sich über diese sachen aufregen? warum kraft aufbringen, wo es noch so viele größere sachen gibt. es ist doch so nichtig. unheimlich unwichtig. aber auf meine meinung legt hier so wie so keiner mehr wert. sie kennen mich nicht. sie sehen mich nicht. sie haben nur ihre eigenen probleme im kopf. nein, eigentlich sind es keine. aber sie machen diese sachen selbst zu ihren problemen, indem sie sich hineinsteigern.
sie bekommen nur die ergebnisse in meinem leben mit, und fragen sich dann wie es zu diesen vielseitigen veränderungen kommt. aber was soll ich tun, ich hab keine kraft die entwicklung meines wesen der ganzen letzten jahre wiederzuspiegeln. auf dieser ebene ist sprache zwischen uns tabu. die nächsten menschen sind manchmal die fremsten.
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