kommen und gehen.



Alles im Leben ist ein Kommen und Gehen:
Geburt und Tod,
Frühling und Herbst,
Tag und Nacht.

Wir Menschen aber hängen unser Herz so gern an Dinge
und wollen sie festhalten:
schöne Augenblicke,
Liebe,
unsere Kinder,
den Partner.

Aber was wäre der Tag ohne die Nacht,
der Frühling ohne den Herbst?
Ich möchte die Sonnenauf- und -untergänge nicht missen,
nicht das Aufbrechen neuen Lebens im Frühling.

Loslassen,
die Dinge kommen und gehen lassen,
begrüßen und Abschied nehmen,
am Tag leben und genießen,
in der Nacht ruhen,
anstatt am Tag von der Nacht zu träumen
und in der Nacht den Tag herbeizusehnen.


Nichts bleibt wie es ist
und doch ist nichts verloren.
Was ich erlebe, bewußt wahrnehme,
bleibt meiner Erinnerung erhalten.
Alles was ich tue oder nicht tue
verändert den Lauf der Dinge.


Bist du glücklich,
genieße es, aber versuche nicht, das Glück festzuhalten!
Bist du traurig, verzweifelt,
nimm deinen Schmerz wahr - er ist Teil des Lebens und wird vergehen
und dich weiterbringen!



Loslassen

 

 

[gefunden im internet]

 

dieses gedicht ist eines der schönsten, das ich je gelesen habe. und es zeigt die wohl am schwersten hinzunehmende Einsicht, die man in seinem Leben machen sollte, um es zu genießen, jeden augenblick voll und ganz in sich aufzunehmen, egal ob er von Glück oder Trauer gefüllt ist.

 
Current mood:nachdenklich

if i don't live today then i might be here tomorrow.

 

 

mein zimmer sieht aus wie ein schlachtfeld.

habe mit den aussortieren angefangen und im moment herrscht nicht nur ein große unordnung, sondern auch ein großes gefühlscaos. viele viele, ja sehr viele sachen , erinnerungen und andenken aus den hintersten ecken meines zimmers wiedergefunden. ecken, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existieren.

 

tagebücher, fotos, briefe. meingott. das haut mich um.

wenn ich lese, wie unbeschwert ich mit 11 war. wie leichtsinnig ich durchs leben gestolpert bin udn mir irgendwie alles schön geredet habe, so habe ich das gefühl. ich habe mädchen als meine besten freundinnen angesehen, die mich heute nicht einmal mehr grüßen und mit anderen über mich lästern. ich habe meine mutter als ein vorbild angesehn, und heute ist sie so zerstörrt und kommt mit ihrem leben nicht mehr klar und ich fühle noch nicht einmal mehr mitleid weil sie mir selber so viel seelischen schmerz zufügt.

und ich habe briefe gelesen, die ich nie losgeschickt habe. briefe an freunde, briefe an für mich damals besondere jungen. und ich weiß nicht ob ich weinen oder lachen soll, weil alles ist so naiv beschrieben. als wenn alles so wie so gut werden würde. und ich frage mich, was passiert wäre, wenn ich damals diese briefe losgeschickt hätte. wenn ich damals so vielen mein herz offenbart hätte. achgott.

 

und es kommt mir jetzt alles so kompliziert vor in meinem leben. alles hat sich so verändert. beziehungen. gedanken. schule. privatleben. eltern. wohnsituation. musik. tiere. lebensfreude?

vllt lebe ich bewusster, aber die letzten tage lassen mich daran zweifeln.

 

ich wollte aussortieren und kann mich doch von nichts trennen. noch nciht. vllt irgendwann?

diese erinnerungen bedeuten mir etwas, sie zeigen meine entwicklung und ich kann sie nicht einfach wegschmeißen.

umso komisch ist, dass mir manche sachen gar nichts bedeuten. geschenke. postkarten von gewissen menschen, und wenn noch so liebe worte draufstehen.

ich habe sehr viel weggeschmissen und ich fühle mich erleichtert. und doch liegt immer noch eine schwere last auf mir, und ich habe manchmal das gefühl dass sie mich daren hindert, weiter zu kommen.

 

ich halte dieses kleine kuscheltier in der hand, was mir früher mal die welt bedeutet hat. die knopfaugen sind shcon kanz verkratzt und es hat flecken. es hat jede nacht in meinem bett gelegen. ich habe in einem tagebuch gelsen, wie ich mich damals gefreut hatte, als ich es geschenkt bekommen hab.

und jetzt lag es jahrelang in meinem schrank. 

 

ich habe nun eine neue ordnung. habe ordner angelegt. habe zwei kartons gepackt, gefüllt mit lebensunwichtigen sachen, die allerdings wieder in mein neues zimmer kommen werden.  

 

 

und im moment riecht alles so nach veränderung. und im nächsten moment steht wieder alles still. das macht mich so verrückt.  

ich bin die letzten zwei tage allein zuhaus, und es gefällt mir. nur langsam frage ich mich, ob die ruhe so gut für mich ist. 

 

achja, noch genau einen monat, dann kommt das neue album von mando diao. bin sehr gespannt. 

 
Current mood: Skeptisch

can you hold me in your ams tonight ... please?

 

 

manche sagen, ich sei verliebt.

soll ich ihnen glauben?

sie sagen, ich will es nur nicht einsehen.

will ich ihnen glauben?

 

aber ich finde nicht, dass ich verliebt bin. dabei bleibe ich. sie meinen, die gefühle, die ich habe wenn er da ist, die sehnsüchte, als er mich festhielt, sie lassen darauf schließen dass ich "schweeer verliebt" bin.

aber was ist, wenn es nur eine schwärmerei ist. wenn das schon liebe ist, würde ich fragen "wie, das ist alles? das große gefühl liebe?"

ja, ich denke an ihn. jeden tag- aber nciht ununterbrochen. und ich will bei ihm sein, mit ihm reden, mit ihm lachen, ihn in die augen schauen, ihn umarmen.

aber haben wir das nicht alle? treffen wir nciht alle mal irgendwann jemanden im leben, mit dem wir gerne zusammen sind, vllt noch lieber als mit andren freunden, und der etwas besondres ist, weil da noch irgendwelche anderen unbeschreiblichen gefühle mitspielen. vllt gefühle, die ein kleines kribbeln im bauch verursachen, aber trotzdem kämen wir nie auf die idee, uns als verliebt zu erklären.

für fühlen uns gut, wenn diese person da ist. man macht gerne was mit ihr. auch wenn wir sie nicht so genau kennen, oder so lange, vllt spielt diese unwissenheit etwas zu der "spannung" der beziehung bei. es wird nie langweilig, weil man sich immer noch gegenseitig erkunden kann.

 

wiederfährt nur mir das oder habt ihr das gefühl, ich versuche mich irgendwie rauszureden?

 

 

look outside your window

 

ich liebe diese atmosphäre beim sonnenuntergang. obwohl ich die sonne nciht sehe, wenn ich aus meinem fenst gucke, so ist alles da draußen in ein unglaublich orange-warmes licht gehüllt und es scheint als wenn ein leichter schleier auf dem gesamten platz liegt. er scheint wie ausgestorben. nur eine alte oma dreht dort hinten noch eine runde mit ihrem pudel.

 

das wird mir so fehlen. dieses gefühl der wärme und der hoffnung. dieser kleine ausblick, er wird bald genommen und ausgetauscht mit einem blick auf eine nebenstraße.

 

ein kleines fenster gegen meine zwei großen balkon-glastüren.

licht gegen dunkelheit. 

 

 

achgott bin ich heute pessimistisch 

 

let the music play.

musik.

meingott, was wäre ich ohne sie.

 

 

And there ain’t no shame
Everybody’s waiting for a sunny day
Everybody gets their shot of being someone
So use your sunny day

 

MUSIK ist meine Medizin, mein Aufputschmittel, mein Gutenachlied, meine Keksdose am Nachmittag, mein Gutemorgen vor der Schule, mein Taktgeber beim Joggen ...

sie tröstet mich oder zieht mich runter, sie ist in meinem kopf als Text .. und als Melodie. 

 

musik ist mein ständiger begleiter.

ich habe musik in meinen ohren, auch wenn es ruhig ist.

musik ist leben.

ich war immer schon ohrwurmanfällig. jeder weiß das.

ich kann nicht stillsitzen, wenn musik läuft. wenn schöne musik läuft. ich muss mitsummen, oder zu mindest mit dem finger etwas mittippeln ... ich verstehe einfach menschen nicht, die bewegungslos sitzen bleiben können... ist das schlimm? 

 
Current mood:summend

.

 

Die tiefsten Freundschaften in deinem Leben ...

 

 

... basieren auf Zufällen. 

 

 

da sucht man .. und sucht .. und sucht .. und sucht und ..

und hört vergeblich auf zu suchen ...

und

 

findet.

 

[die ironie des lebens, oder?]

 

 

 

 

vllt sollte man es einfach mal öfters versuchen, bevor man sagt das es so wie so nichts bringt.

 

I lived in stories but inside I kept a mystery

And now I'm ready
And now I'm ready
And now I'm ready to be
Extraordinary

ich hab über das leben nachgedacht. wie schon so häufig. und so tiefgründig und verwirrend. und ich denke, ich bin nicht alleine. früher oder später machen wir uns alle gedanken. "sinn des leben" drei wörter, die persönlicher nicht sein können.

und ich hab drüber nachgedacht, was mir T. am samstag gesagt hat, nachdem ich ihn so entschlossen meinen wunsch mitgeteil habe, nach dem abi ein jahr ins ausland zu gehen. eindrücke sammeln. lebenswichtig. prägend. und er meinte, dass ich nun noch so sicher bin, weil ich mich im moment an nichts binden muss. gesellschaftlich, aber auch gefühlsmäßig. sprich ich habe keine eigene familie, um die ich mich kümmern muss ... und keine besondere person, die mich hier halten könnte. und nun mache ich mir gedanken über weitere drei wörter: was wäre wenn ...

was wäre, wenn ich nun doch bald an jemanden glücklich mein herz verschenken könnte. wenn es so was wie liebe in diesem dorf doch noch gibt und ich sie wirklich an mich ran lasse. würde ich dann trotzdme gehen?

ein jahr ist eine lange zeit. aber nach dem abi ist eig die unkomplizierteste möglichkeit. was karriere, familie betrifft. sollte man sich also deshalb aufhalten lassen? "deshalb"?

 

und ich habe angst davor, mich zu verlieben. mich gehen zu lassen. und schon allein deswegen könnte ich mich schwarz über mich selber ärgern. warum bin ich bloß so unselbstbewusst? warum dieses stottern, dieses rotwerden?

 


Not sure where to go
everybody I know
since I'm too forgiving
and now that I'm inlove
I don't wanna move on
I just keep reliving


Lost inside of my head
empty side of the bed
I feel there's a place without you
keep pushing your boots
coz I don't wanna lose
What I love about you

 

ich will ein jahr ins ausland, am besten nach übersee, weil ich mir davon erhoffe, als (welt-)offenerer mensch wiederzukommen. weil ich mal eine völlig andre kultur kennenlernen will und ich spüren will, was es heißt, wenn die probleme, die uns hier so unüberwindbar scheinen, plötzlich winzig sein. und ich will neue leute kennenlernen. ich will selbstständiger werden. will morgens aufstehen und mcih freuen, dass ich einen neuen tag in meinem leben geschenkt bekommen ahbe, den ich nun nutzen will. ich will etwas bewirken.

 

 

kiwiki

 

 

danke. es tat so gut. danke danke.

danke dafür, dass du mich verstehst. du gibst mir das gefühl der hoffnung. du durchschaust mich, obwohl du doch so weit weg bist...

 

so gern wäre ich jetzt bei dir.

du sagst, die menschen sind anders da hinten. es wird nicht so viel gelästert. man ging auf dich zu als du das klassenzimmer betratst und gab dir die hand, nahm dich auf. ging das hier auch? nein. hier sind alle zu verklemmt.

weltoffen? fremdwort.

und du sagst, du bist glücklich, weil du das gefühl hast deiner eigenen welt, wo du dich wohl fühlen kannst, näher gekommen zu sein.

 

ich vermisse dich so höllisch.

ich denke, jetzt wird das telefon nicht mehr ruhig liegen bleiben können.

du erzählst mir neuigkeiten und neue erfahrungen mit neuen menschen und der neuen umgebung, und du triffst direkt meine sehnsüchte. und das weißt du. und du sagst sachen, und ich merke, dass du immer noch die kiwi bist, die genau weiß wie ich ticke. weil wir doch im gleichen tackt ticken. und du sagst, ich gehöre nicht in das dorf. ich wär ein mensch, der gerne unter leute ist, der unter leute sein muss.

 

hach, wo bist du? zu gern würde ich dich jetzt wieder bei mir haben .. oder mich bei dir. 

 
Über mich
Gib mir deine Hand. Ich lade dich zu einem Kaffee ein. Hier offenbare ich dir den Zugang zu meiner Seele.
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