i will try to fix you.

 

Für mein Leben nehme ich mir das Privileg heraus, immer nach meiner Überzeugung zu handeln. Woran glaubst du und wofür lebst du? Woran denkst du, wenn du die Nachrichten im Fernsehn siehst? Wohin gehst du, wenn dir die Welt offen stehen würde? 

Ich brauche keine weltverändernen Ergebnisse. Jeder Schritt, eine Hoffnung. Und ich will nicht, dass ich so ende wie die Herren in Anzügen im Zug. Heimweg vom Büro, und sie denken sie könnten alles verstehen. Sie haben die Lösungen auf alle Probleme, sie sind ja eh nur verursacht von überflüssigen Fehlern anderer. Sie ärgern sich über die Politik. Sie ärgern sich über die Gesellschaft. Sie ärgern sich über unverstandene Länder und Kulturen. Sie reißen klüge Sprüche. Und mir wäre bei nahe der Kragen geplatzt. Haben sie jemals hinter ihren Fernsehbildschirm gesehen? Haben sie jemals hinter ihre WAZ gesehen? Hochwertige Informationsquellen hin oder her, es regt mich auf dass sie mit ihrem "ich habs ja gleich gesagt"-Tonfall und ihrem Schreibtischhorizont daherkommen, ihre Stimme heben, damit sie auch ja jeder hört, und über das Weltgeschen philosophieren. Und doch, ihre Worte sind leere Hüllen. Man spürt sofort, sie waren nie in vergleichbaren Situationen. Sie haben sich niemals in Gefahr begeben. Sie standen niemals so am Abgrund.

 

Ich stelle mich nun nicht hier hin und behaupte, ich würde es besser verstehen. Aber ich sehe es als Ziel, es irgendwann nachvollziehen zu können.

 

Jeder Schritt. in diese Richtung. Verständnis. und dann Veränderung.

und nicht nur trockene Laute. 

 

 

 

 

 

Ich habe enorme Sehnsucht. ich will soviel, und am liebsten alles auf einmal. nur bloß nichts verpassen, bloß das Leben nicht verpassen! das kann doch nicht gut gehen!

und jede Sekunde, in der sich nichts bewahrheitet, macht mich unglücklicher, unzufriedener.

 

und ich versuche ja diese überschwängliche Einstellung zu verändern. diesen hohen Anspruch an mich selbst und meine Zukunft. aber ich träume so gerne ... und ich verliere mich in meinen Phantasien. vor allem jetzt, wo man so viel Zeit hat und die Schule keine Platz in meinen Kopf finden muss.

 

und ich fühle mich so naiv, so überaus kindlich wenn ich darüber nachdenke.  

 

so einfach und doch so anders.

 

 

ich mussste raus aus diesem dorf. und darum habe ich heute einen tag allein in Essen verbracht. "Großstadtgefühl" aufkommen lassen, sozusagen. und ja, es war wirklich wunderschön! einen kaffee getrunken, viele sprachen in meinem ohr gehört, im park die sonne genossen, mein englisch wurde bei einem gespräch etwas herausgefordert, und ich habe mir sachen gekauft. mir selbst etwas gegönnt! hach wie gut das tut, das ist balsam für die seele. flipflops! und vor allem das hier: paulo coelho - la sorcière de portobello. im zug schon ein paar seiten gelesen, und bis jetzt fasziniert es mich sehr!

 

so viele gesichter habe ich gesehen, und doch kann ich mich an keins errinnern. sie rauschten an mir vorbei, lachten, unterhielten sich, oder verweilten kurz und ließen mir die möglichkeit, mir über die unzugänglichsten sachen gedanken zu machen. dort jemand auf inlinern, da küssten sich grad zwei, und dort spielte ein kind am brunnen, da sonnten sich zwei frauen auf der steinbank, und dort telefonierte jemand auf spanisch,  ... und ich beobachte sie und frage mich, was sie gerade fühlen. was sie dazu bewegt, jetzt in dieser stadt zu sein. frauen mit kinderwagen und fettigen harren, die männer hinter dem obststand, der alte herr alleine mit dem touristenrucksack ... und ich fand es aufregend! verstehen tue ich es auch nicht. aber es hat mir das gefühl gegeben, dass es noch so viele sachen zu entdecken gibt! so viele menschen kennezulernen! und die orte, aus denen sie kommen. es hat mich fühlen lassen, dass das leben noch einen puls hat. 

 

und als ich hier aus dem zug stieg, ich war die einzige die ausstieg. ich ging die straße entlang und nichts bewegte sich. ja es war wirklich niemand zu sehen! es war so leise, ja es schlug mir förmlich ins gesicht weil der zug zuvor so voll und laut und lebendig gefüllt war. und jetzt? verloren. kein leben. tod.

hier gibt es keine geschichten. und wenn, dann ist ihr handelsspektrum auf einen umkreis von 20 km beschränkt. und zur zeit verschlossen hinter den mauern ihrer einfamilienhäuser. (es scheint die sonne, und keiner ist draußen!). manchmal komme ich mir vor wie ein geist, der jeden tag mehrmals diese straßen abläuft. ungesehen von allen müden augen dieser stadt. 

 

 

Bring on the wonder.

 

I can't see the stars anymore living here
Let's go to the hills where the outlines are clear

Bring on the wonder
Bring on the song
I pushed you down deep in my soul for too long

I fell through the cracks at the end of our street
Let's go to the beach, get the sand through our feet

[Susan Enan] 

 

 rico_ich.JPG

Ein Abend mit diesem Lied, alleine in seinem Zimmer und die Einsamkeit ist perfekt. Zwei einsame Seelen jedoch finden sich, schmiegen sich aneinander, verstehen obwohl es nichts zu verstehen gibt. Die eine schnurrt während die andere durch das seidige Fell streicht. Hingegen genießt es diese andere die Wärme auf ihrem Bauch zu spüren. Das gegenseitige Atmen zu spüren.

Er sieht mich an, als ob er mir etwas sagen möchte. Er ist da und gibt mir schlicht und einfach das Gefühl, dass es hier noch jemanden gibt, der mich in dieser Umgebung wärmt, die mir so kalt vorkommt.  Er hat etwas Anmutiges in diesem Moment. Etwas Schimmerndes, Geheimnisvolles ... mein kleiner Panther.

Die Klänge von diesem Lied umgeben uns und langsam ist er dabei einzuschlafen. Ich will ihn nicht stören, denn ich seh ihm beim Träumen so gerne zu. Dann bewegen sich seine Pfoten immer, und seine Nase fängt an zu zucken ... ich werde meine Hand auf seinem Bauch haben, weil ich es so liebe wenn er so sanft atmet. Ich werde mich solange nicht bewegen, bis er aufwacht. ich könnte stundenlang hier noch so sitzen ...  

Es ist unsere Ewigkeit, jetzt und hier. Morgen kann schon alles anders sein. Der Rausch kann vorbei sein, die ausgelöste Bezauberung. oder noch viel mehr könnte vorbei sein. aber das interessiert jetzt nicht ...

 

I don't have the time for a drink from the cup
Let's rest for a while 'til our souls catch us up
 
Currently playing:Susan Enan - Bring On The Wonder

Paulo Coelho

 

Dieses Buch hat mich "nur" eine Woche begleitet, bis ich es durchgelesen hatte. Gelesen im Zug, am See, im Garten und vorm Schlafengehen.

Das, was mich an diesem Buch am meisten gereizt hat: es behandelt ein Thema auf komplett andere Weise, als man erwartet. Es stellt klare Kontraste zwischen dem körperlichen und sinnlichen/seelischen Begehren heraus, und gleichzeitig auch ihre enge Verknüpfung! Nachdem man dieses Buch gelesen hat, merkt man erst, wie oberflächlich die Gesellschaft und man auch selbst mit diesem Thema umgeht. Welche Vorurteile von klein auf in uns verankert werden: "männer wollen immer nur das eine", "prostituierte sind abschaum und haben mit wahrer liebe nichts am hut", "sex ist das wichtigste und tollste und aufregendste und jeder denkt den ganzen tag daran" ... aber nein, es sind nur ganze 11 minuten von der gesamten ewigkeit, in welcher man einander liebt!

obwohl ich zugeben muss, dass ich mich auf diesem terrain noch etwas unerfahren bewege, will ich nicht sagen, dass ich allem zustimme, was Coelho deutet. Etwas gestört hat mich der regelmäßige (eingeschobene) Bezug auf Gott, da die Hauptfiguren meiner meinung nach sehr gläubig waren, und ich mich hingegen mit den christlichen Vorstellungen nicht eins zu eins identifiziere.

Hätte ich nur ein paar Ausschnitte zunächst gelesen, so wäre ich wohl etwas zögernd an das Buch gegangen. Aber man muss es auf jeden Fall als ein Gesamtwerk sehen: es geht um die Entwicklung der Protagonisten.

Auf der Suche nach etwas, von dem zu wissen glaubt, dass man genau weiß, was es ist: Die liebe des lebens, geld, abenteurer. Und ich fande es sehr interessant, dass diese absurde Einstellung so stark herausgehoben wurde: Bevor man sich ins "Abenteuer" wagt, definiert man seine Ziele und setzt sie fest. und macht es dadurch unmöglich, sich währenddessen beeinflussen zu lassen, vielleicht einen neuen Weg zu wählen können weil man sich selbst (und damit auch seine Ziele) verändert.  

Lesenswert! 

 

kamera.

 

sie ist da, sie ist da, sie ist da!

und gleich wurde sie benutzt, um ein paar sommeremotionen einzufangen ....

 

kirsche1.JPG

 

marascaKirschen.

 

 

kirsche2.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich träume. ich schwebe dahin. Und ich liebe diese Sehnsucht, den süßen Schmerz, den sie verursacht. Das Leben, eine Kirsche in meiner Hand.

Und nun wird man vor die Entscheidung gestellt: Reinbeißen, die knackige Hülle zerreißen, den ersehnten Geschmack genießen ... oder lieber warten. sich an der visuellen schönheit erfreuen, sich das wesentliche für später aufbewahren, nur davon träumen?

Wer sagt mir, dass die Zeit reif ist?

 

 

 

 

die ferien sind hineingebrochen und legen sich nun langsam wie ein schleier über mein bewusstsein. warum freue ich mich nicht? Vielleicht ist es die verdrängte einsicht: es sind deine letzten sommerferien! alles, was ab nun folgt, wird immer das "letzte mal" in deinem (schul-)leben sein. und was fühle ich jetzt in diesem augenblick? entlastung? angst? nein, leere! ich schwebe zwischen zweifel und zuversicht. blicke ich hinter mir, so sehe ich verschwendung des höchsten maßes. die zeit, wie im rausch ging sie vorbei. und blicke ich nach vorne, so kann ich es kaum erwarten, meine träume wahr werden zu lassen. und blicke ich in das jetzt, so ist alles was bleibt: beunruhigung. 

 

das letzte schuljahr. viel passiert. veränderungen! entwicklungen, nicht um mir, aber umso mehr in mir! ein sehr wichtiger mensch wurde letzten sommer aus meinem alltagsleben gerissen, es musste sich nun ohne sie zu recht gefunden werden. aber der horizont wurde erweitert. einflüsse aus der hauptstadt. neue menschen in der stufe wurden ins herz geschlossen. die tiefsinnigen gespräche nahmen zu. gedankenaustausch. so viel gelacht. und so viel geweint. und der umzug: nachdem das gefühl einer zusammenbrechenden welt zunächst tapfer verteidigt wurde, so fing bald wieder an, ein neues feuer in mir zu brennen. die sinnlosigkeit, wenn ich die straßen dieses dorfes durchlaufe, ich sehe ihr ende. noch ist es nicht greifbar, aber die hoffnung es irgendwann zu erreichen trägt meine füße weiter vorwärts. der tag dieser zwangsversetzung war exakt der tag einer neuen begegnung, ein mensch mit wohl einzigartiger bedeutung nun in meinem leben, der etwas in mir beeindruckte: mein weltverständnis. lust zu leben. ja! die augen geöffnet für einen weiteren blick in mich und um mich herum. der abschluss dieses schuljahres war geprägt von einem schmerzenden abschied. loslassen. und dem gefühl des missverstandenseins.

und was sagt mir das nun? ich muss noch viel lernen. sehr viel.

gestern abend war große "letzter-schultag-sauferei" der oberstufe. nun sag mir mal jemand, woher kommt diese ablehnung in mir? warum sehne ich mich im moment nicht nach dem großen party-palmen-sauf-event, sonder einfach nur gemütlichen abenden in einer überschaubaren gruppe, neuen begegnungen, gemeinsame diskussionen über das leben mit all den musikalischen, emotionalen, abenteuerlichen vielfalten und facetten? sah ich um mich, so gingen alle völlig in dieser situation auf. und es war doch auch ganz nett (zu mindest bis zu dem zeitpunkt als alle zu besoffen war und in die schule eingebrochen wurde. fazit: 500 eur schulden für stufenkasse!). alle hatten sich amüsiert, aber ich fand irgendwie nicht hinein. ich habe zwar mitgeredet, hier angestoßen, da ein smalltalk, über witze von besoffenen mitschülern gelacht. aber ich fühlte mich stets außerhalb stehend. immer nur eher als beobachter als als teilnehmerin. und es fällt mir immer schwerer ... immer schwerer. und dann denke ich, hey ich bin 18, wir haben sommerferien, es ist normal dass man noch ein paar mal so zusammen feiert. man sollte es doch ... ja irgendwie genießen. aber es geht nicht. es ist diese sehnsucht, die mich wegzieht. 

 

ich finde hier keine erfüllung.  

 

Zeilensprung

 

"Ich bin zwei Frauen: Die eine will die Freude, das Abenteuer, die Leidenschaft, welche das Leben ihr bieten kann, voll auskosten; die andere will Sklavin einer Routine, eines Familienlebens sein, all der Dinge, die geplant und erfüllt werden können. [...] Die Begegnung einer Frau mit sich selbst ist ein Spiel mit ernsten Gefahren. Ein göttlicher Tanz. Wenn wir uns selbst finden, sind wir zwei göttliche Energien, zwei Universen, die aufeinandertreffen. Wenn in diesem Aufeinandertreffen die nötige gegenseitige Achtung fehlt, zerstört ein Universum das andere."

 

Paulo Coelho - Elf Minuten

( danke Nachtkatze ;)

 

i'm your best friend, of the day!

 

jeder ist alleine. jeden tag.

egal ob wir das glück haben, einen geliebten menschen an unserer seite zu haben. egal ob wir wahre freunde haben. egal ob wir eine sich kümmernde familie haben.

eigentlich sind wir doch immer alleine. bei uns, in uns sind wir immer alleine. denn wir können ganz alleine entscheiden. wir können entscheiden, ob wir ein messer oder eine blume in die hand nehmen. diese entscheidung kann uns keiner abnehmen, wir müssen sie alleine treffen. alleine! natürlich werden wir dabei von unserem umfeld geprägt, vor allem von unseren mitmenschen.

und es tut mir weh, diese zeilen zu lesen. die wörter bohren sich tiefer und tiefer in meine haut, auf mein herz zu. es schmerzt, je tiefer ich sie hineinlasse. ich hatte ja keine ahnung! ich habe meine blauäugigkeit noch nicht so ganz überstanden. je mehr ich aus anderen lebensgeschichten erfahre, so kann ich mit immer stärkerer festigkeit sagen: ich hatte eine relativ heile kindheit.

oh, ich fühle mich so dumm. dumm dumm dumm. das leben verpasst mir eine ohrfeige.

ich möchte helfen, aber die entscheidung, ob man das leben bejaht liegt, sie doch bei jedem selbst. ich fühle mich schwach, hoffnungslos. und dabei geht es hier doch um das wichtigste: die bekenntnis zu seinem persönlichen lebensglück.

 

 

now the gras is so green, but i can't see anything.

 

watching my life just passing by. just sit back and whatch the sky.


heute ist ein sinnloser tag. ohne-sinn! seine einzige erfüllung bestand in träumen, hoffen, existenzängste haben. und dann noch die viel größeren lebensängste, welche meine seele so stark belasten, dass sie sich kaum noch zu wort meldet. ich bin 18, und ich mache mir so viele gedanken. aber ich glaube nicht, dass das gedanken-machen falsch ist, weil zu sagen " ich hab ja noch zeit" ist wohl eine viel schlimmere einstellung. vielmehr macht mir dieses ewige hin- und her zu schaffen.

ich habe heute das haus nicht verlassen. ich habe die regentropfen gegen mein fenster schlagen hören und ich hätte weinen können (ich glaube ich hab es sogar, als ich aufwachte spürte ich es auf meinem gesicht. dieses unwohle gefühl von getrockneten salzigen tränen). aufstehen, internet, buch, internet, hinlegen, orientierungslos durchs haus laufen, hinlegen, aufstehen, internet.

es ist so traurig. zu viel raum und nährboden für ungünstige gedankengänge. sie zerstören vorfreude. sie zerstören hoffnungen. nichts ist so einfach wie es scheint, nichts könnte so klappen wie ich es möchte.

ich brauche klarheit, über meine wahren aussichten: was könnte ich schaffen? was WILL ich denn eigentlich schaffen? wo sind meine prioritäten?

 

ich will so viel lernen, ich sage es mir jedesmal! aber die motivation kommt nicht auf. es ist, als ob ich aus tausenden zahnrädern bestehen würde. manche laufen so schnell, wollen vorwärts kommen und drehen und drehen sich unaufhaltbar. aber die anderen, verrostet, träge geworden aufgrund schlechter erfahrungen oder einfach nur verbittert und abgeschreckt, sie laufen so langsam und bringen alles zum stoppen.

 

ich könnte jetzt aufzählen, was ich will. vom abi bis hin zum beruf, ja ich weiß ganz genau was mein wunsch ist. wann ich wo die richtigen menschen kennenlernen würde. und alles würde perfekt sein. ich könnte alles vereinen. aber so klappt das nicht. das ist keine realität. das leben lässt sich nicht planen! ich nehme mir jetzt vor, erstmal die ferien zu genießen, das internationale workcamp, neue bekanntschaften zu machen, mich inspirieren zu lassen, die welt mal von einer anderen seite aus zu sehen. und danach sieht alles bestimmt schon ganz anders aus. weil die erfüllung, die suche ich doch eigentlich hier. aber meine dumme angewohnheit, die erfüllung für die nächsten jahre zu p.l.a.n.e.n. so ein UNSINN! but how i wish for something more ...

and you're singing this song. thinking this is your life. 

 
Über mich
"...und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen, und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Sachen und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein." Rainer Maria Rilke
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