Au Revoir Bordeaux..

On m'a dit: "Bordeaux wird dich vermissen." .. tja und ich euch erst!!!

 

Dienstag.

Konzert von Coeur de Pirate. Live hört sich ja die Band nochmals viel besser an. Ein wenig mehr Schlagzeug und Gitarre..Die Vorband war ebenfalls toll. Hab leider den Namen vergessen, aber es hört sich an wie eine Mischung aus Norah Jones und Kate Nash. J'aime bien. 

 

Mittwoch.

Es ist noch viel zu tun. Ich bin zum x-Mal in der heiligen Katharina. Hab aber mein Versprechen + - gehalten. Denn ich hab kein halbes Vermögen ausgegeben. Mittlerweile handelt es sich wahrscheinlich um ein ganzes. Die genauen Zahlen kennt nur meine Bank. Das ist auch gut so. Ich kann dann am Wochenende wieder mit der Realität dealen.

Ja jedenfalls hab jetzt wieder haufenweise Sachen, die das Leben schöner machen.

 

Donnerstag.

Ja ein fantastischer Tag. Indeed. Schule. Dann um 4 zum Haarschneider. Eigentlich hab ich mir in Vancouver geschworen, nie wieder im Ausland die Haare schneiden zu lassen (Man hat mir sie damals im Stehen geschnitten). Ja anyway. Danach sind wir gleich zum Aperitif hinüber und dann noch zum Entrecote. Laura, die Australierin ist dann auch noch dazugestossen. Die glückliche hat über 2 Monate Semesterferien und wird ganz Europa bereisen. Ich hoffe sie hat Zeit für die Schweiz. Später Lieblingsort und dann wollten wir noch zur Dame von Shanghai. Eine Privatparty sagte man uns. Aber das Problem war wohl eher, dass wir zu neunt waren und die Jungs teils Turnschuhe trugen. Ja wir sind dann zum I Boat (La boîte sur un bateau) und hatten auch dort unseren Spass. Ja um 5 war ich daheim und um 8 quälte mich dann auch schon wieder der Wecker. Ja das Studentenleben hat es in sich.

 

Freitag.

Bin müde. Das ist wie Frühschicht mit Mittel, Spät und Nachtschicht. Schon die ganze Woche. Ich glaub ich brauch Ferien. Nicht nur ich bin traurig - auch der Himmel weint. Ja jedenfalls letzter Schultag. Meine Schweizer Schokolade wurde gern angenommen. Laure war ganz süss. Wenn ich wieder Mal in Bordeaux bin (am 15. Dezember ?!?!?!?!?!?), solle ich Bescheid geben. Sie hätte bestimmt ne Couch für mich (Hab in ihrer Klasse mal eine Präsentation über Couchsurfing gehalten). Zum Essen ein letztes Mal ins Bistromatique. Au revoir Tibault. Et cimers pour le verlan! J'adore. Ja dann ins Kino mit Ariane. Viel hab ich allerdings nicht vom Film mitbekommen, da ich die ganze Zeit eingeschlafen bin. Zum Essen nach Hause. Ein letztes Mal. Die Gastfamilie werd ich wohl eher nicht vermissen. Danach einen letzten Trunk beim Lieblingsort. Gorgeous, der Barkeeper singt. Einen besseren Abschiedsabend mit meinen neuen Freunden, hätte ich mir nicht erträumen lassen können. Mit dem letzten Tram nach Hause. Ich werd wohl auch das Tram vermissen. Die 5 Wochen sind viel zu schnell um. Jetzt wo mein weiss, wo der beste Wein, das beste Bier und la meilleure boîte ist, muss man wieder nach Hause. Wahrscheinlich werd ich auch noch den Nachbar vermissen.. Der hatte immer das Gefühl erst morgens um 2 Uhr die Wäsche zu waschen. Sleepless in Bordeaux, sag ich da nur. Ja jedenfalls ist nun schon wieder alles vorbei. 

 

Ich nehm auch meine Worte auf dem Weg zum Genfer Flughafen zurück.. ("Nie mehr mach ich sowas für nur 5 Wochen"). Mein Reisefieber wird wohl nie aufhören. Ich würds wieder machen. Auch für 2 Wochen. Und ich werd wieder sowas machen. Italienisch, Spanisch, Japanisch? Egal! Ich hab viele neue tolle Leute kennengelernt und bin mir sicher, dass ich die eine oder andere Person wieder sehen werde.

 

Tja und Bordeaux? Non je ne regrette rien. Bordeaux war so wie ich es mir vorgestellt habe - vielleicht noch besser. Die Organisation der Schule était une catastrophe, die Gastfamilie bleibt auch nach 5 Wochen "speziell" aber ich würde wieder Bordeaux wählen (nicht für ein 2. Mal, ça ne serait plus la même chose). 

 

Nachtrag:

Da bin ich nun wieder. Zuhause. So lebt es sich also; mit Heizung und Licht. Ein wenig deprimiert bin ich ja schon. Bordeaux me manque déjà (nein, ich meine nicht den Wein..!!!) 

 

So liess es sich leben, als bezahlte Studentin. Schön war's, à Bordeaux. CIMER ET SANTÉ!

 

 

 
Currently playing:Pendentif - Pendentif

Bon App

Vorgestern Abend habe ich wohl das längste Nachtessen meines Lebens verbracht. Gegessen wurde in 25 Minuten. Diskuttiert wurde während 2 Stunden.. Bzw. meine Gasteltern haben diskuttiert. Ich hab zugehört. Es ging um Geld. "Tu sais Andrea, je suis pauvre (..)" (..) Ich wollte mich in Luft auflösen. Es funktionierte nicht. Sie haben gestritten, geschrien.. und ich war dabei. Irgendwann handelte es sich um den Staubsauger.. Zu teuer.. Sie fragte mich ob ich (wir) einen Staubsauger haben.. Ich nickte nur.. "Ahh vous êtes très riches", habe ich dann wieder einmal zu hören bekommen.. Allen voran Colette hat sich über das Geld beklagt.. Irgendwann schrie Patrick sie an, was sie eigentlich in ihrem Leben wolle: Ein Haus? Eine Tasche von Chanel (Sowohl Sie als auch Er, mögen die grossen Namen) (..) Sie solle sich glücklich schätzen, denn schliesslich arbeite sie seit mehr als 35 Jahren nicht mehr. - Ich sass immer noch da. Immer noch sichtbar. Ganz vergessen haben sie mich nicht, denn manchmal erklärten sie mir in normaler Tonlage WARUM sie so denken.. Dann wurde wieder geschrien. Ganz und gar nicht angenehm sowas. Aber ja, das erklärt, warum dass in meinem Kronleuchter anstatt 6, nur 1 Glühbirne ist.. Oder wenn ich das MacBook auflade, für 30 Minuten das Haus verlasse und dann wieder zurückkehre, das MacBook ausgesteckt ist. 

Heute bin ich nur froh, dass ich nochmals meine Wäsche waschen konnte. Normalerweise nicht - erklärte man mir - Aber ausnahmsweise.. 

 

Les photos

Achja noch was: Damit meine Worte ein Gesicht erhalten (öffentliches Album, via Facebook):

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.2603410400997.2139575.1126962060&type=1

 
Current mood: Alles klar

Die haben unseren Wein nicht mehr..

Manche gehen in den Garten um Blumen zu pflücken oder Gemüse zu pflanzen. Andere wiederum, um ihr Schulmaterial zu suchen..

 

Montag und Dienstag. 

Nicht wirklich was spektakuläres.. Bin jetzt in der B2-Klasse zusammen mit den anderen der C1-Klasse Otto und Safaa. Die wollen Geld einsparen und weniger Lehrer bezahlen. Wir sind darüber nicht wirklich glücklich.

 

Mittwoch.

Beat, Otto und ich haben uns bei der Direktion gemeldet, dass wir wieder eine C1-Klasse haben wollen. Bei den Übungen sind wir die schnellsten und zum reden kommen wir kaum. Die zuständige Person war jedoch nicht da und so vertröstet man uns auf Donnerstag.

 

Am Nachmittag, sind wir dann ins Grand Theatre. Otto's Abschied. Er hatte für Donnerstag und Freitag schon Pläne, somit sind wir dorthin. Von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Nach 6 Flaschen mussten wir einen anderen Wein wählen, weil diese unseren nicht mehr hatten. Nach der 7. ging's dann GottSeiDank nach Hause. Ich mag keine Abschiede. Aber ich bin fast "froh", wenn die meisten am Ende der Woche weg sind. Alle wollen immer noch eine Flasche spendieren. Leute, denkt an meine Leber. Ich hab doch nur eine.

 

Donnerstag.

Die Direktion hat mit Otto gesprochen. Die Schulleiterin (böse Zungen, andere Studenten oder Gastfamilien, nennen sie auch <le dragon de la maison>). Bref, es gibt weiterhin keine C1-Klasse. Zudem seien ja nie alle Studenten da. Die Schule mixt die Niveau's somit zusammen, in der Annahme, dass halb Saudi Arabien ja doch wieder nicht erscheint. Wenn wir schon beim Thema sind. Die Schulbücher sollten inklusive sein. Jetzt in der B2-Klasse habe ich jedoch ein paar dreckige, zerrissene, zusammengebundene Blätter erhalten (Sie nennen es "livre" (!)). Hineinschreiben darf man nicht (ich will es nicht mal anfassen), und am Ende des Aufenthaltes ist es zurückzugeben. In der C1-Klasse haben wir jeweils Kopien erhalten. 

Ja jedenfalls hat sich die Schulleiterin nicht mal die Mühe gemacht, mit mir oder Beat zu sprechen. Ich lass das jetzt hier mal so stehen.

 

Hier in Bordeaux gibt es einige obdachlose Leute. In der Schweiz erhalten diese von mir keinen Rappen - im Gegensatz zu den Staaten. Ja jedenfalls, kann ich auch hier nicht jedem etwas geben, den sonst muss ich mich drei Wochen später selber irgendwo hinstellen. Einer von den ganzen ist mir jedoch immer und immer wieder aufgefallen. Der Kopf nach unten gesenkt, kniend und mit einem Schild "J'ai faim" findet man ihn täglich am gleichen Ort. Gleich nebenan gibt es einen Paul. So bin ich dahin, und hab ihm einen Tomaten-Mozzarella-Sandwich gekauft. Er betrachtete den Sandwich genauer. Eigentlich hab ich so mit ziemlich jeder Antwort gerechnet (von "Dankeschön" bis "Ich will das Geld und kein Essen") - jedoch nicht mit dieser:  "Merci Mademoiselle, c'est tellement gentil. Mais malheureusement je suis allergique aux tomates." Zugeben ich war schon ein wenig perplex. Er wollte mir dann den Sandwich zurückgeben, aber ich fragte ihn schon halb im Gehen, ob er denn Thunfisch vertragen würde / mögen würde. Er nickte und sagte: "C'est mon préféré". Ich ging nochmals zu Paul. Der Verkäufer hat wohl die Geschichte beobachtet und gab mir den Thunfischsandwich einfach so. Der Tomaten-Mozzarella wurde dann an einen anderen Obdachlosen weitergegeben.

 

Freitag.

Ich bin stolz auf meine persönliche Buchhaltung. Trotz Wein und der heiligen Katharina hab ich mich sehr gut gehalten. Ja ich weiss schon, der Aufenthalt ist noch nicht zu Ende und ich hab ja noch eine Woche. Nun jedenfalls muss ich mich nicht bei der Schuldenberatung "Peter Zwegart" (oder wie heisst dieser schon wieder?) bei RTL anmelden. 

Apropos, wenn wir schon beim Thema sind. Die Vera, von Einsatz in 4 Wänden, könnte mal bei meiner Gastfamilie aufkreuzen. Denn neben dem Teppich, dem Stuhl und den Lampen ist nun ebenfalls meine Bettwäsche im Tigerlook. Langsam aber sicher kriegt man Angst. Auch meine Freunde machen sich mittlerweile einen Spass daraus, und ich krieg ständig irgendwelche Bilder via WhatsApp zugeschickt von Möbeln, Kleider und Tapeten im Tigerlook. Scheint "chic" zu sein, ici en France. 

Abends weg mit Corinne und Co. Au revoir ma belle et à tout! Und bitte ja nie vergessen: "Everbody is in the HOUSE OF PARLAMENT. Für Outsider: Das ist jeweils das letzte Lied beim Lieblingsort.

 

Ja jedenfalls läuft mir die Zeit davon. Zwar renne ich dieser ständig hinterher, aber es reicht einfach nicht. Die letzte Woche fängt somit an.

Solange es noch gefühlte 100 Male für die "Katharina", den "Lieblingsort", die "Gräfin" sowie "Weihnachtsmärkte", "Mollard", etc., etc. reicht, ist alles gut.

By the way: "Easyjet" streikt nie, oder? Bricht evt. ein Vulkan aus? Nein? Ich nehm auch einen Schneesturm?!? (...)

 
Current mood: Alles klar

Tu vas me manquer

Und schon wieder eine Woche vorbei. Kann nicht irgendjemand die Zeit anhalten? Wenigstens für einen kleinen Moment?

 

Die Woche war aufregend. Soviel dazu. Am Dienstag musste ich bereits Melissa auf Wiedersehen sagen. Wohlgemerkt: "Au Revoir" und nicht "Adieu". 

Sie und ihr Mann haben mich ins "La Provence" zum Essen eingeladen. Spätestens als sie mir sagte "Tu vas me manquer", hätte ich losheulen können. Ich hasse Abschiede. Ich bin dafür einfach nicht gemacht und viel zu Nahe am Wasser gebaut. 

 

Ich weiss nicht, die sagen alle immer, man solle sie besuchen kommen. Die wissen ja alle noch nicht, dass ich spätestens in 2 Jahren mit Rucksack und Schweizer Schokolade auf deren Türmatte stehe und an die Tür klopfen werde. Ich nehm das nämlich Ernst. Ebenso würde ich mich natürlich sehr über einen Besuch in der Schweiz freuen, auch wenn ich schon mit halb Japan und Korea auf dem Jungfraujoch war..

 

Am Mittwoch sind dann schon die N & N's gekommen. Mann, hab ich mich gefreut euch zu sehen! Danke nochmals für den Besuch und für's Neon :-). 

Den Abend haben wir natürlich mit einem Wein abgesegnet. 

 

Donnerstag.

Schule. Ich würde die BLS (liegt wahrscheinlich am Namen), niemandem empfehlen. Die Schule hat wirklich ein Organisationsproblem. Meine Französischlehrerin ist zwar nett, aber sie hört sich selber ganz gern reden. Sie vergisst wahrscheinlich ab und an, dass sie bereits Französisch spricht. Nunja. In der Schule sind wir für diese Woche gewöhnlich zu dritt. Safaa ist nie da, Juan aus Spanien, Otto von Zürich und ich. Ich kann Otto und Juan kaum das Wasser reichen - nicht unbedingt aus sprachlichen Gründen, sondern eher wissensbedingt. Die beiden Herren haben aber auch schon einige Jahre mehr auf dem Buckel. 

Nachmittags Sushi mit den N & N's. Dank euch bin ich dort langsam Stammgast. Alles kein Problem, solange mir selber keine Flossen wachsen. 

Aus einem mir unbekannten Grund kommen wir kaum aus der heiligen Katharina-Strasse heraus. Freut mich, dass die N & N's es hier mögen. Nur schade, dass ihr den talentiertesten Barkeeper der Welt nicht konntet singen hören, aber "Pöpperle" hat wohl auch viel Spass gemacht.

 

Freitag.

Schule. Abschiede. Nicht nett. Unsere Französischlehrerin hat dann 10 Minuten nach Schulschluss noch erklärt, dass unsere C1-Klasse aufgelöst wird und wir mit der B2-Klasse zusammengemixt werden. Find ich überhaupt nicht toll. Jetzt sind wir wahrscheinlich zu 9., und 7 davon sind Schweizer. Es ist ja nicht so, dass ich meine Artsgenossen nicht mag, aber so hätte ich mich gleich in Zürich in der Migros-Klubschule anmelden können.

Ausserdem kann ich mir die Grammatik selber beibringen, ich muss reden und will beim reden korrigiert werden. Bei 9 Studenten ist das schwer.

Später dann: Noch schnell Abschied nehmen von ein paar Studenten. Bei einigen fällts mir leichter - bei anderen weniger..

Die N & N's und ich sind dann wieder bei der heiligen Katharina gelandet und ich konnte nicht anders als noch ein paar Schuhe zu kaufen. 

Tja und dann; die N & N's haben meine Behausung hier in Bordeaux begutachtet. Ich bin ja sehr froh, dass die die selbe Meinung haben, wie ich. Sie konnten den Tigerteppich sehen (fehlt nur noch der Kopf, dann hätte es wahrscheinlich <Dinner for one 2011> gegeben), den Leopardenstuhl, den Kronleuchter mit nur einer Glühbirne (welcher Platz für 6 hat), die aufgestellten Insekten im WC, die aufgehängten Fische in der Küche, der Zebra-Teppich im Esszimmer 3.. Meine Gasteltern sind dann nach Hause gekommen und die N & N's konnten so noch Bekanntschaft mit ihnen machen.Zur Krönung der Besichtigung trug meine Gastmama tatsächlich noch so ein Tigerkleid (-kostüm). In diesem Moment wusste ich nun wirklich nicht mehr wo ich hinschauen sollte. Ich werde wohl lebenslang ein Trauma von solchen Tiermuster haben! 

Später hatten wir (die N & N's und ich) dann noch die saublöde Idee, Käsefondue zu essen. Worst Fondue ever. Ja ich weiss, vielleicht sollte man keine Schweizerspezialität im Ausland essen, aber in La Paz (Bolivien) hatten wir ja auch Glück. Grausam. Der Abend endete wie gewohnt in einer Weinbar. Santé.

 

Samstag. Frühe Abreise der N & N's. Es war schön mit euch :-).

Um 9 Uhr bin ich dann nochmals schnell Busstation. Studenten verabschieden. Ich hasse Abschiede. Never say <Goodbye>. Just say <Bye> and it won't be for <good>..  (Ja, manche Sachen hören sich einfach besser in Englisch an). 

Keine Zeit zum Traurig sein. Nachmittags sind wir nach St. Emilion gefahren, ein kleines Weindörfchen in der Nähe von Bordeaux. Welches Bijoux. Echt toll. Und der Wein erst. Nicht trocken, sondern richtig erfrischend. Irgendwann dann noch eine Flasche Sauternes (mon petit ami, mein Liebling). 

Abends: Wir haben ne tolle Bar gefunden wo die Drinks einigermassen bezahlbar sind. Über den Wein muss ich wohl nicht reden, der ist manchmal billiger als eine Cola. 

 

Sonntag.

Toller Tag. Bin mit Corinne auf den Lebensmittelmarkt. Gleich beim Fluss <La Garone>. Hab auch der Gänseleber nochmals eine Chance gegeben, aber nein - nie mehr wieder. Wie kann man nur? Whatever.

Was macht man in Bordeaux Sonntags, um 12 Uhr?. Richtig Baguette, Käse, Oliven und eine Flasche Sauternes kaufen und am Fluss picknicken. Ich weiss nicht wieviele Male ich wirklich mit 0.0% durch Bordeaux laufe. So langsam aber, bekomme ich das Gefühl, dass es nicht wirklich oft ist. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht einen Platz bei den AA's vorreservieren. 

 

Jedenfalls habe ich hier meinen Spass. Mein Französisch wird auch besser. 

Ich fange sogar an französische Musik zu mögen wie zum Beispiel Pendentif (aus Bordeaux) oder auch Coeur de Pirate (Kanada)... Bisher empfand ich französische Musik immer als ganz fürchterlich. Edith Piaf und Co. hören sich ja auch an, als ob jeden Moment die Welt untergeht. 

 

Coeur de Pirate wird sogar am 29. hier in Bordeaux auftreten. Werd wohl mit von der Partie sein. 

Oui, oui.. La vie est belle en France.

 
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Über mich
The queen, tea and me oder besser gesagt, England war gestern. Heute ist Bordeaux. Ich freue mich waaaahnsinnig auf meine 5 Wochen in Frankreich und bin gespannt ob Bordeaux auch nur annähernd so gut sein wird wie Cambridge..

Just for the Record: Over there, the tasty wine will be all mine! Cheers
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