Dienstag, 31. Mai 2005
Merci vielmals
für die ehrenvolle Erwähnung meiner Linkliste im Recherchenblog, das ich in diesem Zusammenhang gern noch einmal empfehle.
Donnerstag, 26. Mai 2005
Blog-Spam
Auf eine unerfreuliche Form der Werbung für P*rn*seiten bin ich gestern gestoßen, leider unter den Blogs dieses meines Hosters. Ein Weblog in einer Fremdsprache mit (auch inhaltlich) völlig unauffälligen Einträgen. Allerdings steht am Ende jedes Eintrags eine Reihe von Unterstrichen, die mit mit solchen Seiten verlinkt sind. Da ich das umgehend beim Bloghof gemeldet habe, hoffe ich, dass die Seite bald verschwindet.
update="">Update: update="">Auf eine Mail an Thomas Gigold kam prompt eine Antwort, die Seite ist gesperrt. Vielen Dank!update="">
update="">Update: update="">Auf eine Mail an Thomas Gigold kam prompt eine Antwort, die Seite ist gesperrt. Vielen Dank!update="">
Dienstag, 24. Mai 2005
Möge das Wörterbuch mit dir sein

Da schalte ich neugierig mein neues Spielzeug an - und werden mit einem schnöden "keine Akten" abgespeist. Die gedruckte Anleitung war einigermaßen verständlich, also hatte man wahrscheinlich vergessen, das Menü übersetzen zu lassen, und schnell einen selbst ernannten Experten (wie den in dem verlinkten, aber inzwischen verschwundenen Blogeintrag, der darauf bestand, Server sei im Kontext der Softwarelokalisierung mit Diener zu übersetzen) rangelassen, der das Problem mit einem Handwörterbuch souverän gelöst hat. Fehler von echten Profis sind mir irgendwie sympathischer.
Dienstag, 24. Mai 2005
Wozu RSS?
Samstag, 21. Mai 2005
Woher kannte der meinen Text?
Die Brille
Korf liest gerne schnell und viel;
darum widert ihn das Spiel
all des zwölfmal Unerbetnen
Ausgewalzten, Breitgetretnen.
Meistens ist in sechs bis acht
Wörtern völlig abgemacht,
und in ebensoviel Sätzen
läßt sich Bandwurmweisheit schwätzen.
Es erfindet drum sein Geist
etwas, was ihn dem entreißt:
Brillen, deren Energien
ihm den Text - zusammenziehn!
Beispielsweise dies Gedicht
läse, so bebrillt, man - nicht!
Dreiunddreißig seinesgleichen
gäben erst - Ein - - Fragezeichen!!
Christian Morgenstern
Korf liest gerne schnell und viel;
darum widert ihn das Spiel
all des zwölfmal Unerbetnen
Ausgewalzten, Breitgetretnen.
Meistens ist in sechs bis acht
Wörtern völlig abgemacht,
und in ebensoviel Sätzen
läßt sich Bandwurmweisheit schwätzen.
Es erfindet drum sein Geist
etwas, was ihn dem entreißt:
Brillen, deren Energien
ihm den Text - zusammenziehn!
Beispielsweise dies Gedicht
läse, so bebrillt, man - nicht!
Dreiunddreißig seinesgleichen
gäben erst - Ein - - Fragezeichen!!
Christian Morgenstern
Mittwoch, 18. Mai 2005
biz'arr
Sonntag, 15. Mai 2005
Zentrale EU-Terminologiedatenbank IATE online
Die zentrale EU-Terminologiedatenbank IATE (Inter-Agency Terminology Exchange) (mehr dazu hier) ist jetzt online und öffentlich zugänglich. Zu Beginn jeder Browser-Sitzung muss man sich allerdings einloggen (Benutzername: guest, Passwort: guest). Eurodicautom wird ab sofort nicht mehr aktualisiert. Am neuen Format fällt auf, dass zwar zu jedem Eintrag Fachgebiet und Institution aufgeführt sind, aber keine Quellen. Robin berichtet in Carob (a blog) und stellt ein Bookmarklet für den Internet Explorer für die Abfrage von IATE zur Verfügung.
Donnerstag, 12. Mai 2005
Google Content Blocker
Die Google-Technologierevolution geht weiter. Während L. sich noch wundert, dass in meinem Blog für fremde Übersetzungsbüros geworben wird, dringt der kommerzorientierte Erfindergeist schon in ganz andere Dimensionen vor. Danke, Michael, für den Hinweis auf den Google Content Blocker, von dem wir übrigens auch lernen können, wie man professionelle und benutzerfreundliche Hilfedateien schreibt. Ein Auszug:
- What type of Web content is blocked?
How many times do we have to tell you? Everything is blocked except the ads. It's not rocket science. One more time. Repeat after me: If it's an ad, it's not blocked. If it's not an ad, it's blocked. Got that?
- What if I use this along with an ad blocker?
You figure it out, Einstein. You'll get nothing. Not a goddamned thing. A white page with nothing on it. Zilch. Nada. Nothingness. Only morons use an ad blocker.
- What if I click on a page that has no ads?
A Web site with no ads? What do you think this is, 1991? The chances of that happening are very small. In such a case, we will insert some randomly selected Google AdSense ads so you'll have something to read." [read more]
Mittwoch, 11. Mai 2005
Google-aided Translation: Bewährte Praxis, neue Perspektiven
Alle tun es, und die meisten geben es auch zu. Nein, wir Sprachprofis benutzen natürlich nicht die abscheulichen Lachnummern, die herauskommen, wenn man in Google auf "übersetzen" klickt. Aber um herauszufinden, ob ein Wort in einer Sprache existiert und in einem bestimmten Zusammenhang verwendet wird, ist unser aller Suchmaschine ein äußerst praktisches Werkzeug. Und wenn ein Begriff vierstellige Ghit-Zahlen (also KiloGhit) erzeugt, fühlen wir uns einfach sicherer.
Aber da geht noch mehr, wie Derek Thorntons kühne Ideen zu Google-aided translations (GAT) in diesem Thread im neuen FLEFO zeigen:
"In the meantime, I am working on the specification for a Word-Add-on ("Ghit-it?"®). It scans keyboard input continuously, Google-searches the Internet in the background for each term, phrase, or expression and generates an error message if its ghit-value is below a preset threshold, or optionally replaces the term or expression with the nearest equivalent having the highest ghit count. The various ghit-counts are stored in the same Word file and can be optionally displayed by mouse-over.
In the Pro version, whenever a term is found to have a ghit-count below the preset threshold but is otherwise suitable, the add-on automatically generates and uploads searchable web pages to the Internet using the term in the appropriate context until the ghit count has reached the desired value. This procedure is to be known as "reflexive ghitting" or "ghit-on-demand"."
Aber da geht noch mehr, wie Derek Thorntons kühne Ideen zu Google-aided translations (GAT) in diesem Thread im neuen FLEFO zeigen:
"In the meantime, I am working on the specification for a Word-Add-on ("Ghit-it?"®). It scans keyboard input continuously, Google-searches the Internet in the background for each term, phrase, or expression and generates an error message if its ghit-value is below a preset threshold, or optionally replaces the term or expression with the nearest equivalent having the highest ghit count. The various ghit-counts are stored in the same Word file and can be optionally displayed by mouse-over.
In the Pro version, whenever a term is found to have a ghit-count below the preset threshold but is otherwise suitable, the add-on automatically generates and uploads searchable web pages to the Internet using the term in the appropriate context until the ghit count has reached the desired value. This procedure is to be known as "reflexive ghitting" or "ghit-on-demand"."
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