Einträge "Arbeitswelt(en)":
Montag, 20. Juni 2005
hier ist sie...
... die neue Extra Rubrik für die Geschichten rund um mein
Arbeitsleben. Ich hoffe mit dem Verschieben und neu verlinken der
Beiträge hat alles gut geklappt, falls irgendwo ein toter link
auftaucht, bitte kurz melden. Danke. Und vielleicht fällt mir ja doch
noch irgendwann mal ein pfiffigerer Titel ein :-)
Nächste Runde - Aushilfe
Die vielen Einträge die ich seit Wochen über meine Job-Situation
schreibe, würden ja längst mal eine eigene Kategorie verdienen, aber
bisher ist mir noch kein kreativer Titel dafür eingefallen. Vorschläge
werden gerne angenommen...
Gestern flattere mir mein Arbeitsvertrag etc pp für die Aushilfstätigkeit in den Briefkasten und welche Unterlagen die eben zur „Dienstaufnahme“ dann alles noch von mir benötigen. Man muss dazu sagen, es handelt sich um eine relativ einfache Aushilfstätigkeit, für die man in meinen Augen weder Abitur noch Hochschulabschluss braucht, aber natürlich hab ich mich mit meinen vollständigen Unterlagen bzw. eben vollständigem Lebenslauf beworben. Ok und Vitamin B hat da auch geholfen ;-)
Wie auch immer, mein Arbeitgeber ist eine Bundesbehörde und die möchten von mir nun in beglaubigter Kopie (die sie mir allerdings auch kostenlos ausstellen würden, wenn ich die Originale mitbringe... was ich dann also so oder so tun muss) folgende Papiere:
Ausgefüllten Personalbogen und Erklärung über meine wirtschaftlichen Verhältnisse
Lohnsteuerkarte
Sozialversicherungsausweis
ggf. Aufhebungsbescheid der Agentur für Arbeit - nach Erhalt
Soweit so klar. Dann aber...
Zeugnis sowie Urlaubsbescheinigung des letzten Arbeitgebers
Ok, Zwischenzeugnis von März reicht hoffentlich, das aktuelle ist noch in Arbeit. Und Urlaubsbescheinigung? Da muss ich wohl meine Ex-Buchhaltung anmailen
Tätigkeitsnachweise für die Zeit seit 1996
Tja, das kommt vom vollständigen Lebenslauf. Ich hoffe, denen reichen meine SV Nachweise, sonst muss ich ja zig Arbeitsverträge von zig verschiedenen Studenten- etc Aushilfsjobs raussuchen
Diplom-Urkunde sowie Zeugnis
Mmhh, wenn’s denn sein muss.
Abschlusszeugnis des Gymnasiums
Häh?
Geburtsurkunde
HALLO ?!?!? Die liegt im Bankschließfach meiner Mom! Super!
Als ich das gelesen hab, hab ich echt gedacht, ich bin im falschen Film. Aber vermutlich ist das das übliche Vorgehen im öffentlichen Dienst bzw. eben auf Bundesebene. Denn als Hiwi an der Uni war ich damals ja auch quasi Angestellte des Landes NRW und da musste ich das aber 100% nicht alles abliefern. Very strange.
Naja, ich werde morgen mal in der Personabteilung anrufen und die Sachen klären und dann muss ich halt vor „Dienstantritt“ (ich liebe diesen Begriff jetzt schon) dort eben auch noch mal hinfahren und alles abliefern.
Gestern flattere mir mein Arbeitsvertrag etc pp für die Aushilfstätigkeit in den Briefkasten und welche Unterlagen die eben zur „Dienstaufnahme“ dann alles noch von mir benötigen. Man muss dazu sagen, es handelt sich um eine relativ einfache Aushilfstätigkeit, für die man in meinen Augen weder Abitur noch Hochschulabschluss braucht, aber natürlich hab ich mich mit meinen vollständigen Unterlagen bzw. eben vollständigem Lebenslauf beworben. Ok und Vitamin B hat da auch geholfen ;-)
Wie auch immer, mein Arbeitgeber ist eine Bundesbehörde und die möchten von mir nun in beglaubigter Kopie (die sie mir allerdings auch kostenlos ausstellen würden, wenn ich die Originale mitbringe... was ich dann also so oder so tun muss) folgende Papiere:
Ausgefüllten Personalbogen und Erklärung über meine wirtschaftlichen Verhältnisse
Lohnsteuerkarte
Sozialversicherungsausweis
ggf. Aufhebungsbescheid der Agentur für Arbeit - nach Erhalt
Soweit so klar. Dann aber...
Zeugnis sowie Urlaubsbescheinigung des letzten Arbeitgebers
Ok, Zwischenzeugnis von März reicht hoffentlich, das aktuelle ist noch in Arbeit. Und Urlaubsbescheinigung? Da muss ich wohl meine Ex-Buchhaltung anmailen
Tätigkeitsnachweise für die Zeit seit 1996
Tja, das kommt vom vollständigen Lebenslauf. Ich hoffe, denen reichen meine SV Nachweise, sonst muss ich ja zig Arbeitsverträge von zig verschiedenen Studenten- etc Aushilfsjobs raussuchen
Diplom-Urkunde sowie Zeugnis
Mmhh, wenn’s denn sein muss.
Abschlusszeugnis des Gymnasiums
Häh?
Geburtsurkunde
HALLO ?!?!? Die liegt im Bankschließfach meiner Mom! Super!
Als ich das gelesen hab, hab ich echt gedacht, ich bin im falschen Film. Aber vermutlich ist das das übliche Vorgehen im öffentlichen Dienst bzw. eben auf Bundesebene. Denn als Hiwi an der Uni war ich damals ja auch quasi Angestellte des Landes NRW und da musste ich das aber 100% nicht alles abliefern. Very strange.
Naja, ich werde morgen mal in der Personabteilung anrufen und die Sachen klären und dann muss ich halt vor „Dienstantritt“ (ich liebe diesen Begriff jetzt schon) dort eben auch noch mal hinfahren und alles abliefern.
Samstag, 18. Juni 2005
Ex - Job - Nachtrag
Das wollte ich doch auch schon längst gebloggt haben, aber da ich gar
nicht zu Hause war, als ich diese Infos bei einem Telefonat mit einer Ex-Kollegin erfahren hab, hab ich's wohl
vergessen. Also den potenziellen Job bei meinem Ex-Arbeitgeber habe ich
in der Tat an den Konkurrenten verloren, dem ich von vorneherein die
allerbesten Chancen zugerechnet hatte. Weil der eben schon die letzten
fünf Jahre - auch mit befristetem Vertrag - in diesem inhaltlichen
Bereich gearbeitet hatte.
Ich war eh überrascht, dass die Stelle noch mal neu (zwar nur intern) ausgeschrieben wird und er nicht direkt einen Anschluss-Vertrag kriegt. Aber man wollte eben uns allen eine Chance geben und der neue Chef in dem Bereich wollte wohl eben mit mehreren Leuten Gespräche führen um halt auch ein bisschen die zwischenmenschliche Ebene etc abzuklären.
Naja, wie gesagt, endlich mal ein Bewerbungs-Gespräch, wo ich voller Überzeugung sagen kann: An MIR lag's nicht! Und diesem Kollegen (verheiratet, zwei kleine Kinder- und sehr nett ist er außerdem) gönne ich es auch, gerade unter den sozialen Gesichtspunkten, die in meiner Absage noch mal angedeutet wurden. Immerhin war diese Absage nun kein Standard-Text und hat mich deswegen auch noch mal etwas aufgemuntert:
Gern hätte ich in den kommenden Jahren mit dir zusammengearbeitet, denn du hast auf mich einen guten und engagierten Eindruck gemacht. [....] Nach Abwägung aller, auch sozialer Umstände, hab ich letztendlich einen anderen Bewerber ausgewählt.
Es tut mir leid, dir keine bessere Nachricht geben zu können. Wie gesagt: An der Qualität deiner Bewerbung hat es nicht gelegen.
Ich war eh überrascht, dass die Stelle noch mal neu (zwar nur intern) ausgeschrieben wird und er nicht direkt einen Anschluss-Vertrag kriegt. Aber man wollte eben uns allen eine Chance geben und der neue Chef in dem Bereich wollte wohl eben mit mehreren Leuten Gespräche führen um halt auch ein bisschen die zwischenmenschliche Ebene etc abzuklären.
Naja, wie gesagt, endlich mal ein Bewerbungs-Gespräch, wo ich voller Überzeugung sagen kann: An MIR lag's nicht! Und diesem Kollegen (verheiratet, zwei kleine Kinder- und sehr nett ist er außerdem) gönne ich es auch, gerade unter den sozialen Gesichtspunkten, die in meiner Absage noch mal angedeutet wurden. Immerhin war diese Absage nun kein Standard-Text und hat mich deswegen auch noch mal etwas aufgemuntert:
Gern hätte ich in den kommenden Jahren mit dir zusammengearbeitet, denn du hast auf mich einen guten und engagierten Eindruck gemacht. [....] Nach Abwägung aller, auch sozialer Umstände, hab ich letztendlich einen anderen Bewerber ausgewählt.
Es tut mir leid, dir keine bessere Nachricht geben zu können. Wie gesagt: An der Qualität deiner Bewerbung hat es nicht gelegen.
Currently playing: No Regret - Robbie Wiliams (WDR 2 - ganz herkömmlich via Radiowecker *g*)
Donnerstag, 9. Juni 2005
Schlag auf Schlag - Zwischenstand II
Tja, das mit der Festanstellung hat nun leider nicht geklappt. Warum
weiß ich noch nicht genau, denn ich hab nur die Sekretärin an die
Strippe
bekommen, die mir das dann mitgeteilt hat. Und ich weiß nicht, ob ich
es wirklich genau
wissen will *g*, weil es ja an der Tatsache nichts mehr ändert. Und ich
ja schon wusste, dass andere da evtl. besser passen, das konnte ich ja
eh nicht beeinflussen. Aber dennoch schade. Auch wenn
das nicht unbedingt mein Traumjob gewesen bzw. ich mit dem Job auf
Dauer vermutlich auch nicht so richtig glücklich geworden und überzeugt
bei der Sache gewesen wäre. Aber natürlich wäre das alles doch noch
besser gewesen als arbeitslos.
Das hab ich nun zwar auch noch acht Wochen verzögert, weil ich ja bei dieser „Datenerfassung“ aushelfe, aber dann stehe ich endgültig auf der Straße. Aber wer weiß, was bis dahin noch passiert. Denn genau genommen hatte ich ja damit gerechnet, schon nächste Woche ganz ohne Job dazustehen und das ist ja nun auch noch nicht so. Und da ich nun aus der Branche erst mal raus bin, hab ich nun auch mal wieder die Zeit (und den Druck) mir noch mal genauer Gedanken zu machen, was ich in und mit meinem Berufsleben noch so anfangen will. Also, wer weiß wozu diese Entwicklung der Dinge gut ist. Wie heißt es so schön:
Wenn das Dach über dir zusammenbricht,
kannst du die Sterne wieder sehen.
Wird schon was Wahres dran sein. Hoffe ich :-)
Und der Vollständigkeithalber: Der Allergie-Test am Mittwoch war ohne Befund...
Das hab ich nun zwar auch noch acht Wochen verzögert, weil ich ja bei dieser „Datenerfassung“ aushelfe, aber dann stehe ich endgültig auf der Straße. Aber wer weiß, was bis dahin noch passiert. Denn genau genommen hatte ich ja damit gerechnet, schon nächste Woche ganz ohne Job dazustehen und das ist ja nun auch noch nicht so. Und da ich nun aus der Branche erst mal raus bin, hab ich nun auch mal wieder die Zeit (und den Druck) mir noch mal genauer Gedanken zu machen, was ich in und mit meinem Berufsleben noch so anfangen will. Also, wer weiß wozu diese Entwicklung der Dinge gut ist. Wie heißt es so schön:
Wenn das Dach über dir zusammenbricht,
kannst du die Sterne wieder sehen.
Wird schon was Wahres dran sein. Hoffe ich :-)
Und der Vollständigkeithalber: Der Allergie-Test am Mittwoch war ohne Befund...
Mittwoch, 8. Juni 2005
Schlag auf Schlag - Zwischenstand I
Neuster Stand der Dinge: Die Firma für den Aushilfsjob kam mir sehr entgegen was
meine endgültige Zusage angeht. Haben jetzt mal Donnerstag vereinbart.
Meine Ärztin stimmt dem Radiologen zu, dass die Ergebnisse in
keinsterweise bedenklich sind. Und heute Nachmittag hatte ich dann ein
kurzes Vorstellungs-Gespräch für den einzigen neuen Job, der bei meiner
derzeitigen Firma nun noch zu vergeben ist.
Das lief eigentlich ganz gut, ich hatte zumindest den Eindruck, dass mein potenziell zukünftiger Chef mir eigentlich ganz wohl gesonnen war und auch meine Unterlagen fand er sehr vielversprechend. Ok, den „charmanten“ Hinweis, dass mich mein Bewerbungsfoto älter mache, als ich sei und ich mir doch besser ein anderes auswählen sollte, mal überhört *g*.
Die Entscheidung fällt am Donnerstag, wenn er mit allen anderen vier Bewerbern gesprochen hat. Meine Chance schätze ich mal gar nicht soooo schlecht ein, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich alle meine Qualitäten so 100% deutlich machen konnte. Ist aber in ein paar Minuten Bewerbungs-Gespräch auch nicht so einfach, also mir fällt es halt schwer. Hab da auch (leider oder Gott sei Dank?) nicht so die Erfahrung.
So oder so, hab ich in diesem Fall immerhin das Gefühl, dass es - falls es nicht klappt - wirklich nicht als Abwertung meiner Qualifikation (oder Person) zu verstehen ist, sondern daran, dass eine/r der anderen eben noch ein bisschen mehr dem gewünschten Profil entspricht. Mit diesem Gefühl bin ich zumindest nach dem Gespräch nach Hause gefahren, also dass es dann halt Pech wäre, aber für mich eben momentan nicht zu ändern. Es kann ja nun mal immer jemanden geben, der noch ein Tick besser passt.
Unangenehm war halt nur, dass unter den vier Mitbewerbern mindestens zwei meiner (Ex-)Kollegen waren, die sich natürlich auch alle um diesen letzten Strohhalm bemühen. Heute mittag war dann für alle, deren Verträge nun leider nicht verlängert werden konnten so eine Art Abschieds-Fest und die Stimmung dort war schon komisch. Also traurig natürlich, aber gerade, dass sich einige von uns nun um diesen einen Job „kloppen“. So eine Konkurrenz-Situation unter Kollegen mit denen man sich vorher wirklich sehr gut verstanden hat, wünsche ich wirklich keinem.
Das lief eigentlich ganz gut, ich hatte zumindest den Eindruck, dass mein potenziell zukünftiger Chef mir eigentlich ganz wohl gesonnen war und auch meine Unterlagen fand er sehr vielversprechend. Ok, den „charmanten“ Hinweis, dass mich mein Bewerbungsfoto älter mache, als ich sei und ich mir doch besser ein anderes auswählen sollte, mal überhört *g*.
Die Entscheidung fällt am Donnerstag, wenn er mit allen anderen vier Bewerbern gesprochen hat. Meine Chance schätze ich mal gar nicht soooo schlecht ein, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich alle meine Qualitäten so 100% deutlich machen konnte. Ist aber in ein paar Minuten Bewerbungs-Gespräch auch nicht so einfach, also mir fällt es halt schwer. Hab da auch (leider oder Gott sei Dank?) nicht so die Erfahrung.
So oder so, hab ich in diesem Fall immerhin das Gefühl, dass es - falls es nicht klappt - wirklich nicht als Abwertung meiner Qualifikation (oder Person) zu verstehen ist, sondern daran, dass eine/r der anderen eben noch ein bisschen mehr dem gewünschten Profil entspricht. Mit diesem Gefühl bin ich zumindest nach dem Gespräch nach Hause gefahren, also dass es dann halt Pech wäre, aber für mich eben momentan nicht zu ändern. Es kann ja nun mal immer jemanden geben, der noch ein Tick besser passt.
Unangenehm war halt nur, dass unter den vier Mitbewerbern mindestens zwei meiner (Ex-)Kollegen waren, die sich natürlich auch alle um diesen letzten Strohhalm bemühen. Heute mittag war dann für alle, deren Verträge nun leider nicht verlängert werden konnten so eine Art Abschieds-Fest und die Stimmung dort war schon komisch. Also traurig natürlich, aber gerade, dass sich einige von uns nun um diesen einen Job „kloppen“. So eine Konkurrenz-Situation unter Kollegen mit denen man sich vorher wirklich sehr gut verstanden hat, wünsche ich wirklich keinem.
Currently playing: Heavy on my heart - Anastacia (via SWR3 Webradio)
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