Einträge "August 2005":
Samstag, 6. August 2005
nun erst mal offline
Gerade jetzt wo ich die Soundtrack Rubrik jeden Tag mit weiteren Songs
füllen könnte ... schon witzig, wenn man mal drauf achtet mit welchen
Songs, die man so nebenbei im Radio hört man doch reale Erinnerungen
verbindet... muss ich das und überhaupt das Bloggen wohl erst mal
einstellen bzw. einschränken. Heute nachmittag geht der PC in die
Reperatur und auch wenn ich bei meiner Family sicher auch jeden Tag
kurzzeitig an den Rechner kann ist es nicht dasselbe, wie wenn der PC
und das weltweite Netz 24/7 verfügbar ist.
Herbst 1989: Song For Whoever - The Beautiful South
Diese Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von...
Dieser Song war auf einer der Mix-Kassetten (ja, damals nahm man noch alle Songs aus dem Radio auf Audio-Kassetten auf!), die auf unserer nachgeholten Klassenfahrt in der 9. Klasse dann für die musikalische Untermalung sorgten. Die Klassenfahrt war so wie Klassenfahrten in diesem Alter halt so sind:
Man probt den Aufstand gegen den Klassen- (und Latein) Lehrer und sein langweiliges Sightseeing-Programm, in dem man einen "Wir gehen nicht mehr weiter Streik" ausruft. Hat natürlich nicht funktioniert.
Innerhalb der weiblichen Hälfte der Klasse entsteht ein Wettstreit darum, wer die netteren Jungs in seinem Jugendherbergs-Zimmer versammeln kann. Bei der Kontrolle des Lehrers verstecken sich die Jungs - mehr oder weniger - erfolgreich hinter Türen und unter den Betten.
Der Vorteil war allerdings, dass wir als notwendige weibliche Aufsichtsperson statt einer Lehrerin zwei volljährige Oberstufen-Schülerinnen dabei hatten, die aber natürlich gar keine Anstalten machten uns den Spaß zu verderben. War also alles in allem schon ganz nett.
Und ich bin erfolgreich zur Taschendiebin geworden. Aber nur, weil Igor mir nicht glauben wollte, dass das Portemonaie in seiner Gesäßtasche Langfinger geradezu einlädt.. Dann musste ich es ihm wohl mal beweisen. Sein panischer Blick als es im Eiscafe ans Bezahlen ging, war aber wirklich nicht schlecht :-)
Dieser Song war auf einer der Mix-Kassetten (ja, damals nahm man noch alle Songs aus dem Radio auf Audio-Kassetten auf!), die auf unserer nachgeholten Klassenfahrt in der 9. Klasse dann für die musikalische Untermalung sorgten. Die Klassenfahrt war so wie Klassenfahrten in diesem Alter halt so sind:
Man probt den Aufstand gegen den Klassen- (und Latein) Lehrer und sein langweiliges Sightseeing-Programm, in dem man einen "Wir gehen nicht mehr weiter Streik" ausruft. Hat natürlich nicht funktioniert.
Innerhalb der weiblichen Hälfte der Klasse entsteht ein Wettstreit darum, wer die netteren Jungs in seinem Jugendherbergs-Zimmer versammeln kann. Bei der Kontrolle des Lehrers verstecken sich die Jungs - mehr oder weniger - erfolgreich hinter Türen und unter den Betten.
Der Vorteil war allerdings, dass wir als notwendige weibliche Aufsichtsperson statt einer Lehrerin zwei volljährige Oberstufen-Schülerinnen dabei hatten, die aber natürlich gar keine Anstalten machten uns den Spaß zu verderben. War also alles in allem schon ganz nett.
Und ich bin erfolgreich zur Taschendiebin geworden. Aber nur, weil Igor mir nicht glauben wollte, dass das Portemonaie in seiner Gesäßtasche Langfinger geradezu einlädt.. Dann musste ich es ihm wohl mal beweisen. Sein panischer Blick als es im Eiscafe ans Bezahlen ging, war aber wirklich nicht schlecht :-)
September 1995: Hotel California - The Eagles
Diese Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von...
Ich hatte mit 3 Freundinnen zusammen einen 5 Wochen langen USA Camping Trip gebucht. Wir waren mit unserer "international" zusammengewürfelten Truppe (Deutsche, Österreicher, Schweizer, ein Holländer und die US amerikanische Leiterin) im Van auf der Rückfahrt von Page zurück zum Campingplatz am Lake Powell. Es dämmert und im Radio (oder von einer von Johns vielen CDs) lief dieser - mir bis dahin gänzlich unbekannte - Klassiker. Und irgendwie fand ich alleine schon das Gitarren Solo am Anfang in diesem Moment einfach extrem cool.
Die "Hell freezes Over" CD hab ich dann sogar in den USA noch direkt gekauft. Die Idee hinter diesem Titel fand (und finde ich immer noch) ebenfalls extrem cool. Und außerdem sind viele schöne Stücke drauf zu hören.
Ich hatte mit 3 Freundinnen zusammen einen 5 Wochen langen USA Camping Trip gebucht. Wir waren mit unserer "international" zusammengewürfelten Truppe (Deutsche, Österreicher, Schweizer, ein Holländer und die US amerikanische Leiterin) im Van auf der Rückfahrt von Page zurück zum Campingplatz am Lake Powell. Es dämmert und im Radio (oder von einer von Johns vielen CDs) lief dieser - mir bis dahin gänzlich unbekannte - Klassiker. Und irgendwie fand ich alleine schon das Gitarren Solo am Anfang in diesem Moment einfach extrem cool.
Die "Hell freezes Over" CD hab ich dann sogar in den USA noch direkt gekauft. Die Idee hinter diesem Titel fand (und finde ich immer noch) ebenfalls extrem cool. Und außerdem sind viele schöne Stücke drauf zu hören.
Currently playing: Cannot believe it - Sergio (Radio Swisspop)
Gimme Five - Klamotten
1. Draußen ist es Winter, -15°, was ziehst du an?
Skiunterwäsche, dicke Jeans, Unterhemd, Longsleeve, dicken Pulli, dicke Winter-Lederjacke. Handschuhe und Stirnband (letzteres wirklich NUR bei diesen Temperaturen)
2. Draußen ist es Sommer, +35°, was ziehst du an?
ärmelloses Top, ganz dünne, aber lange Stoffhose. Aber wenn es sich vermeiden läßt, verlasse ich mich bei solchen Temperaturen meine wohltemperierte Wohnung gar nicht erst.
3. Frierst du oder schwitzt du eher?
Ich schwitze eher als dass ich friere. Ich friere sogar - für eine Frau, jaja, Klischee *g* - eher spät. Immer wieder gerne erzählte Anekdote aus meinem USA Camping Trip 1995. Meine Freundinnen hatten schon längst Pulli, lange Hose und dicke Wollsocken angezogen, als ich meinte, ich müsste mir doch so langsam mal Socken holen, es würde ja so langsam ein bisschen frisch. Kommentar einer meiner Freundinnen: "Deine Gene müssen wir für die Nachwelt konservieren. Du bist ja mutiert!!"
4. Warst du schon mal in einer Sauna, hat es dir gefallen? Oder warum nicht?
Nee, war ich nicht. Alleine die Vorstellung dieser Hitze schreckt mich ab.
5. Welches Kleidungsstück ist dir so peinlich, dass du es nie mehr anziehen würdest?
Ich hab diverser Fan-T-Shirts von ganz früher, die ich aber auch damals, glaube ich, schon nie öffentlich gezeigt habe. Und diverse selbstgestrickte Pullis meine Mom, aber die hab ich auch nur zu Kinder- und Jugendzeiten getragen.
Quelle: gimme-five.org
Skiunterwäsche, dicke Jeans, Unterhemd, Longsleeve, dicken Pulli, dicke Winter-Lederjacke. Handschuhe und Stirnband (letzteres wirklich NUR bei diesen Temperaturen)
2. Draußen ist es Sommer, +35°, was ziehst du an?
ärmelloses Top, ganz dünne, aber lange Stoffhose. Aber wenn es sich vermeiden läßt, verlasse ich mich bei solchen Temperaturen meine wohltemperierte Wohnung gar nicht erst.
3. Frierst du oder schwitzt du eher?
Ich schwitze eher als dass ich friere. Ich friere sogar - für eine Frau, jaja, Klischee *g* - eher spät. Immer wieder gerne erzählte Anekdote aus meinem USA Camping Trip 1995. Meine Freundinnen hatten schon längst Pulli, lange Hose und dicke Wollsocken angezogen, als ich meinte, ich müsste mir doch so langsam mal Socken holen, es würde ja so langsam ein bisschen frisch. Kommentar einer meiner Freundinnen: "Deine Gene müssen wir für die Nachwelt konservieren. Du bist ja mutiert!!"
4. Warst du schon mal in einer Sauna, hat es dir gefallen? Oder warum nicht?
Nee, war ich nicht. Alleine die Vorstellung dieser Hitze schreckt mich ab.
5. Welches Kleidungsstück ist dir so peinlich, dass du es nie mehr anziehen würdest?
Ich hab diverser Fan-T-Shirts von ganz früher, die ich aber auch damals, glaube ich, schon nie öffentlich gezeigt habe. Und diverse selbstgestrickte Pullis meine Mom, aber die hab ich auch nur zu Kinder- und Jugendzeiten getragen.
Quelle: gimme-five.org
Currently playing: Don't leave me this way - Communards (via SWR 3 Webradio)
Vorbote des XX. Weltjugendtags?
Jesus Christus ist der Retter eurer Seelen und eure Brandschutzversicherung. Hallelulja!
... war die Botschaft die ein eigentlich relativ normal aussehender Mann lauthals und quasi in einer Endlos-Schleife verkündete als er sich - leicht bewegungs-legasthenisch *g* - durch die Kölner Hohe Straße bewegte.
... war die Botschaft die ein eigentlich relativ normal aussehender Mann lauthals und quasi in einer Endlos-Schleife verkündete als er sich - leicht bewegungs-legasthenisch *g* - durch die Kölner Hohe Straße bewegte.
an einem Ruhrgebiets Bahnhof
Vermutlich kommt es in der Transkription gar nicht so gut rüber, aber
ich versuche es... Die Durchsage gestern Nachmittag am Essener Hbf:
[...] auf Gleis 1 am Bahnsteich gegenübber"
Klang auch beim zweiten und dritten Mal einfach nicht sonderlich seriös :-)
[...] auf Gleis 1 am Bahnsteich gegenübber"
Klang auch beim zweiten und dritten Mal einfach nicht sonderlich seriös :-)
Donnerstag, 4. August 2005
Mißglückte Kaffeepause
Ich könnte jetzt schon wieder einen Bahn-Pendler-Eintrag verfassen,
aber solange ich kein positives Gegengewicht zu meine negativen
Erlebnissen mit dem Nahverkehr und/oder der Deutschen Bahn hab,
verkneife ich es mir. Nicht dass jemand glaubt ich würde mich permanent
übers Bahnfahren aufregen. Es gibt ja auch Nettes. Im Auto auf der
Autobahn erlebt man wohl keine goldigen kleinen Mädchen, die am
Bahnsteig mit Begeisterung den Tauben hinterher jagen und dabei so so
wunderbar vor Lachen glucksen. Ok, das hab ich auch nur erlebt, weil
ich wegen Zugverspätung warten musste, aber immerhin ;-)
So oder so, ich glaube, es ist höchste Zeit, dass es Wochenende wird, denn meine Konzentration im Büro läßt arg nach. Wobei bei der Arbeit an sich ging es sogar noch. Kritisch wurde es erst, als ich mir heute Nachmittag in meinem Lieblingsbüro im 11. Stock einen dringend benötigten Kaffee holen wollte. Im Aufzug hab ich direkt gemerkt, dass ich was ganz wichtiges vergessen hatte. Meine Code-Karte. Denn ohne Karte kommt man nicht aus den - verglasten - Aufzug-Foyers in die Büro-Flure. Und die Hoffnung, dass in dem Moment irgendjemand in diesem Stockwerk zu den Aufzügen wollte, hat sich natürlich auch nicht erfüllt. Ok, ich hätte jetzt dort warten können oder irgendwelche Hampelmänner machen, in der Hoffnung, dass jemand in den Bürofluren mich dort stehen sieht. Aber DAS war mir dann doch zu peinlich. Also bin ich mit dem Fahrstuhl runter ins Erdgeschoss und dann über die Treppe rauf zu meinem Büro im 3. Stock. Über die Treppe kommt man nämlich auch ohne Karte überall hin. Aber leider nur im Erdgeschoss ohne Karte von den Aufzügen zur Treppe. Und dann hatte ich schon keine Zeit mehr für die Kaffeepause. Wo bleibt das Wochenende !?!?
So oder so, ich glaube, es ist höchste Zeit, dass es Wochenende wird, denn meine Konzentration im Büro läßt arg nach. Wobei bei der Arbeit an sich ging es sogar noch. Kritisch wurde es erst, als ich mir heute Nachmittag in meinem Lieblingsbüro im 11. Stock einen dringend benötigten Kaffee holen wollte. Im Aufzug hab ich direkt gemerkt, dass ich was ganz wichtiges vergessen hatte. Meine Code-Karte. Denn ohne Karte kommt man nicht aus den - verglasten - Aufzug-Foyers in die Büro-Flure. Und die Hoffnung, dass in dem Moment irgendjemand in diesem Stockwerk zu den Aufzügen wollte, hat sich natürlich auch nicht erfüllt. Ok, ich hätte jetzt dort warten können oder irgendwelche Hampelmänner machen, in der Hoffnung, dass jemand in den Bürofluren mich dort stehen sieht. Aber DAS war mir dann doch zu peinlich. Also bin ich mit dem Fahrstuhl runter ins Erdgeschoss und dann über die Treppe rauf zu meinem Büro im 3. Stock. Über die Treppe kommt man nämlich auch ohne Karte überall hin. Aber leider nur im Erdgeschoss ohne Karte von den Aufzügen zur Treppe. Und dann hatte ich schon keine Zeit mehr für die Kaffeepause. Wo bleibt das Wochenende !?!?
Currently playing: Det är över nu LIVE - Gyllene Tider
03. August 1996: (Dansar inte lika bra som) sjömän - Gyllene Tider (Live)
Diese
Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von...
Dieser Song ist die Erinnerung an einen ungewöhnlichen und für mich aber auch äußerst lehrreichen Schweden-Urlaub. Unter anderem hat mich dieser erste Besuch in diesem wunderschönen skandinavischen Land nämlich in dem Entschluss bestärkt im Jahr darauf ein Auslandssemster in Stockholm zu absolvieren.
Der Tag vor dem 3. August - also logischerweise der 2. August *g* - umfasste eine 270 km (von Halmstad nach Malmö und zurück) Tour mit dem Auto sowie ein erstes super geniales rockiges Gyllene Tider - "återtåget" Konzert. Viel zu wenig geschlafen hatte ich die ganze Zeit schon. Weil wir so viel gemacht und geredet haben. Und weil es doch alles irgendwie aufregend war. Aufgeregt hat mich allerdings sehr oft vor allem das in meinen Augen extrem peinliche, aufdringliche und unangebrachte Verhalten der Fans dort "vor Ort".
Bis zu diesem Trip befande ich mich ja in dem naiven Glauben, dass meine Definition von Fan-Sein sich mit der Definition der meisten anderen Fans (von Roxette, denn um die ging es damals schließlich) deckt. Weit gefehlt. Aber vielleicht bin ich auch gar kein "Fan"? Allerdings... wer definiert das letztendlich? Und mangels brauchbarer Alternativen bezeichne ich mich generell schon als solcher...
Wie auch immer. Am 3. August war das Konzert in Göteborg. Weitere 135 km für die Hinfahrt. Wir waren an dem Abend alle schon viel zu groggy um uns einen Platz in der ersten Reihe sichern zu wollen. Außerdem musste vorher noch mein an der Plakatwand geklautes Konzertplakat sicher im Auto verstaut werden. Im Innenraum war es dann vor der Bühne allerdings gar nicht so voll und eh wir uns versahen, standen wir doch wieder ganz vorne. Vielleicht hat die Erschöpfung auch dazu beigetragen, dass ich ab dem Moment als im Intro dieses Songs das Schlagzeug einsetzt in einen wahren Rock-Konzert - Rausch geriet. Wie ich es nie zuvor und auch danach bis jetzt nie mehr erlebt habe. Ich bin einfach echt nur ziemlich ausgeflippt. Viel mehr weiß ich von diesem Konzert nicht mehr. Aber geil war's schon!
Dieser Song ist die Erinnerung an einen ungewöhnlichen und für mich aber auch äußerst lehrreichen Schweden-Urlaub. Unter anderem hat mich dieser erste Besuch in diesem wunderschönen skandinavischen Land nämlich in dem Entschluss bestärkt im Jahr darauf ein Auslandssemster in Stockholm zu absolvieren.
Der Tag vor dem 3. August - also logischerweise der 2. August *g* - umfasste eine 270 km (von Halmstad nach Malmö und zurück) Tour mit dem Auto sowie ein erstes super geniales rockiges Gyllene Tider - "återtåget" Konzert. Viel zu wenig geschlafen hatte ich die ganze Zeit schon. Weil wir so viel gemacht und geredet haben. Und weil es doch alles irgendwie aufregend war. Aufgeregt hat mich allerdings sehr oft vor allem das in meinen Augen extrem peinliche, aufdringliche und unangebrachte Verhalten der Fans dort "vor Ort".
Bis zu diesem Trip befande ich mich ja in dem naiven Glauben, dass meine Definition von Fan-Sein sich mit der Definition der meisten anderen Fans (von Roxette, denn um die ging es damals schließlich) deckt. Weit gefehlt. Aber vielleicht bin ich auch gar kein "Fan"? Allerdings... wer definiert das letztendlich? Und mangels brauchbarer Alternativen bezeichne ich mich generell schon als solcher...
Wie auch immer. Am 3. August war das Konzert in Göteborg. Weitere 135 km für die Hinfahrt. Wir waren an dem Abend alle schon viel zu groggy um uns einen Platz in der ersten Reihe sichern zu wollen. Außerdem musste vorher noch mein an der Plakatwand geklautes Konzertplakat sicher im Auto verstaut werden. Im Innenraum war es dann vor der Bühne allerdings gar nicht so voll und eh wir uns versahen, standen wir doch wieder ganz vorne. Vielleicht hat die Erschöpfung auch dazu beigetragen, dass ich ab dem Moment als im Intro dieses Songs das Schlagzeug einsetzt in einen wahren Rock-Konzert - Rausch geriet. Wie ich es nie zuvor und auch danach bis jetzt nie mehr erlebt habe. Ich bin einfach echt nur ziemlich ausgeflippt. Viel mehr weiß ich von diesem Konzert nicht mehr. Aber geil war's schon!
Currently playing: Ljudet av ett annat hjärta LIVE - Gyllene Tider
Mittwoch, 3. August 2005
Sommer 1994: Time To Wonder - Fury in the Slaughterhouse
Diese Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von...
Der Song zu meinem Abi. Und den Abi-Aktionen und den Feiern und überhaupt der ganzen Zeit. Ist der Song damals gerade erschienen? Keine Ahnung, ist auch egal, aber bei diesem Song kommt mir einfach immer diese doch irgendwie sehr aufregende und vor allem unbeschwerte Zeit in Erinnerung.
Schule und Lehrer und manche Mitschüler konnte ich endlich hinter mir lassen. Nicht, dass ich so ungern zur Schule gegangen wäre, aber 13 Jahren waren dann doch genug. Ich konnte nach all der Lernerei endlich wieder lange aufbleiben, lange ausschlafen und planlos in den Tag hineinleben. Ich wusste zwar nicht genau, was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde... Komme ich an die Uni, an die ich will? Wie werden meine Kommilitonen so drauf sein? Finde ich mich im Uni-Alltag zurecht? Aber ich kann mich nun komischerweise nicht dran erinnern, dass ich mir große Sorgen gemacht hätte. Und "gewundert" hab ich mich eigentlich auch über nichts *g* Sondern ich hab es mir ein paar Sommerwochen lang ganz entspannt gut gehen lassen. Bis ich dann mit meinem Ferienjob in einer Schrauben-Fabrik anfing. Das wiederum war schon auch eine Erfahrung, die man im Leben vielleicht einfach mal gemacht haben muss... :-)
Der Song zu meinem Abi. Und den Abi-Aktionen und den Feiern und überhaupt der ganzen Zeit. Ist der Song damals gerade erschienen? Keine Ahnung, ist auch egal, aber bei diesem Song kommt mir einfach immer diese doch irgendwie sehr aufregende und vor allem unbeschwerte Zeit in Erinnerung.
Schule und Lehrer und manche Mitschüler konnte ich endlich hinter mir lassen. Nicht, dass ich so ungern zur Schule gegangen wäre, aber 13 Jahren waren dann doch genug. Ich konnte nach all der Lernerei endlich wieder lange aufbleiben, lange ausschlafen und planlos in den Tag hineinleben. Ich wusste zwar nicht genau, was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde... Komme ich an die Uni, an die ich will? Wie werden meine Kommilitonen so drauf sein? Finde ich mich im Uni-Alltag zurecht? Aber ich kann mich nun komischerweise nicht dran erinnern, dass ich mir große Sorgen gemacht hätte. Und "gewundert" hab ich mich eigentlich auch über nichts *g* Sondern ich hab es mir ein paar Sommerwochen lang ganz entspannt gut gehen lassen. Bis ich dann mit meinem Ferienjob in einer Schrauben-Fabrik anfing. Das wiederum war schon auch eine Erfahrung, die man im Leben vielleicht einfach mal gemacht haben muss... :-)
1998: Tie A Yellow Ribbon - Tony Christie
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Hier mach ich es kurz: Der Song gehört in gewisser Weise zu einer Fernseh - Liebesgeschichte, die ich damals wahsinnig toll fand. Die Story. Die Figuren. Die Schauspieler. Und weil ich das alles so toll fand, hab ich mich im WWW auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht. Mit diesem Ergebnis. Und ich möchte alles was damit zusammenhängt wirklich nicht mehr missen. Und dafür - quasi stellvertretend - liebe ich dieses Lied.
Hier mach ich es kurz: Der Song gehört in gewisser Weise zu einer Fernseh - Liebesgeschichte, die ich damals wahsinnig toll fand. Die Story. Die Figuren. Die Schauspieler. Und weil ich das alles so toll fand, hab ich mich im WWW auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht. Mit diesem Ergebnis. Und ich möchte alles was damit zusammenhängt wirklich nicht mehr missen. Und dafür - quasi stellvertretend - liebe ich dieses Lied.
Ende 2004: Mother - Marie Fredriksson
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Der letzte "Depri-Problem" Song in dieser Liste. Hoffe ich *g* Aber ich glaube eigentlich schon. Und die wichtigen Gute Laune Songs fallen mir ja so nach und nach auch ein :-) Aber dies ist ein Song bei dem ich mich sehr erschrocken habe, als ich ihn zuerst gehört habe. Weil es wieder mal so genau zutrifft, ich es aber nie so auf den Punkt hätte bringen können. Weil es auch ein Thema ist, dass ich irgendwie lieber verdränge...
Where will I be
the day I need you for my own
who will I be
when I can't reach you on the phone
will I still be the same
will I still feel this pain
will you still be mother
when you're dead & gone
all alone - on my own
[....]
I always loved your soul
I know I've been much too cold
we've had times of trouble
that were never told
when is it too late to say
that I loved you anyway
will I still be proud
when you're dead & gone
all alone - on my own
Oh mother can't you see
that this fight is all about me
why can't you understand
that I'm a child
and a grown up woman
mother can't you see
that this fight is all about me
you think that I'm wild
but I'm a woman and still a child
disappointed and proud
I wish I dared to scream out loud
we've been the same
God give me words so I can explain
[....]
Das Traurige ist wirklich, dass meine Mutter und ich uns wohl einfach nur zu ähnlich sind. Vor allem in unseren "Macken" die uns und manchmal auch unserer Mitmenschen das Leben so schwer machen. Zum Erwachsenwerden gehört aber ja - Gott sei Dank - auch, dass man lernt andere Menschen so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie nun mal sind. Und sie nicht dauernd "ändern" zu wollen. Ich bemühe mich von meiner Seite aus zumindest drum. Und ich hab das Gefühl dass es umgekehrt inzwischen auch so ist... :-)
Der letzte "Depri-Problem" Song in dieser Liste. Hoffe ich *g* Aber ich glaube eigentlich schon. Und die wichtigen Gute Laune Songs fallen mir ja so nach und nach auch ein :-) Aber dies ist ein Song bei dem ich mich sehr erschrocken habe, als ich ihn zuerst gehört habe. Weil es wieder mal so genau zutrifft, ich es aber nie so auf den Punkt hätte bringen können. Weil es auch ein Thema ist, dass ich irgendwie lieber verdränge...
Where will I be
the day I need you for my own
who will I be
when I can't reach you on the phone
will I still be the same
will I still feel this pain
will you still be mother
when you're dead & gone
all alone - on my own
[....]
I always loved your soul
I know I've been much too cold
we've had times of trouble
that were never told
when is it too late to say
that I loved you anyway
will I still be proud
when you're dead & gone
all alone - on my own
Oh mother can't you see
that this fight is all about me
why can't you understand
that I'm a child
and a grown up woman
mother can't you see
that this fight is all about me
you think that I'm wild
but I'm a woman and still a child
disappointed and proud
I wish I dared to scream out loud
we've been the same
God give me words so I can explain
[....]
Das Traurige ist wirklich, dass meine Mutter und ich uns wohl einfach nur zu ähnlich sind. Vor allem in unseren "Macken" die uns und manchmal auch unserer Mitmenschen das Leben so schwer machen. Zum Erwachsenwerden gehört aber ja - Gott sei Dank - auch, dass man lernt andere Menschen so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie nun mal sind. Und sie nicht dauernd "ändern" zu wollen. Ich bemühe mich von meiner Seite aus zumindest drum. Und ich hab das Gefühl dass es umgekehrt inzwischen auch so ist... :-)
Newsletter vom 03. August 2005 - Hobbypsychologie
Zu genial um hier nicht recycelt zu werden... übrigens finde ich
recyceln echt ein sehr komisches Verb. Weil ich es immer ganz klassisch
englisch mit cycle schreiben will. Aber es steht eben anders im
Duden.
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
bundesweit liegt man der Liga wieder zu Füßen. Die Saison beginnt und alle rasten aus vor Glück. Ich nicht. Ich habe mich nie darum bemüht, eine Ahnung von Fußball zu bekommen. Eine Ahnung zu haben scheint ja in der Fußballwissenschaft schon beachtlich viel zu sein. Kommen Sie mal in einer anderen Wissenschaft mit einer Ahnung daher und wagen Sie, den Mund zu öffnen. Das gibt Ärger. Andererseits: Versuchen Sie mal in einer anderen Wissenschaft so viel Geld zu finden, wie im Fußball: Vergessen Sie's.
Aber ich fragte mich ernsthaft ob mit mir etwas nicht stimmt und überlegte, was Fußball wohl für die Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung bedeutet und kam zu folgendem Schluss:
Fußball ist vergleichbar mit einem seelischen Grundnahrungsmittel: Beim Fußball wird gepfiffen, getratscht, gegafft, gebrüllt, gekauft, verlassen, gesucht, geweint, gewechselt, geschoben, gewettet, gedacht, gefunden, verschaukelt, trainiert, gefachsimpelt, gestikuliert, berichtet, gerechnet, gehetzt, gespuckt, geschossen, aufgestiegen, abgestiegen, geschimpft, gezählt, gepunktet, gehasst, geliebt, geschoben, getrunken, gegessen, getrauert, gelacht und verkauft. Und das alles mit Bier und Currywurst. Und wenn man VIP ist, gibt's auch noch Lachs.
Das klingt nach purer Lebenslust ohne Sex. Ein meditativer Zustand wird erreicht.
Für mich gibt es das alles auch: beim Bäcker, im Büro, bei der Schwiegermutter, in der Nachbarschaft, im Kindergarten, bei den Freundinnen, im Biergarten, bei Harald Schmidt, beim Friseur, beim Inder, im Häkelkurs, bei der Massage, bei Pilates, an der Frittenbude, bei der Kosmetikerin, mit Thomas Bernhard, in der Küche, in der Gala, am See, im Kino, in der Kirche, im Reitstall, bei den Eltern, in der Single - und - trotzdem - Glücklich - Selbsthilfegruppe, in der Sauna und im Wald.
Nur nicht mit meinem Freund. Der hat lieber Lebenslust ohne Sex und ruft: "Mussamachen!�"
Hier ein Stückchen Lebenslust nicht ganz ohne Sex!
Gut Holz oder wie das heißt!
Ihre
Unterschrift
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
bundesweit liegt man der Liga wieder zu Füßen. Die Saison beginnt und alle rasten aus vor Glück. Ich nicht. Ich habe mich nie darum bemüht, eine Ahnung von Fußball zu bekommen. Eine Ahnung zu haben scheint ja in der Fußballwissenschaft schon beachtlich viel zu sein. Kommen Sie mal in einer anderen Wissenschaft mit einer Ahnung daher und wagen Sie, den Mund zu öffnen. Das gibt Ärger. Andererseits: Versuchen Sie mal in einer anderen Wissenschaft so viel Geld zu finden, wie im Fußball: Vergessen Sie's.
Aber ich fragte mich ernsthaft ob mit mir etwas nicht stimmt und überlegte, was Fußball wohl für die Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung bedeutet und kam zu folgendem Schluss:
Fußball ist vergleichbar mit einem seelischen Grundnahrungsmittel: Beim Fußball wird gepfiffen, getratscht, gegafft, gebrüllt, gekauft, verlassen, gesucht, geweint, gewechselt, geschoben, gewettet, gedacht, gefunden, verschaukelt, trainiert, gefachsimpelt, gestikuliert, berichtet, gerechnet, gehetzt, gespuckt, geschossen, aufgestiegen, abgestiegen, geschimpft, gezählt, gepunktet, gehasst, geliebt, geschoben, getrunken, gegessen, getrauert, gelacht und verkauft. Und das alles mit Bier und Currywurst. Und wenn man VIP ist, gibt's auch noch Lachs.
Das klingt nach purer Lebenslust ohne Sex. Ein meditativer Zustand wird erreicht.
Für mich gibt es das alles auch: beim Bäcker, im Büro, bei der Schwiegermutter, in der Nachbarschaft, im Kindergarten, bei den Freundinnen, im Biergarten, bei Harald Schmidt, beim Friseur, beim Inder, im Häkelkurs, bei der Massage, bei Pilates, an der Frittenbude, bei der Kosmetikerin, mit Thomas Bernhard, in der Küche, in der Gala, am See, im Kino, in der Kirche, im Reitstall, bei den Eltern, in der Single - und - trotzdem - Glücklich - Selbsthilfegruppe, in der Sauna und im Wald.
Nur nicht mit meinem Freund. Der hat lieber Lebenslust ohne Sex und ruft: "Mussamachen!�"
Hier ein Stückchen Lebenslust nicht ganz ohne Sex!
Gut Holz oder wie das heißt!
Ihre
Unterschrift
Bahnfahren V
Vielleicht sollte ich mal eine gesonderte "ohne Auto mobil" Rubrik eröffnen
:-) Ich fürchte allerdings, in der würde vor allem immer nur von Dingen
zu lesen sein, die beim Bahnfahren schief gegangen sind. Und die vielen
Male in denen es problemlos klappt, würden nicht erwähnt, weil sie so
normal sind. Wäre also keine Werbung fürs Bahnfahren, obwohl ich dafür
ja gerne werbe. Meistens zumindest. Aber als Pendlerin im VRR ist man
schon manchmal genervt. Vor allem wenn man wieder mal als Fahrgast 2.
Klasse betrachtet wird.
Um 16.08 Uhr sollte der RB in Essen abfahren. Irgendwann kam die Durchsage, dass sich die Abfahrt wegen Störungen im Fernverkehr um einige Minuten verzögern würde. Ok, kann ja mal passieren. Um 16.14 Uhr fuhr der Zug los, ich packte mein Buch aus und war ziemlich vertieft, als der Zug mitten auf der Strecke wieder hielt. Ich hatte also keinen Überblick wo wir uns schon befanden. Aber weit gekommen konnten wir eh noch nicht sein.
Die nächste Durchsage: "Wegen Überholung eines schnelleren Zuges wird sich die Weiterfahrt um einige Minuten verzögern." Ein anderer Zug - vermutlich IC oder ICE - überholte uns, wohlgemerkt. Kurz darauf, die gleiche Durchsage noch mal, dass NOCH ein Zug überholen wollte oder musste. Als es endlich weiterging war es 16.28 Uhr und der nächste Halt kurz drauf war "Essen-Kray-Süd". Das ist die erste Station nach dem Hbf. Super! Bei der Verspätung war mir klar, dass ich in Hagen meinen Anschluss verpassen würde und da hab ich normalerweise 16 Minuten zum Umsteigen.
Zum Glück hatte mein Bruder in Bochum noch nicht Feierabend gemacht und arbeitet auch nicht allzu weit vom Bahnhof entfernt, so dass er mich dann mit dem Auto mitnehmen konnte. So war ich dann immerhin rechtzeitig zu Hause um bei meiner Mom das 2. Telefon auszuleihen. weil meines heute Morgen scheinbar den Geist aufgeben hatte und ich mir nicht sicher war ob ich mein altes noch im Keller hatte, aber ich auf jeden Fall noch vor 18 Uhr die Fuijtsu Siemens PC Hotline anrufen musste.
Mein Telefon lädt sich jetzt gerade doch wieder auf, das alte Telefon hatte ich noch im Keller und die Hotline ist seit neuestem auch bis 22 Uhr zu erreichen. Wenn ich das gewusst hätte *g* Viel geholfen hat der Anruf auch nicht. Ich hab mein Problem geschildert, dass an den Steckplätzen keine Karten mehr erkannt werden. Antwort: "Den müssen Sie zur Reperatur zum Händler bringen, da scheint was an den Steckplätzen kaputt zu sein." Hey, super Erkenntnis. Wäre ich von alleine nicht drauf gekommen. Ok, ich bin unfair, ich hab ja auch nur in der Hoffnung angerufen, dass man mir einen Trick nennt mit dem ich das Problem selbst näher identifizieren oder sogar lösen kann. Soll wohl nicht so ein. Das heißt ich bin am Samstag wohl erst mal offline :-( Gehört der letzte Abschnitt vielleicht besser in die Windows XP Reihe *ggg*?
Um 16.08 Uhr sollte der RB in Essen abfahren. Irgendwann kam die Durchsage, dass sich die Abfahrt wegen Störungen im Fernverkehr um einige Minuten verzögern würde. Ok, kann ja mal passieren. Um 16.14 Uhr fuhr der Zug los, ich packte mein Buch aus und war ziemlich vertieft, als der Zug mitten auf der Strecke wieder hielt. Ich hatte also keinen Überblick wo wir uns schon befanden. Aber weit gekommen konnten wir eh noch nicht sein.
Die nächste Durchsage: "Wegen Überholung eines schnelleren Zuges wird sich die Weiterfahrt um einige Minuten verzögern." Ein anderer Zug - vermutlich IC oder ICE - überholte uns, wohlgemerkt. Kurz darauf, die gleiche Durchsage noch mal, dass NOCH ein Zug überholen wollte oder musste. Als es endlich weiterging war es 16.28 Uhr und der nächste Halt kurz drauf war "Essen-Kray-Süd". Das ist die erste Station nach dem Hbf. Super! Bei der Verspätung war mir klar, dass ich in Hagen meinen Anschluss verpassen würde und da hab ich normalerweise 16 Minuten zum Umsteigen.
Zum Glück hatte mein Bruder in Bochum noch nicht Feierabend gemacht und arbeitet auch nicht allzu weit vom Bahnhof entfernt, so dass er mich dann mit dem Auto mitnehmen konnte. So war ich dann immerhin rechtzeitig zu Hause um bei meiner Mom das 2. Telefon auszuleihen. weil meines heute Morgen scheinbar den Geist aufgeben hatte und ich mir nicht sicher war ob ich mein altes noch im Keller hatte, aber ich auf jeden Fall noch vor 18 Uhr die Fuijtsu Siemens PC Hotline anrufen musste.
Mein Telefon lädt sich jetzt gerade doch wieder auf, das alte Telefon hatte ich noch im Keller und die Hotline ist seit neuestem auch bis 22 Uhr zu erreichen. Wenn ich das gewusst hätte *g* Viel geholfen hat der Anruf auch nicht. Ich hab mein Problem geschildert, dass an den Steckplätzen keine Karten mehr erkannt werden. Antwort: "Den müssen Sie zur Reperatur zum Händler bringen, da scheint was an den Steckplätzen kaputt zu sein." Hey, super Erkenntnis. Wäre ich von alleine nicht drauf gekommen. Ok, ich bin unfair, ich hab ja auch nur in der Hoffnung angerufen, dass man mir einen Trick nennt mit dem ich das Problem selbst näher identifizieren oder sogar lösen kann. Soll wohl nicht so ein. Das heißt ich bin am Samstag wohl erst mal offline :-( Gehört der letzte Abschnitt vielleicht besser in die Windows XP Reihe *ggg*?
Dienstag, 2. August 2005
Mai 2001: Don't Look Back in Anger - Oasis
Diese Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von...
Den Song fande ich eigentlich immer nur so ganz ok. Nicht schlecht, aber ich war auch nicht übermäßig begeistert. An diesem einen Wochenende allerdings kam er schon echt gut. Er passte eben einfach.
Ich finde den Song noch immer nicht so wirklich toll. Aber sobald ich ihn irgendwo höre, erinnere ich mich sentimental und mit Grinsen an dieses eine Wochenende. Ok, nicht an alles und jeden. Aber auf jeden Fall gerne daran, was es verändert hat. Auch wenn mir/uns erst viel später klar wurde, dass es der Anfang einer Veränderung war...
Den Song fande ich eigentlich immer nur so ganz ok. Nicht schlecht, aber ich war auch nicht übermäßig begeistert. An diesem einen Wochenende allerdings kam er schon echt gut. Er passte eben einfach.
Ich finde den Song noch immer nicht so wirklich toll. Aber sobald ich ihn irgendwo höre, erinnere ich mich sentimental und mit Grinsen an dieses eine Wochenende. Ok, nicht an alles und jeden. Aber auf jeden Fall gerne daran, was es verändert hat. Auch wenn mir/uns erst viel später klar wurde, dass es der Anfang einer Veränderung war...
2000: Better Man - Robbie Williams
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Bis dahin war Robbie Williams für mich nur ein Ex-Boygroup-Typ, der jetzt auch ganz nette Musik machte, die mich immerhin dazu gebracht hat das "Sing, when you're winning" Album zu kaufen. Und dann lief auf dieser CD der zweite Track und hat mich einfach wahnsinnig gerührt. Weil er es herzergreifend singt. Und weil mir dieses Gefühl so unglaublich vertraut war. Und weil ich es nicht fassen konnte, dass jemand, der mich gar nicht kennt, MEINE Gefühle so auf den Punkt bringt.
Go easy on my conscience
'Cause it's not my fault
I know I've been taught
To take the blame
Rest assured my angels
Will catch my tears
Walk me out of here
I'm in pain
As my soul heals the shame
I will grow through this pain
Lord I'm doing all I can
To be a better man
Ich höre den Song immer noch sehr gerne, er rührt mich immer noch, aber das Gefühl ist mir - gott sei Dank - schon lange nicht mehr so vetraut. Und ich hoffe Robbie geht es ähnlich :-)
Bis dahin war Robbie Williams für mich nur ein Ex-Boygroup-Typ, der jetzt auch ganz nette Musik machte, die mich immerhin dazu gebracht hat das "Sing, when you're winning" Album zu kaufen. Und dann lief auf dieser CD der zweite Track und hat mich einfach wahnsinnig gerührt. Weil er es herzergreifend singt. Und weil mir dieses Gefühl so unglaublich vertraut war. Und weil ich es nicht fassen konnte, dass jemand, der mich gar nicht kennt, MEINE Gefühle so auf den Punkt bringt.
Go easy on my conscience
'Cause it's not my fault
I know I've been taught
To take the blame
Rest assured my angels
Will catch my tears
Walk me out of here
I'm in pain
As my soul heals the shame
I will grow through this pain
Lord I'm doing all I can
To be a better man
Ich höre den Song immer noch sehr gerne, er rührt mich immer noch, aber das Gefühl ist mir - gott sei Dank - schon lange nicht mehr so vetraut. Und ich hoffe Robbie geht es ähnlich :-)
2000: To the Moon & Back - Savage Garden
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Gleiche Zeit, gleiche Situation wie "Better Man". Vom Sound her aber eben einfach ganz anders. Allerdings ein fast noch zutreffenderer Text. Damals. Wenn ich von den vielen vielen Worten nur ein paar auswählen dürfte, die erklären, warum es mir dieser Song so angetan hat, wären dass wohl die folgenden:
She's saying "Love is like a barren place
And reaching out for human faith
Is like a journey I just don't have a map for"
Auch diesen Song höre ich heute immer noch sehr gerne mit dem schönen beruhigenden Gefühl, dass diese Zeit vorbei ist. Mehr oder weniger zumindest...
Gleiche Zeit, gleiche Situation wie "Better Man". Vom Sound her aber eben einfach ganz anders. Allerdings ein fast noch zutreffenderer Text. Damals. Wenn ich von den vielen vielen Worten nur ein paar auswählen dürfte, die erklären, warum es mir dieser Song so angetan hat, wären dass wohl die folgenden:
She's saying "Love is like a barren place
And reaching out for human faith
Is like a journey I just don't have a map for"
Auch diesen Song höre ich heute immer noch sehr gerne mit dem schönen beruhigenden Gefühl, dass diese Zeit vorbei ist. Mehr oder weniger zumindest...
November 1997: I Wish It Would Rain - Nanci Griffith
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Ich war seit bereits drei Monaten in Stockholm, wo ich an der Kunglia Tekniska Högskolan ein Auslandssemester absolviert habe. Ich hatte noch nicht so wirklich viele Leute kennengelernt und vor allem nicht so wirklich nette. Ok, mag an meinen generellen Kontakt-Schwierigkeiten gelegen haben *g* An der Uni lief es nicht so wie geplant, ich vermisste meine Freunde zu Hause, das Wetter war mies, die Tage kurz und dunkel und ich hatte wohl einfach Heimweh.
I'm gonna pack up my two steppin' shoes
And head for the Gulf Coast plains
I wanna walk the streets of my own hometown
Where everybody knows my name
Und als es mir so RICHTIG mies ging traf ich meine Flurnachbarin Minna (aus Finnland) an der Uni im Buchladen. Und das war der Anfang von so vielem!! Von Gemeinsam durchlebten Tagen und Nächten, von Kino (und Burger King *g*) - Besuchen, von wunderbaren wichtigen anregenden (Streit-)Gesprächen und einem sehr verrückten Trip auf die Aland Inseln. Im Januar. Im absoluten Schnee-Chaos. Aber das uns das erwartet wussten wir ja vorher nicht ;-)
Das Heimweh war schnell überwunden, aber der Song erinnert mich doch immer noch an diese letztendlich sehr schöne Zeit in Stockholm.
Ich war seit bereits drei Monaten in Stockholm, wo ich an der Kunglia Tekniska Högskolan ein Auslandssemester absolviert habe. Ich hatte noch nicht so wirklich viele Leute kennengelernt und vor allem nicht so wirklich nette. Ok, mag an meinen generellen Kontakt-Schwierigkeiten gelegen haben *g* An der Uni lief es nicht so wie geplant, ich vermisste meine Freunde zu Hause, das Wetter war mies, die Tage kurz und dunkel und ich hatte wohl einfach Heimweh.
I'm gonna pack up my two steppin' shoes
And head for the Gulf Coast plains
I wanna walk the streets of my own hometown
Where everybody knows my name
Und als es mir so RICHTIG mies ging traf ich meine Flurnachbarin Minna (aus Finnland) an der Uni im Buchladen. Und das war der Anfang von so vielem!! Von Gemeinsam durchlebten Tagen und Nächten, von Kino (und Burger King *g*) - Besuchen, von wunderbaren wichtigen anregenden (Streit-)Gesprächen und einem sehr verrückten Trip auf die Aland Inseln. Im Januar. Im absoluten Schnee-Chaos. Aber das uns das erwartet wussten wir ja vorher nicht ;-)
Das Heimweh war schnell überwunden, aber der Song erinnert mich doch immer noch an diese letztendlich sehr schöne Zeit in Stockholm.
1984: Send Me An Angel - Real Life
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Der Text ist in diesem Fall total egal, ich hab damals sowieso nicht so viel davon verstanden. Für mich wird dieser Song auf immer und ewig mit unserer Kirmes bzw. dem Fahrgeschäft "Scirocco" verbunden bleiben. Ich habe es geliebt!! Ich war vermutlich zum ersten Mal alleine auf einem Fahrgeschäft und hab immer versucht im richtigen Moment ein bisschen mit den Füßen zu schlenkern, so dass ich an die Äste der nebenstehenden Bäume geriet, wenn meine Gondel dran vorbeifuhr. Ich kam mir wahnsinnig mutig und erwachsen vor. Ich war 9 ! Aber der Song ist und bleibt für mich immer der "Scirocco" Song, obwohl es dieses Fahrgeschäft zumindest bei uns schon seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr gibt.
Der Text ist in diesem Fall total egal, ich hab damals sowieso nicht so viel davon verstanden. Für mich wird dieser Song auf immer und ewig mit unserer Kirmes bzw. dem Fahrgeschäft "Scirocco" verbunden bleiben. Ich habe es geliebt!! Ich war vermutlich zum ersten Mal alleine auf einem Fahrgeschäft und hab immer versucht im richtigen Moment ein bisschen mit den Füßen zu schlenkern, so dass ich an die Äste der nebenstehenden Bäume geriet, wenn meine Gondel dran vorbeifuhr. Ich kam mir wahnsinnig mutig und erwachsen vor. Ich war 9 ! Aber der Song ist und bleibt für mich immer der "Scirocco" Song, obwohl es dieses Fahrgeschäft zumindest bei uns schon seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr gibt.
Montag, 1. August 2005
Tops & Flops bis Ende Juli 2005 (16.07.05 - 30.07.05)
Top
Flop
- endlich mal wieder ein bisschen verknallt zu sein - mal sehen ob das Gefühl anhält und ob was draus wird - ich fürchte ja eher nicht... aber so oder so ist es einfach ein schönes Gefühl
- ein nettes Wochenende in Würzburg (und anderswo)
- Radio Roxette
- ich hab endlich die letzten LOST Folgen gesehen, also die originalen von ABC (via Premiere) - extrem cool! Leider natürlich MEGA Cliffhanger
- Google Earth. Geniale "Erfindung"
Flop
- das Weinfest auf der Marienburg
- die viele Arbeit bei der Umstellung auf XP... Teil I + II und Teil III
- das wechselhafte Wetter. Petrus, es ist Sommer! Zumindest laut Kalender...
- dass sich wohl mein Motherboard teilweise verabschiedet hat
Soundtrack of my life handelt von...
... den Songs meines Lebens. Wie der Name schon sagt :-) Inspiriert wurde ich von der
Cult 7 Musik Umfrage, und einer ähnlichen Rubrik beim Neon
Magazin. Bei dieser Auswahl handelt es sich nicht unbedingt um meine "Lieblings"-Songs, die ich dauernd oder oft
höre. Eigentlich höre ich sie sogar eher selten. Meist dann eher zufällig. Aber es sind Songs, die mir
einfach sehr am Herzen liegen.
Weil ich mich so wahnsinnig gut in diesen Texten wiederfinde. Oder irgendwann in meinem Leben mal wieder gefunden habe. Weil mich diese Songs sofort an einen besonderen Moment, eine besondere Zeit, ein besonderes Erlebnis oder einen besonderen Menschen in meinem Leben erinnern, wenn ich sie höre. Manche Erinnerungen sind eher aktuell, manche schon SEHR lange her. Manche Songs sind mir wichtiger als andere. Aber sie alle haben mich durch mein Leben "begleitet" und werden es sicher auch in Zukunft tun.
Die Zeitangaben beziehen sich nicht auf die Veröffentlichung des Songs, sondern auf den Zeitpunkt als er mir wichtig war oder wurde. Und die Reihenfolge der Songs ist auch total willkürlich. So wie es mir gerade einfällt.
Weil ich mich so wahnsinnig gut in diesen Texten wiederfinde. Oder irgendwann in meinem Leben mal wieder gefunden habe. Weil mich diese Songs sofort an einen besonderen Moment, eine besondere Zeit, ein besonderes Erlebnis oder einen besonderen Menschen in meinem Leben erinnern, wenn ich sie höre. Manche Erinnerungen sind eher aktuell, manche schon SEHR lange her. Manche Songs sind mir wichtiger als andere. Aber sie alle haben mich durch mein Leben "begleitet" und werden es sicher auch in Zukunft tun.
Die Zeitangaben beziehen sich nicht auf die Veröffentlichung des Songs, sondern auf den Zeitpunkt als er mir wichtig war oder wurde. Und die Reihenfolge der Songs ist auch total willkürlich. So wie es mir gerade einfällt.
Einkaufen bei Walmart
Ich hab noch so gedacht: das ist ja
nett von "Walmart", dass den Kunden an der Kasse die Einkaufstüten gratis
dazu gegeben werden, sogar problemlos zwei Stück, wenn man danach fragt.
Als ich meine Einkäufe dann in den Tüten verstauen wollte, war mir dann
auf einmal klar, warum es die gratis dazugibt. Kein vernünftig denkender
Kunde würde für solche Schrott Tüten auch nur einen Cent ausgeben. So was
hab ich ja schon lange nicht mehr erlebt. Nicht nur, dass die Tüten total
dünn sind und somit schnell Gefahr laufen von eckigen oder scharfkantigen
Gegenständen aufgeschlitzt zu werden. Aber diese Tüten sind auch noch so
formlos, dass man sie gar nicht anständig füllen kann, weil alles total
ohne Halt durcheinander purzelt. Und wenn man endlich irgendwie alles verstaut
hat, sollte man tunlichst den Fehler vermeiden die Tüten irgendwann noch
mal abzustellenn, weil dann wieder alles durcheinander fliegt.
Auf dem kurzen Weg von der Kasse zum Parkplatz bzw. -haus mag das ja kein Problem sein, weil man es im Kofferraum ja dann meist eh noch mal anders verstaut. Aber für zu Fuß gehende Kund(inn)en wie ich nun mal eine bin, hat es das Transportieren der Einkäufe nicht wirklich einfacher gemacht. Aber auf uns Fußgänger wird bei so was ja keine Rücksicht genommen ;-)
Auf dem kurzen Weg von der Kasse zum Parkplatz bzw. -haus mag das ja kein Problem sein, weil man es im Kofferraum ja dann meist eh noch mal anders verstaut. Aber für zu Fuß gehende Kund(inn)en wie ich nun mal eine bin, hat es das Transportieren der Einkäufe nicht wirklich einfacher gemacht. Aber auf uns Fußgänger wird bei so was ja keine Rücksicht genommen ;-)