Ein - wie ich fand - sehr interessanter Artikel über die wichtige
Arbeit mit jugendlichen Straftätern, worum sie so geworden sind, wie
sie sind und wie man es vielleicht schafft, sie wieder auf den
„richtigen“ Weg zu bringen. Bewundernswert, was dieses Team dort
versucht zu leisten Ist zumindest meine Meinung. Man könnte ja auch
sagen, die Jugendlichen sind selbst schuld oder ihre Eltern, Familien
etc. und sie sollen selbst schauen wie sie klar kommen. Oder eben im
Jugendknast landen. Besonders bewegt hat mich folgender Absatz
Über die Wochen offenbaren sich die Schicksale, die hinter den
Gewalttaten stecken. Sie erzählen davon, wie schwer es für die sieben
war, ein Kind zu sein, und wie mörderisch es für sie ist, ein Mann zu
werden. Die Kindheit, diese viel besungene, angeblich schönste
Lebenzeit des Menschen, wird auf dem Heißen Stuhl enttarnt als das, was
sie ist: die wehrloseste und bitterste Phase in einer Biografie. Da
trägt man die großen Verwundungen davon, da lauern die großen Gefahren.
Wie wahr. Wie gesagt: Absolut lesenwerter Artikel
Angriff auf die Schläger (DIE ZEIT, Nr. 25, 16.06.05)
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