Das wollte ich doch auch schon längst gebloggt haben, aber da ich gar
nicht zu Hause war, als ich diese Infos bei einem Telefonat mit einer Ex-Kollegin erfahren hab, hab ich's wohl
vergessen. Also den potenziellen Job bei meinem Ex-Arbeitgeber habe ich
in der Tat an den Konkurrenten verloren, dem ich von vorneherein die
allerbesten Chancen zugerechnet hatte. Weil der eben schon die letzten
fünf Jahre - auch mit befristetem Vertrag - in diesem inhaltlichen
Bereich gearbeitet hatte.
Ich war eh überrascht, dass die Stelle
noch mal neu (zwar nur intern) ausgeschrieben wird und er nicht direkt
einen Anschluss-Vertrag kriegt. Aber man wollte eben uns allen eine
Chance geben und der neue Chef in dem Bereich wollte wohl eben mit
mehreren Leuten Gespräche führen um halt auch ein bisschen die
zwischenmenschliche Ebene etc abzuklären.
Naja, wie gesagt, endlich mal ein
Bewerbungs-Gespräch, wo ich voller Überzeugung sagen kann: An MIR lag's
nicht! Und diesem Kollegen (verheiratet, zwei kleine Kinder- und sehr
nett ist er außerdem) gönne ich es auch, gerade unter den sozialen
Gesichtspunkten, die in meiner Absage noch mal angedeutet wurden.
Immerhin war diese Absage nun kein Standard-Text und hat mich
deswegen auch noch mal etwas aufgemuntert:
Gern hätte ich in den kommenden Jahren mit dir zusammengearbeitet, denn
du hast auf mich einen guten und engagierten Eindruck gemacht. [....]
Nach Abwägung aller, auch sozialer Umstände, hab ich letztendlich einen anderen Bewerber ausgewählt.
Es tut mir leid, dir keine bessere Nachricht geben zu können. Wie gesagt: An der Qualität deiner Bewerbung hat es nicht gelegen.
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