Wahlen oder Nicht-Wahlen? Trauen oder Misstrauen? Sieben Fragen zum Thema Wählen:
1. Wahlen in Deutschland 2005 sind ...
... notwendig um zu klären, welchem Reformkurs die Bevölkerung folgen
will (und wird). In der Art und Weise wie die Neuwahlen nun hergeleitet
werden allerdings eine einzige Farce.
... Schröders (letzter) strategisch genialer Clou. Rücktritt wäre dennoch anständiger gewesen.
... nervig, weil wir am 22. Mai eigentlich froh waren jetzt 18 Monate
mal keine Plakate kleben und Infostände machen zu müssen :-)
2. Wahlen generell sind ...
... ein Grundbestandteil der Demokratie und notwendig um die Regierung zu ihrer Politik zu legitimieren. Oder eben nicht.
3. Gehst Du wählen?
Ja. Immer!
4. + 5. Der/Die Wunschkanzler/in 2005 ist ...
... weder er noch sie, das ist ja das Grausame. Ich wüsste auch im
Moment ehrlich gesagt nicht, wem ich diese Macht-Position guten Gewissens
anvertrauen möchte.
6. ... das alles und noch viel mehr, würd' ich machen, wenn ich König von Deutschland wär! Und was würdest Du tun?
Versuchen mit meinem "Namen" und meiner Position die Politik und die
Bevölkerung in einem positiven Sinne zu beeinflussen. Mehr geht gar
nicht, denn seit 1918 hat die Monarchie bei uns ja - Gott sei Dank -
nix mehr zu melden.
7. Was ist wirklich wichtig?
Bezogen auf Politik? Vieles. Als erstes fiel mir da jetzt aber "mehr Ehrlichkeit und
Anstand in der Politik" ein und dass man die Bürger bei diesen
Reform-Vorhaben mitnehmen muss, also ihnen verständlich erklären muss,
warum man so oder so handelt. Solange das alles nicht passiert, wird
keine Partei andauernde Zustimmung zu ihren Vorhaben finden. Politiker
mal dran erinnnern, dass Politik machen kein Selbstzweck ist.
Quelle: cult7.de
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