Heute hatte ich Post von der Arbeits-"Agentur" im Briefkasten: mein
Termin für das Beratungsgespräch ist am 01. April. Da ich vorher den
ausgefüllten Fragebogen hinschicken soll, hab ich auf dem Brief nach
irgendeinem Namen gesucht an den ich das
adressieren kann. Ich meine, die kriegen ja nun massig Post in so einer
Behörde, da könnte man es denen ja mal mit dem Verteilen erleichtern.
Aber vermutlich kommen alle Fragebögen in einen großen Pott
und werden dann unter den Beratungs-Mitarbeitern entsprechend nach
Namen der Kunden oder so verteilt.
Denn auf diesem Schreiben steht NICHT wer für mich zuständig ist oder
wie ich diese Person vielleicht vorher schon mal erreichen könnte. Oben
steht "Mein Zeichen" gefolgt von einer Reihe von Zahlen und Buchstaben
und das hab ich nun sicherheitshalber auch mit auf meinen Fragebogen
geschrieben, obwohl dafür dort eigentlich gar nichts vorgesehen war.
Der Brief - der aber schon personalisiert formuliert ist (also "Ich
möchte mit Ihnen über Ihre berufliche Situation sprechen" usw) - ist
unterschrieben mit "Ihre Agentur für Arbeit". So als ob DAS der Name
meines Beraters wäre. Oder also ob die gesamte Agentur für mich
zuständig wäre. Unten drunter steht natürlich, dass der Brief
maschinell erstellt wurde (hätte man ihm ja auch sonst gar nicht
angesehen! *ironymode off*) und auch ohne Unterschrift gültig ist. Aber
den Namen des Mitarbeiters irgendwo unterzubringen hätte doch noch
irgendwie möglich sein müssen, oder?
So viel also zur Servicefreundlichkeit und Kundenorientierung. Erst mal
gesichts- und namenslos bleiben, denn warum sollte der "Kunde" auch das
Gefühl haben, dass er es auf der anderen Seit auch mit Menschen zu tun hat. Schon irgendwie
traurig.
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Aaaah, nicht jammern!