liljan98 bloggt... .... über das Leben, die Welt & alles Andere

Einträge "Februar 2005":

Sonntag, 27. Februar 2005

Schneeräumen... Deja Vu?

In unserem Mietshaus ist der Schnee-Räum-Dienst gerechterweise so verteilt, dass in den wenigen Wochen in denen hier mal Schnee fällt, das Schneeräumen reihum erledigt wird und zwar mit täglichem Wechsel. Man kann dem also nicht entkommen, ist aber auch nicht - wie in anderen Nachbarschaften - eine ganze Woche lang dran.  Wann man dran ist,  erfährt man durch die Übersicht neben der Tür, auf der jeder Nachbar nach getaner Arbeit das Datum vermerkt und dann eben der nächste in der Liste an der Reihe ist.
Manchmal erfährt man allerdings auch von seinem Dienst, weil die Nachbarin an einem Sonntag Morgen um 9 Uhr klingelt um mitzuteilen, dass ICH heute dran bin, weil der Mieter über mir gestern abend noch geräumt hat. Dabei hatte ich mich drauf verlassen, dass er trotz nachmittaglichem Schneefall gar nicht erst damit anfängt. Naja, egal.
Nach getaner Arbeit musste ich dann auf dem Übersichts-Plan witzigerweise feststellen, das ich im letzten Jahr damals kurz nach meinem Einzug in dieses Haus auch schon mal genau am 27. Februar mit dem Schnee-Räumen dran war. Sehr merkwürdiger Zufall.... 

Samstag, 26. Februar 2005

Saure Gurken Zeit?

Zugegeben: in einer Stadt mit 33.000 Einwohnern passiert vielleicht nicht jede Woche so viel, dass man als Lokalzeitung damit seine Seiten immer gut mit Inhalt füllen kann. Aber dass hier im Moment wirklich so wenig Berichtenswertes passiert, dass in der heutigen Samstags-Ausgabe auf einer halben Seite ausführlich über das einjährige Bestehen eines Swingerclubs in der Stadt berichtet wird, finde ich dann doch ein bisschen seltsam.

Angefangen von den Mühen der Betreiber, den Laden erst mal herzurichten...

"Die Halle bot sich dazu wunderbar an. Erstmal lag aber viel Arbeit vor den beiden. "Hier stand nicht eine Wand", erinnert sich Noia. Also spuckten sie in die Hände und verwandelten in Eigenarbeit die Industriebrache in einen stilvollen Club."

...bis hin und den vielen netten Sachen, die man dort anscheinend alles so machen kann.

Auf den "Spielwiesen" kann sich jeder nach seiner Fasson austoben. Einige Pärchen ziehen sich in den abschließbaren Raum zurück, andere genießen es, beobachtet zu werden. Partnertausch ist kein Muss. Oft passiert das von allein, wie bei Patrick und Karina, die sich mit Thomas und Birgit zurückziehen.

Nennt mich spießig, aber das muss ich im Lokalteil meiner Tageszeitung nicht wirklich im Detail lesen. Oder doch?

7 Fragen zum Freitag - Ich bin drin

Heute sind wir technisch: Sieben Fragen zu technischen Spielzeugen und dem Internet.

1. Welches technische Spielzeug (Gadget) würdest Du Dir am liebsten sofort kaufen?
Vermutlich fallen diese Dinge nicht in die Kategorie „Gadget“, aber mit einem DVD-Recorder und einem iPod könnte ich schon was anfangen.

2. Für welchen Gegenstand hast Du zuletzt viel Geld ausgegeben?

Da ich nicht viel Geld habe, gibt’s da auch nicht viel auszugeben. Zuletzt waren das im letzten Jahr die größeren Ausgaben für Videorecorder und neuen PC-Monitor.

3. Was ist der überflüssigste Gegenstand auf Deinem Schreibtisch?
Mal eben kurz umschauen.... Ein Funk-Kopfhörer ist wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig, aber auch sicher nicht überflüssig. Ich hab eh nichts „Überflüssiges“ in meiner Wohnung *g*. Ok, über die Notwendigkeit eines Funkwecker mit Projektions-Funktion, der mir die Uhrzeit an die Zimmerdecke wirft, kann man sicher geteilter Meinung sein :-)

4. Glaubensfrage: Mac oder Windows?

Ich würde eigentlich gerne auf Mac oder noch besser Linux umsteigen. Bin dazu aber dann doch zu bequem, bzw. im Falle von Mac ist es mir einfach auch zu teuer. Aber eigentlich bin ich kein großer Windows bzw. MS Fan. Ich nutze auch relativ viel Open Source Software.

5. Mit welcher ‘Arbeit’ beschäftigst Du Dich am Computer am liebsten?
Sinnlos durch die Gegend surfen (insbesondere dann, wenn ich mich vor anderen unangenehmen Aufgaben drücken will) und/oder meine Fanpage auf den neusten Stand bringen (inhaltlich und technisch, also was „perfekten“ HTML Code etc. angeht)  

6. Welche Website hast Du als Startseite in Deinem Browser. Und warum?

Die „neuesten Beiträge“ Seite meines Forums. Damit ich direkt sehe, ob es dort was Neues gibt. 

7. Gibt es etwas, das im Internet fehlt? Was?

So ganz spontan fällt mir da jetzt erst mal nichts ein. Manchmal ärgert es mich, wenn ich bestimmte Informationen nicht direkt so finde, wie ich es gerne hätte, aber das würde ich nicht unbedingt dem Internet an sich als Mangel anlasten wollen.

 wie immer von Cult 7.de

Freitag, 25. Februar 2005

Show #12

Ich muss gestehen,  ich war mit einigem anderen nebenbei beschäftigt und hab die Sendung nicht so aufmerksam verfolgt. Aber was ich gesehen hab, fande ich eigentlich ganz gut. Die Nathalie und Bush Nummer auch eine witzige Idee, die sich aber dann doch ein klein weng zu sehr in die Länge zog. Und der 7. Sinn Aufruf zum Kinderkriegen war auch echt abgedreht. Wer denkt sich bei denen so was aus?

Donnerstag, 24. Februar 2005

HS Interview in der ZEIT (24. Februar 2005)

Wie zu erwarten... große Klasse. Sehr unterhaltsam und zum Teil mit sehr klugen Aussagen.

"Der Geist der stets verneint (Interview in der ZEIT Nr. 9/2005)

Verkäufer bei H&M ?

Ich geb's zu, auch ich bin nicht frei von Vorurteilen. Aber ich fand es doch etwas rätselhaft heute mittag in der Damen-Abteilung bei H&M in den City-Arkaden in Wuppertal einen männlichen Mitarbeiter hinter der Kasse zu entdecken. Und er wirkte nun wirklich so gar nicht schwul :-) Sehr seltsam.

Donnerstag, 24. Februar 2005

Show #11

Genauso muss es sein: Harald kommentiert abends noch mal besonders genial all die Dinge, die auch mir im Laufe des Tages aufgefallen sind. Heute in erster Linie der unsäglich übertriebene Hype der Medien, insbesondere der ARD zum Bush-Besuch. Da wurde ja wirklich jeder Pups von den Journalisten oder Moderatoren kommentiert. Furchtbar. Aber Harald hat mein Bild von der ARD dann wieder relativiert.
Genial fande ich auch die Bütten-Rede, insbesondere wie er dort dann aber auch die sehr ernsten Themen untergebracht hat, also da blieb mir ja fast das Lachen im Hals stecken. Klasse gemacht!

Harald im ARD Special zum Bush Besuch

Wie gut, dass ich heute mittag so gegen 14.30 Uhr zufällig den Fernseher eingeschaltet hatte und somit im Hintergrund die ARD mit ihrem Riesen-Bohei wegen Bush in Mainz dudelte. Auf einmal hörte ich aber was von Harald Schmidt und da war er auch schon zu sehen. Eine Live-Schaltung zu Harald in sein Studio und er hat eben diesen Besuch und alles drum rum kommentiert und es war echt sehr lustig. Vor allem, dass er mit dem ARD Moderator Tom Buhrow erst mal geklärt hat, dass sie sich doch mit "Sie und Vornamen" anreden müssten, das mache man doch in den USA bzw. bei  all diesen Berichterstattungen auch so. War echt zu gut.

Morgen ist in der ZEIT wohl auch ein langes Interview mit Harald. Ich hab erste Ausschnitte gelesen (unter anderem bei Spiegel online) und freue mich schon sehr drauf.

Tag 14 - Starbucks

Da wurde meine Disziplin gestern doch wieder stark geprüft. Normalerweise trinke ich bei Starbucks immer einen mittelgroßen (White) Chocolate Mocca: Espresso mit flüssiger (weißer) Schokolade, heißer Milch und geschlagener Sahne. Ging ja nun leider nicht. Der Caramel Macchiato also Espresso mit heißer Milch, Vanillesirup, Milchschaum und Karamellsauce, war zwar auch lecker, nur eben nicht "schokoladig" *seufz*

Sonntag, 20. Februar 2005

Tag 12 - Sünde im Henkelmännchen

Laut einiger zuverlässiger Quellen wie z.B. Wikipedia sind die Sonntage in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern eigentlich von der Fastenzeit ausgenommen. Das heißt, dass man an Sonntagen eigentlich guten Gewissens (oder zumindest ohne schlechtes Gewissen) seine Fastenzeit-Vorsätze vergessen kann. Diesen Freibrief habe ich ich heute dann - allerdings mit doch etwas schlechtem Gewissen - mal genutzt und mir vermutlich die Menge an Schokolade & Co zugeführt auf die ich in den Tagen vorher verzichtet habe *schäm*

Aber ich kann nicht zum Sonntagsbrunch ins Henkelmännchen gehen und dort dann auf Schokoladen-Cornflakes, Nutella, Schokoladenkuchen, Straciatella Pudding und Tiramisu verzichten. So diszipliniert bin ich einfach nicht. Wobei ich auf’s Nutella-Brötchen sogar doch verzichtet habe, aber das nur weil ich von Cornflakes, Joghurt, Obstsalat, Rührei, gekochtem Ei, Vollkornbrot, Brötchen und Käse einfach schon pappsatt war.
Und man muss dazu sagen, dass die Auswahl für Vegetarier nicht ganz soooo üppig war, wenn man eben auch morgens früh noch keinen so großen Appetit auf diverse kalte Vorspeisen a la Tomate/Mozarella, eingelegte Paprika etc hat.

Auf jeden Fall war es ein geniales Schlemmer-Frühstück und mein schlechtes Gewissen hält sich doch sehr in Grenzen. Solange ich während der Woche eben den normalen Versuchungen widerstehe, darf ich am Sonntag wohl auch mal bewusst sündigen. Hab ich heute morgen zumindest für mich beschlossen ;-)

Elke Heidenreich übers Prominent-Sein

Die Heidenreich-Raether Kolumnen in der BRIGITTE sind wirklich alle sehr nett, aber diesen Abschnitt von Elke Heidenreich (zum Thema „Prominent sein“, Nr. 42) fand ich echt besonders klasse.

Aber sonst rede ich wildfremde Menschen nur selten an. Ich habe zu viel Scheu davor, dass sie mich an der Stimme erkennen und schreien: "Sind Sie nicht Frau Stratmann?" Nein, ich bin nicht Frau Stratmann.
Neulich erkannte mich in einem langsam fahrenden Aufzug jemand, ohne zu wissen, wo er mich hinstecken sollte. "Woher kenn ich Sie?", sinnierte er laut, und dann deutlicher: "Wir kennen uns doch?" "Ja", sagte ich, als er früher ausstieg als ich, "von der Hochzeit bei Karlheinz."
Er blieb sehr ratlos zurück. Was für ein Karlheinz? Welche Hochzeit? Solche Sachen machen mir Spaß, aber darüber hinaus finde ich es eher lästig, dass mein Beruf mein Gesicht bekannt macht.


Samstag, 19. Februar 2005

Tops & Flops Mitte Februar 2005 (10.02.05 - 18.02.05)

Top
  • Die defekte Rolltreppe an „meinem“ Gleis im Düsseldorfer Hbf funktioniert endlich wieder

  • es sind schon 10 Tage von den “7 Wochen ohne...“ vorbei und ich bin noch nicht schwach geworden

  • ganz zufällig hab ich entdeckt dass alle Raether - Heidenreich Briefe online bei www.brgitte.de nachzulesen sind. Wahnsinn!
Flop
  • Regen, Regen und nochmals Regen. Von morgens bis abends. An jedem Ort. (10.-12.02)

  • meine Erkältung verschwindet nicht so wirklich...

  • ...dafür aber ein Stück von einem - zugegeben schon ziemlich - morschen Zahn. Folge: es ist eine Stiftkrone notwendig und die kostet mich demnächst dann ca. 200€

  • eine Kollegin, die aus Nachlässigkeit oder Gedankenlosigkeit was vermurkst (nix Großes), sich aber später nicht mal ansatzweise entschuldigt, sondern im Gegenteil auch noch pampig wird

Freitag, 18. Februar 2005

Fußballer-Grammatik

Gerade eben war im WDR 2 Radio ein kurzes Interview mit Christian Wörns zur Lage des BVB etc. Zum Spiel gegen die Bayen sagte er u.a. folgenden Satz:

"Wir Spieler spielen alle einen guten Level."

Ah ja. Wie war das noch mit Fußball-Spielern und der deutschen Sprache?

7 Fragen zum Freitag - We don't need no education

Wir gehen wieder einmal in der Zeit zurück. Heute in die Schulzeit. Sieben Fragen zur Schule:

1. Sehnst Du Dich manchmal in Deine Kindergarten- oder Schulzeit zurück?
Nein. Es war zwar meistens schön, aber ich mag mich selbst und mein Leben heute doch um einiges mehr. Alleine deswegen sehne ich mich überhaupt nicht nach damals zurück.

2. Was ist Deine schönste Erinnerung an Deine Kindergartenzeit?

So explizit habe ich daran gar keine Erinnerungen, bzw. keine gesicherten. Also mir kommen da jetzt in erster Linie Fotos von damals in den Sinn, aber nicht die eigentlichen Ereignisse.

3. Was ist Deine schlimmste Schul-Erinnerung?

Da muss ich etwas ausholen. Wir hatten damals in der Oberstufe zwei Lehrerinnen, mit denen die ganze Stufe ziemliche Schwierigkeiten hatten. Die eine (Frau I.) war anspruchsvoll, zynisch und unfreundlich. Die andere (Frau H.) war nicht sonderlich mit Intelligenz gesegnet, hat langweiligen Unterricht gemacht und war eben auch an sich furchtbar. Frau I und Frau H gluckten ziemlich zusammen, Frau H hatte sich so einiges (Unterrichts-Stil, Notengebungs-Verfahren etc.) von Frau I abgeschaut, was uns aber natürlich auffiel.Ich hab das dann mal zu einer Glosse in unserer Schülerzeitung genutzt, die zwar auch einige andere merkwürdige Lehrer-Verhalten aufs Korn nahm, aber, ich geb’s zu, doch auf diese beiden gemünzt war.
Vielleicht war ich bzw. waren wir in der Redaktion naiv, aber die beiden Lehrerinnen waren extrem sauer, ich wurde von Frau H. vor versammeltem Sowi-Kurs nieder gemacht etc. Da ich damals eh mit ziemlichen Selbstzweifeln geplagt war, habe ich das also nicht so einfach weggesteckt. Der  Tiefpunkt war dann, also Frau H. in unserem Sowi-Kurs total unplanmäßig eine sehr abstruse Unterrichts-Einheit zum Thema „Imitationen“ etc. durchzog mit dem Tenor, dass es ja eine Unverschämtheit wäre, wenn jemand jemand imitiert oder so. Genau hab ich es nicht mehr im Kopf. Am Ende der Stunde hielt sie mir dann vor, ich würde sie auf dem Schulhof imitieren (was aber absolut nicht der Fall war!!) und hat mich dafür wieder vor versammeltem Kurs nieder gemacht.
Jegliche Versuche von mir da irgendwas zu erklären, zu entschuldigen (Schwachsinn eigentlich, dann ich hatte wirklich nichts gemacht) schlugen fehl und das hat mich dann echt dermaßen runter gezogen, dass ich zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben in der Schule geheult habe. Und da war ich sogar schon volljährig. Eigentlich echt eine traurige Geschichte. Aber ansonsten war Schule für mich aber echt ok.

4. Warst Du in der Schule eher derjenige der abschrieb, oder der, der abschreiben ließ?
Ich kann mich jetzt gar nicht so dran erinnern, abgeschrieben zu haben, will es aber für mich auch auf keinen Fall auschließen. Gespickt habe ich sicher auch das ein oder andere Mal, aber nicht zu oft, denn so was hat mich dann nervlich auch immer total mitgenommen. Viel zu nervös veranlagt für so was.
Abschreiben lassen hab ich sicher auch mal, aber meist dann doch nur gute Freundinnen und Freunde. Bei anderen war ich da echt zickig, also wer mit mir auch sonst nix zu tun haben wollte, hatte sich auch nicht für meine Klassenarbeiten zu interessieren.

5. Was war der dreisteste Schummel, den Du in Deiner Schulzeit für eine Arbeit oder Leistung betrieben hast?
Schwierig, da fällt mir spontan auch nichts ein. Außer vielleicht der erlaubten Cleverness, die Vorklausuren der vorherigen Mathekurse durchzurechnen (und die waren echt nicht einfach) und das Glück, dass eine dieser Klausuren dann meine Abi-Klausur war und ich somit eigentlich alles nur noch ganz einfach runterschreiben musste.

6. Hast Du in der Schule je Lehrern Streiche gespielt? Welcher war Dein Bester?
Nee, gar nicht. In der Hinsicht waren wir eine eher langweilige Stufe.

7. Welche schulische Entscheidung bereust Du heute?
Schulisch eigentlich gar keine, die Kurse waren alle gut gewählt (und die Noten entsprechend *g*). Alles andere, was ich aus der Zeit bereue, hat nichts mit Schule zu tun.

Wie immer von cult7.de

Freitag, 18. Februar 2005

Show #10

Die Sendung fande ich alles in allem gar nicht schlecht, auch wenn ich sie am Anfang etwas lahm fand. Die "Der Führer warnt" Nummer fande ich vom Inhalt an sich auch nicht so lustig, also nicht weil ich es irgendwie politisch nicht korrekt fand, sondern ich fand's an sich einfach nicht wirklich witzig. Aber die Aktion an sich schon wieder cool, also in der ARD mal eben Hitler imitieren, muss man sich ja auch erst mal trauen. Soweit sind wir hier vermutlich noch lange nicht.
Alles andere fande ich eigentlich auch ganz gut, die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum auch ne witzige Idee. Und bei der neuen Homepage hab ich kurz überlegt, ist es jetzt echt oder fake, die Seite hat bei mir zuerst nämlich nicht geladen. Aber dann beim 2. Versuch doch. Wie cool!  Da werde ich mich jetzt wohl erst mal ein bisschen umschauen. Wieso war mir diese Seite denn bis jetzt nicht bekannt? Oder ist sie total neu! Egal, hier ist der Link:

Die offizielle Harald Schmidt Website


Warum bloggt man?

Eigentlich gehörte dieser Artikel bei www.sueddeutsche.de über das "Bloggen" eher in die Rubrik "Fundstücke", aber da ich den Artikel nicht nur verlinken, sondern auch kommentiere möchte, blogge ich es halt hier.

Ich hab mich nach der Lektüre doch mal kurz gefragt, ob ich nicht auch schon blog- oder online-süchtig bin. Aber ich glaube, Gefahr besteht noch nicht. Ich bin zwar viel online unterwegs (seit längerem kann ich das ja auch per WAP) und zugegebenermaßen oftmals auch ohne wirklichen Anlass. Also mehr so aus Langeweile oder wenn ich mich vor anderen unangenehmen Aufgaben drücken will ;-) Aber das wahre Leben und die Leute darin (die ich aber eben z.T. übers WWW kennen gelernt habe bzw. meist auf diesem Wege mit ihnen kommuniziere) sind mir dann doch noch viel wichtiger als das Netz.

Die Frage, warum ich eigentlich blogge, ist da schon schwieriger zu beantworten. Ich hab ja nun mal nicht wirklich Weltbewegendes zu verkünden hier, im Gegensatz zu den wirklich wichtigen großen Blogs. Vermutlich hat es also schon irgendwie ein klein wenig was „exhibitionistisches“ *g*, wobei ich schon versuche, hier nicht allzu viel wirklich Persönliches zu erzählen. Denn so gut soll mich nun nicht jede/r kennen ;-).
Ein anderer Grund ist sicher, dass ich einfach oft das Bedürfnis hab, das, was mich so bewegt, a) irgendwem mitzuteilen, bzw. b) für mich noch mal irgendwie in Worte zu fassen.

Bei Grund a) ist im Alltag oftmals das Problem, dass ich eben als Single alleine wohne und ich auch nicht wegen allen möglichen Kleinigkeiten dann irgendwen anrufen oder besuchen will. Aber „loswerden“ muss ich es dann halt doch mal. Und sich das alles merken, bis ich es mal „live“ jemandem erzählen könnte, ist mir auch zu anstrengend bzw. meist ist es dann auch gar nicht mehr so wichtig, erzählt zu werden. Kann mir noch jemand folgen?
Grund b) ist vielleicht noch viel entscheidender, denn mir fällt es nun mal meistens leichter, mich in geschriebener Sprache auszudrücken als im Gespräch mit jemandem. Ich kann mich so einfach besser äußern und es hilft mir meistens auch meine Gedanken irgendwie zu strukturieren. Und weil das so ist, führe ich bei entscheidenden Problemen oder wichtigen Fragen ja auch noch so eine Art richtiges Tagebuch, aber das natürlich total offline und nur für mich ganz alleine. Aber so oder so hilft mir etwas von der Seele zu schreiben, immer mehr als es mir von der Seele zu reden.

Und ein Blog ist nun mal eine praktische Erfindung, die beiden Gründe zu kombinieren, d.h. einige Leute in meinem on- und offline Umfeld unabhängig von Ort und Zeit zu informieren, einige Sachen für mich zu archivieren und außerdem mir durch das Aufschreiben einfach auch über so einiges klarer zu werden. Wobei manches eben auch unblogg-bar ist, wenn man - wie ich - bestimmte persönliche Infos nicht preisgeben will.
Warum mich meine Kollegin heute extrem genervt hat, kann ich z.B. nur live jemandem erzählen, weil es echt zu kompliziert ist, um es für dieses Blog "anonymisieren" zu können. Ich hab es also heute Abend schon meiner Mom erzählt, auch wenn die nicht so aufmerksam zugehört bzw. reagiert hat, wie ich es gerne gehabt hätte.

Aber seltsam ist das alles ja schon ein bisschen, oder? Und wieso habe ich eigentlich das Gefühl, ich müsste mich fürs Bloggen rechtfertigen ;-)?

Donnerstag, 17. Februar 2005

Show #9

Mein Gott, wie genial! Die beste Sendung bisher, rundum gelungen! Die Idee mit den Pappen am Anfang, um dann Manuel das Stand-Up machen zu lassen. Immerhin konnte man so aus den schlechten Gags wirklich was Lustiges machen. Dann Haralds Nacherzählung von und Kommentare zu GZSZ und natürlich noch mal volle Breitseite gegen RTL. (Der Keller mit den Frauke Klonen). Dann fühlte ich mich an das legendäre „Schmidteinander Tanztheater“ erinnert, das war immer ähnlich abgedreht, wie die Nummer mit dem Krankenbett. Überhaupt das Krankenbett und der Patient darin. Es ist jedes Mal so irre, wenn Harald einfach nur irgendeine Rolle spielt. So gut! Ebenso der Dorfdepp!
Dann noch ein paar politische Gags Richtung „Grüne“ (ja, stehe ich drüber und außerdem hat er ja zum Teil auch Recht *g*) und nicht zu vergessen: Die Werbepause, bei der ich jedes Mal in mich rein grinse und mich frage, mit welchem Song nun wohl welches Ereignis gefeiert wird. Auf Elkes Geburtstag wäre ich nun wirklich nicht gekommen, aber die Herleitung war ja auch wirklich grenzwertig.
Und dann die Nummer mit den Christo-Tüchern! Hatte Ansätze von „Sendezeit-Vernichtung“ und alleine deswegen fand ich’s schon wieder cool! Wer setzt sich denn sonst im Fernsehen einfach mal eine Weile unter eine orang-farbene Decke und moderiert seine Sendung weiter. Und krönender Abschluss dann natürlich: Seine Antwort auf JBK! Absolut perfekte Late-Night-Unterhaltung! So muss es sein!

"Der Amoklauf des Meeres" (Spiegel, Nr. 7, 14.02.05, S. 138ff)

Leider gibt es den Spiegel nicht mehr kostenlos online zu lesen, aber für diesen Artikel könnte und sollte man schon mal was investieren. Mich zumindest hat er sehr berührt, ich war zwischendurch öfter mal kurz vom Heulen, weil mir diese Rekonstruktion der Stunden "die die Welt veränderten", einfach extrem nah gegangen sind. Es werden die furchtbaren Erlebnisse einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen an den verschiedenen Orten sehr anschaulich geschildert: ihr Entsetzen, ihr Kampf ums Überleben, ihre Angst, ihre Trauer, ihre Verzweiflung, aber eben auch ihr Erleichterung und Dankbarkeit, wenn es für sie (viel zu selten) ein Happy-End gab.
Vielleicht bin ich durch die seit Jahren immer reißerisch werdende Berichterstattung der Fernsehsender abgestumpft was bewegte Bilder angeht, die diesen ganzen Horror ja auch (oft genug!) gezeigt haben. Vielleicht bin ich aber eh schon immer mehr ein Mensch der Sprache und nicht der Bilder gewesen. Aber vieles, was eben im Spiegel geschrieben steht, hat mich einfach mehr bewegt und angerührt als das, was ich gesehen habe. Ich finde so was immer viel eindringlicher und lebensnaher und berührender als alle Live-Bilder und Reportagen.

Und irgendwie finde ich es erschreckend - auch bei mir selbst - wie schnell man als Nichtbetroffener hier weit weg von der Katastrophe wieder zum Alltag übergeht oder gegangen ist. Die geschätzte Zahl der Opfer liegt im Moment übrigens bei 310.000, davon werden 143.000 noch vermisst.

Dienstag, 15. Februar 2005

Tag 7 - Dessert-Dilemma II

Als mein Kollege sich heute nach dem Mittagessen noch einen Nachtisch geholt hat, dachte ich mir, könnte ich ja eigentlich auch. An den Schoko-Puddings bin ich problemlos vorbei, im Joghurt Regal ging mein Griff dann automatisch erst mal zum "Joghurt mit der Ecke - Schoko-Flakes mit Joghurt Banane". Glücklicherweise hab ich es noch rechtzeitig bemerkt und dann doch den Ananas-Joghurt mitgenommen. War auch lecker ;-)

Montag, 14. Februar 2005

JBK träumt...

... von Harald Schmidt als Gast in seiner Sendung. Träum weiter, Johannes! Also ich hoffe doch mal sehr, dass das nie passieren wird. Alleine schon bei der Vorstellung graust es mir. Und das nicht nur, weil JBK im Focus Interview gesagt hat, dass er für Harald sogar "nackt moderieren würde." Hallo? Wer möchte denn DAS bitteschön sehen (müssen!)? Igitt, igitt. Die furchtbare Joghurt (oder Milchschnitte oder was weiß ich!) Werbung der Familie Becker/Kerner ist schon schlimm genug. Aber ein nackter JBK...  Andererseits hätte das in diesem Sender natürlich mal was *g* Wer weiß, ob Harald sich nicht alleine deswegen daruf einlassen sollte. Aber nee. Nee, nee, JBK soll mal ruhig weiter träumen. Und Harald greift diese Vorlage hoffentlich am Mittwoch in seiner Sendung auf.

"Zimmer Frei" mit Bernhard Hoëcker

Ich muss gestehen, dass ich Zimmer Frei nicht mehr ganz so regelmäßig schaue, wie noch vor einigen Jahren. Vielleicht weil mich die Gäste meist nicht mehr so vom Hocker reißen. Ok und weil ich montags nun doch immer auch schon früh aufstehen muss. Was mich trotzdem nicht davon abhält, meist doch erst zur "Nach-Zimmer-Frei" Zeit ins Bett zu gehen. Auch wenn "Zimmer Frei" gar nicht der Grund ist. Aber egal.
Da ich Bernhard Hoëcker bei "Genial daneben" immer sehr lustig finde, hab ich es mir natürlich angeschaut und fande die Sendung super lustig. Also von Anfang bis Ende genau die richtige Mischung aus netten Gesprächen und albernen Spielchen. Und ich hab echt was gelernt.
1. Wie man den Buchstaben "ë" auf der  Tastatur findet (und vermutlich noch so einige andere, ich werde mich da gleich mal schlau machen. ASCII Code sei Dank!). Und
2. Dass anscheinend außer Hoëcker und mir kein Schwein mehr den absoluten 80er Jahre Hard-Rock Klassiker "Runaway" von Bon Jovi kennt. Er hat das Intro auf einem Cemballo angespielt, weil es das einzige Stück ist, was er überhaupt auf dem Klavier spielen kann und auf dem Cemballo klang das wirklich lustig. Aber ich hab es dennoch sofort erkannt und dachte nur "Wie geil!" Aber im Studio hat es wohl bei überhaupt keinem irgendwelche Assoziationen geweckt. Und es war doch so eindeutig als Runaway Intro zu erkennen. Sehr witzig.

Sonntag, 13. Februar 2005

Tag 5 - Noch unspektakulärer

Und schon wieder geht ein extrem unspektakulärer Tage zu Ende. Aber was will man an einem verregneten Sonntag auch erwarten? Werde ab jetzt aber in dieser Rubrik wirklich nur noch bloggen, wenn es wirklich was RICHTIGES zu erzählen gibt :-)

Tag 4 - Louisiana

Ähnlich unspektakulär wie gestern (vielleicht sollte ich nicht unbedingt täglich darüber bloggen *g*?), nur mein Besuch im Louisiana abends war dann kurzzeitig ein bisschen schwierig. Es gibt da einfach super leckere (Schoko-Milchshakes) und die Dessert-Auswahl war auch nicht schlecht. Bin aber bei beidem standhaft geblieben und hab was das Süße angeht, dann nur einen Flavoured Coffee (Karamel) getrunken.
*sichselbstaufdieSchulterklopf* :-)

Samstag, 12. Februar 2005

Tag 3 - Unspektakulär

War ziemlich unspektakulär und mein Schoko-Bedürfnis nagte auch nur ein bisschen an meiner Seele :-) Aber ich hatte wohl genug Ablenkung.

Freitag, 11. Februar 2005

Show #8

Bevor ich bis morgen wieder die Hälfte vergesse... Von einigen Längen bei der Vorstellung von "Fetti und der Unterschichten-Bande" und dem auch heute (wie fast jedes Mal) überhaupt nicht lustigem Beitrag "Bürger helfen der CIA", fande ich diese Sendung doch sehr sehr unterhaltsam. Sogar aus der Fetti Nummer wurde ja noch richtig was gemacht. Sehr schön. Highlight wie immer Haralds spontanen Einfälle, wie z.B. "Findet die Kamera den Katameran?" oder so Sätze wie "Survival of the fittest. Blub ! " Und nicht zu vergessen Dialoge wie:

"... und dann ab bis nach Australien". - "Moment mal, Australien liegt aber  doch auf der anderen Seite."  - "Ja, da lag es gestern, aber die Erde dreht sich ja."


Tag 2 - Dessert-Dilemma

Im Betriebs-Restaurant gab's heute bei der Dessert-Auswahl Mousse au Chocolat! Und natürlich hatte die Kollegin, die mir gegenüber Platz nahm, sich genau dafür entschieden. Wie gemein! Und im Supermarkt kamen mir die Regale mit Schokolade, Pralinen und schokoladigem Brotaufstrich auch viel länger vor als sonst. Hilfe! Und es sind noch über 40 Tage!

Erstklässler

Heute nachmittag hab ich mal wieder festgestellt, dass Grundschul-Lehrer/innen echt zu bewundern sind für die Nerven, die sie anscheinend haben. Ok, die meisten zumindest. Ich hatte heute nachmittag das "Vergnügen" 20 Minuten mit einer 1. Klasse in der S-Bahn zu sitzen. Die kamen gerade von einem Ausflug und einige waren  entsprechend überdreht, laut und hibbelig. Hat mich jetzt auch nicht weiter gestört, ich hab eben nur gemerkt, dass das kein Job für mich wäre.
Außerdem würde ich mich beim Aufrufen einiger Kinder immer wieder sehr zusammenreißen müssen, um nicht laut loszulachen oder sie zu bedauern. Eltern wählen aber wirklich manchmal komische Namen, oder? Neben Natascha, Patrick und David (David in der englischen Version) saßen neben bzw. hinter mir nämlich noch Raphael, Tristan und Kimberly.

Show #7

Die erste Sendung die ich wirklich rundum von Anfang bis Ende sehr gelungen und absolut klasse fand. Im Gegensatz zu einigen anderen Ausgaben gab es nun wirklich mal einen roten Faden (Länderspiel, Schiedsrichter Pressekonferenz etc) und das merkte man der Sendung auch an. Ich hoffe, das merkt die Redaktion auch.

Ich hab die komplette Sendung lang sehr gelacht (angefangen vom Einmarsch der Amis ins Westfalenstadion), fand die Sprüche genial, die Schiri Jansen Imitation super gut (dabei hab ich das Original gar nicht gesehen), die Idee Spiel-Szenen mit der Bandenwerbung (*g*) zu „erklären“ ziemlich clever und auch das Zusammenspiel Harald und Manuel im genau richtigen Maß und Stil. Sehr schön. Lustig ja auch „Manuel, Wie lange kennen wir uns jetzt?!?!“ Ich bin ja auch immer wieder fasziniert, wie genau Harald so bestimmte Menschen-Typen beobachtet und dann eben auch problemlos in deren Rolle schlüpfen kann.

Schön war auch die Anspielung auf Werbung bei Privatsendern (und dem ZDF) am Anfang und das althergebrachte „Wir machen kurz Werbung“ und dann spielt die Band kurz was an und Harald kann sich wieder zurück an seinen Tisch setzen. So kann man diese Übergänge auch wirklich witzig überbrücken.

Fazit: So darf es bitte auch heute Abend und nächste Woche und überhaupt weiter gehen!

Donnerstag, 10. Februar 2005

Tops & Flops Anfang Februar 2005 (01.02.05 - 09.02.05)

Top
  • wider Erwarten habe ich (mit ein bisschen Gewalt) meinen Wasserkocher „reparieren“ können

  • ein sehr netter hilfsbereiter Mitreisender in der Regionalbahn von Wuppertal nach Köln

  • ein rundum gelungener Tag im Rheinland: ausschließlich nette Begegnungen mit sehr netten Menschen und das alles (fast) ganz ohne Maskerade
Flop
  • Handschuh verloren... (natürlich nur einen einzelnen)

  • Tarif-Änderung im Grenzverkehr zwischen VRR und VRS. Folge: Fahrten nach Köln werden für mich nun um einiges teurer.

  • der große Kulturschock am 03.02.05 ab 20.05 Uhr

  • meine Unfähigkeit eine Senseo-Kaffeemaschine zu bedienen... peinlich, peinlich.

Tag 1 - Und los geht's

Nun ging also heute der Ernst des Lebens los :-) Fazit: Vanille-Cappuccino schmeckt wirklich auch nicht schlecht, beim Kurzbesuch bei meiner Mom musste ich schon ein bisschen aufpassen, nicht automatisch von den immer noch vorhandenen Toffifee zu naschen und im Programm-Kino musste ich ohne die leckere Transfair-Schokolade auskommen. War aber letztendlich alles gar nicht weiter schwer.

Meine "Tüte Milch"

Ich wollte zwar im Gegensatz zu Melli gar keine Tüte Milch kaufen, sondern in der Stadt nur ein Rezept abholen und eventuell mal kurz zum Stöbern in die Buchhandlung und ganz eventuell noch nach einer neuen Handtasche schauen. Alles ganz unverbindlich. Aber natürlich klappte das nicht, das klappt bei mir in einer Buchhandlung nie. Und wenn ich ein mal anfange zuzuschlagen, dann gleich richtig mit nicht nur einem oder zweien, nein drei Bücher müssen es schon mindestens sein ;-)
Aber jetzt ist mein „Bald zu lesen“ Regal wirklich so was von voll, jetzt geht nix mehr. Wobei ich sicher noch was frei räumen könnte, wenn es denn sein müsste. Es ist echt schlimm mit mir. Einerseits denke ich mir dann immer: Naja, du hast ja den Platz und die Bücher „fressen ja auch kein Heu“ (wie meine Mutter sagen würde) und so ein schön vollgestelltes Regal gefällt mir einfach. Alleine die Vorfreude, was ich im nächsten halben Jahr oder so noch alles schönes lesen darf. Und lesen werde. Andererseits denke ich mir, diese Bücher wären bis dahin im Regal in der Buchhandlung sicher ebenso gut aufgehoben wie bei mir zu Hause. Und das Geld wäre bis dahin auf meinem Konto eigentlich viel besser aufgehoben gewesen. Aber was soll’s.

So sieht dieses Regal übrigens aus: Unten neben den Langenscheidts die vier Bücher die als nächstes anstehen und darüber all die, die danach dran sind (in der Reihenfolge von oben nach unten - kann sich aber noch ändern) und daneben dann die paar Bücher, die auch noch ungelesen hier rumstehen. Aber da ich immer so viel dazu kaufe, werden die sicher noch Jahrelang da stehen ;-)


Und zwei neue Handtaschen habe ich dann natürlich auch noch gekauft. Aber die sind wirklich schön, praktisch und waren im Angebot :-)

Dienstag, 8. Februar 2005

Eingefädelt

Ich klaue einfach mal den Titel dieses zeitwissen:log Eintrags über die 22 Arten Schnürsenkel zu binden. Und nun sitze ich hier und versuch meine Art und Weise irgendwie wiederzufinden. Bei den Schuhen, die ich hier als erstes in die Hand genommen hab, sind schon mal irgendwie anders. Aber da sind auch die Löcher eigentlich keine Löcher sondern auch nur Schlaufen. Schwierig zu erklären, ist ja auch egal. Ich finde die Idee, so was mal aufzulisten schon extrem witzig.

ACC Akut - Verpackungen

Wieso gibt es ACC Akut nicht mehr in diesen praktischen handlichen kleinen Rollen? Oder wie immer der Fachbegriff für diese Verpackung ist *g* Also wie Multivitamin-Brausetabletten eben. Und v.a. seit wann gibt es die nicht mehr so? Jedes Brausetablette einzeln eingeschweißt finde ich auf jeden Fall extrem unhandlich. Vom überflüssigen Müll, den man damit produziert noch ganz zu schweigen...

Tag 0 - Letzte Runde

So langsam wird es ernst. Mit dem Schoko-Müesli war ich schon seit Tagen so sparsam, dass es gerade heute für die letzte Portion reichte, denn ich hatte auch keine Lust sieben Wochen lang eine angebrochene Packung im Schrank stehen zu haben. Den obligatorischen Kinder-Schokolade-Riegel gab's dann heute mittag als Dessert auch noch. Aber da die Salatbar schon wieder mal schlecht bestückt war, musste ich mir das einfach gönnen. Ebenso wie heute abend sicher noch den letzten Choco-Cappucino für die nächsten Wochen
Und nun stehe ich nur noch vor der Frage, ob ein angebrochenes Nutella-Glas auch sieben Wochen übersteht. Dieses Problem hat man halt, wenn man bei einem großen gemeinschaftlichen Frühstück beim Aufteilen der Überreste unbedingt das Nutella Glas haben will, weil man es selbst ja doch nie kauft. Und gegessen habe ich davon auch relativ wenig komischerweise. Naja, wird schon nicht schlecht werden :-) 

Montag, 7. Februar 2005

Tag -1 - Strategische Vorbereitung

Im letzten Jahr habe ich mich relativ spontan an Aschermittwoch dazu entschlossen auf Schokolade & Co zu verzichten und habe das relativ konsequent durchgezogen. Ok, hin und wieder gesündigt hab ich schon, was mir in diesem Jahr hoffentlich nicht mehr passieren wird. Oder zumindest nur ganz ganz selten. Alles nur ein Frage der Willenskraft... rede ich mir jetzt zumindest mal ein :-)
Auf jeden Fall gehe ich es in diesem Jahr etwas strategischer an, so dass ich genug Alternativen im Kühl- und Küchenschrank habe. Aber eine Umstellung wird der Verzicht auf Schokoladen-Müesli zum Frühstück, hin und wieder einen Riegel Kinderschokolade oder einen Straciatella Joghurt als Nachtisch, Choco-Cappucino zum Kaffee und überhaupt diverse kleine Schoko-Schleckereien zwischendurch schon.
Ärgerlich ist mal wieder, dass ich erst heute entdeckt habe, dass es von Onken zur Zeit (im Rahmen der Frühjahrs-Vielfalt) wieder den sehr leckeren Straciatella Joghurt gibt. Der toppt den von Almighurt wirklich und jetzt darf ich ihn ab Mittwoch gar nicht mehr essen. Naja, aber BIS Mittwoch immerhin noch. Und Vanille-Cappucino ist auch nicht so übel. Und ein paar Toffifee hab ich mir dann heute doch auch noch gegönnt.

Samstag, 5. Februar 2005

Neue Tarife im Grenzverkehr

Jetzt komme ich endlich auch noch mal dazu, den Aufreger der Woche zu bloggen! Seit dem 1. Februar gelten zwischen VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) neue Tarif-Bedingungen.

Bisher war es so, dass ich, wenn ich mit meinem VRR Ticket in den VRS Bereich gefahren bin, nach Köln zum Beispiel, für die Rest-Strecke im VRS ganz normal ein DB Ticket kaufen konnte. Das waren mit Bahncard 50 immer 2,75€. Genau das geht nun aber nicht mehr, sondern man muss bei verbundübergreifenden Fahrten, immer den regulären VRS Tarif wählen. Bis Köln ist es von der Grenze VRR/VRS aber noch mal ziemlich weit und kostet somit 5,80€, also mehr als 100% Preissteigerung.

Ok, man kann es mit einem Trick umgehen, indem man vor der Fahrt ein Ticket für eine Strecke löst, die über das Grenzgebiet hinaus geht und zahlt das dann mit BC 50. Dann kostet die Fahrt im günstigesten Fall 4,35€ und das sind dann  nur knapp über 50% mehr. Aber man hat’s ja. Und vor allem ist es super umständlich, dass ich eben auf der Hinfahrt nicht mehr im Zug nachlösen kann, sondern vorher ein Ticket kaufen muss, für eine Strecke, die ich aber ja in Wirklichkeit gar nicht fahre. Ich werde also in Zukunft wohl immer offiziell in z.B. Velbert starten müssen, wenn ich über Wuppertal nach Köln fahren will.

Ich fahre wirklich sehr gerne Bahn und bin eigentlich ein großer Verfechter der Bahn als Verkehrsmittel, gerade auch im Nahverkehr, aber die Preispolitik die dort betrieben wird, ist schon manchmal zum Kotzen.

Manta

Gestern hab ich mehr oder weniger unfreiwillig folgendes Gespräch belauscht.

Frau A: Wir machen das am 24. Juni. Habt ihr da Zeit?
Frau B: Nee, das geht nicht, vom 24. bis 26. ist Manta-Treffen!


Meine Freundin und ich haben uns nur angeschaut, das gleiche gedacht und immerhin geschafft nicht laut in Lachen auszubrechen. Und ich dachte, diese Spezies wäre wirklich endgültig ausgestorben. Und dabei sah die Frau eigentlich so schlimm gar nicht aus... (Ein Hoch auf mein Vorurteile *lach*)

Samstag, 5. Februar 2005

Show #6

Ich hatte heute so vieles andere "um die Ohren" (allerdings im absolut positiven Sinne), dass ich mich an die Sendung jetzt schon gar nicht mehr so explizit erinnern kann. Alles in allem weiß ich aber noch, dass ich sie eigentlich ganz gut fand. Also keine großen Ausreißer nach oben oder unten.

Donnerstag, 3. Februar 2005

Show #5

Schwacher Anfang - klasse Mittelteil - schwaches Ende. Wäre mein Kurz-Fazit der gestrigen Sendung. Die "Aviator" und "nervöses Zucken" Nummer fande ich einfach zu lang, auch wenn Haralds Mimik schon göttlich sein kann in solchen Momenten. Ich frage mich allerdings schon hin und wieder wie spontan das dann wirklich ist oder wie minitiös durchgeplant vorher. Egal. Die DFB Gags fande ich auch eher mau, die MV Imitation aber natürlich dennoch genial.
Die Analyse der Titelseiten der BILD-Zeitung fande ich dann sehr gelungen. Alle großen Themen enden auf I. *g* Und wenn mal vorgeführt wird, mit welchen Schwerpunkten die BILD Zeitung eben wirklich über "weltbewegende" Themen berichtet, ist das schon faszinierend.
Die Brecht-Nummer am Ende fande ich dann auch wieder eher öde. Also das ist mal kurzzeitig lustig, aber ein ganzes Lied lang...? Nee, für mich nicht.

Irgendwie hatte ich auch so ein bisschen den Eindruck, die wissen noch nicht so richtig, wie sie die Show strukturieren sollen. Oder ob überhaupt *g* Mir kam das gestern alles etwas durcheinander vor. Zwischendurch SEHR lustig, aber alles in allem etwas komisch. Aber die diversen kleinen ungeplanten Gags (Moderation im KiKa) machen das dann ja immer wieder wett. Und "Tötet Tweety" hab ich vor kurzem auch mit großem Vergnügen mal gespielt. Ist zwar echt simpel und albern gemacht, aber immerhin konnte man einmal seinen Frust über die Klingelton-Werbung ablassen. Manuel liest also wohl auch Spiegel Online. :-)

Mittwoch, 2. Februar 2005

Mit Gewalt geht alles?

Vielleicht sollte ich nach der Telefon-Geschichte nun doch eine neue Kategorie mit genau diesem Titel eröffnen.

Kurz bevor ich heute meinen Wasserkocher in die Tonne kloppen wollte, weil der Deckel nicht mehr richtig schließt und ich somit immer die gesamte Küche voller Wasserdampf habe und das ja doch eher auch Energie verschwendet und ich außerdem heute bei Kaufland günstige Wasserkocher im Angebot gesehen habe, haue ich den Deckel noch einmal irgendwie anders als sonst und mit Gewalt zu und prompt rastet alles wieder richtig ein und gut ist.
Vermutlich war das heute genau das bisschen Gewalt mehr, das ich mich in den letzten Tagen nie getraut habe anzuwenden, weil ich Angst hatte, ich mache den Kocher endgültig kaputt. Wieder was gelernt für die Zukunft: immer feste druff! :-)

Mittwoch, 2. Februar 2005

Six Feet Under...

... läuft jetzt erst mal nicht mehr auf VOX und das finde ich schon ziemlich schade. Diese Serie war einfach klasse: witzig, böse, skurill und was aber das ganze Familien-Beziehungs-Drama (insbesondere Claire und ihr Verhältnis zu ihren Eltern) angeht, beängstigend nah an meinem eigenen Leben. Ich werde die Fishers und Rico und Keith also wirklich vermissen. Und sogar Brenda, die ich in den ersten beiden Staffeln eher unsympathisch und vor allem extrem gestört fand. Aber da kannte ich Lisa ja noch nicht *g*, denn die hat sich im Laufe der Monate ja noch viel mehr als Freak gezeigt. Naja, die Zeit ist nun auch vorbei. Ups, das war jetzt nicht nett, aber... was wahr ist, ist wahr :-) Nur gut, dass ich (fast) alle Folgen auf Video aufgenommen habe, für den Fall der Fälle.

Typisch Behörde?

Ich wohne seit gut einem Jahr in einer Wohnung, die „öffentlich gefördert" ist. In diesen geförderten Wohnungen, deren Mieten eben aufgrund der Förderung relativ günstig sind, sollen in erster Linie Menschen mit geringem Einkommen einziehen, diese kriegen dann auch von der zuständigen Stelle (meist das Sozialamt) der Stadtverwaltung einen Wohnberechtigungsschein. (WBS). Alle anderen Mieter müssen bei alle paar Jahre ihr Einkommen angeben und je nachdem, wie sehr sie über den Einkommensgrenzen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus liegen, eine Fehlbelegungs-Ausgleichsabgabe zahlen, d.h. eine etwas höhere Miete als die Mieter mit WBS.

Ich hab den WBS im Herbst 2002 beantragt, problemlos bekommen und konnte dann also Ende 2002 in diese Wohnung einziehen. Anfang Januar diesen Jahres bekam ich nun die Mitteilung, dass die übliche Überprüfung des Einkommens wegen Fehlbelegung etc ansteht und gleich dazu die entsprechenden Formulare, die man von Arbeitgeber, Finanzamt ausfüllen und bestätigen lassen bzw. einiges eben auch selbst ausfüllen muss. Alles mit Kopien der diversen Bescheide zurück zur Stadt. Alles etwas aufwändig, aber natürlich notwendig, schließlich will ich quasi Geld vom Staat (bzw. der Stadt) weil sie mir durch die Förderung des Wohnungsbaus ja auch quasi meine Miete subventionieren.

Zwei Tage nachdem ich alle Unterlagen eingereicht habe, bekomme ich nun aber den Bescheid, dass ich von der Fehlbelegungs-Abgabe befreit bin, weil ich ja vor dem 31.12.2002 einen WBS erhalten habe. Und DA frage ich mich dann jetzt natürlich schon, ob man das nicht auch ganz einfach vorher mit einem Blick in die Akten hätte rausfinden können. Für die Sachbearbeiterin dürfte es doch egal sein, ob sie diesen Sachverhalt (hat der/die Mieter/in in dem und dem Zeitraum einen WBS erhalten oder nicht?) prüft bevor sie die Antrags-Formulare rausschickt oder erst wenn die ausgefüllten Anträge wieder auf ihrem Schreibtisch landen. Aber MIR hätte sie halt einiges an Rennerei erspart. Aber danach fragt man bei so einem Behörden-Vorgang vermutlich nicht ;-)

Die längste Rolltreppe in NRW

Schön und gut, aber ist das wirklich so eine Attraktion, dass man das in der Beschreibung des Kinos erwähnen muss? Oder soll? Interessiert das jemanden? Fährt man nur alleine deswegen in dieses Kino? Fragen über Fragen...



gefunden bei UCI Kinowelt Düsseldorf

Willkommen in Babylon

Zusatz vom 08. März: Eigentlich gibt es diese Rubrik "Aufgeschnappt" erst seit Anfang März, aber dieser "Fundstücke" Beitrag ist hier eindeutig besser aufgehoben.
Manchmal frage ich mich schon ob ich noch die richtige Sprache spreche... Hier mal eine Auswahl der Worte oder Formulierungen über die ich gestern im Büro, in der Straßenbahn und abends bei einer Bürgerversammlung gestolpert bin.

"die innerer Verfasstheit" (hieß es nicht mal einfach nur Verfassung?)

"ich kann das ja mal staten" (ein Typ am Handy in der Straßenbahn) 

"die Linearitiät der Straße" (ah ja! So spricht man also als Städtebaulicher Planer... Vom gleichen Büro stammt auch die PP Präsentation mit dem Titel "Umgestaltung Mittelstrasse". Ich weiß man kann über vieles bei der Rechtschreibreform diskutieren, aber Straße schreibt man nach wie vor mit scharfem S! 

"die Attraktivisierung der Straße" (so spricht unser Bürgermeister) 

Einziges sprachliches Highlight des gestrigen Tages: 

"
der gefühlte Unterrichtsausfall ist ja viel größer als der Unterrichtsausfall in Wirklichkeit ist"