Einträge "Februar 2005":
Sonntag, 27. Februar 2005
Schneeräumen... Deja Vu?
Manchmal erfährt man allerdings auch von seinem Dienst, weil die Nachbarin an einem Sonntag Morgen um 9 Uhr klingelt um mitzuteilen, dass ICH heute dran bin, weil der Mieter über mir gestern abend noch geräumt hat. Dabei hatte ich mich drauf verlassen, dass er trotz nachmittaglichem Schneefall gar nicht erst damit anfängt. Naja, egal.
Nach getaner Arbeit musste ich dann auf dem Übersichts-Plan witzigerweise feststellen, das ich im letzten Jahr damals kurz nach meinem Einzug in dieses Haus auch schon mal genau am 27. Februar mit dem Schnee-Räumen dran war. Sehr merkwürdiger Zufall....
Samstag, 26. Februar 2005
Saure Gurken Zeit?
Angefangen von den Mühen der Betreiber, den Laden erst mal herzurichten...
"Die Halle bot sich dazu wunderbar an. Erstmal lag aber viel Arbeit vor den beiden. "Hier stand nicht eine Wand", erinnert sich Noia. Also spuckten sie in die Hände und verwandelten in Eigenarbeit die Industriebrache in einen stilvollen Club."
...bis hin und den vielen netten Sachen, die man dort anscheinend alles so machen kann.
Auf den "Spielwiesen" kann sich jeder nach seiner Fasson austoben. Einige Pärchen ziehen sich in den abschließbaren Raum zurück, andere genießen es, beobachtet zu werden. Partnertausch ist kein Muss. Oft passiert das von allein, wie bei Patrick und Karina, die sich mit Thomas und Birgit zurückziehen.
Nennt mich spießig, aber das muss ich im Lokalteil meiner Tageszeitung nicht wirklich im Detail lesen. Oder doch?
7 Fragen zum Freitag - Ich bin drin
1. Welches technische Spielzeug (Gadget) würdest Du Dir am liebsten sofort kaufen?
Vermutlich fallen diese Dinge nicht in die Kategorie „Gadget“, aber mit einem DVD-Recorder und einem iPod könnte ich schon was anfangen.
2. Für welchen Gegenstand hast Du zuletzt viel Geld ausgegeben?
Da ich nicht viel Geld habe, gibt’s da auch nicht viel auszugeben. Zuletzt waren das im letzten Jahr die größeren Ausgaben für Videorecorder und neuen PC-Monitor.
3. Was ist der überflüssigste Gegenstand auf Deinem Schreibtisch?
Mal eben kurz umschauen.... Ein Funk-Kopfhörer ist wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig, aber auch sicher nicht überflüssig. Ich hab eh nichts „Überflüssiges“ in meiner Wohnung *g*. Ok, über die Notwendigkeit eines Funkwecker mit Projektions-Funktion, der mir die Uhrzeit an die Zimmerdecke wirft, kann man sicher geteilter Meinung sein :-)
4. Glaubensfrage: Mac oder Windows?
Ich würde eigentlich gerne auf Mac oder noch besser Linux umsteigen. Bin dazu aber dann doch zu bequem, bzw. im Falle von Mac ist es mir einfach auch zu teuer. Aber eigentlich bin ich kein großer Windows bzw. MS Fan. Ich nutze auch relativ viel Open Source Software.
5. Mit welcher ‘Arbeit’ beschäftigst Du Dich am Computer am liebsten?
Sinnlos durch die Gegend surfen (insbesondere dann, wenn ich mich vor anderen unangenehmen Aufgaben drücken will) und/oder meine Fanpage auf den neusten Stand bringen (inhaltlich und technisch, also was „perfekten“ HTML Code etc. angeht)
6. Welche Website hast Du als Startseite in Deinem Browser. Und warum?
Die „neuesten Beiträge“ Seite meines Forums. Damit ich direkt sehe, ob es dort was Neues gibt.
7. Gibt es etwas, das im Internet fehlt? Was?
So ganz spontan fällt mir da jetzt erst mal nichts ein. Manchmal ärgert es mich, wenn ich bestimmte Informationen nicht direkt so finde, wie ich es gerne hätte, aber das würde ich nicht unbedingt dem Internet an sich als Mangel anlasten wollen.
wie immer von Cult 7.de
Freitag, 25. Februar 2005
Show #12
Donnerstag, 24. Februar 2005
HS Interview in der ZEIT (24. Februar 2005)
"Der Geist der stets verneint (Interview in der ZEIT Nr. 9/2005)
Verkäufer bei H&M ?
Donnerstag, 24. Februar 2005
Show #11
Genial fande ich auch die Bütten-Rede, insbesondere wie er dort dann aber auch die sehr ernsten Themen untergebracht hat, also da blieb mir ja fast das Lachen im Hals stecken. Klasse gemacht!
Harald im ARD Special zum Bush Besuch
Morgen ist in der ZEIT wohl auch ein langes Interview mit Harald. Ich hab erste Ausschnitte gelesen (unter anderem bei Spiegel online) und freue mich schon sehr drauf.
Tag 14 - Starbucks
Sonntag, 20. Februar 2005
Tag 12 - Sünde im Henkelmännchen
Aber ich kann nicht zum Sonntagsbrunch ins Henkelmännchen gehen und dort dann auf Schokoladen-Cornflakes, Nutella, Schokoladenkuchen, Straciatella Pudding und Tiramisu verzichten. So diszipliniert bin ich einfach nicht. Wobei ich auf’s Nutella-Brötchen sogar doch verzichtet habe, aber das nur weil ich von Cornflakes, Joghurt, Obstsalat, Rührei, gekochtem Ei, Vollkornbrot, Brötchen und Käse einfach schon pappsatt war.
Und man muss dazu sagen, dass die Auswahl für Vegetarier nicht ganz soooo üppig war, wenn man eben auch morgens früh noch keinen so großen Appetit auf diverse kalte Vorspeisen a la Tomate/Mozarella, eingelegte Paprika etc hat.
Auf jeden Fall war es ein geniales Schlemmer-Frühstück und mein schlechtes Gewissen hält sich doch sehr in Grenzen. Solange ich während der Woche eben den normalen Versuchungen widerstehe, darf ich am Sonntag wohl auch mal bewusst sündigen. Hab ich heute morgen zumindest für mich beschlossen ;-)
Elke Heidenreich übers Prominent-Sein
Aber sonst rede ich wildfremde Menschen nur selten an. Ich habe zu viel Scheu davor, dass sie mich an der Stimme erkennen und schreien: "Sind Sie nicht Frau Stratmann?" Nein, ich bin nicht Frau Stratmann.
Neulich erkannte mich in einem langsam fahrenden Aufzug jemand, ohne zu wissen, wo er mich hinstecken sollte. "Woher kenn ich Sie?", sinnierte er laut, und dann deutlicher: "Wir kennen uns doch?" "Ja", sagte ich, als er früher ausstieg als ich, "von der Hochzeit bei Karlheinz."
Er blieb sehr ratlos zurück. Was für ein Karlheinz? Welche Hochzeit? Solche Sachen machen mir Spaß, aber darüber hinaus finde ich es eher lästig, dass mein Beruf mein Gesicht bekannt macht.
Samstag, 19. Februar 2005
Tops & Flops Mitte Februar 2005 (10.02.05 - 18.02.05)
- Die defekte Rolltreppe an „meinem“ Gleis im Düsseldorfer Hbf funktioniert endlich wieder
- es sind schon 10 Tage von den “7 Wochen ohne...“ vorbei und ich bin noch nicht schwach geworden
- ganz zufällig hab ich entdeckt dass alle Raether - Heidenreich Briefe online bei www.brgitte.de nachzulesen sind. Wahnsinn!
- Regen, Regen und nochmals Regen. Von morgens bis abends. An jedem Ort. (10.-12.02)
- meine Erkältung verschwindet nicht so wirklich...
- ...dafür aber ein Stück von einem - zugegeben schon ziemlich -
morschen Zahn. Folge: es ist eine Stiftkrone notwendig und die kostet
mich demnächst dann ca. 200€
- eine Kollegin, die aus Nachlässigkeit oder Gedankenlosigkeit was vermurkst (nix Großes), sich aber später nicht mal ansatzweise entschuldigt, sondern im Gegenteil auch noch pampig wird
Freitag, 18. Februar 2005
Fußballer-Grammatik
"Wir Spieler spielen alle einen guten Level."
Ah ja. Wie war das noch mit Fußball-Spielern und der deutschen Sprache?
7 Fragen zum Freitag - We don't need no education
1. Sehnst Du Dich manchmal in Deine Kindergarten- oder Schulzeit zurück?
Nein. Es war zwar meistens schön, aber ich mag mich selbst und mein Leben heute doch um einiges mehr. Alleine deswegen sehne ich mich überhaupt nicht nach damals zurück.
2. Was ist Deine schönste Erinnerung an Deine Kindergartenzeit?
So explizit habe ich daran gar keine Erinnerungen, bzw. keine gesicherten. Also mir kommen da jetzt in erster Linie Fotos von damals in den Sinn, aber nicht die eigentlichen Ereignisse.
3. Was ist Deine schlimmste Schul-Erinnerung?
Da muss ich etwas ausholen. Wir hatten damals in der Oberstufe zwei Lehrerinnen, mit denen die ganze Stufe ziemliche Schwierigkeiten hatten. Die eine (Frau I.) war anspruchsvoll, zynisch und unfreundlich. Die andere (Frau H.) war nicht sonderlich mit Intelligenz gesegnet, hat langweiligen Unterricht gemacht und war eben auch an sich furchtbar. Frau I und Frau H gluckten ziemlich zusammen, Frau H hatte sich so einiges (Unterrichts-Stil, Notengebungs-Verfahren etc.) von Frau I abgeschaut, was uns aber natürlich auffiel.Ich hab das dann mal zu einer Glosse in unserer Schülerzeitung genutzt, die zwar auch einige andere merkwürdige Lehrer-Verhalten aufs Korn nahm, aber, ich geb’s zu, doch auf diese beiden gemünzt war.
Vielleicht war ich bzw. waren wir in der Redaktion naiv, aber die beiden Lehrerinnen waren extrem sauer, ich wurde von Frau H. vor versammeltem Sowi-Kurs nieder gemacht etc. Da ich damals eh mit ziemlichen Selbstzweifeln geplagt war, habe ich das also nicht so einfach weggesteckt. Der Tiefpunkt war dann, also Frau H. in unserem Sowi-Kurs total unplanmäßig eine sehr abstruse Unterrichts-Einheit zum Thema „Imitationen“ etc. durchzog mit dem Tenor, dass es ja eine Unverschämtheit wäre, wenn jemand jemand imitiert oder so. Genau hab ich es nicht mehr im Kopf. Am Ende der Stunde hielt sie mir dann vor, ich würde sie auf dem Schulhof imitieren (was aber absolut nicht der Fall war!!) und hat mich dafür wieder vor versammeltem Kurs nieder gemacht.
Jegliche Versuche von mir da irgendwas zu erklären, zu entschuldigen (Schwachsinn eigentlich, dann ich hatte wirklich nichts gemacht) schlugen fehl und das hat mich dann echt dermaßen runter gezogen, dass ich zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben in der Schule geheult habe. Und da war ich sogar schon volljährig. Eigentlich echt eine traurige Geschichte. Aber ansonsten war Schule für mich aber echt ok.
4. Warst Du in der Schule eher derjenige der abschrieb, oder der, der abschreiben ließ?
Ich kann mich jetzt gar nicht so dran erinnern, abgeschrieben zu haben, will es aber für mich auch auf keinen Fall auschließen. Gespickt habe ich sicher auch das ein oder andere Mal, aber nicht zu oft, denn so was hat mich dann nervlich auch immer total mitgenommen. Viel zu nervös veranlagt für so was.
Abschreiben lassen hab ich sicher auch mal, aber meist dann doch nur gute Freundinnen und Freunde. Bei anderen war ich da echt zickig, also wer mit mir auch sonst nix zu tun haben wollte, hatte sich auch nicht für meine Klassenarbeiten zu interessieren.
5. Was war der dreisteste Schummel, den Du in Deiner Schulzeit für eine Arbeit oder Leistung betrieben hast?
Schwierig, da fällt mir spontan auch nichts ein. Außer vielleicht der erlaubten Cleverness, die Vorklausuren der vorherigen Mathekurse durchzurechnen (und die waren echt nicht einfach) und das Glück, dass eine dieser Klausuren dann meine Abi-Klausur war und ich somit eigentlich alles nur noch ganz einfach runterschreiben musste.
6. Hast Du in der Schule je Lehrern Streiche gespielt? Welcher war Dein Bester?
Nee, gar nicht. In der Hinsicht waren wir eine eher langweilige Stufe.
7. Welche schulische Entscheidung bereust Du heute?
Schulisch eigentlich gar keine, die Kurse waren alle gut gewählt (und die Noten entsprechend *g*). Alles andere, was ich aus der Zeit bereue, hat nichts mit Schule zu tun.
Wie immer von cult7.de
Freitag, 18. Februar 2005
Show #10
Alles andere fande ich eigentlich auch ganz gut, die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum auch ne witzige Idee. Und bei der neuen Homepage hab ich kurz überlegt, ist es jetzt echt oder fake, die Seite hat bei mir zuerst nämlich nicht geladen. Aber dann beim 2. Versuch doch. Wie cool! Da werde ich mich jetzt wohl erst mal ein bisschen umschauen. Wieso war mir diese Seite denn bis jetzt nicht bekannt? Oder ist sie total neu! Egal, hier ist der Link:
Die offizielle Harald Schmidt Website
Warum bloggt man?
Ich hab mich nach der Lektüre doch mal kurz gefragt, ob ich nicht auch schon blog- oder online-süchtig bin. Aber ich glaube, Gefahr besteht noch nicht. Ich bin zwar viel online unterwegs (seit längerem kann ich das ja auch per WAP) und zugegebenermaßen oftmals auch ohne wirklichen Anlass. Also mehr so aus Langeweile oder wenn ich mich vor anderen unangenehmen Aufgaben drücken will ;-) Aber das wahre Leben und die Leute darin (die ich aber eben z.T. übers WWW kennen gelernt habe bzw. meist auf diesem Wege mit ihnen kommuniziere) sind mir dann doch noch viel wichtiger als das Netz.
Die Frage, warum ich eigentlich blogge, ist da schon schwieriger zu beantworten. Ich hab ja nun mal nicht wirklich Weltbewegendes zu verkünden hier, im Gegensatz zu den wirklich wichtigen großen Blogs. Vermutlich hat es also schon irgendwie ein klein wenig was „exhibitionistisches“ *g*, wobei ich schon versuche, hier nicht allzu viel wirklich Persönliches zu erzählen. Denn so gut soll mich nun nicht jede/r kennen ;-).
Ein anderer Grund ist sicher, dass ich einfach oft das Bedürfnis hab, das, was mich so bewegt, a) irgendwem mitzuteilen, bzw. b) für mich noch mal irgendwie in Worte zu fassen.
Bei Grund a) ist im Alltag oftmals das Problem, dass ich eben als Single alleine wohne und ich auch nicht wegen allen möglichen Kleinigkeiten dann irgendwen anrufen oder besuchen will. Aber „loswerden“ muss ich es dann halt doch mal. Und sich das alles merken, bis ich es mal „live“ jemandem erzählen könnte, ist mir auch zu anstrengend bzw. meist ist es dann auch gar nicht mehr so wichtig, erzählt zu werden. Kann mir noch jemand folgen?
Grund b) ist vielleicht noch viel entscheidender, denn mir fällt es nun mal meistens leichter, mich in geschriebener Sprache auszudrücken als im Gespräch mit jemandem. Ich kann mich so einfach besser äußern und es hilft mir meistens auch meine Gedanken irgendwie zu strukturieren. Und weil das so ist, führe ich bei entscheidenden Problemen oder wichtigen Fragen ja auch noch so eine Art richtiges Tagebuch, aber das natürlich total offline und nur für mich ganz alleine. Aber so oder so hilft mir etwas von der Seele zu schreiben, immer mehr als es mir von der Seele zu reden.
Und ein Blog ist nun mal eine praktische Erfindung, die beiden Gründe zu kombinieren, d.h. einige Leute in meinem on- und offline Umfeld unabhängig von Ort und Zeit zu informieren, einige Sachen für mich zu archivieren und außerdem mir durch das Aufschreiben einfach auch über so einiges klarer zu werden. Wobei manches eben auch unblogg-bar ist, wenn man - wie ich - bestimmte persönliche Infos nicht preisgeben will.
Warum mich meine Kollegin heute extrem genervt hat, kann ich z.B. nur live jemandem erzählen, weil es echt zu kompliziert ist, um es für dieses Blog "anonymisieren" zu können. Ich hab es also heute Abend schon meiner Mom erzählt, auch wenn die nicht so aufmerksam zugehört bzw. reagiert hat, wie ich es gerne gehabt hätte.
Aber seltsam ist das alles ja schon ein bisschen, oder? Und wieso habe ich eigentlich das Gefühl, ich müsste mich fürs Bloggen rechtfertigen ;-)?
Donnerstag, 17. Februar 2005
Show #9
Dann noch ein paar politische Gags Richtung „Grüne“ (ja, stehe ich drüber und außerdem hat er ja zum Teil auch Recht *g*) und nicht zu vergessen: Die Werbepause, bei der ich jedes Mal in mich rein grinse und mich frage, mit welchem Song nun wohl welches Ereignis gefeiert wird. Auf Elkes Geburtstag wäre ich nun wirklich nicht gekommen, aber die Herleitung war ja auch wirklich grenzwertig.
Und dann die Nummer mit den Christo-Tüchern! Hatte Ansätze von „Sendezeit-Vernichtung“ und alleine deswegen fand ich’s schon wieder cool! Wer setzt sich denn sonst im Fernsehen einfach mal eine Weile unter eine orang-farbene Decke und moderiert seine Sendung weiter. Und krönender Abschluss dann natürlich: Seine Antwort auf JBK! Absolut perfekte Late-Night-Unterhaltung! So muss es sein!
"Der Amoklauf des Meeres" (Spiegel, Nr. 7, 14.02.05, S. 138ff)
Vielleicht bin ich durch die seit Jahren immer reißerisch werdende Berichterstattung der Fernsehsender abgestumpft was bewegte Bilder angeht, die diesen ganzen Horror ja auch (oft genug!) gezeigt haben. Vielleicht bin ich aber eh schon immer mehr ein Mensch der Sprache und nicht der Bilder gewesen. Aber vieles, was eben im Spiegel geschrieben steht, hat mich einfach mehr bewegt und angerührt als das, was ich gesehen habe. Ich finde so was immer viel eindringlicher und lebensnaher und berührender als alle Live-Bilder und Reportagen.
Und irgendwie finde ich es erschreckend - auch bei mir selbst - wie schnell man als Nichtbetroffener hier weit weg von der Katastrophe wieder zum Alltag übergeht oder gegangen ist. Die geschätzte Zahl der Opfer liegt im Moment übrigens bei 310.000, davon werden 143.000 noch vermisst.
Dienstag, 15. Februar 2005
Tag 7 - Dessert-Dilemma II
Montag, 14. Februar 2005
JBK träumt...
"Zimmer Frei" mit Bernhard Hoëcker
Da ich Bernhard Hoëcker bei "Genial daneben" immer sehr lustig finde, hab ich es mir natürlich angeschaut und fande die Sendung super lustig. Also von Anfang bis Ende genau die richtige Mischung aus netten Gesprächen und albernen Spielchen. Und ich hab echt was gelernt.
1. Wie man den Buchstaben "ë" auf der Tastatur findet (und vermutlich noch so einige andere, ich werde mich da gleich mal schlau machen. ASCII Code sei Dank!). Und
2. Dass anscheinend außer Hoëcker und mir kein Schwein mehr den absoluten 80er Jahre Hard-Rock Klassiker "Runaway" von Bon Jovi kennt. Er hat das Intro auf einem Cemballo angespielt, weil es das einzige Stück ist, was er überhaupt auf dem Klavier spielen kann und auf dem Cemballo klang das wirklich lustig. Aber ich hab es dennoch sofort erkannt und dachte nur "Wie geil!" Aber im Studio hat es wohl bei überhaupt keinem irgendwelche Assoziationen geweckt. Und es war doch so eindeutig als Runaway Intro zu erkennen. Sehr witzig.
Sonntag, 13. Februar 2005
Tag 5 - Noch unspektakulärer
Tag 4 - Louisiana
*sichselbstaufdieSchulterklopf* :-)
Samstag, 12. Februar 2005
Tag 3 - Unspektakulär
Freitag, 11. Februar 2005
Show #8
"... und dann ab bis nach Australien". - "Moment mal, Australien liegt aber doch auf der anderen Seite." - "Ja, da lag es gestern, aber die Erde dreht sich ja."
Tag 2 - Dessert-Dilemma
Erstklässler
Außerdem würde ich mich beim Aufrufen einiger Kinder immer wieder sehr zusammenreißen müssen, um nicht laut loszulachen oder sie zu bedauern. Eltern wählen aber wirklich manchmal komische Namen, oder? Neben Natascha, Patrick und David (David in der englischen Version) saßen neben bzw. hinter mir nämlich noch Raphael, Tristan und Kimberly.
Show #7
Die erste Sendung die ich wirklich rundum von Anfang bis Ende sehr gelungen und absolut klasse fand. Im Gegensatz zu einigen anderen Ausgaben gab es nun wirklich mal einen roten Faden (Länderspiel, Schiedsrichter Pressekonferenz etc) und das merkte man der Sendung auch an. Ich hoffe, das merkt die Redaktion auch.
Ich hab die komplette Sendung lang sehr gelacht (angefangen vom Einmarsch der Amis ins Westfalenstadion), fand die Sprüche genial, die Schiri Jansen Imitation super gut (dabei hab ich das Original gar nicht gesehen), die Idee Spiel-Szenen mit der Bandenwerbung (*g*) zu „erklären“ ziemlich clever und auch das Zusammenspiel Harald und Manuel im genau richtigen Maß und Stil. Sehr schön. Lustig ja auch „Manuel, Wie lange kennen wir uns jetzt?!?!“ Ich bin ja auch immer wieder fasziniert, wie genau Harald so bestimmte Menschen-Typen beobachtet und dann eben auch problemlos in deren Rolle schlüpfen kann.
Schön war auch die Anspielung auf Werbung bei Privatsendern
(und dem ZDF) am Anfang und das althergebrachte „Wir machen kurz Werbung“ und
dann spielt die Band kurz was an und Harald kann sich wieder zurück an seinen
Tisch setzen. So kann man diese Übergänge auch wirklich witzig überbrücken.
Fazit: So darf es bitte auch heute Abend und nächste Woche und überhaupt weiter gehen!
Donnerstag, 10. Februar 2005
Tops & Flops Anfang Februar 2005 (01.02.05 - 09.02.05)
- wider Erwarten habe ich (mit ein bisschen Gewalt) meinen Wasserkocher „reparieren“ können
- ein sehr netter hilfsbereiter Mitreisender in der Regionalbahn von Wuppertal nach Köln
- ein rundum gelungener Tag im Rheinland: ausschließlich nette Begegnungen mit sehr netten Menschen und das alles (fast) ganz ohne Maskerade
- Handschuh verloren... (natürlich nur einen einzelnen)
- Tarif-Änderung im Grenzverkehr zwischen VRR und VRS. Folge: Fahrten nach Köln werden für mich nun um einiges teurer.
- der große Kulturschock am 03.02.05 ab 20.05 Uhr
- meine Unfähigkeit eine Senseo-Kaffeemaschine zu bedienen... peinlich, peinlich.
Tag 1 - Und los geht's
Meine "Tüte Milch"
Aber jetzt ist mein „Bald zu lesen“ Regal wirklich so was von voll, jetzt geht nix mehr. Wobei ich sicher noch was frei räumen könnte, wenn es denn sein müsste. Es ist echt schlimm mit mir. Einerseits denke ich mir dann immer: Naja, du hast ja den Platz und die Bücher „fressen ja auch kein Heu“ (wie meine Mutter sagen würde) und so ein schön vollgestelltes Regal gefällt mir einfach. Alleine die Vorfreude, was ich im nächsten halben Jahr oder so noch alles schönes lesen darf. Und lesen werde. Andererseits denke ich mir, diese Bücher wären bis dahin im Regal in der Buchhandlung sicher ebenso gut aufgehoben wie bei mir zu Hause. Und das Geld wäre bis dahin auf meinem Konto eigentlich viel besser aufgehoben gewesen. Aber was soll’s.
So sieht dieses Regal übrigens aus: Unten neben den Langenscheidts die vier Bücher die als nächstes anstehen und darüber all die, die danach dran sind (in der Reihenfolge von oben nach unten - kann sich aber noch ändern) und daneben dann die paar Bücher, die auch noch ungelesen hier rumstehen. Aber da ich immer so viel dazu kaufe, werden die sicher noch Jahrelang da stehen ;-)
Und zwei neue Handtaschen habe ich dann natürlich auch noch gekauft. Aber die sind wirklich schön, praktisch und waren im Angebot :-)
Dienstag, 8. Februar 2005
Eingefädelt
ACC Akut - Verpackungen
Tag 0 - Letzte Runde
Und nun stehe ich nur noch vor der Frage, ob ein angebrochenes Nutella-Glas auch sieben Wochen übersteht. Dieses Problem hat man halt, wenn man bei einem großen gemeinschaftlichen Frühstück beim Aufteilen der Überreste unbedingt das Nutella Glas haben will, weil man es selbst ja doch nie kauft. Und gegessen habe ich davon auch relativ wenig komischerweise. Naja, wird schon nicht schlecht werden :-)
Montag, 7. Februar 2005
Tag -1 - Strategische Vorbereitung
Auf jeden Fall gehe ich es in diesem Jahr etwas strategischer an, so dass ich genug Alternativen im Kühl- und Küchenschrank habe. Aber eine Umstellung wird der Verzicht auf Schokoladen-Müesli zum Frühstück, hin und wieder einen Riegel Kinderschokolade oder einen Straciatella Joghurt als Nachtisch, Choco-Cappucino zum Kaffee und überhaupt diverse kleine Schoko-Schleckereien zwischendurch schon.
Ärgerlich ist mal wieder, dass ich erst heute entdeckt habe, dass es von Onken zur Zeit (im Rahmen der Frühjahrs-Vielfalt) wieder den sehr leckeren Straciatella Joghurt gibt. Der toppt den von Almighurt wirklich und jetzt darf ich ihn ab Mittwoch gar nicht mehr essen. Naja, aber BIS Mittwoch immerhin noch. Und Vanille-Cappucino ist auch nicht so übel. Und ein paar Toffifee hab ich mir dann heute doch auch noch gegönnt.
Samstag, 5. Februar 2005
Neue Tarife im Grenzverkehr
Bisher war es so, dass ich, wenn ich mit meinem VRR Ticket in den VRS Bereich gefahren bin, nach Köln zum Beispiel, für die Rest-Strecke im VRS ganz normal ein DB Ticket kaufen konnte. Das waren mit Bahncard 50 immer 2,75€. Genau das geht nun aber nicht mehr, sondern man muss bei verbundübergreifenden Fahrten, immer den regulären VRS Tarif wählen. Bis Köln ist es von der Grenze VRR/VRS aber noch mal ziemlich weit und kostet somit 5,80€, also mehr als 100% Preissteigerung.
Ok, man kann es mit einem Trick umgehen, indem man vor der Fahrt ein Ticket für eine Strecke löst, die über das Grenzgebiet hinaus geht und zahlt das dann mit BC 50. Dann kostet die Fahrt im günstigesten Fall 4,35€ und das sind dann nur knapp über 50% mehr. Aber man hat’s ja. Und vor allem ist es super umständlich, dass ich eben auf der Hinfahrt nicht mehr im Zug nachlösen kann, sondern vorher ein Ticket kaufen muss, für eine Strecke, die ich aber ja in Wirklichkeit gar nicht fahre. Ich werde also in Zukunft wohl immer offiziell in z.B. Velbert starten müssen, wenn ich über Wuppertal nach Köln fahren will.
Ich fahre wirklich sehr gerne Bahn und bin eigentlich ein großer Verfechter der Bahn als Verkehrsmittel, gerade auch im Nahverkehr, aber die Preispolitik die dort betrieben wird, ist schon manchmal zum Kotzen.
Manta
Frau A: Wir machen das am 24. Juni. Habt ihr da Zeit?
Frau B: Nee, das geht nicht, vom 24. bis 26. ist Manta-Treffen!
Meine Freundin und ich haben uns nur angeschaut, das gleiche gedacht und immerhin geschafft nicht laut in Lachen auszubrechen. Und ich dachte, diese Spezies wäre wirklich endgültig ausgestorben. Und dabei sah die Frau eigentlich so schlimm gar nicht aus... (Ein Hoch auf mein Vorurteile *lach*)
Samstag, 5. Februar 2005
Show #6
Donnerstag, 3. Februar 2005
Show #5
Die Analyse der Titelseiten der BILD-Zeitung fande ich dann sehr gelungen. Alle großen Themen enden auf I. *g* Und wenn mal vorgeführt wird, mit welchen Schwerpunkten die BILD Zeitung eben wirklich über "weltbewegende" Themen berichtet, ist das schon faszinierend.
Die Brecht-Nummer am Ende fande ich dann auch wieder eher öde. Also das ist mal kurzzeitig lustig, aber ein ganzes Lied lang...? Nee, für mich nicht.
Irgendwie hatte ich auch so ein bisschen den Eindruck, die wissen noch nicht so richtig, wie sie die Show strukturieren sollen. Oder ob überhaupt *g* Mir kam das gestern alles etwas durcheinander vor. Zwischendurch SEHR lustig, aber alles in allem etwas komisch. Aber die diversen kleinen ungeplanten Gags (Moderation im KiKa) machen das dann ja immer wieder wett. Und "Tötet Tweety" hab ich vor kurzem auch mit großem Vergnügen mal gespielt. Ist zwar echt simpel und albern gemacht, aber immerhin konnte man einmal seinen Frust über die Klingelton-Werbung ablassen. Manuel liest also wohl auch Spiegel Online. :-)
Mittwoch, 2. Februar 2005
Mit Gewalt geht alles?
Kurz bevor ich heute meinen Wasserkocher in die Tonne kloppen wollte, weil der Deckel nicht mehr richtig schließt und ich somit immer die gesamte Küche voller Wasserdampf habe und das ja doch eher auch Energie verschwendet und ich außerdem heute bei Kaufland günstige Wasserkocher im Angebot gesehen habe, haue ich den Deckel noch einmal irgendwie anders als sonst und mit Gewalt zu und prompt rastet alles wieder richtig ein und gut ist.
Vermutlich war das heute genau das bisschen Gewalt mehr, das ich mich in den letzten Tagen nie getraut habe anzuwenden, weil ich Angst hatte, ich mache den Kocher endgültig kaputt. Wieder was gelernt für die Zukunft: immer feste druff! :-)
Mittwoch, 2. Februar 2005
Six Feet Under...
Typisch Behörde?
Ich hab den WBS im Herbst 2002 beantragt, problemlos bekommen und konnte dann also Ende 2002 in diese Wohnung einziehen. Anfang Januar diesen Jahres bekam ich nun die Mitteilung, dass die übliche Überprüfung des Einkommens wegen Fehlbelegung etc ansteht und gleich dazu die entsprechenden Formulare, die man von Arbeitgeber, Finanzamt ausfüllen und bestätigen lassen bzw. einiges eben auch selbst ausfüllen muss. Alles mit Kopien der diversen Bescheide zurück zur Stadt. Alles etwas aufwändig, aber natürlich notwendig, schließlich will ich quasi Geld vom Staat (bzw. der Stadt) weil sie mir durch die Förderung des Wohnungsbaus ja auch quasi meine Miete subventionieren.
Zwei Tage nachdem ich alle Unterlagen eingereicht habe, bekomme ich nun aber den Bescheid, dass ich von der Fehlbelegungs-Abgabe befreit bin, weil ich ja vor dem 31.12.2002 einen WBS erhalten habe. Und DA frage ich mich dann jetzt natürlich schon, ob man das nicht auch ganz einfach vorher mit einem Blick in die Akten hätte rausfinden können. Für die Sachbearbeiterin dürfte es doch egal sein, ob sie diesen Sachverhalt (hat der/die Mieter/in in dem und dem Zeitraum einen WBS erhalten oder nicht?) prüft bevor sie die Antrags-Formulare rausschickt oder erst wenn die ausgefüllten Anträge wieder auf ihrem Schreibtisch landen. Aber MIR hätte sie halt einiges an Rennerei erspart. Aber danach fragt man bei so einem Behörden-Vorgang vermutlich nicht ;-)
Die längste Rolltreppe in NRW

gefunden bei UCI Kinowelt Düsseldorf
Willkommen in Babylon
Manchmal frage ich mich schon ob ich noch die richtige Sprache spreche... Hier mal eine Auswahl der Worte oder Formulierungen über die ich gestern im Büro, in der Straßenbahn und abends bei einer Bürgerversammlung gestolpert bin.
"die innerer Verfasstheit" (hieß es nicht mal einfach nur Verfassung?)
"ich kann das ja mal staten" (ein Typ am Handy in der Straßenbahn)
"die Linearitiät der Straße" (ah ja! So spricht man also als Städtebaulicher Planer... Vom gleichen Büro stammt auch die PP Präsentation mit dem Titel "Umgestaltung Mittelstrasse". Ich weiß man kann über vieles bei der Rechtschreibreform diskutieren, aber Straße schreibt man nach wie vor mit scharfem S!
"die Attraktivisierung der Straße" (so spricht unser Bürgermeister)
Einziges sprachliches Highlight des gestrigen Tages:
"der gefühlte Unterrichtsausfall ist ja viel größer als der Unterrichtsausfall in Wirklichkeit ist"
)