Auf meiner "unbedingt in den Weihnachtsferien erledigen" Liste stand
"Adressbuch aktualisieren" ganz weit oben. Und damit hab ich dann heute
mal angefangen. Bin ich die einzige, der es schwer fällt Adressen und
Telefon-Nummern (im Handy-Zeitalter insbesondere Telefon-Nummern)
einfach so zu "streichen"? Also die Kontaktdaten von einigen Leuten und
somit quasi ja auch diese Leute selbst eindeutig und klipp und klar aus
dem eigenen Leben zu streichen? Weil man von ihnen entweder schon ewig
nichts mehr gehört hat. Oder auch gar nichts mehr hören will und sich selbst auch nie bei ihnen melden würde.
Aber wenn der einzige Grund dafür, jemanden im Handy-Speicher zu
belassen, DER Grund ist, über die Nummern-Anzeige beim Anruf dann
direkt zu wissen, dass ER/SIE anruft und um dann eventuell gar nicht
erst ranzugehen... dann stimmt in dieser "zwischenmenschlichen
Beziehung" wohl doch irgendwas nicht *g* Gibt es dann überhaupt noch
irgendeine Art von Beziehung? So oder so, auch diese Nummern hab ich
jetzt also konsequent gelöscht.
Bei den Adressen ist es alles halb so wild, denn da ich mein Adressbuch
als Text-Datei führe und dann eben ausdrucke, speichere ich die
aktuellste Version natürlich unter einem neuen Titel ab und hab somit
für den Notfall doch noch die alten "Backups" auf dem PC. Aber die
Handynummern sind nun unwiderruflich verloren. Ich frage mich gerade,
ob ich die nicht auch besser noch mal hätte abtippen und somit sichern
sollen? Wäre dann aber schon sehr gestört gewesen, oder? Wen ich
jahrelang nicht anrufe, dessen Nummer brauche ich sicher in den
nächsten Jahren auch nicht mehr.
Auf jeden Fall hab ich jetzt schon mal ziemlich ausgemistet, das
hinzufügen von vielen neuen netten Namen und Nummern (bzw. das
Übertragen der Nummern aus dem Handyspeicher sicherheitshalber auch mal
in Papierform... merkt man mir an, dass ich leicht pingelig bin?)
setze ich dann morgen fort.
Und jetzt grübel ich vermutlich doch noch mal 'ne Weile drüber, ob es
so klug war diese oder jene Handy-Nummer wirklich zu löschen. Irgendwie
ist es halt ein komisches Gefühl, sich eingestehen zu müssen, dass der
Kontakt zu manchen Menschen einfach auf der Strecke geblieben ist.
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Hey Sue!
bei Gelegenheit könntest du auch meine Hausnummer in eine 7 verändern, denn deine nette Weihnachtskarte war an die Nummer 10 adressiert.*g* Aber die netten Postboten kennen sich ja aus ;-)
Gruß
Jessica