Ich arbeite im Moment in einer Projektgruppe, deren Arbeitsauftrag mir eigentlich viel zu sozialpolitisch bzw. sozialwissenschaftlich ist, denn eigentlich komme ich ja aus einer ganz anderen Ecke (Umwelt, Nachhaltigkeit, Planung etc.) Aber wie heißt es so schön: It pays my dues. Auf jeden Fall bin ich da inhaltlich wirklich gar nicht so "fit" und hab also auch einige Probleme dort konzeptionell konstruktiv mitzuwirken.
Für unser zu erarbeitendes Diskussionspapier hatte ich mir dann auch den Teil ausgesucht, der mir am einfachsten auf Grundlage anderer Texte zu schreiben schien (und auch "abschreiben" will ja eine Kunst sein *g*) Mit meinem Entwurf war ich dann aber gar nicht glücklich, weil a) die Vorlagen schon echt umständlich formuliert waren und b) mir ja immer noch der "inhaltliche Zugang" fehlte. Will sagen, ich war mir total unsicher, ob ich nicht genau die falschen Schwerpunkte gesetzt und das alles auch noch total verquer formuliert hatte. Hier dann aber die Anwort der wissenschaftlichen Mitarbeiterin, die unserer Projektgruppe betreut.
liebe Susanne, den Text finde ich richtig super, alles wichtige drin, da bleibt nichts zu sagen, außer dass irgendwo ein "n" zu viel stand. bis nachher
So was liest man doch immer wieder gern, gerade wenn man eh nicht zu den Personen gehört, die mit einem Höchstmaß an Selbstsicherheit durchs Leben gehen. Und ich überhöre nun auch ganz eiskalt die Stimme in meinem Kopf, die mir hin und wieder versucht einzuflüstern, dass diese Kollegin sich doch total irrt, weil der Text auf jeden Fall Schrott war. Die Kollegin ist die Expertin für das Thema, sie muss es wissen :-)
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