liljan98 bloggt... .... über das Leben, die Welt & alles Andere

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Sonntag, 7. August 2005

Und Tschüß!

Mein Blog zieht um zu twoday.net.

nun erst mal offline

Gerade jetzt wo ich die Soundtrack Rubrik jeden Tag mit weiteren Songs füllen könnte ... schon witzig, wenn man mal drauf achtet mit welchen Songs, die man so nebenbei im Radio hört man doch reale Erinnerungen verbindet... muss ich das und überhaupt das Bloggen wohl erst mal einstellen bzw. einschränken. Heute nachmittag geht der PC in die Reperatur und auch wenn ich bei meiner Family sicher auch jeden Tag kurzzeitig an den Rechner kann ist es nicht dasselbe, wie wenn der PC und das weltweite Netz 24/7 verfügbar ist. 

Herbst 1989: Song For Whoever - The Beautiful South

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Dieser Song war auf einer der Mix-Kassetten (ja, damals nahm man noch alle Songs aus dem Radio auf Audio-Kassetten auf!), die auf unserer nachgeholten Klassenfahrt in der 9. Klasse dann für die musikalische Untermalung sorgten. Die Klassenfahrt war so wie Klassenfahrten in diesem Alter halt so sind:

Man probt den Aufstand gegen den Klassen- (und Latein) Lehrer und sein langweiliges Sightseeing-Programm, in dem man einen "Wir gehen nicht mehr weiter Streik" ausruft. Hat natürlich nicht funktioniert.
Innerhalb der weiblichen Hälfte der Klasse entsteht ein Wettstreit darum, wer die netteren Jungs in seinem Jugendherbergs-Zimmer versammeln kann. Bei der Kontrolle des Lehrers verstecken sich die Jungs - mehr oder weniger - erfolgreich hinter Türen und unter den Betten.
Der Vorteil war allerdings, dass wir als notwendige weibliche Aufsichtsperson statt einer Lehrerin zwei volljährige Oberstufen-Schülerinnen dabei hatten, die aber natürlich gar keine Anstalten machten uns den Spaß zu verderben. War also alles in allem schon ganz nett.

Und ich bin erfolgreich zur Taschendiebin geworden. Aber nur, weil Igor mir nicht glauben wollte, dass das Portemonaie in seiner Gesäßtasche Langfinger geradezu einlädt.. Dann musste ich es ihm wohl mal beweisen. Sein panischer Blick als es im Eiscafe ans Bezahlen ging, war aber wirklich nicht schlecht :-)

September 1995: Hotel California - The Eagles

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Ich hatte mit 3 Freundinnen zusammen einen 5 Wochen langen USA Camping Trip gebucht. Wir waren mit unserer "international" zusammengewürfelten Truppe (Deutsche, Österreicher, Schweizer, ein Holländer und die US amerikanische Leiterin) im Van auf der Rückfahrt von Page zurück zum Campingplatz am Lake Powell. Es dämmert und im Radio (oder von einer von Johns vielen CDs) lief dieser - mir bis dahin gänzlich unbekannte - Klassiker. Und  irgendwie fand ich alleine schon das Gitarren Solo am Anfang in diesem Moment einfach extrem cool.
Die "Hell freezes Over" CD hab ich dann sogar in den USA noch direkt gekauft. Die Idee hinter diesem Titel fand (und finde ich immer noch) ebenfalls extrem cool. Und außerdem sind viele schöne Stücke drauf zu hören.
Currently playing: Cannot believe it - Sergio (Radio Swisspop)

Gimme Five - Klamotten

1. Draußen ist es Winter, -15°, was ziehst du an?
Skiunterwäsche, dicke Jeans, Unterhemd, Longsleeve, dicken Pulli, dicke Winter-Lederjacke. Handschuhe und Stirnband (letzteres wirklich NUR bei diesen Temperaturen)

  2. Draußen ist es Sommer, +35°, was ziehst du an?
ärmelloses Top, ganz dünne, aber lange Stoffhose. Aber wenn es sich vermeiden läßt, verlasse ich mich bei solchen Temperaturen meine wohltemperierte Wohnung gar nicht erst.

3. Frierst du oder schwitzt du eher?
Ich schwitze eher als dass ich friere. Ich friere sogar - für eine Frau, jaja, Klischee *g* - eher spät. Immer wieder gerne erzählte Anekdote aus meinem USA Camping Trip 1995. Meine Freundinnen hatten schon längst Pulli, lange Hose und dicke Wollsocken angezogen, als ich meinte, ich müsste mir doch so langsam mal Socken holen, es würde ja so langsam ein bisschen frisch. Kommentar einer meiner Freundinnen: "Deine Gene müssen wir für die Nachwelt konservieren. Du bist ja mutiert!!"

4. Warst du schon mal in einer Sauna, hat es dir gefallen? Oder warum nicht?
Nee, war ich nicht. Alleine die Vorstellung dieser Hitze schreckt mich ab.

5. Welches Kleidungsstück ist dir so peinlich, dass du es nie mehr anziehen würdest?
Ich hab diverser Fan-T-Shirts von ganz früher, die ich aber auch damals, glaube ich, schon nie öffentlich gezeigt habe. Und diverse selbstgestrickte Pullis meine Mom, aber die hab ich auch nur zu Kinder- und Jugendzeiten getragen.

Quelle: gimme-five.org
Currently playing: Don't leave me this way - Communards (via SWR 3 Webradio)

Vorbote des XX. Weltjugendtags?

Jesus Christus ist der Retter eurer Seelen und eure Brandschutzversicherung. Hallelulja!

... war die Botschaft die ein eigentlich relativ normal aussehender Mann lauthals und quasi in einer Endlos-Schleife verkündete als er sich - leicht bewegungs-legasthenisch *g* - durch die Kölner Hohe Straße bewegte.

an einem Ruhrgebiets Bahnhof

Vermutlich kommt es in der Transkription gar nicht so gut rüber, aber ich versuche es... Die Durchsage gestern Nachmittag am Essener Hbf:

[...] auf Gleis 1 am Bahnsteich gegenübber"

Klang auch beim zweiten und dritten Mal einfach nicht sonderlich seriös :-)

Freitag, 5. August 2005

Mißglückte Kaffeepause

Ich könnte jetzt schon wieder einen Bahn-Pendler-Eintrag verfassen, aber solange ich kein positives Gegengewicht zu meine negativen Erlebnissen mit dem Nahverkehr und/oder der Deutschen Bahn hab, verkneife ich es mir. Nicht dass jemand glaubt ich würde mich permanent übers Bahnfahren aufregen. Es gibt ja auch Nettes. Im Auto auf der Autobahn erlebt man wohl keine goldigen kleinen Mädchen, die am Bahnsteig mit Begeisterung den Tauben hinterher jagen und dabei so so wunderbar vor Lachen glucksen. Ok, das hab ich auch nur erlebt, weil ich wegen Zugverspätung warten musste, aber immerhin ;-)

So oder so, ich glaube, es ist höchste Zeit, dass es Wochenende wird, denn meine Konzentration im Büro läßt arg nach. Wobei bei der Arbeit an sich ging es sogar noch. Kritisch wurde es erst, als ich mir heute Nachmittag in meinem Lieblingsbüro im 11. Stock einen dringend benötigten Kaffee holen wollte. Im Aufzug hab ich direkt gemerkt, dass ich was ganz wichtiges vergessen hatte. Meine Code-Karte. Denn ohne Karte kommt man nicht aus den  - verglasten - Aufzug-Foyers in die Büro-Flure. Und die Hoffnung, dass in dem Moment irgendjemand in diesem Stockwerk zu den Aufzügen wollte, hat sich natürlich auch nicht erfüllt. Ok, ich hätte jetzt dort warten können oder irgendwelche Hampelmänner machen, in der Hoffnung, dass jemand in den Bürofluren mich dort stehen sieht. Aber DAS war mir dann doch zu peinlich. Also bin ich mit dem Fahrstuhl runter ins Erdgeschoss und dann über die Treppe rauf zu meinem Büro im 3. Stock. Über die Treppe kommt man nämlich auch ohne Karte überall hin. Aber leider nur im Erdgeschoss ohne Karte von den Aufzügen zur Treppe. Und dann hatte ich schon keine Zeit mehr für die Kaffeepause. Wo bleibt das Wochenende !?!?
Currently playing: Det är över nu LIVE - Gyllene Tider

03. August 1996: (Dansar inte lika bra som) sjömän - Gyllene Tider (Live)

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Dieser Song ist die Erinnerung an einen ungewöhnlichen und für mich aber auch äußerst lehrreichen Schweden-Urlaub. Unter anderem hat mich dieser erste Besuch in diesem wunderschönen skandinavischen Land nämlich in dem Entschluss bestärkt im Jahr darauf ein Auslandssemster in Stockholm zu absolvieren.

Der Tag vor dem 3. August - also logischerweise der 2. August *g* - umfasste eine 270 km (von Halmstad nach Malmö und zurück) Tour mit dem Auto sowie ein erstes super geniales rockiges Gyllene Tider - "återtåget" Konzert. Viel zu wenig geschlafen hatte ich die ganze Zeit schon. Weil wir so viel gemacht und geredet haben. Und weil es doch alles irgendwie aufregend war. Aufgeregt hat mich allerdings sehr oft vor allem das in meinen Augen extrem peinliche, aufdringliche und unangebrachte Verhalten der Fans dort "vor Ort".
Bis zu diesem Trip befande ich mich ja in dem naiven Glauben, dass meine Definition von Fan-Sein sich mit der Definition der meisten anderen Fans (von Roxette, denn um die ging es damals schließlich) deckt. Weit gefehlt. Aber vielleicht bin ich auch gar kein "Fan"? Allerdings... wer definiert das letztendlich? Und mangels brauchbarer Alternativen bezeichne ich mich generell schon als solcher...

Wie auch immer. Am 3. August war das Konzert in Göteborg. Weitere 135 km für die Hinfahrt. Wir waren an dem Abend alle schon viel zu groggy um uns einen Platz in der ersten Reihe sichern zu wollen. Außerdem musste vorher noch mein an der Plakatwand geklautes Konzertplakat sicher im Auto verstaut werden. Im Innenraum war es dann vor der Bühne allerdings gar nicht so voll und eh wir uns versahen, standen wir doch wieder ganz vorne. Vielleicht hat die Erschöpfung auch dazu beigetragen, dass ich ab dem Moment als im Intro dieses Songs das Schlagzeug einsetzt in einen wahren Rock-Konzert - Rausch geriet. Wie ich es nie zuvor und auch danach bis jetzt nie mehr erlebt habe. Ich bin einfach echt nur ziemlich ausgeflippt. Viel mehr weiß ich von diesem Konzert nicht mehr. Aber geil war's schon!
Currently playing: Ljudet av ett annat hjärta LIVE - Gyllene Tider

Donnerstag, 4. August 2005

Sommer 1994: Time To Wonder - Fury in the Slaughterhouse

Diese Rubrik - "Soundtrack of my life" - handelt von... 

Der Song zu meinem Abi. Und den Abi-Aktionen und den Feiern und überhaupt der ganzen Zeit. Ist der Song damals gerade erschienen? Keine Ahnung, ist auch egal, aber bei diesem Song kommt mir einfach immer diese doch irgendwie sehr aufregende und vor allem unbeschwerte Zeit in Erinnerung.
Schule und Lehrer und manche Mitschüler konnte ich endlich hinter mir lassen. Nicht, dass ich so ungern zur Schule gegangen wäre, aber 13 Jahren waren dann doch genug. Ich konnte nach all der Lernerei endlich wieder lange aufbleiben, lange ausschlafen und planlos in den Tag hineinleben. Ich wusste zwar nicht genau, was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde... Komme ich an die Uni, an die ich will? Wie werden meine Kommilitonen so drauf sein? Finde ich mich im Uni-Alltag zurecht? Aber ich kann mich nun komischerweise nicht dran erinnern, dass ich mir große Sorgen gemacht hätte. Und "gewundert" hab ich mich eigentlich auch über nichts *g* Sondern ich hab es mir ein paar Sommerwochen lang ganz entspannt gut gehen lassen. Bis ich dann mit meinem Ferienjob in einer Schrauben-Fabrik anfing. Das wiederum war schon auch eine Erfahrung, die man  im Leben vielleicht einfach mal gemacht haben muss... :-)