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lianeliane

Krause Gedanken aus meinem mechanischen Gehirn mühsam hervorgekramt und zu Monitor gebracht

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Mittwoch, 27. Dezember 2006

Säugling in Stall gefunden!


Polizei und Jugendamt ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

BETHLEHEM, JUDÄA -

In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie einigen, möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Ebenso festgenommen und befragt wurde der Besitzer des Stalls, der Eigentümer des Hotels "Bethlehem Inn". Da er Gästen erlaubt hat in seinem Stall zu nächtigen, bedeutet das für ihn vermutlich den Verlust der Herbergenerlaubnis, wegen Verstoßes gegen Sicherheits- und Gesundheitsauflagen der Hotel- und Gaststättenverordnung. Die Tatsache, dass sich in dem Stall auch Lebendvieh (1 Ochse und 1 Esel) befand, bedarf ebenfalls einer Untersuchung, da fraglich ist ob in einer Gegend mit Mischgewerbe Nutztiere gehalten werden dürfen.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Joseph hat zugegeben, Maria aus ihrem gemeinsamen Zuhause in Nazareth wegen einer vorgeschriebenen Volkszählung mitgenommen zu haben. Da sie aber wohl bereits bei der Abreise schwanger war, prüfen die Ermittler ob es noch andere Gründe gab Nazareth zu verlassen. Joseph wird ohne Kaution festgehalten.
Die Anklagepunkte lauten auf: Misshandlung, Entführung, Gefährdung und Unzucht alles im Zusammenhang mit Minderjährigen.

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Auch sie kann mit einer Anklage wegen Fahrlässigkeit rechnen. Ihr geistiger Zustand wird deshalb näher unter die Lupe genommen, weil sie behauptet sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott.

In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: "Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info. Die anwesenden Hirten behaupteten steif und fest, dass ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken ihnen befohlen hätte den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede eines vollgekifften Junkies, die ich je gehört habe."

von: lianeliane

Dienstag, 14. November 2006

Falls ihr mit dem Rauchen aufhören wollt...

...bemalt doch einfach eure Zimmerdecke neu

default

von: lianeliane

Montag, 23. Oktober 2006

Falls mich jemand suchen sollte:

ich bin auf dem Golfplatz!
von: lianeliane

Mittwoch, 11. Oktober 2006

Was machst du?

 

Wenn man umzieht, dann bekommt man ja so Einiges neu. Eine neue Adresse, neue Telefonnummer, neue Möbel, neue Wege in die Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen etc. Und - man bekommt neue Nachbarn.

In unserem Fall haben sie Kinder. Zwei Stück. Knaben. Einer klein, der Andere noch kleiner. Und sehr interessiert an allem, was sich bei uns so tut. Was dann ungefähr so aussieht:

lianeliane kommt nach der Arbeit nach Hause. Steigt aus dem Auto aus.

Klein: „Hallo, neue Nachbarin!"

lianeliane: „Hallo neuer Nachbar!"

noch kleiner: „Was machst du?"

lianeliane: „Ich komme nach Hause"

Klein: „Wieso wohnst du jetzt hier?"

lianeliane: „Damit ihr neue Nachbarn bekommen könnt"

Klein: „Gut"

noch kleiner: „was machst du jetzt?"

lianeliane: „Auto ausräumen und essen kochen"

der Fisch kommt nach Hause.

Klein: „Hallo neuer Nachbar"

Fisch: „Hallo" (der Fisch muss beim Nachhausekommen erst den Bankmenschen ausziehen, danach kann er erst mit seiner Umwelt kommunizieren)

Fisch: geht ab

noch kleiner: „was macht der jetzt?"

lianeliane: „er zieht sich um und dann kommt er wieder raus zum holzhacken"

Klein: „dann hol ich schon mal den Traktor"

noch kleiner: „der l. (Name ist der Redaktion bekannt) holt dann schon mal den Traktor - und was machst du?"

lianeliane: „ich geh essen kochen"

lianeliane: geht essen kochen

Auftritt der Fisch im karierten Holzhackerhemd und mit Spaltaxt (howhowhow)

der Fisch: hackt Holz

Klein und noch kleiner (versichert sich ab und an mal mit einem kurzen: „was machst du?") kommentieren seine Schläge fachkundig und bereiten schon mal alles zur Nachbearbeitung vor.

Der Fisch beginnt das gespaltene Holz aufzuschichten.

Klein mit Traktor und noch kleiner mit bloßen Händen (!) schleppen Scheit um Scheit zum Aufschichten heran. Unermüdlich. Ausdauernd. Herzerwärmend fleissig.

Die Mutter von Klein und noch kleiner kommt die Beiden zum Abendessen zu holen. Abgang unter Protest.

Keine zwanzig Minuten später ist noch kleiner wieder da. Helfen. Nach 10 Minuten wird er abgeholt - Badewanne und Bett. Es wird auch schon dunkel. Protest. Lauter Protest. Sehr lauter Protest! Mutter nimmt den kleinen Mann auf den Arm und dieser schreit aus Leibeskräften:

„Ich will arbeiten! Mama, bitte lass mich arbeiten! Bitte Mama! Aaaaaaaaaaaarbeiten! Bitteeeeeee! Lass mich arbeiten Mama!!!"

Wieso können sich Kinder das eigentlich nicht erhalten? Meine beiden dürften gerne noch ein paar Stunden mitarbeiten, die sind aber weit und breit nicht zu sehen....


von: lianeliane
Entry modified
Geändert am 12. Oktober 2006 um 15:37

Mittwoch, 27. September 2006

Absentenhefteintrag

fehlt: liane

Kurz mal der Stand der Dinge:

Umzug zu 9/10 geschafft. Restarbeiten müssen(!) bis Samstag abgeschlossen sein (Übergabe der alten Wohnung).

Restarbeiten werden ausgeführt von:

liane - nach einem (immer noch nur vermutlichen weil nicht klar bestimmbar, aber sehr wahrscheinlichen) Hörsturz und einem Blutdruck von ca. 80 zu nicht-messbar einigermaßen gehandicapt...

fisch - nach gestrigem Arztbesuch wegen wochenlangem Dauerschnupfen frischer Allergieschub bescheinigt: liebkost seit gestern abend ununterbrochen die Badkeramik...

tochtern - hat am Samstag Abgabetermin für ihr Projekt an der Uni und natürlich läuft nix so wie es sollte und Nachteinsätze am Computer sind fest einprogrammiert...

sohnemann - pubertiert heftig, ist aber ansonsten sehr bemüht und macht sogar täglich(!) freiwillig(!) sein Bett...

also wir werden das schaffen, aber für andere Dinge ist derzeit wenig Platz (achja und die Rechner sind noch nicht aufgebaut, wir behelfen uns derzeit mit einem schon fürs Museum vorgesehenen Laptop)

keine Bange doris, beizeiten geh ich euch wieder auf die Nerven *droh* 

von: lianeliane