Kitty Hunter Queerly Swabian!

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Kitty goes Twitter

Neben den Kolumnen auf www.s-hip.de, zwitschert Kitty nun auch unter stuttgartkitty!

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 www.twitter.com/stuttgartkitty

 

in: gelebt

Umzug

Meine Lieben, es ist so weit, heute habe ich mein neues "Büro" bezogen und zwar in der Stuttgarter s-hip.de-Redaktion. Von dort aus werde ich in Zukunft funken und wünsche mir, dass Ihr mir weiterhin treu ergebene Leserinnen bleibt. Andernfalls muss ich meine Hoffnungen, Träume und Gemeinheiten hinfort in mein kleines Tagebuch schreiben, aber das kichert nicht zurück...
Zappt Euch also zu www.s-hip.de! See you there, Darlings!

in: gelebt

Ansprache der Präsidentin

Liebe Leserinnen, liebe Internetsurferinnen, treue Freundinnen, das alte, runzelige Jahr neigt sich seinem wohlverdienten Ende zu. Es gibt noch einen Knall, einen Tusch, ein Prosit und dann entschwindet es in die unendlichen Weiten der Vergangenheit. Schlecht war es nicht, ich habe kein Grund zur Klage. Aber das Neue birgt auch Aufregendes und da greife ich erzählerisch schon mal etwas voraus: Kitty Hunter wird umziehen. Das alte Domizil hier ist technisch ein wenig morsch geworden. Kitty Hunter wird, in ungewisser Bälde, in einer quasi heimatlich benachbarten Web-WG ihre Zelte aufschlagen. Näheres und Ganzgenaues gebe ich an dieser Stelle bekannt, sobald es soweit ist.

 

Nun aber genug schwadroniert vom taubtrüben Musenginst. Jetzt eine konkrete Ankündigung: Unser aller Lieblingsseite – nach Kittyhunter – nein, nicht Lesarion! sondern s-hip.de wurde heuer 10 Jahre alt und das ist Anlass für eine ordentliche Sause! Ausgerichtet wird die Party zu Ehren des Geburtstagskindes von der feministischen Gummizelle in Sachen Film, kurz Starfrucht e.V.,  es verspricht also ein kurzweiliger Abend zu werden. Doch entscheidet selbst: sagt ein Bild nicht mehr als tausend Worte?

 
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24.01.2009, Weissenburg Zentrum
Programmbeginn: 20:30 Uhr
Weitere Details: www.s-hip.de/starfrucht
 

Bleibt mit nur noch zu sagen: Guten Rutsch ins neue Jahr meine Lieben, Glück in der Liebe & der Leidenschaft, party on und schaut wieder herein, wenn es heißt: Kittys Lach- und Lügengeschichten: das Drama nimmt seinen Lauf...

in: gelebt

Burlesques Vergnügen

Gestern, meine Lieben, begab ich mich dorthin, wo sich sonst nur 50jährige Provinzpaare hin trauen: Ins Friedrichsbau Varieté. Was soll ich sagen, ich habe mich ganz köstlich amüsiert! Man muss voraus schicken, dass allein das Wort „Varieté“ mir für gewöhnlich die Haare gen Himmel richtet. In diesem speziellen Fall hingegen war es etwas völlig anderes: Es war die Burlesque Show von Miss Evi's Company, manchen bekannt als Evi und das Tier. Miss Evi in ihrem zwanziger Jahre Outfit erinnert an eine Mischung von Olive Oil (Popey) und Josephine Baker (Bananentanz), sie führt durch das Programm und scharrt eine Truppe sehr ansehnlicher Damen um sich, die sich auf kokette Weise nackig(er) machen. Gewürzt wird die Show mit einigen (wahnsinnig sexy aussehenden!) Artisten und (doch, recht lustigen) Spaßvögeln. Die garçons und filles gaben wirklich alles, bzw. warfen fast alles von sich – aber im Publikum, schien mir, hatte hauptsächlich die Vorderreihe des B-Blocks Spaß: mein Damenkränzchen klatschte und johlte bei jeder fallenden Hülle und jedem unschuldigen Augenaufschlag der darbietenden Mademoiselles, hingegen saß der Rest, die Krawattebekleideten Ehemänner, doch etwas verhalten neben ihren Ehefrauen. Also meine Herren: wozu geht man in eine Burlesque Show, wenn nicht, um sich schamlos zu amüsieren? Ich jedenfalls, jawoll, ich hatte meinen Spaß, nur eines habe ich vermisst: eine dralle Schönheit auf der Bühne. So jung und hübsch und gänzlich ohne Problemzonen die jungen Dinger: Das ist nett anzuschauen, aber eine richtige Burlesque, weiß Gott, die braucht Frauen mit ein paar Pfunden im Korsett. Wer weiß, vielleicht schule ich ja noch um und werde selbst eine verruchte, verdammt erotische, Medchen zum Kreischen bringende Dame in Lack und Mieder. Vorhang auf für Miss Kitty Hunter, die halbe Bruttoregistertonne, die Euch mit ihrer Puschelpeitsche mal richtig einheizt!

 
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in: gesehen

Meine Damen, gerade noch in Barceolona am Stand, jetzt schon wieder im Schmuddelwetter von Stuttgart City. Was für ein tiefer Fall. In meiner Verzweiflung habe ich soeben in der Mittagspause einen Glühwein gekippt, das wärmt von innen, wie die katalanische Sonne von außen. Beinahe hätte ich mir auch gleich einen selbstgehäkelten Schal und ein Wollmützchen am Aidshilfestand gekauft, aber leider haben mir die Farben nicht gestanden. Nötiger wäre das gewesen, hätte ich mir im fernen Schpannien (wie der Schwabe sagt), eine Frisur schneidern lassen wie die fesche Südländerin sie derzeit trägt: gerader Pony auf Halbmast geschnitten. Bei mir hätte das nach Bachelesfrisur ausgeschaut. Die Katalanin aber kleidet so eine pfiffige Haarmode ganz ungemein.

Es schneit und schneit vor meinem Fenster... Wie gut, dass ich zu Hause mein Corazón anknipsen kann, meine rotleuchtende Herzlampe, die ich mir als Souvenir mitgebracht habe. In ausgeschaltetem Zustand ist es ein weißes Herz aus Gips mit abgeschnittenen Aorten und Venen. Aber in erleuchtetem Zustand glüht es wie die Liebe. Heiß. Und rot. Da möchte ich jetzt sein: daheim in meinem Sitzsack mit meinem Corazón und von der Liebe träumen und von der Sonne und vom Abenteuer...

Für alle, denen es heute ähnlich geht wie mir, ein Lesetipp: Simone Borowiaks "Die Rettich, die Czerni und ich". Da geht es auch um Spanien. Und um die Liebe. Und es treibt euch die Tränen in die Augen - vor Lachen.
in: gelebt

vor und zurück...

In Amerika ist dieser Tage ein Eheversprechen unter Homos genau so viel Wert, wie ein Aktienkauf: Am nächsten Tag weiß man nicht, ob man das große Los gezogen hat oder ganz auf Anfang geht. Da hilft dann auch kein euphorisches "Yes we did!". Vielleicht eher ein ernüchtertes: We'll do it again and again. So viel zu den so genannten inalianable rights "life, liberty, and the pursuit of happiness". Da bin ich froh, dass Old Europe doch ein klein wenig fortschrittlicher ist als die neue Welt. Hier können einem wenigstens die Fundamentalisten und die ewig Gestrigen nicht ständig gleich wieder das Lebenskonzept ausknipsen. Warum wird es uns nur so schwer gemacht spießig zu werden... (fragt sich eine, die überhaupt nicht heiraten möchte!).

in: gelebt

Deine Pflanze, das unbekannte Wesen

Meine Lieben, ich habe einen Mitbewohner, der wächst mir langsam über den Kopf. Bisher hab ich "es" nur als Pflanze betrachtet, grün, blättrig, durstig, aber nachdem das Ding von ursprünglichen 25 cm auf inzwischen ca. zwei Meter angewachsen ist - und sich auch vom Novemberwetter auf meinem Balkon in keinster Weise vom Wachsen und Gedeihen abhalten lässt, sehe ich mit wachsendem Grusel doch eher eine Art Persönlichkeit in meinem blättrigen Freund. Sagte ich Freund? Auch darüber bin ich mir langsam nicht mehr ganz sicher. Ich erwarte inzwischen fast täglich nach dem Heimkommen meine Balkontür aufgedrückt zu sehen - der Kühlschrank offen und leer gegessen und das Ding sitzt in meinem Sitzsack und schaut Verbotene Liebe! Mein kleiner Horrorladen lässt grüßen. Noch hat das Ding Blüten. Aber wer weiß, vielleicht wachsen daraus bald messerscharfe Zahnreihenfrüchte. Und nachdem das Ding mit meiner Küche fertig ist, stellt es mir nach. Ob sich's da dann nicht ein wenig übernehmen würde...

Auf dem Pflanzenschildchen stand übrigens "Tabak" drauf. Vielleicht sollte ich das Grünzeug also besser fällen, trocknen und aufrauchen. Ganz nach dem Motto meines Kollegen, einem überzeugten Fleischfresser: Esst die Pflanzen bevor sie euch essen!

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in: gelebt

Geschmackliche Herausforderung?!

Am kommenden Samstag (8.11.) findet in der Weissenburg eine Gale-Cocktailparty statt! Ihr wisst schon, das, öh, Homobier. Hier gemischt mit, äh, allerhand anderem zu:

NORD, der NordicGALE, erfrischend minzig und abgerundet
OST
, der SunriseGALE, Kuba trifft auf Erdbeere
SÜD
, der BeachGALE, berauschend wie eine Nacht am Meer
WEST
, der ParadiseGALE, Rot wie die Liebe

"Alle Kreationen mit GALE; dazu weitere Cocktails à la carte, heißem Sound und jede Menge Entspannung."

So weit die Girls von Gale. Ich hab das einfach mal abgeschrieben von der Gale-Webseite. Klingt, nun ja, irre genug, um es mal zu probieren. Und wenn's echt gaga schmeckt, gibt's vielleicht doch noch einen gepflegten Cosmopolitan zum Nachtisch. Oder ein schnödes altmodisches Bier, für die Butches unter uns ;-)


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in: berichtet

Alles so schön bunt wieder...

Grautrübt der Herbst meine Lieben aber göttinseidank ist das Queerfilmfestival in Esslingen gerade wieder angelaufen. Das sollte man, und vor allem frau, sich nicht entgehen lassen - ein herbstliches Highlight! Ein Feuerwerk der bunten Bilder, eine Splisskur gegen Herbstdepressionen! Frau Hunter empfielt z.B. den Lesbenkurzfilmabend am kommenden Montagabend. Am besten aber: gleich ein Dauerticket kaufen (gibts das? Ich will es!!).

 

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in: berichtet

Wer hat's gewusst?!

Also eins muss man sagen, meine lieben Freundinnen: auf Mrs Lesban's Nase ist Verlass. Mrs L hat einen eingebauten Gaydar im Riechkolben und der schlug immer dann aus, wenn Dunja Hayali auf den Schirm kam, also den TV-Schirm. Kritische Stimmen im Freundeskreis wollten sich diesbezüglichen Vermutungen nicht unbeding anschließen, aber nun ist es amtlich und alle, die heute aus Versehen an der BILD Zeitung vorbeigelaufen sind, wissen es: die schnuckelige Nachrichtensprecherin aus dem zwoten deutschen Fernsehen is one of us. Ihre Freundin lebt in Köln und singt dort in der Punkband "Uschi's Orchester". Na, das ist eine Geschichte nach meinem Geschmack! Ab jetzt nur noch ZDF!

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in: berichtet