Montag, 6. Oktober 2008
der Neandertaler - WissenschaftsProjekt
homo neanderthalensis
über Fossilien
Ein WissenschaftsProjekt von onlineSoft
Zunächst muss eine Skizze der Grabungen angelegt werden: Erkennungsmerkmale wie Flüsse und Berge, die satellitengesteuerte Position (GPS) und eine Dokumentation per Fotografie. Damit sind die Funde geografisch, zeitlich und geologisch zugeordnet, da ihre Lage oft für ihre Interpretation bedeutsam ist. Sie sind stets von Sedimenten überlagert. Knochen und Zähne sind zum Teil von Kalkkrusten aus Kohlenwasserstoffverbindungen überzogen. Im Sedimentgestein wird alldas angesammelt, was irgendwann angespült worden ist, also floss. Diese Schicht muss dann im Laufe der Zeit durch geologische Prozesse wieder an die Erdoberfläche gelangen, damit Grabungen möglich sind.
Die Taphonomie beschäftigt sich mit der Fossilierung ehemaliger Lebewesen. Dazu gehört auch die zeitliche Zuordnung von tierischen Fossilien zum Vergleich. Mit den urzeitlichen Riesenschweinen in Ostafrika ist z.B. eine Tiergruppe gefunden, die in den letzten 4 Millionen Jahren an den Zähnen einer ständigen Veränderung unterlag (ähnlich den Ammmoniten der Schwäbischen Alb). So kann bei einem Homminidenfund aus Ostafrika der Lebenszeitpunkt anhand der ihn in derselben Erdschicht umgebenden Schweinezähne hergeleitet werden (diese sind bereits aufgrund ihrer Funddichte lückenlos bestimmt).
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Montag, 16. Juni 2008
der Neandertaler - WissenschaftsProjekt
homo neanderthalensis
sein Aussterben
Ein WissenschaftsProjekt von onlineSoft
Der Neandertaler ist ausgestorben! Das ist eine unwiderrufliche Tatsache. Wiewohl er in geringfügigem Ausmass mit einigen Genanteilen noch in uns leben mag. Aber anatomisch ist er untergegangen.
Er hatte sich körperlich zu sehr der Kälte angepasst, spezialisiert. Sein kompakter Körperbau und die mit der Anpassung einhergehende Jagdtechnik, Ernährung und Kultur liessen ihn in einer zu kleinen Nische leben. Vor 24.000 Jahren ist er in Gibraltar angekommen. Doch da war seine Population schon zu klein. Dennoch könnten einige von ihnen möglicherweise im homo sapiens aufgegangen sein.
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Montag, 2. Juni 2008
der Neandertaler - WissenschaftsProjekt
homo neanderthalensis
die Kultur
Ein WissenschaftsProjekt von onlineSoft
Werkzeugentwicklung und Sprechfähigkeit gelten neben dem aufrechten Gang als Turbo und sind die Voraussetzung für qualitative Sprünge und eine optimierte Entwicklung des Menschen. Zum Werkzeuggebrauch war schon der australopithecus afarensis fähig. Er ermöglichte ihm ein Ausweichen in der Abhängigkeit von Umwelteinflüssen.
Aber erst die Sprache, die beim homo habilis nachgewiesen werden konnte, und sexuelle Partnerschaften formten eine soziale Verbindung unter den Menschen, die ihn zu mehr technischer Entwicklung und einem grösseren Aufgabenbereich des Gehirns befähigte.
Der Neandertaler hingegen hatte sich einem kleinen Habitat gut angepasst. Aber musste wie jede Spezie, die sich zu sehr spezialisierte, in einem veränderten Klima untergehen. Hinzu kamen seine im Gegensatz zum Menschen geringere Fortpflanzung, anatomischen Nachteile und ein minder fester Verband untereinander.
Es hat sich in der Evolution gezeigt, dass eine Spezialisierung oft eine Sackgasse bei späteren Klimaschwankungen ist. So hat sich der homo sapiens nur durchsetzen können, weil er sich nicht zu sehr körperlich anpasste und alle Umweltveränderungen durch seinen Kreativität kompensierte.
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Montag, 26. Mai 2008
der Neandertaler - WissenschaftsProjekt
homo neanderthalensis
die Wanderungen
Ein WissenschaftsProjekt von onlineSoft
Nicht der homo erectus war der erste Reisende, sondern der homo rudolfensis. Und er breitete sich über die verschiedensten Wege aus. Wahrscheinlich war er sogar eine Vorfahrlinie des Neandertalers, der Afrika über Gibraltar verliess.
Weiterhin gibt es Anzeichen, dass der erste Mensch, der Amerika entdeckte, nicht über die Beeringsee kam, sondern tatsächlich ein Europäer war und von Osten einwanderte.
So zeigt sich, dass unser Wissen über vieles wie auch die Menschwerdung immer auf dem grad Entdeckten basiert. Schon morgen kann es sich völlig anders darstellen.
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Donnerstag, 15. Mai 2008
der Neandertaler - WissenschaftsProjekt
homo neanderthalensis
das Klima: der Motor der Evolution
Ein WissenschaftsProjekt von onlineSoft
Das Klima bestimmt unser Leben und hat unserer Evolution die entscheidende Richtung gegeben.
Wäre es nicht kühler geworden unter den begleitenden Umständen tektonischer Gebirgsauffaltungen, so wären wir nicht von den Bäumen runtergekommen. Die Fauna hätte sich nicht in Waldrandgebieten zur Savanne entwickelt. Und Meere, Wüsten und andere Barrieren würden uns noch heute daran hindern, in andere Kontinente zu wandern. Zumindest solange sich nichts verändert.
Was wäre, wenn wir weiterhin behaart durch die Gegend liefen? So gut wie kein Werkzeug gebrauchen und schon garnicht herstellen könnten? Das Feuer nicht beherrschten, mit dem wir Fleisch zubereiten lernten? Dann bliebe auch unser Gehirn klein und besässe nicht die Kapazität zu dem, dass wir uns heute vorstellen könnten, was denn wäre wenn...
Doch wir sind dazu in der Lage, also sollte uns auch die Vorstellung darüber gelingen, was passiert, wenn wir das Klima, dass schliesslich der Motor unserer Selbst ist, erneut ändern, und es aufhört, uns noch den nötigen Lebensraum zu gewähren! Richtig, erst durch seine Veränderung sind wir zu dem geworden, was wir sind. Aber ein zweiter grosser Einschnitt könnte uns wieder alles nehmen. Vielleicht werden wir dann erfahren, was wohl wäre, wenn wir auf den bäumen geblieben wären.
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