Parkplatz.leben: Lebensgeschichten
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Montag, 21. August 2006


Kill me

"Und wenn ich dir jetzt sage, dass ich dich liebe!?", fragte er. "Und wenn ich dir jetzt antworten würde, dass ich es auch tue!?", fragte sie. "Was wäre dann?" Und er ging auf sie zu... Während er langsam anfing schief zu lächeln. "Ja", auch sie fing an zu lächeln... "Was wäre wohl dann..." Und näherte sich einen Schritt. Sie standen jetzt nur noch einen Meter auseinander. "Dann würde meine Gefühle hin und her springen", flüsterte er. "Wie definierst du springen?", fragte sie und ging noch ein Stück auf ihn zu. "Wenn ich gleichzeitig vor Glück weinen und lachen will, wenn ich dich küssen und umarmen will, dich berühren, sich von dir zu entfernen nur um wieder zu dir zurrück zukommen, ich möchte in dein Ohr flüstern und in die Welt schreien wie sehr ich dich dann mögen würde... und gleichzeitig mit dir im Gras liegen und sich mit dir im Regen drehen... Aber alles gleichzeitig?! Das geht nicht.... Deswegen springen meine Gefühle.", sprach er mit zunehmender Begeisterung... Sie lächelt bis über beide Ohren und fuhr ihm durchs Haar. Beide näherten sie sich noch ein Stück. Nasenspitze an Nasenspitze standen sie nun da. Sie sahen sich tief in die Augen und lächelten wieder beide, lachten schließlich laut und vielen nebeneinander auf den Boden. "Siehst du die Wolken da?", wisperte sie. "Jah.. was ist mit denen?" "Die sind genau, wie wir. Siehst du... sie nähern sich immer näher und näher an einander. Gleich zerfließen sie zu einem..." Er drehte sich auf die Seite und betrachtete ihr so wundervolles und reines Gesicht. Es schien, als würde sie nichts bemerken, sah einfach nach oben in den Himmel und lächelte versonnen. "Hm.. Wollen wir nochmal auf unser Fragespiel zurrück kommen?", fragte er. "Ich weiß nicht, sind nicht Aussagen viel besser?" Er dachte kurz nach, eine Strähne viel aus ihrem Haar. "Verdammt, wie gut kann ein Mensch aussehen", dachte er leise. Einen Moment später sah sie auch sein Gesicht über ihrem Kopf, er sah ihr tief in die Augen. "Na, Dornröschen? Soll ich dich Wachküssen?" "Klar, mein Prinz" Und er fing an zu zittern... näherte sich langsam ihrem Kopf und auch sie näherte sich ihm, noch ein letzter Blick in ihre Augen und dann schlossen sie sie. Küssten sich eine Weile so, vergaßen alles. Dann, lösten sie sich wieder und lächelten sich an. Beide so verliebt... "Und wenn ich...", begang sie und er unterbrach sie: "Ich liebe dich...", sagte er dann. Und sie lächelte weiter... Einfach immer weiter.. und nahm ihn in den Arm und spürte seine Haut... Und flüsterte dann in sein zitterndes Ohr: "Ich dich auch."
 
 
 
 
 
 
 
 
Meine Haare wehten mir immer wieder ins Gesicht und immer wieder versuchte ich sie aus meinem Gesicht zu entfernen. Doch es funktionierte nicht. Der Wind hatte sich gegen mich gestellt, so wie jeder andere auch. Ich lief schneller und schneller, nur um dem ganzen Leben einfach zu entfliehen. Weg von zu Hause, weg von meinem Leben, weg von... Ja von irgendwo. Ich konnte all meine Gedanken und meine Gefühle nicht mehr verstehen. Früher waren sie alle so eindeutig gewesen und frei. Jetzt waren sie eingesperrt und ich konnte sie nicht bendigen, aber sie auch nicht freilassen. Ich brach zusammen, auf der Straße und blickte einfach in den Sternklaren Himmel. "Warum muss ich wieder hier liegen. Warum nicht irgendwer anders. Warum Gott? Was für eine Freude hast du an mir... Was für eine Freude hast du mich leiden zu sehen", flüsterte ich verzweifelt. Ich wusste genau, dass es keinen Gott gab. Eine große Lüge der Menschheit. Einfach unwirklich. Aber es fiel mir schwer zu glauben, dass alles, was hier passiert, meine Schuld ist. Und nicht die eines anderen. Es ist doch so verdammt leicht die Schuld auf andere zu schieben. Nichts mehr hällt mich hier. Nichts, aber doch bin ich hier. Habe ich vielleicht zu viel Angst davor, dass alles genauso bleibt? Was soll ich denn jetzt tun. Was soll ich tun... Woran soll ich mich den festhalten? Woran soll ich mich klammern, wenn da nichts ist? Keine Menschen, keine Tiere, nicht einmal ein Ich... "Du fänst schonwieder an, dich selbstzubemitleiden. Merkst du das nicht? Bist du wirklich so blind?", sprach eine Stimme in meinem Kopf. "Ich glaube dir nicht mehr, du hast mich enttäuscht. So oft. Ich habe dir immer geglaubt... Immer, aber du hast mich immer enttäuscht. Du hast mich falsch handeln lassen und hattest bestimmt auch noch deinen Spaß dabei, ist es nicht so? IST ES NICHT SO?", schrie ich die Stimme in meinem Kopf an. "Sieh nach oben" Mein Blick fiel auf eine Sternschnuppe voller Glanz und Feuer durchquerte sie den Himmel. Verzaubert alles in ihrem Licht. Viele Menschen sahen sie jetzt bestimmt. Aber keiner würder wohl das empfinden, was ich empfand. Noch nie hatte ich eine Sternschnuppe gesehen. "Wünsch dir schon was, na los", sprach es schon wieder aus meinem Kopf. "Wenn ich mir etwas Wünsche, dann geht es sowieso nicht in Erfüllung. Alles nur ein Märchen. Genau wie ich ein Mensch bin, aber nicht eni funken menschliches mehr in mich habe. Ich bin nur noch eine Seele, die Gefangen in einem Hohlkörper ist und endlich entfliehen will, verstehst du das denn nicht?" "Wünsch dir schon was, mach es einfach, glaub mir noch dieses einemal. Oder nur dieses Mal." "Weißt du wie oft ich dir vertraut habe? Jedesmal hast du mich..." "Ja, ich weiß.... Aber glaube mir. Sternschnuppen haben eine große Kraft, vorallen solche wie diese. Beeil dich schon, sonst hört ihr Zauber auf." Meine Haare fielen mir wieder ins Gesicht und ich sah hinnauf zu den Sternen... Mit meinen Lippen formte ich meinen Wunsch und schickte ihn in dem Himmel. "Zufrieden...?", wisperte ich. "Ja." Ich erhob mich von der Straße und steuerte auf ein Gebüsch zu, pflückte ein Blatt ab und pustete es in die Nacht. Es flog nur ein kleines Stück, dann schien es wieder zu fallen. Einfach nach unten. Ich wollte nicht das es fällt, das Blatt sollte nicht wie ich sein und immer denken, dass es das Leben schafft und dann doch zu Boden fällt. Es sollte etwas erreichen Groß werden, wachsen und Leben. Die Welt verführen mit seinem Lächeln. doch auch es schaffte es nicht. "Wie soll ich es denn schaffen? Das Leben... erklär es mir", fragte ich verzweifelt die Stimme in meinem Kopf. Doch sie blieb stumm. Sie war sonst nie stumm geblieben. "Bist du da, antworte mir doch. Ich schaff das nicht alleine. Ich bin... Nein, ich kann nicht ohne dich. Ich bin doch alleine, hilf mir doch. Bitte...", versuchte ich es weiter. Doch immer noch Stille. Ich spürte etwas meine Wange herrunter laufen, meine Hand berührte es. Eine Träne, eine einzelnde Träne. Wann hatte ich das letzte mal geweint? Ist es nicht schon solange her, das ich wirklich Gefühle empfunden habe? Jetzt bin ich wieder alleine. Nein, ich will nicht. Nicht schonwieder. "Stimme? STIMME? Bleib doch, geh noch nicht, ich brauche dich doch. So bleib doch bei mir", schrie ich verzweifelt in die Nacht, doch meine Schreie verhaltten nur, wie jedes andere Geräusch auch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gedanken Untergang.
 
Ich sitze also nun hier oben und sehe auf die Welt hinnunter. Das erste was ich sehe sind Menschen. Ja, diese Wesen tummeln sich wie Ameisen über die Erde, es gibt kaum noch Orte an denen man keinen mehr findet. Sie fahren in Autos, auf Fahrrädern, in Büssen, Bahnen oder sie gehen zu Fuß. Manchmal sitzen sie auch einfach auf einer Wiese und lassen die Zeit verstreifen. Den Menschen den ich mir anseh ist fazinierender als jeder Andere. Als ich einst auf die Welt kam, es mag schon eine Weile her sein, durfte ich mir einen Menschen aussuchen auf den ich aufpasse. Ich habe mir diesen ausgesucht. Er war noch klein, aber strahlte schon etwas nahe zu Perfektes aus. Seine Austrahlung verzaubert mich immer wieder. Gerade sitzt er dort unten im Garten und sieht in den Himmel. Ob er weiß, das ich es war, der ihm schon so oft geholfen hat? Wahrscheinlich nicht. Aber hoffen kann man ja noch. Er steht auf und bewegt sich hin und her. Er hat Angst und Gedanken fliegen durch seinen Kopf. Was er denkt, kann ich nicht sehen. Aber ich kann es erahnen. So gut wie ich kennt ihn keiner, nicht einmal er selbst. Das Mädchen, das er so liebte, war gegangen. Ich weiß nicht für wie lange... aber anscheinend für immer. Und er überlegt wohl noch, wie er sie zurrück bekommen kann. Wenn ich ihn so leiden sehe, zerreist es jedesmal wieder mein Herz. Villeicht werde ich ihm ja helfen das Mädchen wieder zubekommen. Immerhin kenne ich ihren Engel ja nur zu gut... Ich weiß das er wirklich liebt... doch kann ich ihm wirklich helfen? Oder muss er es doch alleine machen? Schwierig... wie jede Entscheidung die ich treffen muss... Verdammt..
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Baum im Sommergewitter

 

Amy saß drinnen im Warmen und dachte über ihr Leben nach. Draußen war einer der schönsten Sonnenuntergänge, die sie je gesehen hatte. Aber sie blieb drinnen sitzen, wollte seine schönen Farben nicht sehen, wollte sie nicht alleine genießen.
Die ersten Wolken zogen an ihrem Fenster vorbei. Tief grau und erdrückend wirkten sie. So als wollte sie die Welt verschlingen, sie in sich aufnehmen.
Amy lag noch immer auf ihrem Bett und sah die Wand an. All ihre Gedanken zogen an ihr vorbei. Wie in einem Film. Ihr Blick wanderte nur für einen Moment zum Fenster. Sie erblickte die Wolken, die sich mitlerweile vermehrt hatten und die Farben des Sonnenuntergangs spiegelten. Jetzt erschein er wirklich in allen Farben.
Amy stand auf und stellte sich ans Fenster. Und genau in diesem Moment sah Amy den ersten Regentropfen an der Fensterscheibe. Es bilideten sich nach und nach immer mehr Tropfen. Amy stand einfach nur vor dem Fenster. Es sah aus als würde sie in die Leere starren, einfach an all den Wolken vorbei.
Plötzlich wurde ihr dunkles Zimmer von einem grellen Licht erleuchtet. Der erste Blitz zog sich durch die vielfallt von Farben. Kurz darrauf folgte auch ein tiefes Gröllen.
Die Autos auf der Straße schienen in Zeitlupe zu fahren. Einige Tropfen worden von dem Lichtkegel der Autos angestrahlt. Amy sah noch ein letztes mal nach draußen, dann eilte sie aus der Tür. Immer schneller rannte sie nach unten durchs Treppenhaus. Der Donner hörrte sich hier wie Bomben an. Sie blieb stehen. Mitten im Lauf. So als wüsste sie nicht, was wirklich passiert war. Langsam ging sie weiter, kam auf einer großen Wiese an. Niemand außer ihr dem Rasen und einen einzigen Baum da. Amy weitete ihre Arme wie ein Vogel aus, began sich im Kreis zu drehen und spürte die Regentropfen auf ihrer  Haut. Sie liefen ihr Gesicht hinnunter, füllten ihre Kleidung. Sie drehte sich immer schneller. Der Donner spielte in ihren Ohren eine laute Melodie. Die BLitze schossen abwechselnd über den Himmel und erhellten die Erde. Amy hatte das Gefühl sie könnte, die von den Blitzen erzeugte Elektrizität, schmecken. sie hörte auf sich zu drehen, aber in ihrem Gefühl drehte sie sich doch noch. Das Gewitter wurde immer stärker. Kam immer näher. Blitze rasselten mitlerweile wie Regentropfen auf die Erde wie Regentropfen nieder. Es war ein einiziges Spiel von Licht und Dunkelheit, von der Stille und den lauten Geräuschen und auch von den Regentropfen die Amy in eine andere Welt zauberten. Amy dachte an eine Menge, während sie völlig regungslos den Baum ansah. Der erste Gedanke der ihr kam, war das sie auch ein Regentropfen sein möchte. Im ewigen Kreislauf teilhaben will. Verdampfen, abregnen. in einen Strom fließen. Doch auf einmal wurde sie aus ihren Gedanken getrieben. Eine vorerst unergründliche Angst machte sich in ihr breit. Amy wollte nur weg von diesem Baum. Sie drehte sich schnell um und sprinntete von dem Baum weg. In der nächsten Sekunde pasierten dann zwei Dinge gleichzeitig. Amy stolperte über einen Stein und viel zu Boden. Hinter ihr schlug mit einem lauten, tösenden Knall ein Blitz im Baum ein. Für einen Moment schienen alle Geräusche wie ausgeschaltet. Amy sah hoch und erblickte nun den brennenden Baum. All sein Stolz schien durch einen kleinen Blitz verloren gegangen zu sein. Amy roch den Rauch. Sah die roten Flammen, die bis zu den Wolken hinnauf schlugen. Ja, der Baum war groß gewesen. Er hatte schon immer wunderschön ausgesehn. Doch Amy fand, dass er noch nie so schön wie jetzt aus sah. Doch ihr wurde auch klar, dass sie ihn niewieder sehn würde. Soviele Erinnerung hatte sie mit ihm verbunden. Soviele schöne und auch traurige Ereignise. Und jetzt? Jetzt schien alles vorbei zu sein. Amy konnte und wollte diesen Baum nicht mehr so sehn. Mitten in all den Regen, den Donner, den Blitzen und dem Feuer drehte Amy sich um und fing fort. Ging fort in ihr neues Leben, mit der Erkenntnis, das nichts jemals wieder so sein wird, wie es einmal war. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 Twice
 

Einst war die Erde ein ganzes. Es gab einige Kontinente zwischen denen teilweise Meere lagen. Aber insgesamt war es doch eine Erde. Eine Art Kugel. Die Menschen ähnelten sich. Einige waren größer, andere kleiner, dicker, dünner, Mann oder Frau. Aber alle hatten sie ähnliche Gedanken. Jeder hatte etwas Gutes und jeder etwas Böses in sich.  Aber wie alles, veränderte sich auch die Erde. Die Menschen merkten es zwar, aber es war ihnen relativ egal. Sie sahen es als völlig normal an. Aber nichts war normal gewesen. Ein großes Gewitter war aufgekommen. Überall Regen und Wolken. Mehrere Wochen ging es so. Nicht nur in einem Land oder zwei. Sondern auf der ganzen Welt. Die Menschen wunderten sich. Aber taten doch nichts dagegen. ein halbes Jahr nachdem nur Regen viel, die Menschen keine Ernte mehr bekamen und das Wasser überhand über das Land nahm. Fragten die Leute sich, ob die Welt untergehn würde. Sie waren panisch. Flüchteten auf hohe Berge. Oder gebiete die über den Meeresspiegel lagen. In einer besonders stürmischen Nacht teilte sich dann die Erde. Langsam brach sie in zwei Hälften. Immer weiter entfernten sie sich von einander. Erst merkten nur die wenigsten Leute was geschehen war. Aber durch die Nachrichten wusste es bald die ganze Welt. Die eine Hälfte hatte von nun an kein Regen mehr. Hatte wieder normales Wetter, war in einer stabilen Umlaufbahn. Die andere hingegen flog Ziellos durch die Gegend. Sie wurde zur reinsten Hölle. Die Menschen von der anderen Seite versuchten die Menschen der Hölle zu entreißen. Aber es gelang ihnen nicht. So ist unsere Erde entstanden. Wir sind die Hölle. Die Erde hat sich regeneriert. Ist wieder zusammengewachsen. Aber die Menschen sind genauso schlimm geblieben. Die andere Erde, mit all den glücklichen Leuten, ist nun in einer anderen Galaxie. Und dort sind die Menschen glücklich. Dort ist jeder glücklich. Wohin gegen unsere Erde einfach nur ein Ort der Hölle ist...
Können wir nur hoffen das wir den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wüste
 
Sie öffnete ihre Augen und sah sich in der Wüste. Sie drehte sich um, doch auch dort war nur der heiße Sand. Über ihr brannte die Sonne. Sie fing an zu schreien, rief nach Hilfe, wollte das sie irgendwer hört. Aber niemand war da. Sie schrie sich beinahe die Lunge aus dem Hals, aber es war niemand da. Sie brach schließlich erschöpft auf dem Boden zusammen. Sie fing an in sich selbst hinnein zu schreien. Denn von außen herraus schien sie niemand zu hören. Also verstummte sie. Weinend und alleine lag sie auf dem heißen Wüstensand. Die Sonne schien ihr Leben zu verbrennen. Sie sehnte sich nach ein bisschen Regen und jemanden der sie hörte. Nach vielen Stunden sah sie einen Menschen. Er kam auf sie zu. Er verstand sie. Es kam ihr vor als würde sie ihn schon ewig kennen. Aber sie kannte ihn nicht. Sie sah ihn das erste mal in ihrem Leben. Aber er hörte ihr zu. Selber sagte er nichts. Er nickte nur ab und zu. Aber er verstand sie und hörte sie. Als sie sich ausgesprochen hatte blinzelte sie einmal kurz. Und der Mensch schien sich wieder zu entfernen. Sie schrie ihm hinter her, er solle sie nicht alleine lassen. Aber er verblasste immer mehr. Irgendwann wurde ihr klar, dass er nur eine Fata Morgana war. Wie alles in ihrem Leben. Sie erinnerte sich an ihre Vergangenheit. Es war genauso gewesen. Es war ihr nur nie aufgefallen. Auch da hatte sie immer geschrien. Sie hatte geschrien und niemand hatte sie gehört. Die Leute hatten sie nie verstanden. Aber sie hat es nicht richtig bemerkt gehabt. Nun, wo sie alleine in der Wüste liegt, stellt sie erst fest wie es doch schon immer war. Wenn man gehört werden möchte, wird man nicht gehört. Man wird nur gehört, wenn man wie all die anderen ist. Glücklich mitzieht, das tut was die anderen für normal und richtig halten. Aber sie war nie einer von ihnen gewesen. Und jetzt merkte sie, wie alleine sie doch war. Trotz ihrer Freunde. Irgendwann lag sie da nur noch. Tag und Nacht. Über Jahre. Sie weiß nicht, dass sie eines Tages aufwachen wird und feststellt, dass es nur ein Traum ist. Doch wie lange wird sie noch träumen...?
 
 
 
 
 
 
 
Wo? 
 
 
Er wachte eines Morgens auf. Sah sich um, doch er war nicht zu Hause. Es war nicht sein zu Hause. Auch wenn alles so aussah, als würde es sein zu Hause sein. Doch es war wärmer. Viel zu warm. Er stand auf und ging langsam zu seinem Fenster. Er schob die Vorhänge bei Seite und sah hinnaus. Seine Augen schienen erst, als würden sie nicht dort hinsehen. Sondern in eine andere Welt. Sie sahen vorbei. Sahen nicht richtig hin und doch sah er es sofort. Als alles klarer wurde erkannte er wo er war. Er wusste es einfach. Draußen liefen ein paar Menschen umher. Sie sahen deprimiert aus, geschlagen, verletzt und tot. Ja, sie alle sahen aus als wären sie tot. Dreckige Erde hing ihnen an dem Gesicht. Einige blutenden, aber das blut war nicht Rot, nicht das normale Rot. Es war viel heller und flüssiger. Mit gesenkten Schultern zogen 2 von ihnen an seinem Haus vorbei. Der eine sah zu ihm hinnein. Dieser B l i c k ... Er würde ihn nie vergessen. Die Augen schienen ihr Licht verlorenen zu haben, sie hatten keine Pupillen mehr und die Roten Flammen spiegelten sich in seinen Augen. Blut floss aus ihnen hinnaus, wie Tränen die vergessen haben wie sie aussehen. Vergessen wie es aussieht leben in sich zu haben. Vergessen wie es ist zu atmen. Der Mensch zog weiter. Und ER versuchte ruhig zu denken. Er hielt es nicht für einen Traum. Träume sind anders. Sie sind unrealer. Man spürt sie nicht. Er konnte nicht klar denken. Er wusste nur, dass er diesen Augen helfen wollte. Aber er fühlte sich zu verloren. Noch einmal schwengte sein Blick über die Landschaft vor seinem Fenster. Eine Brücke verband zwei Seiten. Unter ihr Lava. Der Himmel leuchtete Rot. Es gab keine Wolken. Keine Sonne. Nur das einfache Rot. Die Erde war auch Rot, das Rot das getrocknetes Blut hat, jenes Rot, welches er früher als Sofa hatte, als er noch ein Kind war. Einzelnde Klumpen erstreckten sich wie Hügel nach oben. Und es gab einen der besonders hoch war. Auf ihm stand eine riesige Burg. So groß und breit, wie er noch nie zuvor eine gesehn hatte. Sein Blick fiel auf seinen Fußboden. Alles sah wie immer aus. Er sah sich das ganze Zimmer an. Sein Blick wanderte in jede Ecke. Nichts, wirklich nichts hatte sich verändert. Alles sah so aus, wie er es das letzte mal gesehn hatte. Er lief zum Spiegel. Sah hinnein. Nein! Das konnte nicht sein. Das ist er nicht. Er ist nicht so. Er sieht nicht aus wie sein Spiegelbild ihn wiedergibt. Er ist verzweifelt. Läuft zu jedem Spiegel im Haus, doch jeder einzelnde zeigt ihm das selbe Bild. Ein rotes Wesen, mit spitzen Ohren und Hörnern, mit einem verzerrten Lächeln, das einfach nicht weggehen wollte, mit einem langen Schwanz und ohne jegliche Kleidung starrte ihn aus dem Spiegel an. Es stimmte. Er war in der H ö l l e.  
 
 
 
 
 
 
 
Einst die Hölle...
Und nun...?

 
 
Ich wollte euch den Himmel beschreiben
So wie ich es einst mit der Hölle tat
Ich wollte euch in die wunderschöne Welt hinnein versetzen
So dass ihr alles mögliche tun würdet, um in den Himmel zu kommen
Ich wollte euch ein Stück Himmel schenken
Wollte ich weiß machen, dass es sowas gibt
Wollte beschreiben wie glücklich alle Menschen dort sind.
Dass es sowas wie wahre Liebe gibt.
Dass die Sonne auf Dauer scheinen kann.
Dass man die Menschen von oben lachen sehn kann.
Wollte euch ein kleines Lächeln auf's Gesicht zaubern.
Doch ich habe vergessen, wie es ist glücklich zu sein.
Kann mir nicht vorstellen, wie der Himmel auch nur annährend aussieht.
Und deswegen lass ich es bleiben und möchte von euch wissen,
Könnt ihr noch den Himmel noch beschreiben?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Musik
 
 
 
 
 
Tief stand die Sonne damals über dem Horizont. Leise Musik lief in ihren Ohren: "I could stay awake, just to hear you're breathing", flüsterte es zarrt in ihre Ohren. Vor ihr war ein wunderschöner See. Er glänzte golden, durch den Sonnenuntergang. Die Bäume wiegten im Wind und sie ließ die Zeit verstreifen. Ihre Beine baumelten gleichmäßig von dem Ast herrunter, währrend man nur das rauschen des Windes und das Rascheln ihres Buches hörte. Von diesem Buch war sie von Anfang an wie v e r z a u b e r t gewesen. Sie vergaß alles um sie herrum. Hörte nur diese raue Stimme und laß in den vertäumten Zeile. Wielange sie dort saß, wusste sie nicht mehr. Aber es kam ihr vor wie eine Ewigkeit. Irgendwann schien nur noch der Mond und seine Sterne auf ihr Buch. Als sie das bermerkte, löste sie sich von ihm und sah sich diese wunderschöne Nacht an. Sie wollte in dieser Sekunde soviele Dinge ändern, soviel rückgängig machen. Doch sie wusste nicht wie. Sie schloß die Augen und sah all ihre Momente mit ihm noch einmal. Sie zogen an ihr vorbei, wie eine irreale Vorstellung, wie ein erträumter S o m m e r r e g e n. Doch sie wusste das es einmal gewesen war. Langsam und zarghaft kletterte sie von dem großen Baum herrunter. Sie packte das Buch mit den zauber Blätter in ihre Tasche. Schlendert bewegte sie sich zum Ufer des See's. Sie legte ihre Tasche und Jacke ab und tauche langsam unter Wasser. Von einer Sekunde auf die andere, fühlte sie sich frei. So als würde sie schweben. Sie schwamm weiter und weiter hinnaus. Währrend sie von dort unten hinnauf zu den Sternen sah, wurde ihr klar das nichts mehr so sein wird wie es früher war. Das sich alles verändert hat und nur sie still stand, mit der Zeit um sich herrum. Ihr fiel es aufeinmal schwer zu Atmen. Sie wusste doch das sich alles verändert hatte, doch irgendetwas hatte sie in ihrem Glauben, oder gar Traum gelassen, dass alles wie immer ist. Aber sie hatte sich geirrt.
Tropfend stieg sie aus dem Wasser, hing ihre Tasche um und machte sich auf den Weg ins Nirgendwo. Sie hatte erkennt, dass sie so nicht weiterleben konnte. Und machte sich auf ihren unendlichen Weg.
Sie wird sich verlassen und neu finden. Villeicht wird sie sich sogar vergessen... 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich
 
 
 
Nacht, Zeit und das Unvergessene

Mitten in der Nacht wache ich also auf...
Mein Blick wandert hoch zur Decke
Meinen Gedanken fliegen umher
Einen klaren kann ich nicht fassen..
Ich kann nicht mehr schlafen..
Also lieg ich hier und vergesse die Zeit um mich herrum
Und starre meine weiße Decke an..
Ich seh hinnaus aus dem Fenster...
Draußen weht Wind..
Der Himmel ist bewölkt..
Niemand da, der mich in den Arm nimmt..
Mir zeigt das ich existiere
Und es wert bin zu existieren..
Ich drehe mich zur Seite
Drücke meinen Cd-Player an.
Langsam erfüllt mich die Musik..
Ich summe leise mit..
Drehe mich zur anderen Seite
Zur Wand
Und sehe wieder sie an..
Wieviel man in meiner Wand erkennen kann
Überall die Schwamm streifen..
Manchmal haben sie Formen..
Die dunklen Punkte..
Manchmal sind es einfach nur Punkte..
So vestreicht die Zeit..
Die Zeit ins Unendliche..
Einfach mal abschalten, nichts mitbekommen..
Nur der Musik lauschen..
In seinem Bett liegen..
Und die Zeit vergessen..
Ich lausche das erstemal in meinem Leben
Richtig den Texten..
Die die Jungs da singen..
Sie haben Recht..
Es stimmt was sie versuchen einem mitzuteilen..
Wieso geht es ihnen wie mir?
Kann man sich wirklich in einem anderen Menschen wiederfinden?
Und wenn ja, warum sind sie dann weg?
 
Your feeling sad
Your feeling lonely
And noone seems to care
 
Weiter singen sie...
Eine leise Träne läuft mir dann die Wange herunter..
Ich will aufstehn..
In den Spiegel sehn und sagen:
"Du kannst es schaffen, weine nicht, das Leben geht weiter, auch ohne dich."
Doch ich bin nicht stark genug..
Mein Körper hat nicht die Kraft...
So bleibe ich liegen
Und höre zu, wie die sanfte Stimme, mein Leben erzählt...
Nach einer Unendlichkeit schlafe ich dann wieder ein..
Wache am Morgen auf..
Und wunder mich warum mein Cd-Player an ist..
So wie jeden Tag..
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Er
 
Nun liege ich hier. Mit dem Blick zur Decke. Ich bin regungslos. Kann nur still tamen. Meine Gedanken sind geflohen. Sie sind überall, nur nicht hier. Es hat augehört. Ich spüre keinen Schmerz mehr. Sowohl keinen körperlichen, als auch geistigen. Ich vernehme nichts mehr, nur das Surren der Aperrate und leise Stimmen, die unendlich weit entfernt scheinen. Ein Gesicht taucht über meinem Bett auf, ich kann es nicht erkennen, es ist verschwommen. Da spüre ich wie man mich drück. Mich einfach nur drückt, so als würde es es niewieder tun können. Was passiert hier? Das Drücken lässt nach. Die Person wird weggezogen. Nun sehe ich wieder die weiße Krankenhaus Decke. Endlich! Ein Gedanke hat mich gefunden. "Die Person war die die du schon immer geliebt hast, deine ganze Familie ist hier. Alle sind sie da, nur wegen dir. Sie sind da und werden dich nie vergessen. Sie lieben dich und werden es immer tun. Versuch ihnen doch noch einmal ins Gesicht zu sehn", flüsterte der kleine Gedanke.
Ich bedankte mich bei dem Gedanken und ich bemerkte das mein Körper mehr als nur normal geschwächt war.
"Nur noch ein bisschen mehr", sprach der kleine Gedanke.
Ich habe es geschafft. Ich lächele zarghaft und seh noch einmal in jedes einzelnde Gesicht. So schön sahen sie alle aus. Das letzte Gesicht war das von ihr. Ihr wunderschönes Gesicht. Wie oft, hatte ich es lachen sehn und jetzt, weinte sie, aber es war noch viel schöner. Mein BLick blieb an ihr haften. Führ Jahre, Jahrtausende und die Ewigkeit. Dies würde das Letzte sein was ich für immer sehn sollte. Meine Liebe.
 


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von: herbstregen





Parkplatz.leben Sich auf einen Parkplatz legen und die Augen schließen. Ab und zu hört man Autos parken. Man genießt die Spannung, den Asphalt. Sieht in den kalten Abendhimmel und fühlt sich geborgen.
innen.gedanken
blumenkinder
traumtaenzerin
sinneswahn
nebelkind
Letizia Anastagio
>Schwarz[Licht]<
auswaerts.gedanken
Vergangen
Strassenrand
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David
Enjoy the silence
Kleiner Falke
cant be perfect
Lisa-Marie
Butterfly
Maerchenstunde
Glaslibelle
Engel89
Child of loneliness
Schl.ampe
Fusselrocktz
Blackjamappendix
Loserkind
Thirteenfour
Her words her soul
dark lady
Schma
Extraordinary world
niki
seelen kommode
Musik.wahn
Betontod
As I Lay Dying
Goethes Erben
Panic! At the disco
sum 41
angels and airwaves
Jimmy eat world
Silbermond
Revolverheld
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