Donnerstag, 21. September 2006
abend leben.
es war endlich mal wieder einer der tage, an denen sie sagen konnte: "ich fühle mich gut." und es auch wirklich so meinte, vom ganzen herzen aus. der tag hatte mit schrecken begonnen, man könnte sagen, sie ist mit dem falschen bein aufgestanden. doch dann lief alles gut. sie fuhr zu ihrer mutter, lange hatte sie sie nicht mehr gesprochen. es war schon sich voll und ganz in ein langes gespräch zu vertiefen. niemand hatte etwas zu meckern, beide fühlten sich einfach gelöst, wie gute freunde, die sich lange nicht mehr gesehen haben. und beiden tat es sehr gut, schließlich lag sonst soviel streit zwischen ihnen, aber all das konnten sie vergessen, für ein paar stunden in denen sie sich über alles mögliche austauschten. es war gut reden und zuhören zu können. und nicht oberflächlich zu sprechen, sondern aus der tiefsten seele. sie machte sich dann auf den rückweg und fuhr durch einen park. sie blieb stehen und blickte auf den see, wie die sonne unterging. gänse watschelten den sonnenuntergang entgegen und leuchteten gülden. sie fing unbewusst an zu lächeln. wie schön das leben sein kann. der himme war strahlend blau und die sonne in einem tiefen orange. sie stieg wieder auf ihr fahrrad und fuhr ganz ohne eile weiter in richtung zu hause. und was entdeckte sie nun? zwei einzelnde heißluftbalons am himmel. einsam wirkten sie und doch zusammen, wie ein liebes paar, das über wolken lief. sie schaute verträumt dort hind und wünschte sich, selbst mal so fliegen zu können und beschloss gleich darauf hin, mal einen heißluftballon fahrer zu heiraten. falls man das konnte. die sonne stand immer tiefer am himmel und sie fing an zu frieren, während die kühle luft ihr über die weiße haut strich. er machte ihr endlich mal wieder eine gänsehaut. sie blickte auf die bäume. tatsächlich. die ersten färbten sich schon. in gelb, in rot, in dunkelgrün, in violett und in braun. sie liebte es so sehr. ein blatt fiel gerade herrunter und sie fing es auf. das soll schließlich glück bringen. sie fing wieder an zu lächeln und fuhr mit leiser musik im ohr weiter. schön. sie genoss es, dass es herbst wurde. die kälte, die blätter, die sonne, die einem nichtmal mehr weh tut, der regen, die wolken, die still stehende zeit. keine andere jahreszeit schafft es so sehr, die zeit still stehen zu lassen. keine. sie stief vom fahrrad ab, fing an zu tanzen und zu singen. dachte sich melodien über den herbst aus. und freute sich des lebens. dann fuhr sie weiter und kam irgendwann zu hause an. sah in den spiegel und sah das erste mal seit langem wieder ihr gesicht und nicht das eines anderen mädchens. sie fing an laut zu lachen und legte sich auf ihr bett. blickte an die decke und schlief dann ein.
und manchmal hört man noch die vögel fliegen.
hm. gar keine weiteren erklärungen, warum ich so wenig blogge und antworte. bringt ja eh nichts. außerdem... warum die stimmung vermiesen? *knuff* I'm sorry.
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Mittwoch, 6. September 2006
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von: herbstregen
Freitag, 1. September 2006
Schmerzen der Vergangenheit
Sie sitzt auf ihrem Bett und liest langsam ein Buch.... einen Thriller, was auch sonst? Andere Bücher haben sie ja noch nie gereizt. Ihr Atem ist gleichmäßig, wirkt, als wäre er extra für diese Welt ausgewählt.... Etwas lenkt sie von der Geschichte ab, sie horcht auf und legt das Buch zur Seite. Wieder hört sie diese Stimmen... Diesmal sind sie dumpf, so wie beim letzten mal, aber sie sind da. Das Geschreie, das Gestreite, der Lärm, der Hass... Sie kann es nicht mehr hören, so oft musste sie es schon erleben, wann hört das endlich auf? Eine Vase fliegt gegen die Wand, noch mehr Lärm, jetzt fangen die Stimmen an zu weinen, sie legt sich hin, zieht die Bettdecke über den Kopf und lautscht. Sie ist 16 Jahre alt, fühlt sich jetzt aber wie ein kleines fünfjähriges Mädchen, das um ihre Eltern weint, die einander verlieren. Sie greift nach einem Teddybär und klammert sich fest an ihn, fängt an zu stammeln: "Nein.. hört auf. ich will nicht.. warum tut ihr euch das an? und warum mir.. hört auf. bitte.. bitte.." Sie wiegt sich vor und zurrück immer wieder, versucht die Stimmen zu verscheuchen. Aber es funktioniert nicht... immer wieder tauchen sie in ihrem Geist auf. Sie weiß genau, dass niemand dort in dem anderen Zimmer ist, dass sie allein zu Hause ist. Das ihre Eltern sich schon lange getrennt haben und sich nicht mehr streiten, aber trotzdem sind die Stimmen noch da. Es ist wie in einem schlechten Traum, alles wiederholt sich, will gar nicht mehr aufhören. "Warum.. warum muss ich diese Stimmen immerwieder hören? Nein Mama, wein doch nicht.... und Papa.. Papa... pssst... es wird wieder gut. Bitte, nehm sie doch einfach in den Arm und lass uns alles beenden." Sie zittert am ganzen Körper, würde man nur den Bären sehen, würde man denken, auch er zittert. Sie fängt an zu weinen völlig unbesonnen... immer lauter wird ihr erst leises Weinen. Die Stimmen werden leiser, verschwinden beinahe ganz, nur ein kleiner Nachhall ist noch da. Langsam beruhigt sich ihr geübter Atem wieder... Doch die Fragen bleiben. Die Stimmen verschwinden. Sie setzt sich langsam auf und sieht an die Decke. "Dankeschön", flüstert sie. Doch sie weiß, dass die Stimmen wieder kommen... Wahrscheinlich hat sie sie zu oft gehört, sie hatte sich schon an sie gewöhnt und jetzt tauchen sie einfach immer wieder auf. Sie möchte den Alptraum beenden. Einfach einen Tag lang nicht dieses Geschrei hören. Sie schließt die Augen, atmet noch einmal tief durch und widmet sich dann wieder ihrem Buch.
Und in solchen Augenblicken scheint es doch jedem von uns, als würde die Welt stillstehen... Man würde es erleben und wenn es vorbei ist, erinnert man sich schon nicht mehr wirklich. So ist es doch, oder?
Hm. Es geht mir besser als letztens. Schon. Aber ich würde nicht sagen, dass es mir auch körperlich besser geht. Mich plagen gerade höllische Halsschmerzen und Kopschmerzen... Jaja. Was machst du dann am Pc? Hm. Ich weiß nicht. Aber wenn ich mich ablenke sind sie ein wenig besser... Immerhin. Tjoa. Ich hoffe das es mir Morgen besser geht.. Schließlich muss ich Morgen früh raus und Prospekte in Briefkästen stecken :D Ja, Josephine hat nämlcih jetzt einen Job. *nick* dann habe ich insgesamt im Monat so ca. 90 - 100 euro. Mal sehen. Das müsste reichen... Und wenn nicht, dann öhm. Ja, dann gibts ja noch Vater. :D
Morgen kommen dann auch noch Arne und Till. Und wir essen Pizza (Jeder der mich mehr oder weniger kennt, weiß, dass ich Pizza nicht ausstehen kann. kr.) <.< Übrigens noch mal vielen Dank dafür May ;D
Hm. Blabla.
Und wenn ich meine Augen schließe, spüre ich dich immernoch hier bei mir.
ps.:
ähm. joa. ich nahmenfreak. *scharfnachdenk* aach. verdammt. ich hasse es wenn mir namen nicht einfallen. und ich mag es nicht leute beim "nick" zu nennen. naja. werd ich das halt trotzdem so klären. äh joa. schmeterlling tier du? irgendwie funktioniert dein blog nicht mehr wirklich. da kann man weder antworten noch lesen noch ins gästebuch noch sonstwas. nur so.. nicht das ich ein schlechter antworter wäre (okay. ich bin es) aber nicht ein soo schlechter. nur mal so dann. warte schon gespannt darauf, dass das blögchen wieder funktioniert.
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von: herbstregen
Geändert am 1. September 2006 um 15:09 Dienstag, 29. August 2006
Ich hasse mich
das meeresrauschen, die schönen wellen, den regen auf dem meer, der sand, das liegen, die unterhaltungen, die busfahrt, die dunkelheit, fremde städte, alle leute, die ich mag, fast alle, das vermissen, wissen, dass es so niemals was wird, die gedanken, die verschwunden sind, die zeit, die ich nicht erleben kann, das mitreden, auch wenn ich es nicht mag, das lachen, ja das soviele lachen, keinen gedanken an meine probleme verschwenden, einen tag frei sein.
das durfte ich heute nicht erleben.
die trauer, die immer wieder aufkommt, meine ganzen gedanken, die mich langsam auffressen, die einsamkeit, denn niemand ist da, die angst es ihm zu erzählen, die unendliche übelkeit, der hass auf mich selbst, der regen, der wie immer ist, das hin und her reißen, soll ich? soll ich nicht, das weggehen, das dableiben, das gefangensein in einem weiteren normalen tag und wissen, dass ich diesen tag verloren habe. ganz und gar.
das habe ich erlebt.
mal sehen, wie heute wird. bestimmt schrecklich. und jetzt laufe ich ersteinmal von zu hause weg. nur vorher muss ich es noch meinem vater erzählen. ich will nicht. ich bin traurig. ich weine. und ich weiß nicht, warum ich euch das erzähle.
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von: herbstregen
Geändert am 29. August 2006 um 18:12 << Vorige Seite Nächste Seite >>