Parkplatz.leben: August 2006
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Dienstag, 29. August 2006


Ich hasse mich

 

das meeresrauschen, die schönen wellen, den regen auf dem meer, der sand, das liegen, die unterhaltungen, die busfahrt, die dunkelheit, fremde städte, alle leute, die ich mag, fast alle, das vermissen, wissen, dass es so niemals was wird, die gedanken, die verschwunden sind, die zeit, die ich nicht erleben kann, das mitreden, auch wenn ich es nicht mag, das lachen, ja das soviele lachen, keinen gedanken an meine probleme verschwenden, einen tag frei sein.

das durfte ich heute nicht erleben.

die trauer, die immer wieder aufkommt, meine ganzen gedanken, die mich langsam auffressen, die einsamkeit, denn niemand ist da, die angst es ihm zu erzählen, die unendliche übelkeit, der hass auf mich selbst, der regen, der wie immer ist, das hin und her reißen, soll ich? soll ich nicht, das weggehen, das dableiben, das gefangensein in einem weiteren normalen tag und wissen, dass ich diesen tag verloren habe. ganz und gar.

das habe ich erlebt.

 

mal sehen, wie heute wird. bestimmt schrecklich. und jetzt laufe ich ersteinmal von zu hause weg. nur vorher muss ich es noch meinem vater erzählen. ich will nicht. ich bin traurig. ich weine. und ich weiß nicht, warum ich euch das erzähle.



Currently playing: die schmerzenden gedanken in meinem kopf
»13:47     »8 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken

Geändert am 29. August 2006 um 14:12
Sonntag, 27. August 2006


Hm. Gestern war schon ein lustiger Tag. Wir haben auch viele kleine tolle Bilder gemacht. Doofie Sven ist aber nicht augetaucht. Naja, mal sehen. Was sonst so? Ich weiß nicht. Ich drücke mich gerade vor meiner Arbeit, aber ich denke nach diesem Eintrag fange ich dann auch mal damit an. Ähm. ja. Er ist wieder weg und alles ist wie vorher, vermute ich. Josy ist tuffig. Und das Leben ist ruffig. Oder so. Ah. Ich habe gerade einen Satz von Alfi augeschnappt: "Wie man fliegt: Einfach auf den Boden schmeißen und vergessen zu landen."
Wäre ja toll, wenn das so klappen würde. "All my yesterdays you let it die" Ich möchte irgendwie gerade irgendwas anderes tun, als hier zu sitzen. oder Hausaufgaben zu machen. Naja. Behalte ich halt einmal im Leben meine Gedanken für mich.
Meiner Mutter geht es gar nicht gut.
Sie hat sich in den Kopf gesetzt, dass mein Vater sie ja noch lieben würde und so. Dabei hat meine Mutter die Beziehung beendet. Mein Vater ist natürlich total überrascht gewesen, liebt sie aber auch nicht mehr. Und jetzt ist sie total am Boden und weint dauernt nur noch. Außerdem ist sie der Meinung sie könnte ja bei uns wohnen, wenn auch nur in einem Zimmer. Aber woher sollen wir plötzlich ein extra Zimmer auftreiben? Hm. Sie schafft das schon. Und er auch.
Und die Isy verwirrt ihn angeblich auch. Naja. Irgendwann wird alles besitmmt wieder klarer.

Don't waste your time on me you're already the voice inside my head.
I miss you I miss you.
 
Lachen ist gesund.
Und weinen nicht?
 
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Ich mag den Herbstanfang.
Verbietet ihn mir.
Sonst drehe ich wieder durch.
Doch... vielleicht möchte ich das ja? 


Currently playing: blink 182 - i miss you
»16:58     »5 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken

Geändert am 27. August 2006 um 16:59
Freitag, 25. August 2006

Himmelsformen
ich blicke mal wieder in den himmel. er ist schön anzusehen. mit all seinen farben seinen formen seinen gedanken. wie lange saß ich nichtmehr an diesem tisch und habe einfach nach draußen gesehen und den bewölkten himmel beobachtet? es ist bestimmt schon länger her. aber ich muss wieder nachdenken, ich spüre es. und wiedermal beweißt mir das schicksal, wenn man etwas nicht erwartet, trifft es ein. erwartet man etwas oder denkt darüber nach, passiert es auch nicht. wenn ihr durch die straßen lauft und euch vorstellt oder euch wünscht jemanden zu sehen, den ihr schon öfters da gesehen habt, seht ihr ihn dann? nein. aber wenn ihr dort längs lauft und euch keine gedanken über die person macht, was beinahe unmöglich ist, begegnet ihr ihr. es ist wirklich komisch, ich weiß nicht ob man es schicksal nennen kann. aber so wird es wahrscheinlich sein. das schicksal will manchmal einem halt eine freude machen. morgen kommt sven her. bzw. ich hole ihn ab und dann kommt er. sven ist schon so ein lustiger zeitgenosse. ein bisschen freakisch. aber freakisch sein ist okay, schließlich bin ich es auch.
 
i don't wanna close my eyes
i don't wanna fall asleep
'cause i miss you baby
and i don't wanna miss a thing
'cause even when i dream of you
the sweetest dream will never do
i still miss you baby
and i don't wanna miss a thing
 
lying close to you
feeling your heart beating. 
 
default
 
 
und jetzt bin ich zum essen eingeladen.
euch einen schönen abend
und eine tolle nacht :D
und vergesst nicht
das schicksal liebt auch euch.
manchmal.. 
default


Currently playing: aerosmith - amageddon
Current mood: Glücklich

»19:57     »8 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken


Donnerstag, 24. August 2006

Das alte Spiel
ich wusste, dass er irgendwann wieder auftauchen würde. ich wusste es. es war ja schon immer so. die jahre sind verstrichen, aber er ist immer wiedermal aufgetaucht. wirklich vergessen habe ich ihn nie, er mich auch nicht. damals waren wir... nein. wir waren nichts. aber er hat mir geholfen mit dem leben, vielleicht auch nur unbewusst, dann tat er mir auch weh, oder eher, meine gefühle zu ihm. ich habe durch ihn das schreiben angefangen. wieder angefangen. als kleines kind habe ich viel geschrieben. aber irgendwann hatte ich aufgehört. und als er in mein leben kam, hatte ich wieder damit angefangen. alle texte, die über ihn waren, habe ich weggeworfen. ich weiß nicht warum. irgendwann wollte ich mich nicht mehr an ihn erinnern. irgendwann war er schließlich auch weg, war verschwunden aus meinem leben. dann kam er alle paar monate mal, man hat gesprochen, das alte kam wieder zurrück. heute war wieder so ein tag, heute kam er wieder, stundenlang haben wir gesprochen, aber nicht wie früher. ich hatte nicht die gleichen gefühle wie damals für ihn. ich bin auch älter geworden und ein bisschen weiser. aber eines verwundert mich doch. gerade vorhin habe ich noch einen text geschrieben, mir gedanken über die alten leute von damals gemacht, ihr konnte es alle lesen. und dann taucht er auf. nichtmal lange dannach. nur eine kurze zeit. so als könnte er immernoch meine gedanken lesen, würde mich blind verstehen. ich habe ihn drauf angesprochen und er meinte nur, ich kenne ihn doch und weiß, dass er mal da ist und mal nicht. und dann war er mitten im gespräch weg. wie immer. kein aufwiedersehn... erst dachte ich, sein pc macht vielleicht wieder probleme. aber das war es nicht. sonst wäre er schon längst wieder da. er wollte mir grad ein lied schicken. er fand die musik von der gruppe so toll. ich werde sie mir mal anhören, wenn ich was von ihnen finde. ich vertraue ihm. zumindest was die musik angeht. er ist wie ein vogel, ein freier vogel, kommt wann er möchte und geht auch wieder. ich wäre gerne wie er. aber so bin ich nicht, ich kann menschen nicht einfach verlassen. und trotz diesen schmerzen, die unzuverlässigkeit, das kaum voneinander wissen mitlerweile, weiß ich dass er immer irgendwo in meinem herzen einen platz haben wird. das spürt man einfach. er ist mein lieblingsvogel. den ich gerne beobachte. alle paar monate einmal, wenn er zufällig an mein fenster klopft und mir zu zwischert. und dann wieder fliegt, das leben genießt und dann wieder auftaucht. ich frage mich nur, wann er mir das nächste mal ein wenig glück schenkt oder verwunderung. ich frage mich das wirklich.
ich kann meine beziehung, meine gefühle zu ihm nicht beschreiben. es ist etwas merkwürdiges. irgendwas zwischen hinmmel und erde.
kann er wirklich meine gedanken lesen? gerade wollte ich diesen abschnitt veröffentlichen. und mein vogel taucht wieder auf.
mal sehen, wie lange es ihn hällt....
mein liebenswerter vogel.
 
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Currently playing: goethes erben - lebend lohnt es
»22:04     »7 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken

Geändert am 24. August 2006 um 22:11

Ganz still.
So schwarz - So leer - Ganz still
So schwarz - So leer - Ganz still

Allein vom leeren Blick fixiert
Erwartet er den Stern im Nichts
Auf ein bekanntes Augenpaar
Das in das Zimmer blickt

Im schwarzen Fenster spiegelt sich
Ein mürber Strauß einst leuchtend roter Rosen
Sie duften nicht
Die Nacht schluckt jede Wahrheit vor der Tür
Sie liebten sich berührten sich
Und ruhten nach dem Sturm

So schwarz - So leer - Ganz still
So schwarz - So leer - Ganz still

Kein Mondlicht weist ein Ziel im Nichts
Der Raum begrenzt den Blick
Die Freiheit ist so nah wie fern
Der Schlaf ließ ihn allein zurück

Allein - nicht frei - allein

So schwarz - So leer - Ganz still
So schwarz - So leer - Ganz still

Ein tiefer Blick gefriert das Glas
Sein Bruderbild gleicht ihm aufs Haar
Kein Augenblick bleibt regungslos
Befreit die Wahrheit vor der Tür

So schwarz - So leer - Ganz still
So schwarz - So leer - Ganz still


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»19:18     »Kommentieren    

von: herbstregen    in: Straßenmusikant



Und manchmal klopft es so stark, das meine Brust sich auf und ab bewegt.
Und ich vermiss dich
Und dich
Und auch dich
Doch ich weiß genau,
dass die Zeit mit uns gespielt hat.
Ich brauche euch jetzt,
Bestimmt genauso wie einst
Aber nun,
nun ist es an der Zeit alleine zu leben.
Ihr merkt es doch auch.
Wir reden nicht mehr,
schreiben nicht mehr,
lachen nicht mehr,
denken nicht mehr,
fühlen nicht mehr zusammen.
Wir sind nicht mehr eins
Wir sind nicht mehr wir.
Wir waren ein Abschnitt
Ein schöner Abschnitt
Aber Abschnitte gehen vorbei.
Leute, ich wünsch euch alles Gute.
Aber spürt ihr nicht auch, dass es an der Zeit ist zu gehen?
Ich bin mir sicher, ihr wisst, dass wir nicht sind wie früher.
Du und ich.
Wir sind nicht mehr wir.
Jeder ist andere Wege gegangen.
Keiner hat Schuld.
Manchmal denke ich an euch zurrück
Auch wenn ich mit euch spreche
Werde wieder traurig
Es zieht mich dann in die Vergangenheit zurrück
Aber ich kann nicht ewig in der Vergangenheit leben
Und genau aus diesem Grund
Sage ich euch aufwiedersehn.
Die Zeit mit dir
Und dir
Und dir
Werde ich nie bereuen.
Werde ich nie vergessen.
Das, was ihr mir gelehrt habt,
werde ich in mein Herz schließen.
Eure Seelen,
Eure Art,
Eure Gedanken ebenso.
Doch ich glaube,
Wir werden niewieder
So wie eins leben.
Aufwiedersehen.
Bis zu einem neuen Leben.
 
Vielleicht haben wir dann ja mehr von einander.
 
 
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Currently playing: Glashaus - Wenn das Liebe ist
Current mood: Traurig

»17:28     »1 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken

Geändert am 24. August 2006 um 17:31
Mittwoch, 23. August 2006

Nachgeschmack des Lebens
Panisch kramte er ein paar seiner letzten und wertvollsten Dinge zusammen. Seine Erinnerungsbox. Die Box, in die dauernt was hinzukam. Dabei war das Wort Box auch schon wieder gelogen. Eigentlich ist es keine Box mehr, es war mal eine, aber im Laufe seines Lebens wurde aus der kleinen Box eine Kiste. In dieser Kiste bewahrte er alles auf, was ihn an ganz besondere Momente erinnerte, ob Bilder, ob Gegenstände, Wörter, die er geschrieben hatte, oder sonst etwas war. Alles fand er dort drin wieder. Doch jetzt konnte er nicht hier bleiben. Nicht jetzt. Er konnte dem Druck nicht aushalten und würde ihn auch nicht von alleine aushalten wollen. Er sah gar nicht ein hier zu bleiben. Warum sollte er sich seinen Problemen stellen, wenn er doch einfach verschwinden konnte? Und genau das würde er tun. Er würde verschwinden. Seine Familie mit den Problemen, die er gemacht hatte, alleine lassen und einfach abhauen. Ohne ein Wort, ohne einen Satz. Wahrscheinlich ist es nur eine Kurzschlusshandlung von ihm. Aber jetzt konnter er nicht. Er hatte zuviel Angst davor ein Versager genannt oder gar von seiner Familie verstoßen zu werden. 
Er schnappte sich schnell seine Brottütte, ein bisschen Geld, etwas zu trinken und seine Jacke. Dann losch er das Licht, vergewisserte sich nochmal, das alles in Ordnung mit dem Haus war und ging aus der Tür. Er seufzte, als er sie schloss. Einen Schlüssel hatte er nicht mitgenommen. Den würde er ja nun auch nicht mehr brauchen. Heute war keiner zu Hause. Seine Frau war mit seinen beiden Kindern bei den Großeltern. Er ging hinnaus auf die Straße. Stieg in das Auto und fuhr los. Auf ein neues Leben. Und die Schuldgefühle wurden größer. Doch er fuhr weiter. Er fuhr einfach weiter in das Nichts, ohne zu wissen, dass wenn seine Familie nach Hause kam, sie den Bescheid des Räumungsamtes finden würden, ohne zu wissen, dass die Mutter den Kindern erklären musste, dass sie wegziehen müssne, ohne zu wissen, was für ein Loch er vorerst in ihren Herzen hinterlassen würde, dass die Kinder jede Nacht für ihren Vater beten würden, ohne zu wissen wo er ist, dass sie nach ihm schreien würden und nach ihm weinen, dass seine Frau wie wild nach ihm suchen würde, den Kindern jeden Tag auf's Neue versichern würde, dass ihr Vater noch lebt, auch wenn sie es gar nicht weiß und ohne zu wissen, dass das Loch immer größer würden werde, sowohl bei ihm, als auch bei allen anderen Menschen.
Vielleicht gibt es ja ein Happy End und der Mann kommt wieder. Wird gefunden von seiner Familie oder kehrt alleine zurrück.
Vielleicht aber stirbt der Mann auch, oder die Familie.
Wer weiß.
Denkt euch selbst ein Ende aus.
Happy End's sind nicht immer der Fall.
 
zum glück war es in meiner Familie ein Happy End.
 
 
 
Ja Leutschen. Schule wird dann wohl immer stressiger. Und die erste Woche ist noch nicht einmal verstrichen.
Aber wenigstens habe ich einen kleinen Lichtblick... und für den brauche ich jetzt mall all eure Daumen, okay? Ich habe mich bei einem Schülerjob beworben. Ich hoffe nur, die nehmen mich auch and und ich kann da schnell anfangen. Ich brauch wirklich das Geld. Und ich sag das nicht nur so, damit ich mir Kaugummis kaufen kann, sondern ich brauche es wirklich. Größtenteils nichtmal für mich.
 
 
Ich bin so abweisend zu ihr
Manchmal
Öfters
Und ich weiß nichtmal warum
Ich müsste ihr dankbar sein
Für soviel
Und ich bin es auch
Unteranderem durch sie
Erscheint mir der längste Schultag doch nicht so schlimm
Doch dann gibt es auch Momente...
Über die ich nicht regen kann.
Danke dir einfach.
 
 
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Currently playing: Betontod - Schwarzes Blut
Current mood: lebendig

»20:11     »3 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken


Dienstag, 22. August 2006

gedankenspiel.
wenn man fuer ein paar tage tot waere
sagen wir fuer fuenf
wuerde die welt dann ploetzlich ganz anders sein?
sich anders drehen?
veraendert sein?
wuerde man sich selbst wiedererkennen?


»21:19     »6 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken

Geändert am 22. August 2006 um 21:20

Dämmerung
Ich beobachte mit leisem Atem den Sonnenuntergang
Ich spüre das Gras um mich, lausche dem Wind
In der Ferne höre ich den letzten Vogelgesang
An mir vorbei läuft ein kleines Kind
 
Meine Brust bewegt sich langsam hoch und runter
Die Zeit scheint für kurze Zeit stillzustehen
Es scheint als wäre die Welt zum letzten mal munter
Und dann würde man nur noch Dunkelheit vernehmen
 
Die letzten Sonnenstrahlen sind schon verschwunden
Ich möchte für immer in dieser Dämmerung leben
Ich spüre, dass es an der Zeit ist hier zu sterben
Die Sonne wird zusammen mit mir untergehen.
 
default
 
 
Deutschaufgabe eben. Schreibe ein Kreuzgedicht zum Thema Dämmerung. Ich mag es schon lange nicht mehr Gedichte zu schreiben. Und kann es auch wirklich nicht gut. Aber was sein muss, muss eben sein.
Heute war mein erster Wahlpflichttag. Wenn man das so sagen kann. War ganz okay. In Kreatives Schreiben sollten wir über uns selbst schreiben. Ich weiß nicht. Anfangs dachte ich, dass es schwerer ist. Verheimliche ich vielleicht zu viel? Hm. Ich glaube, ich habe mich schon ganz gut getroffen....
Und dann hat Inez Mutter mir heute eine ganz tolle Kette geschenkt. An hier hängen... Moment, ich zähle mal nach... 14 Schlüssel,  ein Schloss und eine Marke mit der Zahl 16 drauf. Hui. Es klimpert schön. Ich habe mir vorgenommen, dass wenn es in meinem Leben mal wichtige Schlüssel geben sollte, kopiere ich sie mir und hänge sie an diese Kette. Ist bestimmt aber auch wieder nur so ein Einfall, der bestimmt schnell in Rauch aufgeht. Aber wer weiß. 
 
Meine Zeit steht still.
Ein neuer Einfall.
Ein neuer Gedanke ist mir zugeflogen.
Bumm.
Es hat mich erwischt.
Ich sehe die Welt mal wieder neu.
Erfinde mich mal wieder neu.
Der Regen fällt ein,
Genau in dem Moment,
indem ich feststelle,
wer ich bin.
 
 


Current mood: regnerisch.

»18:34     »5 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken


Montag, 21. August 2006

Verschobene Geschichte.
Ich habe mich nun also wirklich dazu entschlossen, meinen anderen Blog aufzugeben. So lange habe ich ihn nun schon geführt, im Oktober wäre es 1 Jahr gewesen, aber ich fühle mich nun wirklich nicht mehr wohl da. Die Einträge wurden immer seltener, der Sinn immer unsinniger und die Gefühle dabei immer weniger. Es war alles viel zu erzwungen und viel zu sehr auf das Aussehen des Blogs gerichtet. Ich hoffe, dass es hier besser wird. Ich denke mal, dass sich an der Art, wie ich meinen Blog führe, nicht viel ändern wird. Ich habe ein paar alte Einträge von meinem Blog sogar schon übernommen. Einige sind so alt, dass wahrscheinlich meine längsten Dauerleser, sie bestimmt schon nicht mehr kennen. 
 
Der Regen draußen ist schön. Ich würde zu gerne jetzt in ihn hinnein laufen. Aber ich kann nicht. Wenn ich endlich diesen Blogeintrag beendet habe, dann mache ich auch mal meine Hausaufgaben. Seit ich zu  Hause bin, habe ich schließlich nur an diesem Blog gearbeitet. Aber jetzt soll es reichen. Ich bin mir nicht sicher, ob es mich hier hällt, ich weiß ja noch, wie es davor war. Irgendwas hat mich immer zurrück gezogen. Aber ich möchte wirklich nicht mehr und bin mir fast sicher, dass ich hier bleiben will.
 
 
 
Ort zum Nachdenken. 
 
Ich sitze einfach hier. Denke über alles nach. Dieser Ort ist schön. Ganz versteckt liegt er zwischen den vielen Bäumen, sie fangen an sich langsam zu verfärben, in die schönsten Farben, die es gibt. Nachts würde ich mich wahrscheinlich hier nicht hintrauen, dabei glaube ich, dass es doch noch viel schöner dann hier wäre.
Gerade fühle ich mich wirklich frei, so wie lange nicht mehr. Ich bin einfach gegangen. Fortgegangen von all meinen Problemen und jetzt bin ich hier. Genau hier. Die Blätter schwirren über meinem Kopf umher und ab und zu landet sogar eines von ihnen neben mir auf dieser alten Bank. Niemand ist hier. Und doch scheint es so, als ob jede Sekunde jemand kommen könnte. Der Weg ist unendlich lang, eingemauert von diesen vielen Bäumen. Der Boden ist mitlerweile nicht mehr erdig, so wie er es im Sommer oder im Frühjahr immer ist. Er ist bunt und auch wenn ich normalerweise kein bunter Mensch bin, so liebe ich doch die vielfallt der Farben im Herbst. Jedes Blatt sieht ein bisschen anders aus und erzählt ebenso eine andere Geschichte. Ich setze den Stift auf ein Stück Papier an und fange an zu schreiben. Ich spüre, dass es richtig ist und diesmal etwas großes enstehen wird. In letzter Zeit hatte ich mich zu oft zu einer Geschichte gezwungen und das funktioniert dann einfach nicht. Man kann sich nicht zu einer Märchenwelt zwingen, entweder, sie entsteht, oder sie tut es nicht. Und für eine wirklich fantastische zauberhafte Märchenwelt benötigt man nunmal einfach Geduld. Doch genau dadurch, habe ich immer einen Blog und einen Stift mit, für den Fall, dass sich eine Märchenwelt ergibt. Der Wind weht über mir, es wird kühler und dunkler. Ich ziehe meinen Mantel ein bisschen enger um mich herrum, greife wieder zu meinem alten Stift und zauber weiter. "Und es ist nicht so als würde sie die  Zeit nicht lieben, im Gegenteil, sie liebt es Nachts, wenn sie nicht schlafen kann, dem Ticken der Uhr zuzuhören und manchmal sogar ihre Zeiger zu beobachten, aber heute wollte sie einfach nicht, dass diese Zeit vorbei ging. Zuviel Schönheit lag in ihr." Es wurde immer kälter um mich und langsam konnte ich die Buchstaben nicht mehr erkennen. Also beschloss ich, aufzuhören. Man könne ja weitermachen, wenn es wieder heller wird. Ich stand auf und ging ein Stück durch das Dunkle. Ich weiß, am Anfang sagte ich, ich könnte mir nicht vorstellen Nachts hier umher zu irren. Aber anscheinend habe ich mich getäuscht. Es macht mir nicht viel aus, ich weiß, dass ich hier sicher bin. Die Bäume verraten es mir. Manchmal muss man ihnen nur zuhören und man weiß, was passieren wird. Noch scheint der Sternenhimmel klar. Aber später fängt es bestimmt an zu regnen. Die Bäume haben es mir erzählt. Ich lächele einfach so vor mich hin und gehe immer weiter geradeaus. Sehe nach oben, geradeaus, nach links und nach rechts und stelle doch keinen Unterschied fest. Alles ist gleich schön.  Ich lege mich auf eine Wiese am Rand dieses Weges. Es dauert nicht lange und ich bin eingeschlafen, träume von wirren und verschwommenen Erinnerungen und von einer Zeit, die vielleicht einmal sein wird. Irgendwann wache ich auf, ich friere weiterhin und bin bis auf die Haut durchnässt. In der Nacht hat es also geregnet. Ich komme mir frei vor, einfach eine Nacht draußen zu verbringen unter freiem Sternenhimmel. Auch wenn ich die meiste Zeit geschlafen hatte. Die Sonnenstrahlen weckten mich, zeigten mir das Licht, zeigten mir die Welt. Wann bin ich denn das letzte mal durch Licht aufgewacht? Hm. Ich weiß nicht. Es ist bestimmt schon lange her. Ich schleppe mich bis zur nächsten Bank und schreibe meine Geschichte zu Ende. Sie ist gut geworden. Irgendwann gehe ich nach Hause, nachdem ich die Luft noch genießen konnte. Frühstücke und der Alltag wird wieder beginnen. Aber ab und zu brauch man einfach mal eine Auszeit.


Current mood: Skeptisch

»19:18     »10 Kommentare (0 )    

von: herbstregen    in: Straßengedanken




 Zweifel

Ist es war was wir hier sehn?
Wissen wir das wir hier sind?
Oder sind wir gar nicht hier?
Wissen wir etwas?
Oder wissen wir nichts..
Verdammt..
Wieso geht es einem Menschen von die eine auf die andere Sekunde so schlecht?
 Oder viel besser?
Ich weiß wirklich nicht warum ich diesen Blog noch führe..
Weil ich eigentlich nur den Leuten damit auf die nerven gehe ..
Und nicht weiß was es mir bringt..
Ich schreibe hier rein aus langeweile..
Und nur mit gestörten Texten..
Ich schreibe hier rein aus Wut
Mit Texten die niemand versteht
Ich schreibe hierrein aus Trauer
Damit ich merke das sich jemand für mich interresiert
 
 
Langsam sah sie hinnauf
Zu den Sternen
Sie schienen unerreichbar
Aber doch fühlte sie sich ihnen nahe
Auch wenn es erdacht war
Sie wusste doch
Sie sind bei ihr
Beobachten sie jede Nacht
Helfen ihr zu atmen
Da zu sein
Einfach zu überleben
Dennoch
Wusste sie manchmal nicht
Warum die Sterne ihr so nah sind
Und ihr Leben so weit fort..

 

 

 

 Man wartet sein ganzes Leben
Auf irgendetwas
Irgendjemanden
Doch wann findet man es?
Bekommt man es?
Und wenn man es hat..
Und es wieder weg ist?
Was passiert dann?
Stirbt man dann?
Wenn man es gefunden hat..
Was man sucht?
Ist man dann erst tot?
Sterben kleine Kinder so früh
Weil sie schon so früh denn Sinn erkannt haben?
Und die die älter werden
Waren blinder und erkannten ihn erst später?
Deswegen kann uns auch nie jemand eine Antwort geben..
Weil man stirbt nachdem man sie kennt..
Aber ist das wirklich logisch?
Oder doch wieder nur Illusion?
Wieso frag ich mich eigentlich soviel..
Ich weiß es doch eh nicht..
Und ich hab scheiße gebaut
Verdammt
 
Ich will entfliehen
Aus dieser Zeit
diesen Gedanken
Diesem Leben
Dieser Stadt
Diesem Land
Diesem Universum
Dem Dasein
Ich glaube
Ich will einfach nur
Vor mir selbst fliehen...

 

 

 

 

 

Worte

 

Worte aneinander gereiht. Je nachdem in welcher Reihenfolge sie stehen, können sie einen Sinn erfüllen. Wir nehmen sie als ganzes da. Etwas das aber selbstverständlich ist. Doch wo wären wir ohne die Worte? Wenn wir sie nicht hätten können wir oftmals nicht das zum Ausdruck bringen, was wir fühlen. Wir würden nicht auf den Punkt leben können. Manchmal sind Worte etwas, das unser Herz berührt, manchmal aber auch etwas das an uns vorbeizieht, oder etwas das uns tief vleretzt. Man kann die Worte so vielseitig einsetzen. Die richtigen Worte zu finden fällt uns oft schwer. Wir denken es gibt kein Wort für das was wir beschreiben möchten und sagen dann wieder durch ein anderes Wort, das aus was wir zum Ausdruck bringen möchten. Worte haben Magie, auch wenn viele Menschen das nicht glauben. Aber selten zieht und etwas so in den Bann wie die richtigen Worte von dem richtigen Menschen. Einer Person die es schafft den Worten Magie zu verleihen ist selten. Aber wenn mandoch so eine Person findet sollte man jedes Wort von ihr anhören und es in sein Herz schließen, denn dann hat man auch ein wenig Magie bei sich.

 

 

 

Ich möchte Bilder an meine Wand hängen. Bilder die Geschichten erzählen, Bilder die einen zum weinen und lachen bringen. Bilder die für einen da sind. Aber ich finde keine Bilder. Keine die so etwas in mir auslösen. Und unser Drucker funktioniert nicht. Sonst hätte ich schon längst welche ausgedruckt.

 

 


Ich habe schon die Welt gesehen. Habe an einer Blume gerochen. Habe gelacht. Habe geweint. Habe Freunde gefunden und verloren. Habe mein Leben bis jetzt gelebt. Habe Hausaufgaben gemacht. Über Lehrer gelästert. Habe das Lachen von Kindern gesehn. Habe mit Tieren gespielt. Habe auf einer einsamen Wieso geliegen und das Gras gespürt. Habe dem Mond beim untergehen zu gesehn. Habe der S o n n e beim Aufgehen zugegiert. Habe gesprochen und geschwiegen. Bin durch Regen gelaufen und habe die Sonne auf meinem Haar gespürt. Bin durchs Meer geschwommen. Am Strand entlang gelaufen. Treppen hochgestiegen. Voller Aufrgegung auf etwas gewartet. Habe geatmet. Habe geschrieben. Habe Worten einen sinn gegeben. Doch es gibt 3 beduetende Dinge die ich noch nicht erlebt habe. Ich bin noch nie gestorben, habe noch niemanden sterben sehn. Und ich habe noch nie geliebt.

 

 

Meine Gedanken Kreisen
Aber ergeben keinen Sinn
Ich verstehe meine Gefühle nicht
Verstehe nicht, was sie mir sagen wollen
Der Regen schlägt mal lauter, mal leiser gegen die Scheiben
Trommelt ein chaotisches Lied in mein Ohr
Ich öffne die Tür
Und stürze mich in ihn
Für ein paar Augenschläge vergesse ich mein Leid
Ich atme einmal tief ein
Und komme wieder zu den Gedanken  zurrück
Spielen sie verrückt mit mir?
Oder verstehe ich sie einfach nicht?
An meinem Körper sammeln sich die Tropfen..
Ich drehe mich um und setze mich wieder hin.
Versuche die Gedanken auszuschalten
Aber gleichzeitig sie zu vertehn
Dann koche ich mir einen Kaffee
Oder einen Tee
Weil ich einfach nicht klar komme
Villeicht ist es eine "Phase"
Villeicht ein schlechter Traum
Aber was ist es?
Ich bin ein Idiot.
Ein riesengroßer Idiot.
Ja, immer wieder sagt es mir das.
Und alle anderen geben mir auch das Gefühl einer zu sein.
Noch einmal stehe ich auf.
Noch einmal sehe ich nach draußen,
Nach dem Gewitter
Dann gehe ich in mein Zimmer
Lege mich auf mein Bett
Zünde ein paar Kerzen an
Und lasse mich wieder von meinen Gedanken und Gefühlen qäuelen...

 

 

 

Gedanken.
Gedanken, die einen immer und immer mehr aufressen.
Worte.
Worte, die einen innerlich zu Tode verletzen.
Mitleid.
Mitleid, das man nicht haben möchte.
Hass.
Hass, den man jeden Tag wieder fühlt.
Das Klarwerden.
Das Klarwerden, was doch immer scheitert.
Das Wissen.
Das Wissen, das zu verschwinden scheint.
Die Angst.
Die Angst, die mich Schritt für Schritt begleitet.
Die Tränen.
Die Tränen, die ich jede Nacht heimlich weine.
Die Menschen.
Die Menschen, die mir soviel beteuten.
Die Liebe.
Die Liebe, die mich im Stich lässt.
Die Welt.
Die Welt, die sich einfach immer weiter dreht.
Die Wut.
Die Wut, DIE IMMER WIEDER AUSBRICHT.
Das Wirrwarr.
Das Wirrwarr, was ich zu verstehen versuche.
Die Tiere.
Die Tiere, die mir halt geben.
Die Schule.
Die Schule, die mich ablenkt.
Das Schreiben.
Das Schreiben, indem ich wohl meine Bestimmung finden werde.
Die Familie.
Die Familie, die einzigartig ist.
Die Musik.
Die Musik, die mich von meinen Gedanken befreit.
Die Bäume, die Sterne, der Regen, der Himmel, die Sonne, der Tag, die Nacht, die Autos, die Fahrräder, die Lehrer, die Fußballspiele, die Kleidung, der Stress, das Versagen, das Gewinnen, das Lachen, das Kreischen, das Singen, das Deutschland, das Hamburg, das Universum, das Sonnensystem, das Weltall, die Reisen, die Bekannten, die Unbekannten, die Geschäfte, das Alltägliche, das Ungewöhnliche, ich.
An all das, versuche ich mich jeden Tag zu gewöhnen. Aber ich scheitere. Ich kann es nicht. Ich versuche es. Aber ich scheitere. ICH VERSUCHE ES.
Einmal, einmal glücklich sein. Einmal jemanden haben, der mich einfach mitten in der Nacht anruft und mir sagt, wie gern er mich hat. Mich vermisst, mich nicht mehr sehen kann und das gleichzeitig. Mir die Welt zeigt, mir meine Gedanken stehlt und sie ausspricht, mit mir im Gras steht und versucht die Sterne zu fassen, mit mir auf einem Konzert rocken geht, mich nicht mehr zur Ruhe kommen lässt, mit mir kuschelndend im Bett liegt, mir ein Leben schenkt.
Wenn man nur....



»19:03     »Kommentieren    

von: herbstregen    in: Blitzgedanken




Kill me

"Und wenn ich dir jetzt sage, dass ich dich liebe!?", fragte er. "Und wenn ich dir jetzt antworten würde, dass ich es auch tue!?", fragte sie. "Was wäre dann?" Und er ging auf sie zu... Während er langsam anfing schief zu lächeln. "Ja", auch sie fing an zu lächeln... "Was wäre wohl dann..." Und näherte sich einen Schritt. Sie standen jetzt nur noch einen Meter auseinander. "Dann würde meine Gefühle hin und her springen", flüsterte er. "Wie definierst du springen?", fragte sie und ging noch ein Stück auf ihn zu. "Wenn ich gleichzeitig vor Glück weinen und lachen will, wenn ich dich küssen und umarmen will, dich berühren, sich von dir zu entfernen nur um wieder zu dir zurrück zukommen, ich möchte in dein Ohr flüstern und in die Welt schreien wie sehr ich dich dann mögen würde... und gleichzeitig mit dir im Gras liegen und sich mit dir im Regen drehen... Aber alles gleichzeitig?! Das geht nicht.... Deswegen springen meine Gefühle.", sprach er mit zunehmender Begeisterung... Sie lächelt bis über beide Ohren und fuhr ihm durchs Haar. Beide näherten sie sich noch ein Stück. Nasenspitze an Nasenspitze standen sie nun da. Sie sahen sich tief in die Augen und lächelten wieder beide, lachten schließlich laut und vielen nebeneinander auf den Boden. "Siehst du die Wolken da?", wisperte sie. "Jah.. was ist mit denen?" "Die sind genau, wie wir. Siehst du... sie nähern sich immer näher und näher an einander. Gleich zerfließen sie zu einem..." Er drehte sich auf die Seite und betrachtete ihr so wundervolles und reines Gesicht. Es schien, als würde sie nichts bemerken, sah einfach nach oben in den Himmel und lächelte versonnen. "Hm.. Wollen wir nochmal auf unser Fragespiel zurrück kommen?", fragte er. "Ich weiß nicht, sind nicht Aussagen viel besser?" Er dachte kurz nach, eine Strähne viel aus ihrem Haar. "Verdammt, wie gut kann ein Mensch aussehen", dachte er leise. Einen Moment später sah sie auch sein Gesicht über ihrem Kopf, er sah ihr tief in die Augen. "Na, Dornröschen? Soll ich dich Wachküssen?" "Klar, mein Prinz" Und er fing an zu zittern... näherte sich langsam ihrem Kopf und auch sie näherte sich ihm, noch ein letzter Blick in ihre Augen und dann schlossen sie sie. Küssten sich eine Weile so, vergaßen alles. Dann, lösten sie sich wieder und lächelten sich an. Beide so verliebt... "Und wenn ich...", begang sie und er unterbrach sie: "Ich liebe dich...", sagte er dann. Und sie lächelte weiter... Einfach immer weiter.. und nahm ihn in den Arm und spürte seine Haut... Und flüsterte dann in sein zitterndes Ohr: "Ich dich auch."
 
 
 
 
 
 
 
 
Meine Haare wehten mir immer wieder ins Gesicht und immer wieder versuchte ich sie aus meinem Gesicht zu entfernen. Doch es funktionierte nicht. Der Wind hatte sich gegen mich gestellt, so wie jeder andere auch. Ich lief schneller und schneller, nur um dem ganzen Leben einfach zu entfliehen. Weg von zu Hause, weg von meinem Leben, weg von... Ja von irgendwo. Ich konnte all meine Gedanken und meine Gefühle nicht mehr verstehen. Früher waren sie alle so eindeutig gewesen und frei. Jetzt waren sie eingesperrt und ich konnte sie nicht bendigen, aber sie auch nicht freilassen. Ich brach zusammen, auf der Straße und blickte einfach in den Sternklaren Himmel. "Warum muss ich wieder hier liegen. Warum nicht irgendwer anders. Warum Gott? Was für eine Freude hast du an mir... Was für eine Freude hast du mich leiden zu sehen", flüsterte ich verzweifelt. Ich wusste genau, dass es keinen Gott gab. Eine große Lüge der Menschheit. Einfach unwirklich. Aber es fiel mir schwer zu glauben, dass alles, was hier passiert, meine Schuld ist. Und nicht die eines anderen. Es ist doch so verdammt leicht die Schuld auf andere zu schieben. Nichts mehr hällt mich hier. Nichts, aber doch bin ich hier. Habe ich vielleicht zu viel Angst davor, dass alles genauso bleibt? Was soll ich denn jetzt tun. Was soll ich tun... Woran soll ich mich den festhalten? Woran soll ich mich klammern, wenn da nichts ist? Keine Menschen, keine Tiere, nicht einmal ein Ich... "Du fänst schonwieder an, dich selbstzubemitleiden. Merkst du das nicht? Bist du wirklich so blind?", sprach eine Stimme in meinem Kopf. "Ich glaube dir nicht mehr, du hast mich enttäuscht. So oft. Ich habe dir immer geglaubt... Immer, aber du hast mich immer enttäuscht. Du hast mich falsch handeln lassen und hattest bestimmt auch noch deinen Spaß dabei, ist es nicht so? IST ES NICHT SO?", schrie ich die Stimme in meinem Kopf an. "Sieh nach oben" Mein Blick fiel auf eine Sternschnuppe voller Glanz und Feuer durchquerte sie den Himmel. Verzaubert alles in ihrem Licht. Viele Menschen sahen sie jetzt bestimmt. Aber keiner würder wohl das empfinden, was ich empfand. Noch nie hatte ich eine Sternschnuppe gesehen. "Wünsch dir schon was, na los", sprach es schon wieder aus meinem Kopf. "Wenn ich mir etwas Wünsche, dann geht es sowieso nicht in Erfüllung. Alles nur ein Märchen. Genau wie ich ein Mensch bin, aber nicht eni funken menschliches mehr in mich habe. Ich bin nur noch eine Seele, die Gefangen in einem Hohlkörper ist und endlich entfliehen will, verstehst du das denn nicht?" "Wünsch dir schon was, mach es einfach, glaub mir noch dieses einemal. Oder nur dieses Mal." "Weißt du wie oft ich dir vertraut habe? Jedesmal hast du mich..." "Ja, ich weiß.... Aber glaube mir. Sternschnuppen haben eine große Kraft, vorallen solche wie diese. Beeil dich schon, sonst hört ihr Zauber auf." Meine Haare fielen mir wieder ins Gesicht und ich sah hinnauf zu den Sternen... Mit meinen Lippen formte ich meinen Wunsch und schickte ihn in dem Himmel. "Zufrieden...?", wisperte ich. "Ja." Ich erhob mich von der Straße und steuerte auf ein Gebüsch zu, pflückte ein Blatt ab und pustete es in die Nacht. Es flog nur ein kleines Stück, dann schien es wieder zu fallen. Einfach nach unten. Ich wollte nicht das es fällt, das Blatt sollte nicht wie ich sein und immer denken, dass es das Leben schafft und dann doch zu Boden fällt. Es sollte etwas erreichen Groß werden, wachsen und Leben. Die Welt verführen mit seinem Lächeln. doch auch es schaffte es nicht. "Wie soll ich es denn schaffen? Das Leben... erklär es mir", fragte ich verzweifelt die Stimme in meinem Kopf. Doch sie blieb stumm. Sie war sonst nie stumm geblieben. "Bist du da, antworte mir doch. Ich schaff das nicht alleine. Ich bin... Nein, ich kann nicht ohne dich. Ich bin doch alleine, hilf mir doch. Bitte...", versuchte ich es weiter. Doch immer noch Stille. Ich spürte etwas meine Wange herrunter laufen, meine Hand berührte es. Eine Träne, eine einzelnde Träne. Wann hatte ich das letzte mal geweint? Ist es nicht schon solange her, das ich wirklich Gefühle empfunden habe? Jetzt bin ich wieder alleine. Nein, ich will nicht. Nicht schonwieder. "Stimme? STIMME? Bleib doch, geh noch nicht, ich brauche dich doch. So bleib doch bei mir", schrie ich verzweifelt in die Nacht, doch meine Schreie verhaltten nur, wie jedes andere Geräusch auch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gedanken Untergang.
 
Ich sitze also nun hier oben und sehe auf die Welt hinnunter. Das erste was ich sehe sind Menschen. Ja, diese Wesen tummeln sich wie Ameisen über die Erde, es gibt kaum noch Orte an denen man keinen mehr findet. Sie fahren in Autos, auf Fahrrädern, in Büssen, Bahnen oder sie gehen zu Fuß. Manchmal sitzen sie auch einfach auf einer Wiese und lassen die Zeit verstreifen. Den Menschen den ich mir anseh ist fazinierender als jeder Andere. Als ich einst auf die Welt kam, es mag schon eine Weile her sein, durfte ich mir einen Menschen aussuchen auf den ich aufpasse. Ich habe mir diesen ausgesucht. Er war noch klein, aber strahlte schon etwas nahe zu Perfektes aus. Seine Austrahlung verzaubert mich immer wieder. Gerade sitzt er dort unten im Garten und sieht in den Himmel. Ob er weiß, das ich es war, der ihm schon so oft geholfen hat? Wahrscheinlich nicht. Aber hoffen kann man ja noch. Er steht auf und bewegt sich hin und her. Er hat Angst und Gedanken fliegen durch seinen Kopf. Was er denkt, kann ich nicht sehen. Aber ich kann es erahnen. So gut wie ich kennt ihn keiner, nicht einmal er selbst. Das Mädchen, das er so liebte, war gegangen. Ich weiß nicht für wie lange... aber anscheinend für immer. Und er überlegt wohl noch, wie er sie zurrück bekommen kann. Wenn ich ihn so leiden sehe, zerreist es jedesmal wieder mein Herz. Villeicht werde ich ihm ja helfen das Mädchen wieder zubekommen. Immerhin kenne ich ihren Engel ja nur zu gut... Ich weiß das er wirklich liebt... doch kann ich ihm wirklich helfen? Oder muss er es doch alleine machen? Schwierig... wie jede Entscheidung die ich treffen muss... Verdammt..
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Baum im Sommergewitter

 

Amy saß drinnen im Warmen und dachte über ihr Leben nach. Draußen war einer der schönsten Sonnenuntergänge, die sie je gesehen hatte. Aber sie blieb drinnen sitzen, wollte seine schönen Farben nicht sehen, wollte sie nicht alleine genießen.
Die ersten Wolken zogen an ihrem Fenster vorbei. Tief grau und erdrückend wirkten sie. So als wollte sie die Welt verschlingen, sie in sich aufnehmen.
Amy lag noch immer auf ihrem Bett und sah die Wand an. All ihre Gedanken zogen an ihr vorbei. Wie in einem Film. Ihr Blick wanderte nur für einen Moment zum Fenster. Sie erblickte die Wolken, die sich mitlerweile vermehrt hatten und die Farben des Sonnenuntergangs spiegelten. Jetzt erschein er wirklich in allen Farben.
Amy stand auf und stellte sich ans Fenster. Und genau in diesem Moment sah Amy den ersten Regentropfen an der Fensterscheibe. Es bilideten sich nach und nach immer mehr Tropfen. Amy stand einfach nur vor dem Fenster. Es sah aus als würde sie in die Leere starren, einfach an all den Wolken vorbei.
Plötzlich wurde ihr dunkles Zimmer von einem grellen Licht erleuchtet. Der erste Blitz zog sich durch die vielfallt von Farben. Kurz darrauf folgte auch ein tiefes Gröllen.
Die Autos auf der Straße schienen in Zeitlupe zu fahren. Einige Tropfen worden von dem Lichtkegel der Autos angestrahlt. Amy sah noch ein letztes mal nach draußen, dann eilte sie aus der Tür. Immer schneller rannte sie nach unten durchs Treppenhaus. Der Donner hörrte sich hier wie Bomben an. Sie blieb stehen. Mitten im Lauf. So als wüsste sie nicht, was wirklich passiert war. Langsam ging sie weiter, kam auf einer großen Wiese an. Niemand außer ihr dem Rasen und einen einzigen Baum da. Amy weitete ihre Arme wie ein Vogel aus, began sich im Kreis zu drehen und spürte die Regentropfen auf ihrer  Haut. Sie liefen ihr Gesicht hinnunter, füllten ihre Kleidung. Sie drehte sich immer schneller. Der Donner spielte in ihren Ohren eine laute Melodie. Die BLitze schossen abwechselnd über den Himmel und erhellten die Erde. Amy hatte das Gefühl sie könnte, die von den Blitzen erzeugte Elektrizität, schmecken. sie hörte auf sich zu drehen, aber in ihrem Gefühl drehte sie sich doch noch. Das Gewitter wurde immer stärker. Kam immer näher. Blitze rasselten mitlerweile wie Regentropfen auf die Erde wie Regentropfen nieder. Es war ein einiziges Spiel von Licht und Dunkelheit, von der Stille und den lauten Geräuschen und auch von den Regentropfen die Amy in eine andere Welt zauberten. Amy dachte an eine Menge, während sie völlig regungslos den Baum ansah. Der erste Gedanke der ihr kam, war das sie auch ein Regentropfen sein möchte. Im ewigen Kreislauf teilhaben will. Verdampfen, abregnen. in einen Strom fließen. Doch auf einmal wurde sie aus ihren Gedanken getrieben. Eine vorerst unergründliche Angst machte sich in ihr breit. Amy wollte nur weg von diesem Baum. Sie drehte sich schnell um und sprinntete von dem Baum weg. In der nächsten Sekunde pasierten dann zwei Dinge gleichzeitig. Amy stolperte über einen Stein und viel zu Boden. Hinter ihr schlug mit einem lauten, tösenden Knall ein Blitz im Baum ein. Für einen Moment schienen alle Geräusche wie ausgeschaltet. Amy sah hoch und erblickte nun den brennenden Baum. All sein Stolz schien durch einen kleinen Blitz verloren gegangen zu sein. Amy roch den Rauch. Sah die roten Flammen, die bis zu den Wolken hinnauf schlugen. Ja, der Baum war groß gewesen. Er hatte schon immer wunderschön ausgesehn. Doch Amy fand, dass er noch nie so schön wie jetzt aus sah. Doch ihr wurde auch klar, dass sie ihn niewieder sehn würde. Soviele Erinnerung hatte sie mit ihm verbunden. Soviele schöne und auch traurige Ereignise. Und jetzt? Jetzt schien alles vorbei zu sein. Amy konnte und wollte diesen Baum nicht mehr so sehn. Mitten in all den Regen, den Donner, den Blitzen und dem Feuer drehte Amy sich um und fing fort. Ging fort in ihr neues Leben, mit der Erkenntnis, das nichts jemals wieder so sein wird, wie es einmal war. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 Twice
 

Einst war die Erde ein ganzes. Es gab einige Kontinente zwischen denen teilweise Meere lagen. Aber insgesamt war es doch eine Erde. Eine Art Kugel. Die Menschen ähnelten sich. Einige waren größer, andere kleiner, dicker, dünner, Mann oder Frau. Aber alle hatten sie ähnliche Gedanken. Jeder hatte etwas Gutes und jeder etwas Böses in sich.  Aber wie alles, veränderte sich auch die Erde. Die Menschen merkten es zwar, aber es war ihnen relativ egal. Sie sahen es als völlig normal an. Aber nichts war normal gewesen. Ein großes Gewitter war aufgekommen. Überall Regen und Wolken. Mehrere Wochen ging es so. Nicht nur in einem Land oder zwei. Sondern auf der ganzen Welt. Die Menschen wunderten sich. Aber taten doch nichts dagegen. ein halbes Jahr nachdem nur Regen viel, die Menschen keine Ernte mehr bekamen und das Wasser überhand über das Land nahm. Fragten die Leute sich, ob die Welt untergehn würde. Sie waren panisch. Flüchteten auf hohe Berge. Oder gebiete die über den Meeresspiegel lagen. In einer besonders stürmischen Nacht teilte sich dann die Erde. Langsam brach sie in zwei Hälften. Immer weiter entfernten sie sich von einander. Erst merkten nur die wenigsten Leute was geschehen war. Aber durch die Nachrichten wusste es bald die ganze Welt. Die eine Hälfte hatte von nun an kein Regen mehr. Hatte wieder normales Wetter, war in einer stabilen Umlaufbahn. Die andere hingegen flog Ziellos durch die Gegend. Sie wurde zur reinsten Hölle. Die Menschen von der anderen Seite versuchten die Menschen der Hölle zu entreißen. Aber es gelang ihnen nicht. So ist unsere Erde entstanden. Wir sind die Hölle. Die Erde hat sich regeneriert. Ist wieder zusammengewachsen. Aber die Menschen sind genauso schlimm geblieben. Die andere Erde, mit all den glücklichen Leuten, ist nun in einer anderen Galaxie. Und dort sind die Menschen glücklich. Dort ist jeder glücklich. Wohin gegen unsere Erde einfach nur ein Ort der Hölle ist...
Können wir nur hoffen das wir den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wüste
 
Sie öffnete ihre Augen und sah sich in der Wüste. Sie drehte sich um, doch auch dort war nur der heiße Sand. Über ihr brannte die Sonne. Sie fing an zu schreien, rief nach Hilfe, wollte das sie irgendwer hört. Aber niemand war da. Sie schrie sich beinahe die Lunge aus dem Hals, aber es war niemand da. Sie brach schließlich erschöpft auf dem Boden zusammen. Sie fing an in sich selbst hinnein zu schreien. Denn von außen herraus schien sie niemand zu hören. Also verstummte sie. Weinend und alleine lag sie auf dem heißen Wüstensand. Die Sonne schien ihr Leben zu verbrennen. Sie sehnte sich nach ein bisschen Regen und jemanden der sie hörte. Nach vielen Stunden sah sie einen Menschen. Er kam auf sie zu. Er verstand sie. Es kam ihr vor als würde sie ihn schon ewig kennen. Aber sie kannte ihn nicht. Sie sah ihn das erste mal in ihrem Leben. Aber er hörte ihr zu. Selber sagte er nichts. Er nickte nur ab und zu. Aber er verstand sie und hörte sie. Als sie sich ausgesprochen hatte blinzelte sie einmal kurz. Und der Mensch schien sich wieder zu entfernen. Sie schrie ihm hinter her, er solle sie nicht alleine lassen. Aber er verblasste immer mehr. Irgendwann wurde ihr klar, dass er nur eine Fata Morgana war. Wie alles in ihrem Leben. Sie erinnerte sich an ihre Vergangenheit. Es war genauso gewesen. Es war ihr nur nie aufgefallen. Auch da hatte sie immer geschrien. Sie hatte geschrien und niemand hatte sie gehört. Die Leute hatten sie nie verstanden. Aber sie hat es nicht richtig bemerkt gehabt. Nun, wo sie alleine in der Wüste liegt, stellt sie erst fest wie es doch schon immer war. Wenn man gehört werden möchte, wird man nicht gehört. Man wird nur gehört, wenn man wie all die anderen ist. Glücklich mitzieht, das tut was die anderen für normal und richtig halten. Aber sie war nie einer von ihnen gewesen. Und jetzt merkte sie, wie alleine sie doch war. Trotz ihrer Freunde. Irgendwann lag sie da nur noch. Tag und Nacht. Über Jahre. Sie weiß nicht, dass sie eines Tages aufwachen wird und feststellt, dass es nur ein Traum ist. Doch wie lange wird sie noch träumen...?
 
 
 
 
 
 
 
Wo? 
 
 
Er wachte eines Morgens auf. Sah sich um, doch er war nicht zu Hause. Es war nicht sein zu Hause. Auch wenn alles so aussah, als würde es sein zu Hause sein. Doch es war wärmer. Viel zu warm. Er stand auf und ging langsam zu seinem Fenster. Er schob die Vorhänge bei Seite und sah hinnaus. Seine Augen schienen erst, als würden sie nicht dort hinsehen. Sondern in eine andere Welt. Sie sahen vorbei. Sahen nicht richtig hin und doch sah er es sofort. Als alles klarer wurde erkannte er wo er war. Er wusste es einfach. Draußen liefen ein paar Menschen umher. Sie sahen deprimiert aus, geschlagen, verletzt und tot. Ja, sie alle sahen aus als wären sie tot. Dreckige Erde hing ihnen an dem Gesicht. Einige blutenden, aber das blut war nicht Rot, nicht das normale Rot. Es war viel heller und flüssiger. Mit gesenkten Schultern zogen 2 von ihnen an seinem Haus vorbei. Der eine sah zu ihm hinnein. Dieser B l i c k ... Er würde ihn nie vergessen. Die Augen schienen ihr Licht verlorenen zu haben, sie hatten keine Pupillen mehr und die Roten Flammen spiegelten sich in seinen Augen. Blut floss aus ihnen hinnaus, wie Tränen die vergessen haben wie sie aussehen. Vergessen wie es aussieht leben in sich zu haben. Vergessen wie es ist zu atmen. Der Mensch zog weiter. Und ER versuchte ruhig zu denken. Er hielt es nicht für einen Traum. Träume sind anders. Sie sind unrealer. Man spürt sie nicht. Er konnte nicht klar denken. Er wusste nur, dass er diesen Augen helfen wollte. Aber er fühlte sich zu verloren. Noch einmal schwengte sein Blick über die Landschaft vor seinem Fenster. Eine Brücke verband zwei Seiten. Unter ihr Lava. Der Himmel leuchtete Rot. Es gab keine Wolken. Keine Sonne. Nur das einfache Rot. Die Erde war auch Rot, das Rot das getrocknetes Blut hat, jenes Rot, welches er früher als Sofa hatte, als er noch ein Kind war. Einzelnde Klumpen erstreckten sich wie Hügel nach oben. Und es gab einen der besonders hoch war. Auf ihm stand eine riesige Burg. So groß und breit, wie er noch nie zuvor eine gesehn hatte. Sein Blick fiel auf seinen Fußboden. Alles sah wie immer aus. Er sah sich das ganze Zimmer an. Sein Blick wanderte in jede Ecke. Nichts, wirklich nichts hatte sich verändert. Alles sah so aus, wie er es das letzte mal gesehn hatte. Er lief zum Spiegel. Sah hinnein. Nein! Das konnte nicht sein. Das ist er nicht. Er ist nicht so. Er sieht nicht aus wie sein Spiegelbild ihn wiedergibt. Er ist verzweifelt. Läuft zu jedem Spiegel im Haus, doch jeder einzelnde zeigt ihm das selbe Bild. Ein rotes Wesen, mit spitzen Ohren und Hörnern, mit einem verzerrten Lächeln, das einfach nicht weggehen wollte, mit einem langen Schwanz und ohne jegliche Kleidung starrte ihn aus dem Spiegel an. Es stimmte. Er war in der H ö l l e.  
 
 
 
 
 
 
 
Einst die Hölle...
Und nun...?

 
 
Ich wollte euch den Himmel beschreiben
So wie ich es einst mit der Hölle tat
Ich wollte euch in die wunderschöne Welt hinnein versetzen
So dass ihr alles mögliche tun würdet, um in den Himmel zu kommen
Ich wollte euch ein Stück Himmel schenken
Wollte ich weiß machen, dass es sowas gibt
Wollte beschreiben wie glücklich alle Menschen dort sind.
Dass es sowas wie wahre Liebe gibt.
Dass die Sonne auf Dauer scheinen kann.
Dass man die Menschen von oben lachen sehn kann.
Wollte euch ein kleines Lächeln auf's Gesicht zaubern.
Doch ich habe vergessen, wie es ist glücklich zu sein.
Kann mir nicht vorstellen, wie der Himmel auch nur annährend aussieht.
Und deswegen lass ich es bleiben und möchte von euch wissen,
Könnt ihr noch den Himmel noch beschreiben?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Musik
 
 
 
 
 
Tief stand die Sonne damals über dem Horizont. Leise Musik lief in ihren Ohren: "I could stay awake, just to hear you're breathing", flüsterte es zarrt in ihre Ohren. Vor ihr war ein wunderschöner See. Er glänzte golden, durch den Sonnenuntergang. Die Bäume wiegten im Wind und sie ließ die Zeit verstreifen. Ihre Beine baumelten gleichmäßig von dem Ast herrunter, währrend man nur das rauschen des Windes und das Rascheln ihres Buches hörte. Von diesem Buch war sie von Anfang an wie v e r z a u b e r t gewesen. Sie vergaß alles um sie herrum. Hörte nur diese raue Stimme und laß in den vertäumten Zeile. Wielange sie dort saß, wusste sie nicht mehr. Aber es kam ihr vor wie eine Ewigkeit. Irgendwann schien nur noch der Mond und seine Sterne auf ihr Buch. Als sie das bermerkte, löste sie sich von ihm und sah sich diese wunderschöne Nacht an. Sie wollte in dieser Sekunde soviele Dinge ändern, soviel rückgängig machen. Doch sie wusste nicht wie. Sie schloß die Augen und sah all ihre Momente mit ihm noch einmal. Sie zogen an ihr vorbei, wie eine irreale Vorstellung, wie ein erträumter S o m m e r r e g e n. Doch sie wusste das es einmal gewesen war. Langsam und zarghaft kletterte sie von dem großen Baum herrunter. Sie packte das Buch mit den zauber Blätter in ihre Tasche. Schlendert bewegte sie sich zum Ufer des See's. Sie legte ihre Tasche und Jacke ab und tauche langsam unter Wasser. Von einer Sekunde auf die andere, fühlte sie sich frei. So als würde sie schweben. Sie schwamm weiter und weiter hinnaus. Währrend sie von dort unten hinnauf zu den Sternen sah, wurde ihr klar das nichts mehr so sein wird wie es früher war. Das sich alles verändert hat und nur sie still stand, mit der Zeit um sich herrum. Ihr fiel es aufeinmal schwer zu Atmen. Sie wusste doch das sich alles verändert hatte, doch irgendetwas hatte sie in ihrem Glauben, oder gar Traum gelassen, dass alles wie immer ist. Aber sie hatte sich geirrt.
Tropfend stieg sie aus dem Wasser, hing ihre Tasche um und machte sich auf den Weg ins Nirgendwo. Sie hatte erkennt, dass sie so nicht weiterleben konnte. Und machte sich auf ihren unendlichen Weg.
Sie wird sich verlassen und neu finden. Villeicht wird sie sich sogar vergessen... 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich
 
 
 
Nacht, Zeit und das Unvergessene

Mitten in der Nacht wache ich also auf...
Mein Blick wandert hoch zur Decke
Meinen Gedanken fliegen umher
Einen klaren kann ich nicht fassen..
Ich kann nicht mehr schlafen..
Also lieg ich hier und vergesse die Zeit um mich herrum
Und starre meine weiße Decke an..
Ich seh hinnaus aus dem Fenster...
Draußen weht Wind..
Der Himmel ist bewölkt..
Niemand da, der mich in den Arm nimmt..
Mir zeigt das ich existiere
Und es wert bin zu existieren..
Ich drehe mich zur Seite
Drücke meinen Cd-Player an.
Langsam erfüllt mich die Musik..
Ich summe leise mit..
Drehe mich zur anderen Seite
Zur Wand
Und sehe wieder sie an..
Wieviel man in meiner Wand erkennen kann
Überall die Schwamm streifen..
Manchmal haben sie Formen..
Die dunklen Punkte..
Manchmal sind es einfach nur Punkte..
So vestreicht die Zeit..
Die Zeit ins Unendliche..
Einfach mal abschalten, nichts mitbekommen..
Nur der Musik lauschen..
In seinem Bett liegen..
Und die Zeit vergessen..
Ich lausche das erstemal in meinem Leben
Richtig den Texten..
Die die Jungs da singen..
Sie haben Recht..
Es stimmt was sie versuchen einem mitzuteilen..
Wieso geht es ihnen wie mir?
Kann man sich wirklich in einem anderen Menschen wiederfinden?
Und wenn ja, warum sind sie dann weg?
 
Your feeling sad
Your feeling lonely
And noone seems to care
 
Weiter singen sie...
Eine leise Träne läuft mir dann die Wange herunter..
Ich will aufstehn..
In den Spiegel sehn und sagen:
"Du kannst es schaffen, weine nicht, das Leben geht weiter, auch ohne dich."
Doch ich bin nicht stark genug..
Mein Körper hat nicht die Kraft...
So bleibe ich liegen
Und höre zu, wie die sanfte Stimme, mein Leben erzählt...
Nach einer Unendlichkeit schlafe ich dann wieder ein..
Wache am Morgen auf..
Und wunder mich warum mein Cd-Player an ist..
So wie jeden Tag..
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Er
 
Nun liege ich hier. Mit dem Blick zur Decke. Ich bin regungslos. Kann nur still tamen. Meine Gedanken sind geflohen. Sie sind überall, nur nicht hier. Es hat augehört. Ich spüre keinen Schmerz mehr. Sowohl keinen körperlichen, als auch geistigen. Ich vernehme nichts mehr, nur das Surren der Aperrate und leise Stimmen, die unendlich weit entfernt scheinen. Ein Gesicht taucht über meinem Bett auf, ich kann es nicht erkennen, es ist verschwommen. Da spüre ich wie man mich drück. Mich einfach nur drückt, so als würde es es niewieder tun können. Was passiert hier? Das Drücken lässt nach. Die Person wird weggezogen. Nun sehe ich wieder die weiße Krankenhaus Decke. Endlich! Ein Gedanke hat mich gefunden. "Die Person war die die du schon immer geliebt hast, deine ganze Familie ist hier. Alle sind sie da, nur wegen dir. Sie sind da und werden dich nie vergessen. Sie lieben dich und werden es immer tun. Versuch ihnen doch noch einmal ins Gesicht zu sehn", flüsterte der kleine Gedanke.
Ich bedankte mich bei dem Gedanken und ich bemerkte das mein Körper mehr als nur normal geschwächt war.
"Nur noch ein bisschen mehr", sprach der kleine Gedanke.
Ich habe es geschafft. Ich lächele zarghaft und seh noch einmal in jedes einzelnde Gesicht. So schön sahen sie alle aus. Das letzte Gesicht war das von ihr. Ihr wunderschönes Gesicht. Wie oft, hatte ich es lachen sehn und jetzt, weinte sie, aber es war noch viel schöner. Mein BLick blieb an ihr haften. Führ Jahre, Jahrtausende und die Ewigkeit. Dies würde das Letzte sein was ich für immer sehn sollte. Meine Liebe.
 


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von: herbstregen    in: Lebensgeschichten




Man sagt die schönsten kreativen Ideen entstehen durch die Liebe. Ob durch Liebeskummer, frische Verliebtheit, oder alte Vertrautheit. Oder auch durch die Freundschaft. Solche Texte zu verfassen, wenn man es noch nie gefühlt hat, ist noch schwerer als in dieser Welt zurrecht zu finden. Man stößt, wenn man so Etwas schreibt, immer wieder auf Hindernisse, auf Probleme, weil man nicht weiß wie es sich anfühlt. So ist es aber auch bei jeder Geschichte. Nicht nur bei der über Liebe. Ich möchte euch meine Geschichte erzählen. Meine ganz eingene. Ich, Marie Horn, habe einmal geliebt. Nicht mehr, nicht weniger. Genau einmal. Es war das Schönste, was ich je in meinem Leben erlebt habe. Es war wunderbar. Doch es hat geendet. Früher als es hätte enden dürfen. Als ich ihn kennen lernte war ich 17 Jahre alt, er 25. Natürlich hatten meine Eltern Anfangs etwas gegen den Altersunterschied, aber dies spielte für uns nie eine Rolle. Wir lernten uns in der U-Bahn kennen, redeten mit einander und verabredeten uns erneut. Er meinte ich sah älter als 17 aus, sonst hätte er es nie zu einem zweiten Gespräch kommen lassen. Aber es kam so, er hatte mich auch nicht nach meinem Alter gefragt. Wir verbrachten viel Zeit mit einander. Wunderschöne Abende im Sonnenuntergang. Viele Zeiten miteinander. Streit hatten wir selten und wenn wir Streit hatten, dann endete er nach einer kurzen Zeit, weil wir einfach nicht ohne den Anderen konnten. Ich möchte euch das Ende unserer Geschichte erzählen. Wie eine Liebe anfängt, sieht man in jedem Film. Lernt man schon in Kindergeschichten. Aber wie eine Liebe endet? Das sieht man selten. In Filmen sind die Paare für eine kurze Zeit getrennt, aber am Ende sind sie wieder glücklich. Eine Sache müsst ihr noch vor der Geschichte wissen. Wie er heißt. Sein Name liegt mir schwer auf der Zunge. Aber schön fand' ich ihn schon immer. Ich überlege meinen Sohn so zu nennen, falls ich jemals einen haben sollte. Sein Name ist Pierre. Einfach. Aber schön.
Habt ihr noch Zeit? Wenn nicht lest später weiter. Oder lasst es bleiben. Es liegt ganz alleine bei euch. Wenn ihr noch Zeit habt dann lehnt euch zurrück, entspannt euch, macht leise Musik im Hintergrund an und nehmt meine Worte in euch auf. Erinnert euch daran, wenn es soweit ist. Versteht sie. Und setzt sie in eurem Leben ein.
 
Es war Abend gewesen. Ein schöner Herbstabend. Die ersten Blätter flugen durch die Luft und landeten auf den Köpfen fremder Menschen. Pierre und ich hatten den Tag zusammen verbracht. Wir hatten an einem See gelegen und diesen ersten Herbstag genossen. 2 Jahre waren wir nun zusammen. Zwei wunderschöne Jahre. Meine Eltern hatten sich längst an ihn gewöhnt. Hatten längst verstanden, dass es mir ernst mit ihm war. Wir waren gerade auf dem Weg zu seinem Auto, als Pierre mich aus den Gedanken riss: "Wie lange ist es her, dass du dich wie ein Kind gefühlt hast?" Ich liebte ihn für seine völlig aus der Luft gegriffenden Fragen, die mich immer zum Grübeln brachten. "Ganz ehrlich? Ich weiß nicht... jedes mal wenn ich bei dir bin fühle ich mich geborgen und Geborgenheit ist bei mir schon ein Stück Kindheit." Pierre nickte versonnen. Wir gingen weiter, doch Pierre blieb stehn. Mit leiser Stimme fragte er: "Liebst du mich?" "Ja natürlich liebe ich dich, du Narr." Er schüttelte den Kopf. "Nein liebst du mich wirklich? Dreht sich dein Kopf in jeder Sekunde nur um mich? Würdest du mir alles verzeihen und für mich sterben? Mich bis ans Ende der Welt tragen, selbst wenn ich viel schwerer bin als du? Ich würde das für dich tun." Ich überlegete kurz. War dies nicht eine Mädchen Frage gewesen? Möglich. Aber natürlich liebte ich ihn, daran gab es keinen Zweifel. "Pierre? Was ist passiert?" Ich wusst edas etwas nicht stimmte. So würde er nicht reden. Sonst würde er mir einfach den ganzen Weg sagen, wie sehr er mich liebe. "Es ist..." Pierre verstummte. Ich sah ihn fragend an. "Was ist Pierre?" Stille. "Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Setz dich hin und schließ die Augen und versrpech mir sie nicht zu öffnen bevor ich es dir sage, okay?" "Okay...." Ich hatte mich auf den Boden gesetzte und wartete nun darauf, dass ich meine Augen öffnen durfte. Ich merkte, das er sich hinter mich setzte. Er hielt mich fest. Nicht ein normales Umarmen, mehr ein fest Drücken, so als würde er sich von mir verabschieden wollen. Leise hörte ich seine Stimme ganz nah an meinem Ohr: "Ich werde dir jetzt etwas erzählen. Etwas das mir sehr schwer fällt. Bitte, lass mich zu Ende erzählen... ich kann es sonst nicht." Ich nickte langsam mit dem Kopf, dann sprach er weiter "Ich liebe dich, das weißt du, oder? Ich erinnere mich an jeden Moment mit dir als wäre es mein Lieblingsfilm, dessen Dialoge ich auswendig kenn. Ich werde dich auch immer lieben, und du mich. So eine Liebe wie unsere gibt es nur einmal. Es ist nicht einer dieser normalen Lieben. Nicht einer dieser, jene man aus dem Film kennt. Unsere Liebe ist etwas besonderes. Etwas, dass uns verbindet. Wir teilen eine Seele. Nein, wir sind eine Seele. Wir sind wie Bruder und Schwester, wie Feuer und Eis, wie Liebe und Hass, wie Himmel und Erde, wir können nicht ohne einander. Aber wir müssen es trotzdem versuchen. Keiner von ihnen, ob Himmel, Erde, Hass, Liebe, Brüder, Schwestern, Feuer, Eis, keiner von ihnen ist perfekt. Denn sie sind alleine. Wir aber sind zusammen perfekt. Doch ich kann nicht für ewig perfekt sein. Das wird langweilig. Und du kannst es auch nicht. Ich wette in diesem Moment siehst du mein Gesicht, wie es sich immer weiter von dir entfernt. Auch ich habe meine Augen geschlossen und dein Gesicht flieht vor mir. Ich spüre Tränen auf deinen Gesicht. Marie, ich spüre sie. Aber ich liebe dich. Das darfst du nicht vergessen. Es mag klingen wie in Titanic. Aber auch so ist unsere Liebe nicht. In diesem Leben, bist du das einzige was mich hier hällt. Das was mein stützender Phal ist. Aber es zieht mich mehr und mehr in die Richtung des Todes. Ich möchte nicht sterben. Aber ich werde es bald. Ich fühle es in meinem Herzen. Wenn du eine Mathearbeit verhauen hast und du schon weißt, das es nicht besser als eine fünf wird, dann fühlst du das doch auch, oder? Und so ist es bei mir. Mein Körper fängt an sich gegen mich zu stellen, meine Seele abzustoßen. Er hat festgestellt, dass wir perfekt geworden sind. Und einer von uns gehen muss. Weil die Welt nichts Perfektes akzeptiert. Und ich möchte dich nicht noch mehr verletzen. Du wirst es nicht verstehn. Ich verstehe es selber nicht. Aber möchtest du mich sterben sehn? Selbst wenn.. ich möchte nicht, dass du mich leiden siehst. Ich möchte, dass du mich so in Erinnerung behälst... du in meinem Arm, wir beide zusammen. Das möchte ich. Nur das. Ich werde höchstens noch 1-2 Monate leben... und in der Zeit, wirst du mich nicht mehr sehn. Verstehst du mich? Auch mir laufen Tränen übers Gesicht. Marie, weine doch nicht. Ich liebe dich doch. Und wir treffen uns doch wieder. An einem Ort, an dem wir perfekt sein dürfen. An einem Ort an dem wir uns lieben dürfen." Pierre hatte Recht, ich weinte... dies konnte doch nur ein schlechter Scherz sein. Noch immer hatte ich meine Augen geschlossen. Schließlich wollte er es so. Auf einmal hatte ich gemerkt, wie seine Wärme sich von mir entfernte. Mein Magen wurde plau. Lange Zeit dauerte es, bis ich von weit hinten ihn rufen hörte, ich dürfte die Augen öffnen und ich müsse ihn nicht suchen. Er würde
mich schon wiedersehn. Sofort waren meine Augen aufgesprunge. Ich war aufgesprungen. Erst war mir Schwindelig gewesen, doch dann wollte ich ihn einfach nur finden. Ich drehte mich, aber er war nicht zu sehn. Ich brach zusammen. Konnte nicht glauben, dass er einfach so gegangen war. Ich musste ich übergeben. Die Leere in meinen Magen hielt ihn nicht davon ab... Nein, ich konnte hier nicht liegen bleiben. Ich musste ihn finden. Pierre konnte nicht so einfach abgehaun sein. Doch er war es. Und ich würde ihn nicht wieder sehn.
 
Natürlich hatte ich ihn noch gesucht. Ich war in den Wald gerannt, Kilometer über Kilomenter. War zwischendurch zusammen gebrochen, hatte mich übergeben, haluzieniert, geweint. Jeden Schritt den ich weiter lief, war ich mehr gestorben. Aber ich hatte ihn finden wollen. Doch er war nicht da. 5 Tage hatte ich in dem Wald nach ihm gesucht. 5 Tage. Aber er war nicht zu finden. Irgendwann war ich eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Ein paar Wanderer hatten mich gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Reden konnte ich mit niemanden. Pierre. Pierre wo bist du? Pierre ist weg. Unterhaltungen mit mir selbst waren die einzigen, die ich zuließ. Aber auch sie machten mir Angst. Noch jetzt weine ich, bei diesen Zeilen. Auch wenn sie kalt wirken. Auch wenn sie mir Angst machen. Wahre Liebe findet man nur einmal. Wahre Liebe findet nicht jeder. Viele denken, dies ist die einzig wahre Liebe. Und dann? Dann lassen sie sich scheiden und finden die nächste wahre Liebe. So läuft es doch. Aber was wir hatten, war wirklich wahr. Ich glaube auch immer noch seinen Worten. Auch wenn es villeicht Naiv ist. Aber es war wahre Liebe. Und die Welt ist an keiner Ecke perfekt. Nur bei uns war sie es. Für eine viel zu kurze Zeit.


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von: herbstregen    in: Albion





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