Wie schon erwähnt machte das wetter lust auf ein Konzert und so kam es
auch das ich dieses Jahr zum ersten Mal im T-shirt vor einer Halle
stehen konnte ohne mir den allerwertesten abzufrieren.
Nachdem ich die Band schon auf diversen Festivals sowie im Conne Island
in Leipzig gesehen hatte, gestern nun die Premiere in der sächsischen
Landeshauptstadt. Das Konzert fand in der Reithalle statt, einem Venue
in dem ich in meinem 5. Jahr im ost-exil noch nie war. Zum Glück leicht
zu finden. Der erste Eindruck: Oh ganz schön groß! (ca. Conne Island
oder Faust mal zwei)
Die Frankfurter Colorful Grey
spielten nur vor wenigen Leuten und hatten wohl einen treuen Fan
mitgebracht der einsam vor der Bühne zappelte... War aber auch noch
nicht viel los und was wirklich aufregendes gab es auch nicht geboten.
Das sah dann bei Tribute to nothing
schon anders aus. Der Saal inzwischen gefüllt fängt zwar nicht an zu
kochen aber es hat sich schon ein kleiner Moshpit gebildet. Unbedingt
mal anhören, die Engländer sind ganz gut.
Boysetsfire betreten zum
Akkustikintro von Walk Astray (genau wie ich es morgens beim pinkeln
gespürt habe) die dunkle Bühne um beim schnellen Teil genau wie die
Menge zu explodieren. Spätestens bei Release the dogs gab es dann auch
für mich kein Halten mehr.
Zur Mitte der Show gab es dann einen eingeschobenen Akkustikset um der
Band und dem Publikum Zeit zum verschnaufen zu geben. Nathan kündigte
auch an das es keine Zugaben geben würde sondern die Band so lange mit
Volldampf spielen würde bis es nicht mehr ginge. Weitere Höhepunkte:
Die von mir favorisierten With Cold Eyes und My life in the knive
Trade.
So fand die Show dann auch nicht, wie man sich fast schon dran gewohnt
hätte mit Rookie ihr Ende. Stattdessen bildeten Requiem und After the
Eulogy den krönenden Abschluss.
Zweifelsohne die Beste Show die BSF bisher bei mir abgeliefert haben.
dudunille
Gedanken eines Südwinser BWL Studenten zum Zeitgeschehen, Musik und Ökonomie.
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