dudunille
Gedanken eines Südwinser BWL Studenten zum Zeitgeschehen, Musik und Ökonomie.
Einträge "März 2006":
Mittwoch, 29. März 2006
Feueralarm
Boysetsfire - Review
Nachdem ich die Band schon auf diversen Festivals sowie im Conne Island in Leipzig gesehen hatte, gestern nun die Premiere in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Konzert fand in der Reithalle statt, einem Venue in dem ich in meinem 5. Jahr im ost-exil noch nie war. Zum Glück leicht zu finden. Der erste Eindruck: Oh ganz schön groß! (ca. Conne Island oder Faust mal zwei)
Die Frankfurter Colorful Grey spielten nur vor wenigen Leuten und hatten wohl einen treuen Fan mitgebracht der einsam vor der Bühne zappelte... War aber auch noch nicht viel los und was wirklich aufregendes gab es auch nicht geboten.
Das sah dann bei Tribute to nothing schon anders aus. Der Saal inzwischen gefüllt fängt zwar nicht an zu kochen aber es hat sich schon ein kleiner Moshpit gebildet. Unbedingt mal anhören, die Engländer sind ganz gut.
Boysetsfire betreten zum Akkustikintro von Walk Astray (genau wie ich es morgens beim pinkeln gespürt habe) die dunkle Bühne um beim schnellen Teil genau wie die Menge zu explodieren. Spätestens bei Release the dogs gab es dann auch für mich kein Halten mehr.
Zur Mitte der Show gab es dann einen eingeschobenen Akkustikset um der Band und dem Publikum Zeit zum verschnaufen zu geben. Nathan kündigte auch an das es keine Zugaben geben würde sondern die Band so lange mit Volldampf spielen würde bis es nicht mehr ginge. Weitere Höhepunkte: Die von mir favorisierten With Cold Eyes und My life in the knive Trade.
So fand die Show dann auch nicht, wie man sich fast schon dran gewohnt hätte mit Rookie ihr Ende. Stattdessen bildeten Requiem und After the Eulogy den krönenden Abschluss.
Zweifelsohne die Beste Show die BSF bisher bei mir abgeliefert haben.
Montag, 27. März 2006
Frühling
Freitag, 24. März 2006
die online ausgabe eines nicht unbedingt meinungsbildenen Nachrichtenmagazines
Nun ja an sich nicht schlimm aber irgendwie ist mir dieser schreiberling zu sarkastisch.
Ich hab irgendwie die Vermutung das einige Journalisten, die nicht unbedingt hauptsächlich über Musik schreiben bei neuen Platten von Punkbands (unerwünschte) innovative Neuerungen im Hinblick auf Sound und textlicher thematik e erwarten.
Mittwoch, 22. März 2006
Mit Innovation
Wer sich die Innovation sehen will der schaue hier.
Aber vorsicht: nettes Spielzeug!
Donnerstag, 16. März 2006
Dienstag, 14. März 2006
Was haben Thees Ullmann und ich gemeinsam?
"Rockszene.de:
Beginnen wir mit der Lokalfrage: Gibt es spezielle Erinnerungen, die du mit Hannover verbindest?
Thees Uhlmann:
Mit Anfang 20 war ich zusammen mit einem Freund im Bad auf einem Fat-Wreck-Festival. Da haben NoFX und Lagwagon gespielt. Das war einer unserer ersten Erfahrungen von Freiheit, das erste Mal wirklich weg von zu Hause. Das war eine große Sache für uns."
Ich kann noch genauere Angaben beisteuern: das war nämlich genau am 29.Juni 1995. Mit dabei waren noch Terrogruppe. Und der Eintritt war für heutige Verhältnis Lachhaft: 25 Mack. Heute kriegt man dieses Package nicht für denselben Betrag in Euro.
Was es nicht alles gibt.

Geändert am 14. März 2006 um 21:21
Montag, 13. März 2006
Apropos Blackmail
Die Koblenzer Blackmail, oft auch als die deutschen Queens of the
Stoneage bezeichnet geben ihren Tourauftakt in der Faust in Hannover. Einmal
mehr muss ich mich alleine auf den Weg
machen, weil die Südwinser Bauernschaft Desinteresse bekundet bzw. sich keiner
gefunden hat.
Auf diversen Festivals habe ich die Gelegenheit Blackmail zu sehen nicht wahrgenommen, so das es heute endlich
mal so weit sein sollte. Schon der Veranstaltungstip am Morgen auf NDR 2
weckt meine Vorfreude. (Aber spielen tun die Blackmail nicht. Obwohl
könnten sie eigentlich wenn sie tagsüber schon "More" von den Sisters of Mercy spielen...)
Punkt 21:00 gibt sich
die Vorband aus Berlin, deren Namen mir entfallen ist, schon mal
redlich Mühe die anwesenden Kanzlerstädter und Umländler anzuheizen.
Aber der Niedersachse an sich ist ja bekannt für
verhaltene Reaktionen gegenüber Neuerungen. War auch nichts besonderes
und die Englischaussprache des Sängers hatte auch einen ziemlich funny
german accent.
Das sieht um Punkt 22:00 schon anders aus als Blackmail zu den Klängen des Mittelparts von Couldn´t care less die Bühne betreten. Dazu gab es passende Videoprojektionen auf diesen Runden Leinwänden die in letzter Zeit ziemlich modern zu sein scheinen. Die Faust ist inzwischen ziemlich gut gefüllt und das vorher noch nordisch unterkühlt wirkende Publikum springt sofort an. Als zweites gibt es dann gleich „It could be yours“ von der „Friend or Foe“, welchem wiederum das m.E. stärkste Stück vom Neuling „Aerial View“ – „Today“ folgt. Die Band wirkt bei diesem Auftakt Konzert noch ein bisschen schüchtern, was Sänger Aydo Abay bei der offiziellen Begrüßung dann auch offen zugibt. Im Verlauf liegt der Fokus dann natürlich auf den Stücken von „Aerial View“, aber wie könnte es anders sein, die Highlights vergangener Platten wie z.B. „Avon“ werden nicht ausgelassen. Nebenbei, eine Sache die ich vorher so noch nicht gesehen hab, sind mit Handtäschchen Stagedivende Mädchen, sehr strange. Der Zugaben Block wird mit „Data Buzz“ sowie „Same Sane“ von der „Bliss Please“ eröffnet bei denen Band und Publikum noch mal alles geben. Mit „Friend“ und einem unglaublich langem instrumentaloutro wird man in die Nacht der Messestadt entlassen.

Geändert am 28. März 2006 um 21:57
nahezu scheinfrei
Mittwoch, 8. März 2006
Danke Danko Jones
... für ein Album das ich leider zwei Wochen zu spät an meine Ohren lassen konnte. Auf Sleep is the enemy spricht der Kanadier wohl mal wieder stellvertretend für alle vergrätzten (Männer) Herzen dieser Welt.
Zum einen gibt es gut gemeinte Ratschläge mit "Please don´t fall in love": "...I´m not trying to tell you what to do/ Just want to pick you up ´cause you ´re down/ Here´s something they´re never gonna tell ´ya / i kind of figured it out/ As much as people wanna love you/ They´ll always try to bring you down/ Everybody wants to fall in love (not me)..."
Dann wieder pure Begierde "First Date": "...New York Doll on the catwalk/ I like to play it discreet/ you only wanna shock/ Spray paint your tight jeans on and cruise yourself/ I don´t feel wrong / So take a chance / Gove me a shot / You think I´m bluffing? / í Think I´m not / get on your high heels/ Give me a heart attack/ I got a question / For your sweet ass / And it goes on and on and on/ And I say hey do you kiss on the fist date?..."
um dann auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren "When will I see you?" : "When will I see you again?/ It´s a question I ask all the time/ Was now the last time till the end?/ All I need is to see a sign/ It´s starting to wear me down/ Little by Little / Feeling like a sick dog/ Everything´s gone wrong / tell me what it takes / to make it like yesterday ...."
Nur um mal drei Beispiele herauszugreifen.
Sonntag, 5. März 2006
Live @ the Palladium
Gestern also die Preview der Bad Religion DVD. Der Andrang in dem Kino hielt sich irgendwie in Grenzen (10 Leute) und Stimmung haben eigentlich nur der Ho, der Hitz und Ich gemacht. Hatten allerdings auch schon diverse Hannoveraner Biere intus.
Was soll ich sagen, gezeigt wurde ein greatest Hits Programm der Band unterbrochen von Kommentaren der Bandmitglieder, Mitgliedern von Rise against sowie diversen Fans.
Kommentar Greg Graffin: "In High School, we were the guys who were not cool..."
Ein Highlight meiner Meinung nach: Greg solo am Piano zu "Cease".
Die DVD ist auf jeden Fall sehens und Kaufenswert.
Freitag, 3. März 2006
20 Tracks
Der Toco hatte vor ein paar Tagen schon dazu aufgefordert und nun komme ich der Aufforderung nach: 20 Tracks mit denen ich irgendwas verbinde also los:
01 ein track .... aus deiner frühesten Kindheit:
keine Ahnung von wem der ist aber der erste Track an den ich bewusst erinnere ist der sogenannte Ententanz - es muss so 1980/81 gewesen sein, als zu dieser Nummer auf dem Kinderfasching richtig gerockt wurde.
02 ein track ... den du mit deiner (ersten) liebe assozierst:
wenn es das jemals gab, hhm ich glaub das war 5 oder 6 Klasse, damals war Dirty Dancing ganz groß und dementsprechend vom Soundtrack - Time of my Life
03 ein track ... der dich an einen Urlaub erinnert:
Ganz Klar Africa von Toto. Man fährt mit einem Polo Classic über Schotterstrassen es fängt an zu regnen und im Radio kommt dieses Lied.
04 ein Track .... von dem du in der öffentlichkeit nicht gerne zugeben möchstest das du ihn eigentlich doch ganz gerne magst:
Geschmacksentgleisungen habe ich viele Portfolio - wie wäre es zum Beispiel mit Hasselhoff, New Kids on the Block, Bros oder auch Jason Donovan.
05 ein Track .... -der dich geplagt von Liebeskummer- begleitet hat.
Such a Surge - Jetzt ist gut
06 ein Track ... den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:
öh ....
07 ein Track .... der dein liebstes Instrumental ist:
Mitch Miller - The River Kwai March - kann man so schön pfeifen.
08 ein Track .... der eine deiner liebsten Bands repräsentiert:
Bad Religion - Generator - man kann sagen damit fing alles an und nahm seinen Lauf.
09 ein Track .... in dem du dich sebst wiederfindest oder auf eine gewisse art und weise verstanden fühlst:
boysetsfire - my life in the knive trade
10 ein Track ... der dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist).
Bei speziellen Begebenheiten habe ich meistens gar nichts gehört. Vielleicht all along the watchtower von Hendrix. Beim Bund irgendwo in der Buttnick rum gekrochen und ich kam mir vor wie Forrest Gump. Aufstehen, hinlegen .... tiefste gangart ... Dujat wenn ihnen jetzt Sack explodiert....
11 ein Track ... bei dem du am besten entspannen kannst:
Enstpannung? Was soll das sein?
12 ein Track ... der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:
hhm irgendwas von Lagwagon aus meiner Abizeit - Know it all.
13 ein Track .... der momentan dein Lieblingssong ist:
Blackmail - Today
14 ein Track ... dem du deinem besten Freund widmen würdest:
Lagwagon - To all my Friends
15 ein Track ... bei dem du das Gefühl hast das ihn keiner außer dir mag
.....
16 ein Track .... den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst
Rise against - like an angel
17 ein Track ... der weder deutsch noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt:
Ska-P - Resistencia
18 ein Track .... bei dem du dich bestens abreagieren kannst:
Turbonegro - Prince of the Rodeo
19 ein Track ... der auf deiner Beerdingung gespielt werden sollte:
eindeutig Pennnywise - Bro Hymn - ist zwar langsam abgebrüht aber was solls.
20 ein Track ... den du zu den besten aller zeiten rechnen würdest:
Auch ziemlich abgenutzt aber dennoch: Nirvana - Smells like Teen Spirit
Große Ökonomen Teil ....
Zunächst mal: Karneval war Hammer - 12 Stunden durchgezogen inzwischen ist mein Tinitus auch wieder verschwunden. Ich weiß zwar nicht wo der herkam aber egal.
Zum Thema:
Ich geh ganz Harmlos auf Spiegel Online und was erblicken meine Augen: einen alten Freiberger Bekannten und anerkannten Musikexperten. Aber lest selber.
Ach und noch was ganz anderes - heute abend komm ich vielleicht in den Genuss von Goldene Zeiten - der läuft doch tatächlich in so einem kleinen Kino in Celle.
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