[locked away in the chamber of hysterics|here in the house of secrets|shhhhhh...] [Like a slave you lock me in And throw away the key] The current mood of Schmetterlinge at www.imood.com

sorry, we're dead

Atem.stille.
Nichts.mehr.

Licht aus.

 

Nach so langer Zeit, in der ich ständig jedem Bericht erstatten musste, wie's mir geht und blablub und ständiger Kontrolle, bin ich doch noch in der Lage, alle Tatsachen entgegen aller Vernunft so zu verdrehen und zu mutieren, sodass sich mein Gegenüber weder dafür noch dagegen äusern kann. Ich komme als vermeidlicher Sieger aus der Diskussion. Scheinbar. Der Schein trügt gewaltig. Ob dabei ein Vorteil für mich rauskommt, ist noch die Frage. Die Antwort darauf kommt sicher bald. Frage mich nur wie sehr sie mich schokieren wird. und ob überhaupt...?  kommt noch jemand mit? o.O

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Noch 5 Wochen. Dann heissts Adios Karlsruhe und Hallloooohoo Heidelberg. Oh man, bin ich gespannt. Die Wohnung und so..mhh...neue Leute.
keine Betreuer...hehe...nur nicht zu viel freuen. <:

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Die Überschrift und das bissl drunter sagt alles aus, wies mir wirklich geht. hier darf es gesagt/geschrieben werden. nur hier. bloß nicht vor den Betreuern schwach werden. Wenn die wüssten was ich vor zwei Tagen beinahe angestellt hätte, wäre ich längst wieder in der klapse. nein nein nein. Das passt nicht in den Plan. Nichts davon. und..hmm..ach egal.

 
Currently playing:Fanta 4 - Du mich auch

Ha. Es fühlt sich immer noch gut an, alte Beiträge zu löschen oder zu verschieben etc. In diesem einen Forum steht glaub ich nix mehr von mir. Gut. Sehr gut.

Schade nur, dass nicht in allen Foren diese Möglichkeit besteht, auch nach Monaten Beiträge zu editieren. Aber es ist schon oke. Da bin ich anonym. Mehr oder weniger. Najo passt scho.

Hachja..mich packen wieder Zweifel...alles erlogen oder doch nur verdrängt? Täter oder Opfer? Allein oder doch nicht?
und schlussendlich: wahr oder falsch?

jaja... das sind dann so Augenblicke, in denen ich diese Stadt hasse, weil sie keine einzige hohe(!) Brücke besitzt.. -.-

[relax baby. It`s over]

 

Ich hab das Bedürfniss alles aufsschreiben zu müssen, was in meinem Kopf festsitzt. Aber wie sehr ichs auch versuche, ich komme nicht weiter als ein paar Zeilen.

Ich weiss auch gar nicht was ich zuerst aufschreiben soll. Soll ich damit anfangen, dass ich schon seit Wochen nicht mehr als drei Stunden schlafe, oder dass ich zur Zeit von jeder Berührung Flash backs bekomme, die so heftig sind, dass ich die Kontrolle über mich verliere?

In zwei Monaten bin ich hier weg. Raus aus Karlsruhe, weg von allen Bekanten...Verwandten...weg.
Allein. Vielleicht ein Neuanfang? Ich fange eine Therapie an. Nein, keine Traumatherapie. Ich hab einfach kein Bock mehr drauf, dem Therapeuten meine Geschichte zu erzählen nur um dann zu hören, dass ich ein sehr schwerer Fall bin und dass sie es nicht verantworten können, mich zu therapieren. Sie schicken mich ständig in Kliniken. Ich will das nicht mehr. Es wird eine ganz simple Begleittherapie. Ein Ersatz für die Betreuer, die ich ja dann nicht mehr haben werde.
Ich werd mir auch einen neuen psychiater suchen. Hab auch schon jemandem im Blick. eine Frau. besser. Ich werd versuchen ehrlich zu sein. Ich will endlich von dieser Medikamentensucht wegkommen. keine Schlafmittel mehr, keine Schmerzmittel, die sowieso nichts bringen.

meine Mutter merkt nicht, wie sehr sie sich meiner Oma ähnelt. Sie glaubt mir immer noch nicht. Für sie bin ich einfach nur krank. verrückt. eine Lügnerin.

Ich hab die Hoffnung aufgegeben, sie irgendwann mal umzustimmen. Sie liebt meinen Bruder zu sehr und es fällt ihr auch zu schwer ihre Fehler einzusehen, ihre Blindheit. Es ist oke. Für sie ist es besser.

hmm..jetzt ist es doch was aus dem Schreiben geworden. zwar steht hier nichts von dem, was ich ursprünglich schreiben wollte, aber vielleicht ist es ja ein Anfang.

 

 

immer vorwärts. nie zurück.

In einer Woche verlasse ich diese WG und zieh für drei Monate in eine andere. Da gibts auch Betreuung, aber viel viel weniger. Ich freu mich. Auch wenn ich Abschiede hasse, hab ich dieses Mal ein gutes Gefühl. Und dann, in drei Monaten...Heidelberg. wow ich zieh tatsächlich nach Heidelberg.
Die Stadt selber ist für mich ja nicht neu, aber die Menschen, die Wohnung. Ich hoffe es klappt.

Ich versuche zur Zeit so viel wie möglich zu tun. Ich gehe morgens um 7 aus dem Haus und komme meistens erst zum Abendessen zurück. Termine, Gespräche, Bücher. Keine Zeit zum Nachdenken - gut so. Ich mag es nicht, wenn ich zu viel nachdenke, denn meistens kommt dabei nichts Gutes raus. Es endet in Flashbacks, Panikattacken und Heulkrämpfen.

Ich habe 18 Kilo abgenommen. Ich rauche viel. Ich missbrauche meine Schlafftabletten. Ich lasse mich ständig piercen oder übernehme es manchmal auch selbst. Der Absturz kommt. Er ist unausweichlich. Doch ich hoffe, dass ich bis dahin mein Sicherheitsnetz zu ende geknüpft habe.

Vielleicht...nur vielleicht fange ich auch eine Therapie an. Ich habe eine wirklich nette Traumatherapeutin gefunden. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihr vertrauen kann. Wir werden sehen.

Ich bin anders geworden. Verwandelt.
ich habe wieder angefangen zu malen. Nach einem Jahr Pause. Ich dachte, ich würde meine Leinwände nie wieder brauchen. So kann man sich irren.

Ich wache immernoch nachts auf und kann mich nicht erinnern wo ich bin. Die anderen sind immer noch da. Immerzu sind sie da. Ich verstehe das ganze jetzt viel besser. Diese "Zeichen" machen Sinn. Ich schätze ich habe endlich ein Tattoomotiv gefunden.

Diese Frau, die ich vor kurzem getroffen habe. Diese Frau, die seit ihrer Kindheit an den Rollstuhl gefesselt war, die immer auf Hilfe angewiesen war, die nie mit einem Mann glücklich geworden ist. Sie hat mich angelächelt - ein so liebes Lächeln - was sie sagte, kann ich nicht vergessen.
"Lächle - Das Leben ist schön! Lächle mein Kleines."

 

 
  • »20:28
  • 3 Kommentare(1)
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  • von:Scherbenpack

Ich hab seit genau 13 Stunden ein Zungenpiercing!

yeah! q:

jetzt hab ich insgesamt 4. vielleicht reichts auch so langsam o.O

 
  • »17:30
  • 4 Kommentare(0)
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  • von:Scherbenpack
Über mich
Eine zitternde Hand
ein schwankender Schritt
das Dröhnen im Kopf reißt alles mit
Ein Loch in der Brust
ein Würgen im Hals
bleiernes Schweigen, bestenfalls.
Ein Strom, der sich alles einverleibt
taumeln, stürzen, in der Leere schweben.
Du sagst, das ist alles, was bleibt
du sagst, das ist, was es heißt
zu überleben.||
Für euch bin ich gestorben
Damit ihr euer Krankes Leben überlebt
Wie könnt ihr bloß ertragen
Dass ihr mir von Geburt an keine Chance gebt
Mehr über mich
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