So mancher behauptet ja,
die Kurven einer Frau seien sinnlich. Auch Frauen selbst sagen dies über sich. Dies gilt wohl insbesondere für Frauen und Sternchen wie Scarlett Johanson, deren Sinnlichkeit sowohl von ihren Kurven, jedoch zu allererst von ihren sinnlichen Lippen ausgeht. Ich nehme mich da aus.
Ich kann an meinem weichen, runden Hintern, der neuen großen Oberweite, und dem speckigen Bauchfell genannt Plauze, weiß Gott nichts sinnliches erkennen. Ich hätte gerne meinen knackigen Apfelpo, die kleinen Brüste, und den straffen Bauch zurück, damit fühle ich mich sinnlich.
Nun gut, die kleinen Brüste von vorher werden es wohl nie mehr, aber das macht nix 
Heute,
war ein guter Tag.
Ich habe mit Freude festgestellt, dass die Zusatzkrankenversicherung, die ich vor Jahren abgeschlossen hatte, tatsächlich meine Kontaktlinsen bezahlt. Juhuu...
Heute kam ääääääändlich der Brief von der Familienkasse, in dem mir die Zahlung des Kindergeldes bestätigt wird. Rückwirkend.
Mein Sohn und ich haben uns heute den ersten Kindergarten angeschaut, und für toll befunden. Bei einem weiteren haben wir uns auf die Warteliste setzen lassen. Leider notwendig. Denn auch für den bereits besuchten Kindergarten stehen die Chancen eher schlecht, dort einen Platz bekommen. Nächstes Jahr. Im September!
GlücklichIch bin etwas erstaunt,
wieder einmal, über den gemeinen Mensch an sich.
Da kann man noch so oft und auf allen medialen Kanälen sagen: Leute, geht spazieren, bewegt euch, hebt den fetten Arsch vom Sofa, raus aus dem Fernsehwohnzimmermief unter die Sonne oder in den Regen! Das tut gut und ist gesund! - und nichts bewegt sich. Drückt man den Leuten dann jedoch zwei Stöcke in die Hand und verkauft das ganze nicht als spazieren sondern gaaanz modernes und gesundes nordic walking, laufen sie los. Mit den Stöckern durch die Parks und auch die Straßen der Stadt.
Das verstehe einer...
blond, blonder, Stilldemenz;
Würde mein Kopf nicht auf meinem Hals festgewachsen sein, ich würde ihn morgens vergessen aufzusetzen.
Nun ist mein Sohn über drei Monate alt, und er wird von mir noch voll gestillt. Einerseits ist es ein wunderbares Geschenk der Natur, andererseits auch kräftezehrend. Anfangs hielten mich die Hormone noch aufrecht, aber die gibt es in der Konzentration wie eben nach der Geburt schon lange nicht mehr. Ich habe keine Ahnung was mich nach drei Monaten mit immer nur 2 - 3 Stunden Schlaf überhaupt noch aufrecht erhält, aber es funktioniert erstaunlich gut. Fakt bleibt: ich bin müde. Sehr müde, und es scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein, dieses zum Himmel reichende Schlafdefizit jemals wieder aufholen zu können.
Aber das macht alles gar nix, denn er lacht. Und das ganz hinreissend und wundervoll, und ist grundsätzlich ein richtiger Sonnenschein. Ein ausgeschlafenes Bürschchen eben.
Bei mir hat das ganze zur Folge, dass ich abbaue. Mit jedem Tag spürbar ein bisschen mehr. Sätze wie: "Das hab ich dir doch letzte Woche erzählt..." fallen bei mir auf unfruchtbaren Boden. Ich kann mich einfach nicht erinnern. Ich bin wie meine Oma: ich erzähle alles doppelt, weil ich nicht weiß ob ich es erzählt habe, oder gar nicht, weil ich es vergessen habe, und man muss mir alles zweimal erzählen. Ich kann mir nix merken. "Mach dir Zettel" war ein gut gemeinter Rat. Der jedoch nichts nützt, wenn man nicht weiß wo der Zettel ist. Bei mir leider bittere Wahrheit. Ich laufe wie ein kopfloses Huhn durch die Wohnung und das Tachometer metert, weil ich die Hälfte der Zeit damit beschäftig bin meinen Gedanken hinterher zu laufen. "Wasssss wollte ich gerade?"
Es gibt jedoch Tage wie diesen, an denen Lö Robär später zur Arbeit muss, und hilfreicher Weise den wachen und zum Spassen aufgelegen Windelpirat in seine Obhut nimmt und sich drum kümmert. Jihaaa... eine Stunde mehr Schlaf für mich. Eine Stunde, in der ich das Bett für mich gaaaaaanz alleine habe. Streeeeeeeeck, rääääääääääkel, fleeeeeeeeeeeeeeeeez.
Ich werde das noch bis Ende des Jahres durchhalten, und dann wird die Milchbar langsam geschlossen. Und dann kann auch mein Verstand wieder hochfahren. Puuuhhh