Was übrig blieb.
Mir fiel heute auf, nach dem leider eine Verabredung mit Lö ´enry nicht zu stande kam, wie wenig Freunde doch aus Studienzeiten übrig blieben. Mit Beginn des Studiums haben sich eine Menge Freundschaften entwickelt. Sowohl bei meiner Nebentätigkeit, dem Catering Service, als auch an der Uni. Viele Freundschaften waren doch sehr innig und intensiv und auf Vertrauen gebaut. Die übrig blieben, kann ich an einer Hand abzählen. Und diese gehören in der Mehrzahl zum männlichen Geschlecht. Andere wenige mag ich gar nicht mehr Freunde nennen, es sind vielmehr Bekannte geworden. Solche der Kategorie "wir müssen uns mal wieder treffen Telefonierer". Nicht mehr als eine Floskel nur, natürlich. In den seltenen Fällen schafft man es tatsächlich zu einen Treffen. Der andere ist nicht mehr wichtig genug. Vielmehr möchte man doch seine kostbare Zeit die man für die Freundschaftspflege hat mit denen verbringen, die einem wichtig sind.
Psychologie heute: vertragen Frauenfreundschaften zu viel Intensität nicht? Oder ist das ein Phänomen meiner Frauenfreundschaften? Ich muss zugeben, Freundinnen habe ich tatsächlich nicht viele, finde ich. Aber die, die ich meine Freundinnen nenne, habe ich dafür unheimlich gern. Qualität statt Quantität. Aber trotzdem frage ich mich, warum im Laufe der Jahre doch einige auf der Strecke blieben, denn um manche Freundschaften ist es doch sehr schade, egal ob männlich oder weiblich.
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