ich bin umgezogen
nach hause:
schnuffte.de
Schließt man eine Schublade,
geht manchmal eine neue auf.
So kam es, dass ich mich nach fast einem Jahr mit einem alten Freund traf. Im Park, zum Essen, auf einen Kaffee. Er: ein Schwarm aus einer alten Zeit, und ich: inzwischen Mutter. Letzteres eine Tatsache, die ihm wohl ein wenig Angst machte, seiner Aussage nach.
Wir waren einmal eine Affäre, oder mehr als das. Je nach dem. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass aus einer Affäre selten eine Freundschaft entstehe kann. Schließlich gibt es meist einen Beweggrund, der zwei Menschen in die unterschiedlichsten Affären schliddern lässt. Meist sind diese jedoch, machen wir uns nix vor, mit sexuell geprägtem Vordergrund. Wie viele Frauen haben nicht schon verzweifelt versucht mit dem Antrieb tieferer Gefühle, aus solch einer Affäre, die doch meist in einem 1,80 x 2,00 m großen Hintergrund stattfindet, den Vordergrund zu wechseln? Wie viele waren tatsächlich erfolgreich? Ich kenne keine Einzige.
Umso glücklicher bin ich feststellen zu dürfen, dass man zwischenmenschliche Beziehungen doch in andere Schubladen stecken kann, und somit von neu entstandenen Freundschaften profitieren kann. Beziehungen anderer Qualität. Ich finde das hervorragend und bin hoffnungsvoll, dass es möglich sein wird. Es geht weder um den alten Vordergrund, noch Hintergrund. Es geht "lediglich" um den Menschen, den man einerseits doch so gut kennt, und andererseits doch so wenig. Vergessen wir das Einerseits, und wenden uns dem Andererseits zu und vielleicht wir werden feststellen, jemand neues kennen gelernt zu haben. Das klingt nach einem ganz einfachen Rezept, Beziehungen vor einem neuem soliden Hintergrund zu knüpfen, bei der andere Dinge im Vordergrund stehen. So wie Essen gehen und Kaffee trinken.
Was übrig blieb.
Mir fiel heute auf, nach dem leider eine Verabredung mit Lö ´enry nicht zu stande kam, wie wenig Freunde doch aus Studienzeiten übrig blieben. Mit Beginn des Studiums haben sich eine Menge Freundschaften entwickelt. Sowohl bei meiner Nebentätigkeit, dem Catering Service, als auch an der Uni. Viele Freundschaften waren doch sehr innig und intensiv und auf Vertrauen gebaut. Die übrig blieben, kann ich an einer Hand abzählen. Und diese gehören in der Mehrzahl zum männlichen Geschlecht. Andere wenige mag ich gar nicht mehr Freunde nennen, es sind vielmehr Bekannte geworden. Solche der Kategorie "wir müssen uns mal wieder treffen Telefonierer". Nicht mehr als eine Floskel nur, natürlich. In den seltenen Fällen schafft man es tatsächlich zu einen Treffen. Der andere ist nicht mehr wichtig genug. Vielmehr möchte man doch seine kostbare Zeit die man für die Freundschaftspflege hat mit denen verbringen, die einem wichtig sind.
Psychologie heute: vertragen Frauenfreundschaften zu viel Intensität nicht? Oder ist das ein Phänomen meiner Frauenfreundschaften? Ich muss zugeben, Freundinnen habe ich tatsächlich nicht viele, finde ich. Aber die, die ich meine Freundinnen nenne, habe ich dafür unheimlich gern. Qualität statt Quantität. Aber trotzdem frage ich mich, warum im Laufe der Jahre doch einige auf der Strecke blieben, denn um manche Freundschaften ist es doch sehr schade, egal ob männlich oder weiblich.
ist der Drops erstmal gelutscht;
Die besten Gedanken habe ich wie eh und je beim Spazieren gehen. Und dann ist es mit ihnen wie mit dem Drops: Ist er erst einmal gelutscht, issa wech. So auch mit den Gedanken. Man spaziert so vor sich her, sinniert so vor sich hin, träumt mal nach links und mal nach rechts, denkt so vor sich hin, und wenn man sie später aufschreiben möchte, sind sie schon gedacht. Und weg. Gedachte Gedanken lassen sich schwer aufschreiben. Klar könnte man sich Notizen machen, aber abgesehen davon, dass ich es für übertrieben überflüssig halte mir Notizen für meinen Blog zu machen, ließe sich das schwer umsetzen, wenn man mit einer Hand den Kinderwagen schiebt, in der anderen Hand entweder ein Eis oder das Telefon hat. Und man ist ja auch nicht immer allein, sonder auch mal in Begleitung, und ständig ein "Moment, das muss ich mir aufschreiben" oder "darf ich das zitieren?" möchte auch keiner hören.
Ich bin ja so schon anstrengend genug; man muss es ja nicht übertreiben.
So mancher behauptet ja,
die Kurven einer Frau seien sinnlich. Auch Frauen selbst sagen dies über sich. Dies gilt wohl insbesondere für Frauen und Sternchen wie Scarlett Johanson, deren Sinnlichkeit sowohl von ihren Kurven, jedoch zu allererst von ihren sinnlichen Lippen ausgeht. Ich nehme mich da aus.
Ich kann an meinem weichen, runden Hintern, der neuen großen Oberweite, und dem speckigen Bauchfell genannt Plauze, weiß Gott nichts sinnliches erkennen. Ich hätte gerne meinen knackigen Apfelpo, die kleinen Brüste, und den straffen Bauch zurück, damit fühle ich mich sinnlich.
Nun gut, die kleinen Brüste von vorher werden es wohl nie mehr, aber das macht nix 