Einträge "Kunst unter der Lupe":
Dienstag, 21. Februar 2006
Henry Matisse Ausstellung im K21
Was ich dagegen gar nicht leiden kann sind überlaufene Kunstmuseen.
Aber genau das war das K21 letzten Freitag.
Die einzig vollere Ausstellung die ich gesehen habe war die Cézanne Ausstellung in Essen letztes Jahr.
Trotzdem hat mein Kunstlehrer uns in besagte Ausstellung geschickt. im Gepäck der 10. Klasse Kunst-Geschichte Kurs... Super, auch noch die Kleinen an der Backe, die lieber stundenlang im McDonalds gesessen hätten, als im Museum.
Ich mag Expressionismus. Wirklich. Fast ebensosehr wie Impressionismus.
Aber... das was der gute Herr Matisse da fabriziert hat... nein danke.
Erstmal hat er viel zu viele Frauen gemalt. An sich ja nichts schlechtes... wenn man über die kleinigkeit hinwegsieht, dass sie größtenteils nackt waren.
ANsonsten hat er Räume gemalt... Perspektivisch unter aller Sau... aber alles im Sinne der Wirkungssteigerung. Ja bitte was steigert denn die Wirkung, wenn da eine Seite vom Tisch falsch gezeichnet ist?
Ansonsten sahen die Räume alle wietestgehend gleich aus (ich steh nicht so auf Räume...) mit der kleinen Besonderheit, dass er dauernd seine eigenen Werke in seine Bilder mit reingemalt hat.
Im oberen teil war noch eine kleine Nebenausstellung von Chagall und einem anderen Maler, dessen Namen ich leider vergessen habe. Die hatte es aber in sich. Schade, da hat sich das K21 wohl den falschen Hauptkünstler ins Haus geholt.
Die Führung, die wir bekommen haben war unter aller Sau. Die Führerin hat zu jedem Bild das gleiche erzählt ("Matisse erreicht die Aufhebung des Raumes dadurch, dass er flächiger malt... trallalla"), und außer mir hat sowieso niemand mit ihr geredet, weil das alles zu blöd war. Aber ich hab nunmal ein gutes Herz und habe bei jedem Bild wieder zu immer den selben blöden Fragen die selben blöden Antworten gegeben.
Nach 6 Stunden im Museum haben die 10.-Klässler dann fluchtartig McDonalds aufgesucht... wir dann eher Subway (man entwickelt sich ja weiter... ;) ) und danach war endlich genug mit Kunst.
Freitag, 30. Dezember 2005
Museum Ludwig und das unauffindbare Bild....
Die große Nacht im Eimer.... So hiße das Bild, über das ich mit mir selbst so uneinig war. Wieso groß und wieso im Eimer? Wir standen zu zweit vor dem Bild und hatten wirklich eine Menge offene Fragen zu diesem Bild. Ich beschloss zu googeln und finde nur dieses Bild von baselitz, das einen Jungen beim onanieren zeigt, oder danach, jedenfalls ergibt das Bild samt Titel so einen Sinn. Aber ich bin mir fast sicher, dass das nicht das Bild war, das im Museum hang. Es ist weniger faszinierend, die Farbe ist anders, und das Kind auf dem Bild im Museum sah auch anders aus. Vor allem hatte es nicht sein Geschlechtsteil in der Hand...
[das bild gebe man bitte einfach in der google-bildersuche ein, damit ein gewisser herr maler sich nicht mehr wegen urheberrechtsverletzungen aufregt.]
Dafür sprechen, dass es genau das Bild ist, ist aber, dass direkt daneben ein anderes Bild Baselitz' hängt. "Der Wald auf dem Kopf"
[hier bitte genauso.]
Das verwirrt mich ein wenig.
)