Es ist egal, aber Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein

grenzwertig ist noch geschmeichelt

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... wenn man das Pfingstwochenende beschreiben möchte.

Es hat schon seltsam angefangen mit dem 18. Geburtstag der Tochter meines Schulleiters. Sie haben sich große Mühe gegeben, aber für gewöhnlich gehört kuscheltierangeln, topfschlagen, schokokusswerfen und verstecken spielen nicht so zum alltag ines 18. geburtstags.
außerdem haben wir feuer gespuckt. das fand ich dann wiederrum sehr originell, und spaßig.
Nach dem Geburtstag wollten wir in den King Kong Klub in Essen, und eigentlich wollte B. fahren, hätte auch alles gepasst. Im Laufer des Abends wurden aus 4 Tanzwütigen sechs, und ein Auto war zu klein.
Ich, blöd wie ich nunmal bin, war nüchtern und demnach die ideale Fahrerin.

Ich stand also um viertel nach 1 in der Nacht vorm Bett meiner Eltern und hab um den Autoschlüssel gebettelt.
Mit Erfolg. Die Fahrt ar allerdings nicht ganz so erfolgreich...
"Ey, wir müssen hier die nächste raus!"
"Wir können nicht raus, da ist ne Baustelle."
"Doch klar, das Auto vor dir blinkt doch"
... ich hab also auch geblinkt und wollte Lenken.... bis mir aufgefallen ist:
"Das Auto fährt durch die Hütchen aber..."
"Oh, dann gehört das wohl zur Baustelle..."

Wer denkt auch daran, dass um halb 2 in der Nacht an Baustellen gearbeitet wird...
Mitten in Essen an eienr AMpel wird auf einmal die hintere Tür aufgerissen und jemand springt ins Auto. M. und ich haben so feste geschrien vor Schreck. Es war aber nur K. der im anderen Auto rausgemobbt wurde ;)
In Essen angekommen hab ich dann erstmal die Einfahrt eines Parplatzes zugeparkt, weil ich den großen Parkplatz nicht gesehen hab... aber man hat ja aufmerksame, und lachende Beifahrer.

Der King Kong Klub an sich war sensationell. Wunderbare Musik, gutes Publikum.... allerdings hab ich noch nie so viel Geld für so wenig Cola bezahlt.

Morgens um viertel vor 8 waren wir zuhause. Zum Glück um 8 stand M. vor der Haustür um mich zum Lost&Found Lagerverkauf abzuholen.
IHr Bruder meinte das sei irgendwo im Sauerland, man fahre also knapp ne Stunde... Das Navigationsgerät hat uns bei Eingabe der Adresse eine 360 Kilometer lange Strecke ausgespuckt, und als wir hinter Hannover waren wurd auch dem letzten von uns 5 bewusst, dass M's Bruder sich wohl feste vertan hat mit den Städtenamen.
Dreieinhalb Stunden nach Abfahrt, irgendwo kurz vor Hamburgdurften wir dann feststellen, dass der Lagerverkauf nichts weiter als ein schlechter Witz war, und dass selbst die allerhässlichsten Klamotten nur in den utopischen Größen XS und XL vorhanden waren.
In dem Jungenraum (es war aufgeteilt auf 4 Normalgroße Wohnräume...) hab ich zumindest eine Hose für den Urlaub ergattern können, die zwar auch irgendwie zu groß ist, aber in der kleinsten Jungengröße passt.
Die Jacke, die ich mir geholt hab allerdings in ner großen Jungengröße (bei Jungenjacken rechnen sie einfach keinen Platz für die Brust ein, nich?), und Schuhe hab ich bekommen.

Frustriert sind wir danach nach Hannover gefahren um da weiter einzukaufen. Dank akutem Schlafmangel bion ich auf ner Bank eingeschlafen auf der ich auf die anderen, die in nem Laden waren warten wollte. Emne Oma mit Krücke hat an mir gerüttelt und gerufen "ey, mädchern, bisse besoffen?" ... abrtr klar, in Niedersachsen kennt man keine Bankschläfer.

Nachdem wir das Auto über eine Stzunde gesucht haben haben wir auch noch beim Ausparken ein anderes gerammt, dessen besitzer, ein ca. 35 jähriges Mamasöhnchen, das mit Papis Auto unterwes war, nicht angetan vom kratzer in der stoßstange war, der aber bei aller ehrlichkeit nicht von uns sein konnte. wir sind grade zurückgefahren und der kratzer ist an der seite und nichtmal an einer erhöhten steller.
Ich meinte nur zu dem guten Mann "wissen sie, der kratzer ist ihr kleinstes problem, ihr kofferraum war die ganze zeit auf... aber wir haben zwanzig minuten drauf aufgepasst"
wir sind also relativ unbeschadet abends zuhause angekommen.

so, hätte ich mehr zeit würd eich ausführlich vom wunderbaren jazzfestival in moers erzählen, aber morgen...

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