Heute, Biologie-Grundkurs.
Eine Reportage über künstliche Befruchtung.
Drei Paare. Einmal eins, das keinen sex mehr haben konnte, wegen
körperlicher bveeinträchtigungen, ein lesbisches paar, und ein paar das
ne krankheit in der erbanlage hat.
die ersten haben ihre eizelle mit seinem sperma im reagenzglas
befruchten lassen. kein problem, finde ich. ansonsten hätten diese
spermien auch dieses ei finden können, wenn denn da nicht so ein
autounfall mit rein gepfuscht hätte. moralisch meiner meinung nach
unbedenklich.
dass auch homosexuelle paare kinder möchten kann ich auch verstehen.
dass kinder einen vater und eine mutter brauchen sehe ich nicht so.
klar muss auch eine männliche bezugsperson anwesend sein, aber die muss
ja nicht unbedingt als vater auftreten. eine frau war also in ner
belgischen samenbank und hat sich für 2000 euro nen samen gekauft, und
den künstlich befruchten lassen.
moralisch nicht ganz koscher, aber wenn sie es mit ihrem gewissen vereinbaren können soll mich das nicht weiter stören.
Das dritte Paar hat allerdings den Vogel abgeschossen.
Die Frau hat wohl in ihren Erbanlagen eine Knochenkrankheit, die nur
Männer befällt. Ihr Brude rist mit 14 dran gestorben. Dass sie das
nicht unbedingt bei ihrem eigenen Kind sehen will kann ich
nachvollziehen. Eigentlich wollte sie keine Kinder kriegen, und dass
sie nach der Hochzeit der Wunsch gepackt hat doch welche zu kriegen
kann ich auch verstehen.
ABER.... Dann hätte sie entweder eins adoptieren können, und wenn sie
das nicht wollte (weil sowas liegt ja nunmal nicht jedem) gleich so
schlau sein können nach belgien oder Holland zu gehen um eine Eizelle
mit einem spermium ihres mannes befruchten zu lassen, direkt das
geschlecht festzulegen und sich dann nen weiblichen embryo einpflanzen
lassen können. ja scheinbar geht das.
Aber nein... zuerst wird sie beabsichtigt auf natürlichem weg schwanger
und lässt die Plazenta untersuchen. zu 80% hat das Kind die Krankheit.
das Kind wird abgetrieben.
Danach stellt sich heraus, huch, das Kind wär ja doch gesund gewesen.
Gut, neuer Versuch. Sie wird wieder schwanger, lässt wieder den
Mutterkuchen utnersuchen, das Kind ist zweifellos krank.
Das zweite Kind wird abgetrieben.
Sie entscheidet sich dafür, dass aller guten Dinge drei sind... Auch das dritte Kind ist krank.
Das dritte Kind wird abgetrieben.
Und dann kommt die Familie auf die glorreiche Idee, "Huch, probieren wir's doch mal künstlich."
Ich bin weiß gott kein Abtreibungsgegner, aber sowa smuss dann doch wirklich nicht sein.
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das ist ja mal wirklich der Hammer...
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