Letztes Wochenende kam mich wieder Franzi besuchen, und weil Sven und ich schon länger mal in den Kletterwald an der Lichtwiese wollten nahmen wir sie einfach mit. Nachdem wir die Klettersachen und eine kurze Einweisung bekommen hatten konnten wir auch schon anfangen selbstständig zu klettern. Dazu sind hauptsächlich an Buchen mit hohen astlosen Stämmen kleine Plattformen befestigt, die dann durch verschiedene Aufgaben miteinader verbunden sind, wie etwa Seilbrücken, wackeligen Baumstämmen, Seilbahnen und anderen Hindernissen. Ein Parcours besteht aus etwa 10 dieser Aufgaben und lässt sich in 15 bis 30 Minuten bewältigen, insgesamt gibt es etwa ein Dutzend Pacourse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Vielfalt ist dabei sehr groß und auch Unterschiede in den Schwierigkeitsgraden machen sich schnell bemerkbar.

Die Plattformen befinden sich je nach Parcours in 4 bis 9 Metern Höhe und bieten 3 Personen Platz, so dass man sich zwischendurch auch mal kurz ausruhen kann. Über jeder Aufgabe und auch an den Plattformen befinden sich rot eingefärbte Stahlseile zum Sichern. Dafür hat man am Gürtel zwei Seile mit Karabinern, die beide in das Seil eingehakt werden und einfach mitlaufen, beim Umsichern werden die Karabiner nacheinander gelöst und eingehakt damit man niemals ungesichert bleibt. Dadurch verliert man schnell seine Höhenangst und kann in kleinen Gruppen selbstständig den Kletterwald erkunden. Mir hat der Nachmittag sehr viel Spaß gemacht und ich gehe gerne nochmal hin. Der Eintritt kostet für TU-Studenten 12 Euro, für andere Studenten und Auszubildene 15.
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