Fernsehkinder

Schon wieder hörte ich einige Vierziger über gemeinsame Jugenderinnerungen plaudern: irgendeine Fernsehreihe über einen Raumschiff Enterprise oder ähnliches, mit CaptainSpock, und danach noch über weitere Fernsehsendungen. Das ist schon zum dritten Mal, also das alles muss den Leuten viel bedeuten. Ich habe die Sendungen nie gesehen, denn ich war noch nicht in Deutschland als die liefen. Aber wäre ich hier gewesen, ich hätte mir die nicht angeschaut. Und hätte ich sie durch Zufall doch gesehen, sie hätten mir nichts bedeutet. Ich bin ja nicht wie sie durch einen Fernseher erzogen worden. Früher gab es natürlich Kino, aber das ist doch nicht so in die Seele gekrochen wie das Fernsehen. Nein, ich bin vor allem mit Erzählungen und Büchern groß gezogen worden, und ich bin darüber noch immer sehr zufrieden. Gott sei Dank muss ich nicht die Jugenderinnerungen der Zwanziger mit anhören, das könnte richtig erschreckend sein.
am  23. November 2008  um  14:16

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Die "Jugenderinnerungen" der Zwanziger können so erschreckend gar nicht sein. Es gibt bei uns wie bei allen, solche und solche.
Ich kenne einige in meiner Generation (inkl. mir) die das Fernsehen abgeschafft haben. Ist das eine Widerstandsbewegung?

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