Nicht wählen

Ich bin froh, daß ich in Deutschland nicht wählen darf. Äußerst rechts und äußerst links befindet sich jeweils eine Partei, die man zwar wählen kann, die real existiert, aber doch nicht richtig mitmachen darf. Dann in der Mitte zwei konservative Parteien: die eine meint die geträumte Wirklichkeit von 1975, die andere die von 1955 verwirklichen zu wollen. Beide rückwärtsgewandt.
Der FDP muß man zugeben, daß sie modern ist, aber sie ist unsympathisch und hat kein Programm außer Geld. Die Grünen habe ich gewählt in soweit ich durfte, auf städtischer Ebene, weil sie die einzigen sind, die mit Ausländern etwas anfangen können. Aber sonst haben die auch nicht viel Programm. 
Am besten scheint eine große Koalition zu funktionieren. Die spart uns das Gezänk von Parteipolitikern, die nicht bemerken, daß sie mit ihren Gegnern nahezu identisch sind. Oder gar keine Regiering, wie in Hessen; das ist vielleicht auch eine Idee.

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Als ob ich eine Wahl hätte! Ich werde einfach dorthin versetzt. Nicht daß ich das schlimm finde. Ich war eh reif für einen Umzug ins Grüne, und die Uni ist in Ordnung. Aber das Städtchen, das ist schon klein ...
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