Iasi
War eine sehr, sehr schöne Zeit. Viele Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen wegen eines bestimmten Wettbewerbs in ein Hotel gezwängt und zum Beisandersein gezwungen. Aus diesem Grund hatte ich zwar nach den 5 Tagen reichlich genug, die tränenreiche Verabschiedung habe ich mir geschenkt, aber trotzdem war's schön.
Ein bisschen enttäuscht bin ich, weil ich nicht unter die ersten 20 mit meinem Essay gekommen bin. Aber erst, als ich die Begründung gehört habe: Der Aufsatz sei vielen zu eigenständig wegen der Dialogforum gewesen. Gut, kann ich verstehen. Gefällt nicht jedem. Bin ein Risiko eingegangen und habe es dieses Mal verloren.
Trotzdem hängen meine Erinnerungen an den rumänischen Volkstänzen, die wir gesehen und am Abend oftmals mitgetanzt haben; an den 4 Gängenmenüs, die wir Mittags und Abends bekamen, bis wir nicht mehr essen konnten; an der grauenhaften Tatsache, dass ich 5 Tage lang gezwungen war Englisch zu reden und trotzdem massig Spaß dabei hatte; an den Menschen, die mich überrascht haben, dass sie Deutsch sprechen konnten und mir damit ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben; an der Landschaft und an den rumänischen BegleiterInnen, die uns eine wunderschöne Zeit mit ihrer Überorganisation, ihrer Lebensfreude und ihrer Anteilnahme beschert haben.
Jeder hat es in der Hand, welchen Weg das Schicksal nimmt.
Aufstieg oder Untergang - das wird von jedem selbst bestimmt!
~ Aida - Das Musical ~
Ich mag diesen Satz. Zwar sage ich auch gerne: Ja, das war Schicksal! Aber die Tatsache, dass ich es selbst in der Hand habe, wie mein Leben weitergehen wird, beruhigt mich insofern. Es ist für mich keine Entschuldigung zu sagen: Das war vorherbestimmt!, oder dergleichen. Meine Fehler, wie mein Glück - Alles habe ich in der Hand. Ja, so sollte es sein. Ich würde mich ohne diese Kontrolle verloren fühlen.
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Ich finde, es gibt genau zwei Grundbausteine, auf der jede berühmte Geschichte beruht. Jeder Text, der Erfolg haben will, muss sich irgendwie darum drehen, so erscheint es mir. Liebe & Glück. Dabei kann es darauf hinauslaufen, dass es mit Liebe & Glück anfängt und schlussendlich in Pech & unglücklicher Liebe vllt. sogar Hass endet. Doch das sind die Geschichten, die doch die meisten interessieren. Das ist genau das, was wir lesen wollen und ich frage mich warum. Ist unser eigenes Leben so erbärmlich, dass wir uns am Leid & Glück anderer ergötzen müssen? Ich schließe mich da nicht aus, ich gehöre wohl zu den schilmmsten Anhängern.
Stolz & Vorurteil
Eine der besten Geschichten, die ich je gelesen & nicht gesehen habe.
Dead Poets Society
Film, Buch ... ich habe nur Ausschnitte aus dem Film gesehen, den dazu verfassten Roman aber heute das 3. Mal gelesen. Und wie es immer ist, bedrückt es mich. Es ist kein gut verfasster Roman, zu wenig geht man in die Charaktere hinein, und gerade deswegen ist der Roman ausgezeichnet. Ich glaube, würde ich je den Film sehen, es würde alles kaputt machen. Jede Faszination, die das Buch ausübt, weil die Charaktere so klischeehaft sind. Schon bei den ersten Seiten ist klar, wer welche Rolle einnimmt, so stark und eindrücklich werden sie in wenigen Taten und wenig Gesprochenem charakterisiert. Und wie es immer ist: Ich weiß nicht, was ich jetzt fühlen soll. Es berührt mich zu tief, um es einfach zu übergehen.
Und eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, warum ich mich in Neil oder Todd wiedersehe; warum ich Charlie liebe und Cameron bewundere; warum ich Knox das Glück wünsche und Pitts nicht verstehen kann. Aber das sind Begründungen, die mir nicht mehr einfallen, sobald ich das Buch weglege.
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