Dead Poets Society
Film, Buch ... ich habe nur Ausschnitte aus dem Film gesehen, den dazu verfassten Roman aber heute das 3. Mal gelesen. Und wie es immer ist, bedrückt es mich. Es ist kein gut verfasster Roman, zu wenig geht man in die Charaktere hinein, und gerade deswegen ist der Roman ausgezeichnet. Ich glaube, würde ich je den Film sehen, es würde alles kaputt machen. Jede Faszination, die das Buch ausübt, weil die Charaktere so klischeehaft sind. Schon bei den ersten Seiten ist klar, wer welche Rolle einnimmt, so stark und eindrücklich werden sie in wenigen Taten und wenig Gesprochenem charakterisiert. Und wie es immer ist: Ich weiß nicht, was ich jetzt fühlen soll. Es berührt mich zu tief, um es einfach zu übergehen.
Und eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, warum ich mich in Neil oder Todd wiedersehe; warum ich Charlie liebe und Cameron bewundere; warum ich Knox das Glück wünsche und Pitts nicht verstehen kann. Aber das sind Begründungen, die mir nicht mehr einfallen, sobald ich das Buch weglege.
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