Anfang = Ende

Seit einem Jahr wollen eine Freundin und ich in eine Wohnung in Wien ziehen. Das ist schön. Das Problem dabei ist nur: Bis jetzt haben wir keine. Seit März sage ich ihr, ich melde mich in einem Studentenheim zur Absicherung ein. Seit dem schalt sie mich als Nervenbündel und Angsthase, weil wir ja sicher eine Wohnung fänden. Jetzt bin ich angenommen, ich muss Kaution einzahlen. Sie hat sich nirgends angemeldet, ich habe ihr aber gesagt, ich könne noch 1 Monat vor Einzug (August) absagen. Auf der Homepage stand nix von Stornogebühren, die jetzt 100€ betragen. Ich wollte ihr sagen, dass ich sicher ins Heim gehe. Jetzt hat sie mich angeschrien (zu Recht) und ich nachgegeben ... ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Ich will nur wissen, dass ich im Herbst einen fixen Wohnplatz habe.

+ Was kann ich dafür, dass sie sich um keine Alternativen beworben hat? Ich habe ihr sogar eine Zweierzimmer-Studentenheim-Bla vorgeschlagen. Nein, das wolle sie nicht, weil wir uns ein Zimmer teilen müssen.
- Andererseits stand es schon so lange fest.
+ Sie weiß, dass ich ein Nervenbündel bin.
+ Wir haben noch keine Wohnung.
+ Sie ist selbst schuld.
- Ich würde sie hängen lassen.

Wie ich es drehe und wende ... ich kann nur weinen.

 

 

Iasi

War eine sehr, sehr schöne Zeit. Viele Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen wegen eines bestimmten Wettbewerbs in ein Hotel gezwängt und zum Beisandersein gezwungen. Aus diesem Grund hatte ich zwar nach den 5 Tagen reichlich genug, die tränenreiche Verabschiedung habe ich mir geschenkt, aber trotzdem war's schön.

Ein bisschen enttäuscht bin ich, weil ich nicht unter die ersten 20 mit meinem Essay gekommen bin. Aber erst, als ich die Begründung gehört habe: Der Aufsatz sei vielen zu eigenständig wegen der Dialogforum gewesen. Gut, kann ich verstehen. Gefällt nicht jedem. Bin ein Risiko eingegangen und habe es dieses Mal verloren.

Trotzdem hängen meine Erinnerungen an den rumänischen Volkstänzen, die wir gesehen und am Abend oftmals mitgetanzt haben; an den 4 Gängenmenüs, die wir Mittags und Abends bekamen, bis wir nicht mehr essen konnten; an der grauenhaften Tatsache, dass ich 5 Tage lang gezwungen war Englisch zu reden und trotzdem massig Spaß dabei hatte; an den Menschen, die mich überrascht haben, dass sie Deutsch sprechen konnten und mir damit ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben; an der Landschaft und an den rumänischen BegleiterInnen, die uns eine wunderschöne Zeit mit ihrer Überorganisation, ihrer Lebensfreude und ihrer Anteilnahme beschert haben. 

 

Jeder hat es in der Hand, welchen Weg das Schicksal nimmt.
Aufstieg oder Untergang - das wird von jedem selbst bestimmt!

  ~ Aida - Das Musical ~

 Ich mag diesen Satz. Zwar sage ich auch gerne: Ja, das war Schicksal! Aber die Tatsache, dass ich es selbst in der Hand habe, wie mein Leben weitergehen wird, beruhigt mich insofern. Es ist für mich keine Entschuldigung zu sagen: Das war vorherbestimmt!, oder dergleichen. Meine Fehler, wie mein Glück - Alles habe ich in der Hand. Ja, so sollte es sein. Ich würde mich ohne diese Kontrolle verloren fühlen. 

 

...

Ich finde, es gibt genau zwei Grundbausteine, auf der jede berühmte Geschichte beruht. Jeder Text, der Erfolg haben will, muss sich irgendwie darum drehen, so erscheint es mir. Liebe & Glück. Dabei kann es darauf hinauslaufen, dass es mit Liebe & Glück anfängt und schlussendlich in Pech & unglücklicher Liebe vllt. sogar Hass endet. Doch das sind die Geschichten, die doch die meisten interessieren. Das ist genau das, was wir lesen wollen und ich frage mich warum. Ist unser eigenes Leben so erbärmlich, dass wir uns am Leid & Glück anderer ergötzen müssen? Ich schließe mich da nicht aus, ich gehöre wohl zu den schilmmsten Anhängern.

 

default

 Stolz & Vorurteil

Eine der besten Geschichten, die ich je gelesen & nicht gesehen habe. 

 

Dead Poets Society

Film, Buch ... ich habe nur Ausschnitte aus dem Film gesehen, den dazu verfassten Roman aber heute das 3. Mal gelesen. Und wie es immer ist, bedrückt es mich. Es ist kein gut verfasster Roman, zu wenig geht man in die Charaktere hinein, und gerade deswegen ist der Roman ausgezeichnet. Ich glaube, würde ich je den Film sehen, es würde alles kaputt machen. Jede Faszination, die das Buch ausübt, weil die Charaktere so klischeehaft sind. Schon bei den ersten Seiten ist klar, wer welche Rolle einnimmt, so stark und eindrücklich werden sie in wenigen Taten und wenig Gesprochenem charakterisiert. Und wie es immer ist: Ich weiß nicht, was ich jetzt fühlen soll. Es berührt mich zu tief, um es einfach zu übergehen.

 

Und eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, warum ich mich in Neil oder Todd wiedersehe; warum ich Charlie liebe und Cameron bewundere; warum ich Knox das Glück wünsche und Pitts nicht verstehen kann. Aber das sind Begründungen, die mir nicht mehr einfallen, sobald ich das Buch weglege.

 

Fertig

Mir egal, dass ich Mathe wohl oder übel versaut hab. Die 4 kann ich ertragen. Egal. Ne, es müsst' schon noch eine 3 sein. Ja, haltet mich für dumm, dass ich mich aufrege, dass ich wahrscheinlich eine 3 habe. -lach- Eine 3 oder eine 4 müsste es sein. Mir egal. Auch wenn ich das ganze Jahr für einen ausgezeichneten Erfolg hingearbeitet habe, kann ich vergessen. Aber irgendwie stört es mich nicht mehr. Die Woche ist fertig. Ich habe meine Schriftliche hinter mir. Das ist so toll. Natürlich habe ich schon eine Sektflasche geleert. Aber ich weiß nicht, ob ich heute Abend Bock habe mit meiner Klasse zu feiern. Irgendwie hoffe ich, dass ich keine SMS bekomme: "Hey, wir treffen uns um XX bei XYZ." Irgendwie würde ich am liebsten alle aus dem Haus jagen, einen Rotwein oder noch einen Sekt öffnen und dann Pizza bestellen & DVD schauen. Nur leider kriege ich meine Familie nicht aus dem Haus. -lach- Egal, hauptsache fertig. Fertig, fertig, fertig. Nie wieder Mathe!
 

Morbider Humor

Es ist lustig, wenn man jemanden hat, der mit einem über Dinge scherzt, über die man eigentlich nicht scherzt. Aber wenn man mal ganz Ernst ist: Wer kann sich denn im Leben noch amüsieren, wenn man es komplett Ernst nimmt?
 

Woche des Grauens

Morgen beginnt meine schriftliche Matura. Auch wenn ich vielleicht mehr Tamtam drum mache, als jeder andere, es macht mir Angst. Montag = Deutsch. Dienstag = Englisch. Freitag = Fototermin & Mathe. Am meisten Angst habe ich vor Mathe. Ich hätte nie gedacht, dass es mir so mal ergehen würde. Mathe war immer mein stärkstes Fach ... Aber natürlich bekommen wir von allen 4 8. Klassen die schwerste, längste Mathematura. Unser Lehrer hat uns die Beispiele nicht eingeschränkt. 4 Jahresstoff. Punkt. Nein, wart, der gnädige Herr hat uns 2 Themen erlassen. Doch wenn man die anderen anschaut. "75 Beispiele zum Durchrechnen." // "8 Themen halt." // "44 Beispiele zum Durchrechnen." Und dann fragt man, wie in Wien denn die Mathematura ausschaut. "Ja, Stoff der 8. Klasse." Da fühlt man sich irgendwie, und ich verschönere das jetzt nicht, dreckig verarscht.
 
Über mich
Jetzt tu ich was ich will,
jetzt will ich was ich fühl. Und
ich fühl den Hunger nach Glück
und den Durst auf das Leben.
Ich will Musik, ich will tanzen
und schweben!

Schrankenlos frei wie ein Engel,
der durch Wolken fliegt. Schwerelos
leicht wie das Licht, das sich
im Wasser wiegt.

Die Versuchung will,
ich soll ihr ganz gehör'n.
Und sollte sie mich auch ganz
zerstör'n, ich kann mich
sowieso nicht wehren!

~ Michael Kunze <3
Mehr über mich
Stichwörter
21Publish - Cooperative Publishing

guenstige buecher
Konzerttickets
Online Hotelbuchung
Notebook Schutzfolien
Kontaktanzeigen