Ungreifbar

Kennt ihr das Gefühl, wenn irgendetwas fehlt und ihr nicht einmal annähernd benennen könnt, was es ist und trotzdem danach greift? Meine Hand gleitet immer wieder ins Leere. Oder ich kriege es zu fassen und dann flutscht es mir weg. Und manchmal will mir etwas andere vorgaukeln, es ist das, was ich suche und dann ist es doch nur der komplette Betrug. Ich weiß nicht einmal annähernd was ich will. Gut, ich will, dass man mich in die Arme nimmt. Aber nein, ich will es dann doch nicht, weil das dann automatisch mit Reden verbunden wäre und das will ich nicht. Ich will auch nicht lachen, weinen oder sonst was. Ich will zufrieden sein. Für einen Moment. Aber irgendwas nagt in mir, weil ich nicht weiß, wie ich zufrieden werden kann, weil das blöde Ding ja nicht zu fassen ist.

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Über mich
Jetzt tu ich was ich will,
jetzt will ich was ich fühl. Und
ich fühl den Hunger nach Glück
und den Durst auf das Leben.
Ich will Musik, ich will tanzen
und schweben!

Schrankenlos frei wie ein Engel,
der durch Wolken fliegt. Schwerelos
leicht wie das Licht, das sich
im Wasser wiegt.

Die Versuchung will,
ich soll ihr ganz gehör'n.
Und sollte sie mich auch ganz
zerstör'n, ich kann mich
sowieso nicht wehren!

~ Michael Kunze <3
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