Ungeplantes, unerhofftes, erwünschtes Wiedersehen. Ein Sprung, ein Fall zu Boden. Zwei Menschen Arm in Arm. Lachen. Gekicher. Alkoholgeruch. Umgeben von Menschenmassen, doch gleichgültig. Wir zwei Arm in Arm, lachend, glücklich. Nicht ernst gemeinte Beschimpfungen, weil ich Dich zu Boden riss. Keine ernst gemeinten Beleidigungen, weil Du schimpfst. Aufstehen und einfach umarmen. Menschen um uns, die sich ein gutes Neues wünschen. Doch diese Worte kommen nicht über unsere Lippen, weil wir froh sind, dass Du, dass Ich da bin. Zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Deine Affäre, Deine Versicherung, ich bin stets Deine Nummer 1. Mein Lachen, mein Hoffen, dass Du endlich einmal jemand findest, der zu Dir passt.
Verruchtes Weib, das Uns verbot. Nymphomanin, der ich jeden Tag begegne. Hass, den ich noch heute empfind, weil damals heimliche Treffen irgendwann ausfielen, dass selbst nach Trennung Treffen eine Seltenheit sind. Der sehnlichste Wunsch, dass wir nicht auf Grade wandern würden. Dass Freundschaft und Liebe nicht vereinigt werden müsste, damit Wir sein könnten. Das ächzen nach Deiner Nähe und das Wissen, dass es nie befriedigt wird, weil wir eben doch nicht Wir sind. Du bist Du, Ich bin Ich. Verflucht sei's, dass wir nie zueinander fanden, dass nur Knoten im Lebensband uns manchmal Hoffnung auf ein Zusammensein in Freundschaft geben können, weil der Schritt zur Liebe nicht gemacht werden darf. Jenes Gefilde wurde schon einmal von zwei damals kindlichen Seelen beschmutz und sollte nun in Ruhe gelassen werden. Bäume und Sträuche sollen wachsen, auf dass das Gebiet eingegrenzt und beschützt wird. In ewiger Erinnerung an zwei Kinder.
Klischeehaft ...
Schläger & Streberin
SMS - auf ein baldig's Wiederseh'n
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