Lustige, durch Zufall entstandene, Fotoreihe.


 

All the people on the street - I hate you all!
~ Get Set Go ~
 

'n grauer Himmel

Okay. Nächste Arbeit in einem Monat und jetzt kommt die Zeit des Nachdenkens bzw. des Bücher lesens und des Zuhörens bzw. der Konversationen. Und ja, ich habe überhaupt keinen Bock darauf. -.-' Jetzt bin ich doch tatsächlich langsam aber sicher die einzige, die keinen Freund hat und das zu einer Zeit, wo ich echt mal jemand gebrauchen könnte, der mich stumm in die Arme nimmt. Und nein, ich will nicht, dass es "nur" eine Freundin od. Freund ist. Und das finde ich mal wieder richtig schön erbärmlich. Ich hatte zwei Jahre kein Problem damit und jetzt kommt das Gefühl der Einsamkeit wohl zu dem ungünstigsten Zeitpunkt, den ich mir denken kann. Gerade jetzt brauch ich das ganz und gar nicht! Natürlich verschlinge ich gerade deswegen gerade einen kindlichen, lieben Liebesroman. "Bis(s) zum Morgengrauen" bzw. mittlerweile schon "Bis(s) zur Mittagsstund". Letzeres habe ich gestern gekauft und nun schon fast fertig. Da sieht man ja, was aus mir wird. -.-' Und nun wollte ich mich ein wenig durch ein RPG ablenken. Nein, meine Playpartnerin sei nicht 'n wenig krank - gut, kann ich verstehen. Wollte mich schon dem Bett und meinem Buch zuwenden, da merkte ich, dass noch mehr dahinter steckte. Lieb und zuvorkommend wie ich bin, fragte ich nach und bekam natürlich zur Antwort, dass ein Typi Schluld ist. Klar, eine Fernbeziehung. Wusste davon nichts. Frag auch nicht nach, wie lange das schon geht - ist nicht mein Recht. Aber ich denke schon länger, weil unsere Plays darunter leiden. Bilde ich mir jetzt zumindest ein. Und wisst ihr was? Ich bin eifersüchtig auf eine Fernbeziehung. Jetzt ist ein Punkt erreicht, den ich nie erreichen wollte. Klar, ich meinte schon immer, dass für mich eine Fernbeziehung sowieso das beste sei, ich kann es nicht ab, wenn man mir ständig auf der Pelle sitzt. Ich bin ein Mensch, der sehr viel Freiraum braucht und diesen auch mit Krallen und Zähnen verteidigt. Kein Wunder, dass ich es nie lange mit jemand ausgehalten habe. Die ersten Monate will der andere meistens mit dem "Neuling" beisammen sein. Nicht so ich. Ich will das nicht; ich kann das nicht leiden. Bis ich mal jemand finde, der ungefähr die gleichen Ansichten hat. Wenn ich wenigstens mit einer meiner Freunde darüber reden könnte ... Aber das ist so ... peinlich, erbärmlich ... Das ist so ... ich weiß nicht. Ich empfinde eben gerade so, wie ich nie empfinden wollte. Nicht ohne Grund. Habe ich einen Grund? Nein. Es hat sich nicht viel geändert, außer, dass ich momentan nicht so viel lernen muss. Gott ... ich könnte mich so aufregen. Und natürlich kommt noch hinzu, dass auf meine gerade sehr sensible Phase, meine Mutter auch noch sauer ist. Ich weiß nicht auf wen oder warum, ich weiß nur, dass ich wieder einmal alles abbekomm. Aber momentan halte ich es nicht aus. Ich muss mich zusammenreißen, dass ich nicht anfang loszuheulen, wenn mir das doch normalerweise egal ist. Oder zumindest so egal, dass ich die Augen verdrehen kann. Natürlich mag ich es nicht, wenn ich ihre Launen abbekomm, aber man gewöhnt sich daran. Doch momentan ist es so, als ob das zum ersten Mal passiert.

Sehr klischeehaft. 'n grauer Himmel, der eigentlich blau ist. Aber wenn ich schon einmal so einen Anfall bekomme, weil mir meine Gefühle nicht in den Kram passen, dann darf ich auch gleich alles zuspitzen - meiner Meinung nach. -.-' Immerhin geht's mir schon zu lange gut, war ja klar, dass es nicht halten kann, oder? Knurr. Wenigstens wandeln sich die Gefühle Eifersucht und Neid in Wut.

 

Geburtstag

Alle werden 18. Ich hasse es. Ich habe noch für keinen ein gutes Geschenk gesucht, warum sollte ich? Die meisten sind "Kollegen", keine Freunde. Es gibt nur zwei Personen, denen ich etwas Besonderes schenken will. Für die Eine habe ich schon was. Für die Andere fehlt mir jegliche Art und Idee. -seufzt- Ich überlege mir schon, ob das eine Geschenk nicht doch besser zu anderen passt. Eine Kiste mit Schokogoldmünzen, eine "Bottle voll Rum" und noch Schmuckstücke. Die Schmuckstücke müsste ich bei der anderen, die mir einiges mehr bedeutet, aber durch irgendetwas ersetzen.

Ich hasse es. Ich wünscht', ich hätte mehr Fotos von uns zweien. Wir haben so viele lustige Momente erlebt, aber selten etwas mit Fotos fest gehalten. Eine Flasche ihres Lieblingssektes habe ich schon. Jetzt fehlt einfach noch der Knüller ... Ja, 'n paar Fotos werden auf die Flasche geklebt ... und noch mehr? -seufzt- ... Ich hasse Geburtstage.
 

James Bond

... auf der Bregenzer Festspielseebühne und in der Feldkircher Altstadt.

Schon um 4:00 Uhr morgens eine riesen Schlange wegen der Statistensuche. Ich hätte mich ja auch beworben, hab dort aber das Abi. Wer kann schon behaupten: "Hey, ich bin in einem James Bond zu sehen!" Nun, schöne Vorstellung. Trotzdem. Froh, der Menschenmasse mit einer guten Ausrede und ohne schlechtem Gewissen, etwas verpassen zu können, entkommen zu sein.

 

Verdammtes Vermissen verschiedener ...

... Bücher!

  • Juli Zeh - Spieltrieb
  • Goethe - Faust
  • Anna Waltraud Mitgutsch - Die Züchtigung
  • Anne Rice - Königin der Verdammten
  • Morton Rhue - Die Welle
  • Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere

Ich hätte das Regal nicht "ordnen" sollen. Man vermisst Sachen erst, wenn man weiß, dass sie nicht da sind. Immerhin würde ich sie sowieso nicht nochmals lesen. Aber ich mag es nicht, wenn ich Bücher entleihe und es dann selber vergesse ... Ich habe nur bei Goethe & Mitgutsch eine vage Ahnung ...
 

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

~ Epikur von Samos ~
 

IPO

... oder Internationale Philosophieolympiade. Schwachsinn. Hätte mich gar nicht melden sollen. Das Zitat schon davor gewusst, viele Gedanken darüber gemacht, Informationen eingeholt und trotzdem nicht gewusst, was bzw. wie schreiben. Versaut. Wenigstens habe ich irgendwie eine weitere Interesse gefunden: Epikureismus.

 

Der Garten

Ich schaue weiterhin gerne durch das Loch des holzigen Tores, das zum Garten führt. Es ist winzig, doch mein Auge erfasst weiterhin genug, um einen Blick auf einen Teil des prächtigen Grüns zu werfen. Oftmals bin ich versucht gewesen, das Tor zu öffnen und durchzuschlüpfen. Die Scharniere sind verrostet, die Klinke lässt sich nicht einmal mehr durchdrücken; meine wenigen Versuche sind umsonst gewesen.

Manchmal frage ich mich, ob es gut so ist. Ich möchte mehr vom Garten sehen, nicht nur das kleine Stückchen. Ich sehe nicht einmal den Teich. In den Nächten kann ich die Kröten hören und ich weiß, dass das Gewässer noch da sein muss. Sie geben ein kleines, recht unharmonisches Konzert und ich lege dann immer meinen Kopf in den Nacken, um in den Himmel zu sehen. Manchmal habe ich Glück und das Firmament bietet sich mir wolkenlos dar. Wie früher, denke ich mir, als ich dich gebeten habe, mir ein einziges Mal solch ein Juwel zu schenken. Du hast gemeint, dass nichts, was du mir geben könntest, jemals einem Stern ähneln könnte. Ich habe lachen müssen. Du bist so vernarrt in die Sterne. Deine Lippen auf meiner Wange sind mehr gewesen, als es jeder Stern hätte sein können.

Wie meinst du sieht unser Garten aus? Haben sich die Strauche und Büsche so weit ausgebreitet, dass man Kratzer davontrüge, wenn man sich zwischen ihnen durchschlängeln wolle? Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Gras uns über die Knie reichte und nun nicht mehr nur unsere nackten Füße kitzelte. Die Bäume werden sicher schon ein Stück größer sein. Vor allem die, die wir selber eingepflanzt haben. Blumen in allen Farben strecken hier und dort ihr Köpfchen der Sonne entgegen um möglichst viele der warmen Strahlen abzubekommen, die auch unsere Körper so oft in jeder Faser gereizt haben.

Ich stelle mir vor, dass sich eine dicke Schicht Algen auf dem Grund des Teiches angesammelt hat. Einzelne Seerosen, die in weiß über dem Wasser schweben, dienen so manchem Getier als Halt. Neben den Kröten sind Molche und einzelne Wasserspinnen in dem Gewässer zu Hause. Tagsüber kreisen die Libellen über der vom sanften Wind gekräuselten Wasseroberfläche. Das sanfte Geräusch von Blättern, die aneinander reiben, ob der Tatsache, dass sie zu den Spielgefährten des Windgeistes auserkoren sind. Der liebliche Duft vom frischen und feuchten Gras und der süße Geruch von manchen Blumen. Licht, das sich am Tage im Wasser bricht. Der Mond, der sich bei Nacht auf der Wasseroberfläche widerspiegelt.

In seiner Wildheit wird der Garten schöner sein, als er es damals gewesen ist. Weißt du noch, wie lange wir vor dem Tor gesessen sind und abwechselnd durch das Loch geschaut haben? Kindliche Neugier hat uns zwingen wollen, sie zu betreten. Doch meine damit verbundene Angst vor dem Unbekannten hat uns lange aufgehalten. Du hast mich öfters durch das Loch sehen lassen, damit ich mir der Schönheit bewusst werde. Während ich eine geschlagene halbe Stunde mein Auge an den hölzernen Rand gepresst gehalten habe, hast du mir nach zehn Minuten schon wieder den Sitz überlassen.

Meine Händchen haben sich an die Holzbretter gepresst, als plötzlich ein Schmetterling vorbei geflogen ist. Seine Flügel haben eine strahlend gelbe Farbe gehabt und trotz meines Aufschreis vor Freude und meines aufgebrachten Rufens nach dir ist er nicht geflohen. Den Tanz, den er vollführt hat, ist in meiner kindlichen Fantasie nur für mich ausgetragen worden. Du hast meine Hand genommen und das Tor aufgemacht. Der Garten hat sich in seiner vollen Pracht vor uns aufgetan und meine Augen sind trotzdem nur auf den Schmetterling fixiert gewesen.

Ich bin mir deiner Hand gewusst gewesen und habe dich mitgezogen, als ich den Entschluss gefasst habe, dem Schmetterling zu folgen. Vor unseren Nasen ist er umhergetanzt und wir sind hoch gesprungen, haben abwechselnd die Hände emporgehoben, als hätten wir ihn fangen wollen. Doch wir haben es nur genossen ihm zu folgen. Kindliches Lachen hat sich mit den Klängen der Natur verbunden und ist mit ihr in vollkommener Harmonie versunken. Der Schmetterling ist es gewesen, der uns den Garten gezeigt hat und ich glaube er ist noch einmal um unsere Köpfe geflogen, um uns das zu verdeutlichen.

Als sich das abendliche Rot auf dem Himmel ausgebreitet hat, sind wir vor dem Teich ins Gras gefallen. Wir haben die Schuhe weggeschmissen und gemerkt, dass wir uns weiterhin an der Hand gehalten haben. Erschöpfte Gesichter haben einander angesehen und Mundwinkel sind nach oben verzogen gewesen. Du hast deine Hand auf mich gelegt und ich meine auf dich. Wir haben uns genähert und hatten die umschlossenen Hände vor unsere Münder gelegt. Unsere Augen sind solange auf den jeweilig anderen gerichtet gewesen, bis der Sandmann gekommen ist, um uns die Lider nach unten zu streichen und uns einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn zu hauchen. Schlussendlich hat er seinen feinen Staub über uns verstreut und zum ersten Mal haben wir ihn zur gleichen Zeit am gleichen Ort erhalten.

Deine letzten und einzigen Worte an diesem Abend sind gewesen: „Irgendwann hole ich dir einen Stern und mache dir daraus eine Krone." Und dann hast du mich auf die Wange geküsst.

 

 

Ich mag auch den Berg, auf den wir stehen. Meine Arme sind weit von mir gestreckt, ich stelle mir vor zu fliegen, wie dieser Schmetterling. Immer wenn der Sandmann kommt habe ich den Traum, dass sich meine Arme in Flügel verwandeln und mein Körper sich zu einem raupenartigen Gebilde metamorphiert. Doch wenn ich die Augen aufmache sehe ich nur dich vor mir und fühle, dass sich an mir nichts geändert hat. Du siehst mich an und lächelst.

Zielsicher gehe ich einen Schritt nach dem anderen zurück. Ich weiß, dass du mich fangen wirst, wenn ich falle. Es ist ein dünner Grad auf dem wir wandern und doch genieße ich es. Manchmal, nur manchmal, fühle ich Trauer. Dann, wenn mir kein Fall droht. Jedes Mal wünsche ich mir wieder zu fallen, damit du da bist. Ab und an erwische ich mich dabei, mir zu wünschen, dass du stolperst, damit ich meine Arme nach dir ausstrecken kann. Du fällst nur seltener als ich. Du hast einen sicheren Schritt, aber du siehst auch nach vorne. Ich wandere rückwärts im blinden Vertrauen, dass du schreist, wenn sich hinter mir ein steiler Abhang auftut.

Wir fangen uns nicht, wenn wir nach rechts kippen. Nur dann, wenn unser linker Fuß abrutscht. Du willst nicht, dass ich dich nur als Freund sehe. Ich will nicht, dass du mich liebst.

 

 

Ich schaue gerne durch das Loch. Hinter dem Zaun befindet sich ein Gefilde, das nie wieder betreten werden wird. Es gehört uns, kein anderes Herz soll es finden. Es sind unsere kindlichen Seelen, die es weiterhin behausen. Ein Teil von uns ist immer noch dort drinnen. Und auch wenn unsere Hände nur dicht beieinander liegen und sich einander nicht mehr berühren, ist es gleich wie damals. Neugierde, aber meine Angst vor dem Unbekannten.

 

Einfallslos

Vor einer 5 Tagen erlag ein liebes Mädchen, 20 Jahre, an ihrer Behinderung. Friedlich sei sie eingeschlafen, hieß es. Meine Schwester und meine Mom waren zufällig im KH und wollten ihr noch einen Besuch abstatten, haben sie aber tot vorgefunden. Ich glaube nicht, dass meine Schwester es als schrecklich empfand, wie meine Mom behauptet. Ich glaube eher, dass es meine Mom mehr berührt hat als sie. Trotzdem hat das irgendwie noch einen Schlag in der Familie verpasst, als wir dann auch noch den Anruf von meiner Tante bekamen und sie uns mitteilte, dass die Chemo keinen Sinn mehr hätte, der Krebs sei zu bösartig und nicht mehr zu heilen. Magenkrebs, einer der schlimmsten, und dann hat der Tumor auch noch so eine Form, dass eine Früherkennung unmöglich gewesen wäre - taucht im Blutspiegel nicht auf - sodass man ihn erst bei der Herausnahme der Eierstöcke und der Gebärmutter zufällig fand. Zumindest die Tochtergeschwüre. Nach dem Mutterherd musste man dann noch ein paar Monate suchen - eine schlimme Form des Tumors. Ich glaube, mir wäre es lieber gewesen, hätten wir sie auch tot vorgefunden. Eine lebende Leiche ist doch schrecklicher, als eine Tote. Und doch merkte man wohl bei meiner Mom und mir, dass wir wohl beide was das Thema Tod angeht schon viel zu sehr abgestumpft sind. Wir empfanden Entäuschung, Mitgefühl, Leid, aber wohl beide keine Trauer.

 

Warten

Am 2o.12.2oo7 das Notebook eingeschickt. Heute aus dem Unterricht herausgenommen um eine Rechnung entgegengehalten zu bekommen. 218€ für Sachen, die ich nicht reperariert haben will. Muss mich mit ihnen in Kontakt setzen und kein Vater da, der mir das Einverständnis dafür gibt, nur das reperarieren zu lassen, was auf Garantie geht. Es interessiert mich nicht, wie sehr das Gehäuse beschädigt ist und auch nicht, dass die ^-Taste kaputt ist (auch wenn nicht durch Flüssigkeit, wie sie behaupten). Die ^- Taste ist nur für Matheschularbeiten von Relevanz und dort gibt es einen Button, den ich anklicken kann - vorausgesetzt man verzichtet auf Excel. Wird komplizierter, aber das Abi schreibe ich sowieso an einem geprüften Schulcomputer. Sie sollen mir nur die Hintergrundbeleuchtung reparieren. Und ich hasse es nicht anrufen zu können und ihnen das klar zu sagen. Ich hasse es, dass ich nicht schon am o2.o1.2oo8 durch eine Mail Bescheid bekam, sondern meiner Lehrer mir das erst heute mitteilt. (Okay, ich weiß auch nicht, ob das ganze an die Schule geschickt worden ist, oder an ihn. Höchstwahrscheinlich an die Schule, aber interessiert mich gerade im Moment rein gar nicht.) Ich hasse es, dass ich nicht mein Notebook habe, sondern so ein blödes Ausleihding. Obwohl es eigentlich besser ist. Schon allein deswegen, weil es ein HP und kein MaxData ist. Trotzdem, ich will mein Ding wieder.
 

Ungeplantes, unerhofftes, erwünschtes Wiedersehen. Ein Sprung, ein Fall zu Boden. Zwei Menschen Arm in Arm. Lachen. Gekicher. Alkoholgeruch. Umgeben von Menschenmassen, doch gleichgültig. Wir zwei Arm in Arm, lachend, glücklich. Nicht ernst gemeinte Beschimpfungen, weil ich Dich zu Boden riss. Keine ernst gemeinten Beleidigungen, weil Du schimpfst. Aufstehen und einfach umarmen. Menschen um uns, die sich ein gutes Neues wünschen. Doch diese Worte kommen nicht über unsere Lippen, weil wir froh sind, dass Du, dass Ich da bin. Zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Deine Affäre, Deine Versicherung, ich bin stets Deine Nummer 1. Mein Lachen, mein Hoffen, dass Du endlich einmal jemand findest, der zu Dir passt.

Verruchtes Weib, das Uns verbot. Nymphomanin, der ich jeden Tag begegne. Hass, den ich noch heute empfind, weil damals heimliche Treffen irgendwann ausfielen, dass selbst nach Trennung Treffen eine Seltenheit sind. Der sehnlichste Wunsch, dass wir nicht auf Grade wandern würden. Dass Freundschaft und Liebe nicht vereinigt werden müsste, damit Wir sein könnten. Das ächzen nach Deiner Nähe und das Wissen, dass es nie befriedigt wird, weil wir eben doch nicht Wir sind. Du bist Du, Ich bin Ich. Verflucht sei's, dass wir nie zueinander fanden, dass nur Knoten im Lebensband uns manchmal Hoffnung auf ein Zusammensein in Freundschaft geben können, weil der Schritt zur Liebe nicht gemacht werden darf. Jenes Gefilde wurde schon einmal von zwei damals kindlichen Seelen beschmutz und sollte nun in Ruhe gelassen werden. Bäume und Sträuche sollen wachsen, auf dass das Gebiet eingegrenzt und beschützt wird. In ewiger Erinnerung an zwei Kinder.

Klischeehaft ...
         Schläger & Streberin


SMS - auf ein baldig's Wiederseh'n

 

Ernst Bloch ~ Das Prinzip Hoffnung

Wie oft stellt sich etwas so dar, daß es sein kann. Oder gar,
daß es anders sein kann als bisher, weshalb etwas daran getan
werden kann. Das wäre aber selber nicht möglich ohne
Mögliches in ihm und vor ihm.

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit
versagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Hoffen, über dem Fürchten gelegen, ist weder passiv wie dieses,
noch gar in ein Nichts gesperrt.

 

Morgenstund' hat Gold im Mund!

Zumindest, wenn die Sonne schon scheint, was sie momentan eindeutig nicht macht. Seit drei Stunden versuche ich Gesagtes in Deutsch zu verfassen. Sprich, das Interview, das ich zuerst Wort für Wort auf Blatt gebracht habe, weil es mir so einfacher erschien, musste nun auch noch in ein halbwegs angenehmes Deutsch verfasst werden. Ich glaube nicht einmal annähernd, dass mir das halbwegs gelungen ist. Ist mir bei den zwei Vorläufern auch nicht. Es ist viel zu schwierig Mündliches in Schriftliches zu verfassen, wenn man mich fragt. Und dann auch noch, wenn Dialektwörter hineinkommen, die sich minimal vom Hochdeutsch unterscheiden und zu solch einer Uhrzeit als richtig angesehen werden.

Geschrieben ist geschrieben und ich bin dankbar. Nur noch das Resümee.

 

Ironie und Sarkasmus sind für intelligente Menschen,
deshalb sieht Niveau auch nur von unten aus wie Arroganz!

~ unbekannt

 

Uneinlösbarer Gutschein

Vor ca. 7 Jahren versprach mir mein Dad ein Wellnesswochenende für die ganze Family. Wir haben es nie gesehen. Vor ca. 4 Jahren hieß es, Mama bekommt einen Hometrainer (so ein Rad-Dingsi). Wir haben es nie gesehen. Da ich mit Fitnessstudio anfangen will (meine Freundin hat mal einen Gutschein für eine Woche von ihrem Bruder geschenkt bekommen und noch einen 2. für eine Freundin, die ich war. Wir haben es gut ausgenutzt.) meinte meine Mum, bevor sie das zahlt, löst sie ihren Gutschein ein. Haha ... Vorgestern waren wir einkaufen, da mein Vater sowieso eine neue Digitalkamera will, weil ich sie ja verloren habe. Gut, wir waren nicht nur in einem kleinen Kaufhaus, sondern in einem noch kleineren und schließlich im Metro. Von Digitalkamera keine Spur, dafür für mich eine neue Snowboardjacke, die total witzig ist (überall steht angeschrieben, wo ich was hineinpacken soll.) und so ein Lawinenverschüttdingsipieper integriert weil meine Mum immer Angst hat, wenn ich ins Freigelände fahre (als ob ich so n'Vollkoffer wäre und kA wie weit vom Pistengelände entfernt rausfahre. Nur einmal hat's mich gereizt, war aber dann eine sehr, sehr geile Abfahrt und hat das halbstündige laufen mit Board im Arm eindeutig bezahlt gemacht!). Nun dann noch eine neue Schibrille, weil mir die abhanden gekommen ist. Zwei CD's, weil mir die zufällig über den Weg gelaufen sind und noch n'paar Strumpfhosen, weil ich Strumpfhosen einfach mag. Auf jeden Fall haben wir im Metro dann so ein Fahrraddingsi gesehen und natürlich gleich Daddy gesucht und seine einzige Antwort: "Nein."

Gut, weder Wellnesswochenende noch Fahrraddingsi ... jetzt darf er mir mein Fitnessstudio finanzieren. (Obwohl ich da jetzt nur noch aus Trotz hinwill. -lacht-)

 
Über mich
Jetzt tu ich was ich will,
jetzt will ich was ich fühl. Und
ich fühl den Hunger nach Glück
und den Durst auf das Leben.
Ich will Musik, ich will tanzen
und schweben!

Schrankenlos frei wie ein Engel,
der durch Wolken fliegt. Schwerelos
leicht wie das Licht, das sich
im Wasser wiegt.

Die Versuchung will,
ich soll ihr ganz gehör'n.
Und sollte sie mich auch ganz
zerstör'n, ich kann mich
sowieso nicht wehren!

~ Michael Kunze <3
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